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Nils ist 25 Jahre alt und hat ein etwas pikantes Geheimnis: Er ist Windelfetischist und liebt das Gefühl, als "Adult Baby" gewickelt herum zu laufen. Als er eines Tages einen schweren Autounfall erleidet, entdecken die Sanitäter seine seltsame Vorliebe für Windeln, denn er trägt sie natürlich auch beim Autofahren. Sie sind geschockt! Im Krankenhaus reagieren Schwestern und Pfleger jedoch glücklicher Weise mit viel Verständnis. Nils bekommt mit Klaus sogar einen Zimmergenossen, der seine Neigungen teilt...
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Seitenzahl: 76
Veröffentlichungsjahr: 2017
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Ja, jetzt war es soweit. Es war das passiert was ich immer befürchtet hatte. Ich mußte mich damit abfinden. Naja, was heißt abfinden, eigentlich hatte ich mir eine solche Situation immer gewünscht. Aber ich hatte immer viel zu viel Angst davor. Was mir passiert war?
Nun ja, ich liege momentan im Krankenhaus. Ich hatte einen Autounfall und habe mir dabei den Arm gebrochen und eine Gehirnerschütterung zugezogen und außerdem ein sogenanntes Schleudertrauma.
Ich liege in einem Zweibettzimmer. Eine Woche bin ich nun schon hier und darf immer noch nicht aufstehen.
Mein Zimmernachbar heißt Klaus. Er ist 24 Jahre alt, ein Jahr jünger wie ich. Auch Klaus hatte einen Unfall, hat sich dabei aber nur eine Gehirnerschütterung zugezogen. Er durfte nicht aufstehen und sollte sich möglichst wenig bewegen.
Draußen zeigt der Frühling seine ersten schönen Seiten. Die Sonne scheint und die Vögel zwitschern. Schöner könnte ein Frühlingstag kaum sein. Sehen kann ich leider nicht viel von dem, was draußen vor sich geht, denn der Fensterplatz ist schon durch meinen Zimmergenossen belegt. Außerdem befindet sich unser Zimmer im dritten Stock. So wird mir, abgesehen von der hellen Sonne die durch unser Fenster blinzelt, nur ein akustischer Frühling geboten. Ich hätte sowieso nicht viel davon gehabt, solange ich nicht aus dem Bett darf.
Es ist ziemlich warm in unserem Zimmer. Die Luft ist stickig. Vielleicht muß das in Krankenhäusern so sein, auf alle Fälle war dies die typische Krankenhausluft. Eine Mischung aus Desinfektionsmittelduft und Mief. Mein rechter Arm ist fest eingepackt in einen dicken Gipsverband und meine Beine zieren lange, weiße Thrombosestrümpfe, die einen auch nicht gerade frieren lassen. Gerne hätte ich die Decke einfach bei Seite geschoben, doch im Moment ging das nicht. Es war bald Besuchszeit. Eigentlich können die Besucher hier kommen und gehen wann Sie wollen, aber die meisten kamen eben doch nachmittags, so wie gleich. Das dünne Krankenhaushemd, das nur hinten am Hals zugebunden ist verdeckt leider nicht allzu viel und würde ich jetzt die Decke beiseite legen, könnte jeder Fremde die Windel sehen, die ich darunter trug.
Eine Windel? Ja, das war es eben, diese Sache von der ich nicht so recht wußte ob ich mich darüber freuen sollte oder nicht. Sicherlich, kein normaler Mensch würde sich darüber freuen, wie ein Baby, plötzlich wieder in Windeln gewickelt zu werden. Bei mir verhielt sich die Sache allerdings etwas anders. Nun trug ich die Windel nicht unbedingt, weil ich sonst ins Bett machen würde oder nur weil ich nicht aufstehen durfte, da hätten es eine Urinflasche und eine Bettpfanne genau so getan. Obwohl, mittlerweile war es eigentlich so. Allerdings war ich etwas anders in diese Situation geraten.
