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Er lockt sie zu sich ... ... und sie gibt sich ihm hin! ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!
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Seitenzahl: 27
Veröffentlichungsjahr: 2021
Der wilde Kerl aus dem Wald
Hardcore Erotik
Lariana Bouche
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet.
Den ganzen Tag über hatte ich eine Stimmung in mir, die ich so von mir nicht kannte.
Surreal, irgendwie unruhig, ja fast schon ängstlich durchstreifte ich wie ein wildes Tier, welches in seinem Käfig gefangen ist, meine Wohnung.
Carlo, mein Mann war schon wieder auf Geschäftsreise und er würde auch vor Ende des Monats nicht nach Hause kommen.
Irgendetwas schien mich magisch anzuziehen, ich wusste nicht warum oder weshalb – doch dieses Etwas wollte mich dazu auffordern zu ihm zu kommen.
«Zu wem?»
Ich wusste es nicht, wusste nur, dass ich von irgendwoher eine Stimme vernahm, die mir vage bekannt vorkam. Ganz hinten in meinen Gehirnwindungen war sie zu vernehmen, und diese Stimme machte mir Angst.
Ich durchstreifte die Wohnung, ob ich irgendetwas entdecken konnte. Nichts – doch plötzlich hörte ich diese Stimme sehr deutlich. Nur in meinem Kopf – pure Einbildung? Möglich. Doch gab es nicht so etwas wie Telepathie?
Vielleicht rief mich ja wirklich jemand – wer auch immer es war.
Ich musste raus hier, raus aus diesem Käfig, welchen man Wohnung nennt. Ich hatte das Gefühl verrückt zu werden, lief wie eine Irre durch die Straßen meiner Stadt, und die Stimme hörte nicht auf mich zu rufen.
Immer massiver wurde dieser Ruf, immer massiver die Stimme die mir so arg zusetzte, dass ich entsetzt meine Ohren zuhielt.
Was war das nur?
Ich lief zurück in meine Wohnung, bekam Panik und schluckte diese hinunter. Einige Male noch versuchte ich mich, auf die Straße zu retten, doch wovor eigentlich?
Ich kannte diese Stimme von irgendwoher – doch es musste Äonen von Jahren her sein. Weder konnte ich sie bewusst lokalisieren, noch irgendeinem Menschen bewusst zuordnen.
Ich fand keine Ruhe, zu deutlich waren die Rufe, die laut und deutlich meinen Namen riefen.
«Woher kannte dieser, wer auch immer, meinen Namen?», fragte ich mich und je intensiver ich darüber nachdachte, wurde mir klar, dass ich dem Ruf Folge leisten musste, wollte ich nicht verrückt werden.
Ich registrierte, dass es immer dieselbe Stimme war, welche nach mir rief. Mal recht dominant, dann wieder zart säuselnd, doch letztendlich forderte sie mich immer wieder auf, zu ihm zu kommen. Mittlerweile war ich mir sicher, dass es sich um eine männliche Stimme handelte.
«Wohin kommen?»
«Hey du!» Ich brüllte fast, «wohin soll ich kommen, verdammt noch mal!»
Die Hektik und der Lärm der Straße, umgab mich wie ein Vakuum, welches ich gar nicht mehr wahrnahm. Die Stimme, die sich immer vehementer und lauter Bahn brach, meinen Namen rufend, aufforderte, endlich zu kommen.
Doch selbst, wenn ich dem Befehl der unbekannten Stimme hätte Folge leisten wollen, ich wusste in der Tat nicht, wohin ich gehen sollte.
Kein Ort, keine Zeit wurde mir genannt, nur die Worte: «Komm, zu mir», brannten sich immer tiefer in mein Gehirn ein, begannen mich mit der Zeit zu martern und zu quälen.