Ich habe schon immer gerne Windeln getragen. Es ist ein Fetisch von mir. Woher ich das habe, weis ich nicht. Es fing während der Pubertät an. Ich hatte irgendwann das Verlangen mir eine Windel anzuziehen und dieses Verlangen steigerte sich über die Jahre immer mehr. Oft trug ich auch tagsüber unter meiner normalen Kleidung Windeln. Keiner, außer mir wußte davon, allerdings befürchtet ich immer, irgendwann würde dies mal jemand bemerken. Auch an dem Tag, wo ich meinen Unfall hatte trug ich wieder mal Windeln.
Am Morgen war ich ein wenig früher als sonst aufgestanden. Ich war alleine zu Hause, meine Eltern und mein Bruder waren für zwei Wochen in die Berge gefahren. Sie wollten erst am Wochenende wieder kommen. Ich konnte nicht mit, weil ich keinen Urlaub bekommen hatte. Das hatte allerdings den Vorteil, das ich nachts ungeniert Windeln tragen konnte. Meine Windel hatte ich noch am Abend bevor ich eingeschlafen bin naß gemacht. Das machte ich meist so, denn mir im Schlaf in die Windeln zu machen war mir leider bis dahin noch nicht gelungen. Ich wollte also erst noch Duschen. Ich öffnete die Klebestreifen der nassen Windel, zog sie vorsichtig aus, rollte sie zusammen und warf sie dann in den Mülleimer. Der Müll sollte am kommenden Tag abgeholt werden, so brauchte ich keine Angst haben, daß meine Eltern bei ihrer Rückkehr am Wochenende eine Windel im Müll finden würden. Nun ging ich unter die Dusche und dann auf die Toilette. Ich hatte immer noch das Verlangen eine Windel tragen zu müssen und so ging ich wieder in mein Zimmer, nahm eine frische Windel aus meinem Versteck, legte mich damit auf mein Bett und zog sie mir an. Ich genoß es die frische, saubere Windel an mir zu spüren. Ich mußte noch mal einen kurzen Abstecher zu dem großen Spiegel im Schlafzimmer meiner Eltern machen, um mich zu betrachten. Da Stand ich, völlig nackt, nur das, was andere vielleicht als das wesentliche an einem männlichen Körper betrachten würden, wurde verhüllt, und zwar durch eine große weiße Windel. Ich muß sagen, ich gefiel mir so wesentlich besser als nackt. Ich hatte lange gesucht nach diesen weißen Windeln, und fand sie dann eines Tages in einem Kaufhaus in der Nachbarstadt. In Sanitätshäusern kriegt man selten rein weiße Windeln. Mit der Hand fühlte ich das dicke Paket und genoß die Plastikfolie zwischen meinen Fingern. Ob das alles so sein mußte, was ich da tat, fragte ich mich aber jedes mal, wenn ich mich vor dem Spiegel, gewickelt wie ein kleiner Junge sah, aber in das Gesicht eines erwachsenen Mannes blickte.
Auch heute blieb mir keine Zeit über eine Antwort auf diese Frage nachzudenken, denn die Zeit drängte mittlerweile ein Wenig. Ich ging also wieder in mein Zimmer und zog mich weiter an.
Wenn die Windel frisch war, zeichnete sie sich immer ein wenig unter meiner Jeans ab. Das legt sich aber später. Zur Sicherheit betrachtete ich mein Hinterteil noch einmal im Spiegel. Ich machte mir mein Frühstück, warf nochmals - aller guten Dinge sind drei - einen prüfenden Blick in den Spiegel und fuhr dann zur Arbeit.
Es war viel Verkehr heute. Ich fuhr vorsichtig auf die Kreuzung zu. Die Ampel zeigte grün. Als ich gerade die Kreuzung überqueren wollte passierte es! Von links sah ich noch ein Auto kommen was bei rot über die Ampel gefahren sein muß. Dann knallte es. Mir wurde schwarz vor Augen, ich war Ohnmächtig. Was danach geschah, weiß ich mehr.
Ich erwachte erst wieder, als ein Sanitäter mir an die Wangen klopfte und sagte: "Hallo, hören sie mich?". Ich wollte ihm antworten, doch da verlor ich schon wieder das Bewußtsein.
Am Unfallort hatten sich mittlerweile zahlreiche Schaulustige eingefunden. Die Polizei hatte Mühe die Gaffer auf Distanz zu halten. Mich hatte man in der Zwischenzeit in den Rettungswagen geschafft und der Notarzt war auch eingetroffen und untersuchte mich. Der Fahrer des anderen Wagens hatte zum Glück nicht viel abbekommen. Nur ein paar Prellungen. Nur sein Wagen, der war natürlich ebenso hin, wie meiner. Der Mann war sehr besorgt um mich, machte sich vorwürfe mich und die rote Ampel nicht rechtzeitig gesehen zu haben. Er versuchte die Tür des Rettungswagens zu öffnen um etwas über meinen Zustand zu erfahren. Einer der Sanitäter wies ihn zurück. Er stieg aus dem wagen aus und versuchte den Mann zu beruhigen. Er bot ihm Beruhigungsmittel an, doch der Mann lehnte ab.
Der andere Sanitäter hatte inzwischen bereits bemerkt, daß ich mir den Arm gebrochen hatte dieser war deshalb schon mit einer Vakuumschiene fixiert. Der Notarzt tastete meinen ganzen Körper nach weiteren Verletzungen ab. Um mich besser Untersuchen zu können, hatte man mich teilweise entkleidet. "Herr Doktor, der Mann trägt übrigens eine Windel!", sagte der Sanitäter. "Runter damit, ich muß sein Becken abtasten:", antwortete der Notarzt ohne von dieser Entdeckung überrascht zu sein. "Am Becken ist nichts. Ziehen sie ihm die Windel wieder an. Wir woll’n ja keinen Überschwemmung heraufbeschwören." Der Sanitäter nahm die Windel und wollte sie mir wieder anlegen. "Haben Sie keine frische?", meinte der Notarzt, als er sah, wie der Sanitäter mir die feuchte Windel wieder unter den Hintern schob, den durch den Schock beim Unfall, muß ich mir wohl in die Hose gemacht haben, obwohl ich sonst kein sehr schreckhafter Typ bin und mir noch nie gegen meinen Willen in die Windeln gemacht habe.
"Tut mir leid Herr Doktor, aber mit solchen Windeln sind wir nicht ausgestattet, ich kann bestenfalls mit einigen Babywindeln dienen".
"Dann lassen Sie das mit der Windel. Aber eine Krankenunterlage werden Sie doch dabei haben?" "Selbstverständlich!", meinte der Sanitäter, nahm eine aus einem Fach oberhalb seines Kopfes und legte sie unter meinen bloßen Hintern. Dann deckte er mich zu und schnallte mich auf der Trage fest. Der Doktor stieg aus. "Ist ja im Großen und Ganzen noch mal ganz glimpflich abgegangen. Na, wir woll’n mal abwarten was die Röntgenbilder nachher sagen.", meinte der Doktor dann zu dem noch im Rettungswagen sitzenden Sanitäter. Der Doktor erhob, in Columbo Art, noch mal seine Hand als Gruß für den Sanitäter und schloß dann von außen die Tür.
Der zweite Sanitäter, der sich die ganze Zeit um den nur leicht verletzten Unfallverursacher gekümmert hatte, verabschiedete sich ebenfalls vom Notarzt und nahm dann im Führerhaus Platz. Er hatte den Mann in Zwischen etwas beruhigen können und war sich sicher, ihn jetzt alleine lassen zu können. Der Mann wollte auch partout nicht ins Krankenhaus, er nahm im Streifenwagen der Polizei Platz, die ihn dann nach Hause fahren sollte.
