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Unterwegs: Wir finden das, wonach wir suchen, immer am letzten Ort, an dem wir nachsehen. Diego Tamang ist fast drei Jahrhunderte alt und beschließt, sich etwas entschlossener auf die Suche nach seinem Gefährten zu machen. Er gibt die Führung seines Rudels auf, damit er mit Kontra Belikov und dessen Motorradgang umherreisen kann. Seine Entscheidung zahlt sich aus, als er ein hinterwäldlerisches Diner betritt und seinen Gefährten Zachary Young wittert. Schnell macht Diego seine Absicht klar, fragt sich aber, was problematischer sein wird – Zacharys Jugend oder die eindeutig nicht erfreute Reaktion seiner Mutter. Weder noch, stellt sich heraus, denn bald entdeckt Diego, dass Hexen Zacharys Verletzung verursacht haben könnten, die ihn zwingt, einen Gehstock zu benutzen … und Zachary weiß nicht, dass er ein Wandler ist. Kann Diego seinen jungen Geliebten mit der paranormalen Welt bekanntmachen und ihn vor denjenigen schützen, die ihm Schaden zufügen wollen? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Kontras Menagerie ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing. Länge: rund 23.000 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2020
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
ÜBER CHARLIE RICHARDS
LESEPROBE:
Die Ängste des Zebras
Unterwegs: Wir finden das, wonach wir suchen, immer am letzten Ort, an dem wir nachsehen.
Diego Tamang ist fast drei Jahrhunderte alt und beschließt, sich etwas entschlossener auf die Suche nach seinem Gefährten zu machen. Er gibt die Führung seines Rudels auf, damit er mit Kontra Belikov und dessen Motorradgang umherreisen kann. Seine Entscheidung zahlt sich aus, als er ein hinterwäldlerisches Diner betritt und seinen Gefährten Zachary Young wittert. Schnell macht Diego seine Absicht klar, fragt sich aber, was problematischer sein wird – Zacharys Jugend oder die eindeutig nicht erfreute Reaktion seiner Mutter. Weder noch, stellt sich heraus, denn bald entdeckt Diego, dass Hexen Zacharys Verletzung verursacht haben könnten, die ihn zwingt, einen Gehstock zu benutzen … und Zachary weiß nicht, dass er ein Wandler ist. Kann Diego seinen jungen Geliebten mit der paranormalen Welt bekanntmachen und ihn vor denjenigen schützen, die ihm Schaden zufügen wollen?
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein.
Kontras Menagerie ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing.
Länge: rund 23.000 Wörter
CHARLIE RICHARDS
Die Ängste des Zebras
Kontras Menagerie 20
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „Soothing the Zebra’s Fears“:
Charlie Richards
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2020
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Sage Marlowe
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Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.
Widmung
Für Zach, der seinen Namen in einem Buch sehen wollte.
„Schau, was ich gefunden habe.“ Diego Tamang ließ die Infokarte auf den Tisch fallen und setzte sich auf die Sitzbank neben Chip Medina.
Die Gruppe von Wandlern, angeführt von Kontra Belikov, hatte zum Mittagessen am Straßenrand angehalten, nachdem sie ihre Motorräder aufgetankt hatten. Ihre Gruppe von fast zwanzig Männern war auf drei Tische verteilt.
Chip, ein kleiner Luchswandler, hatte den Nachnamen seines Gefährten angenommen, als er sich mit dem Löwenwandler Grimes Medina verbunden hatte. Lamar Jaworski saß auf Grimes’ anderer Seite. Der Pfauenwandler war mit dem Menschen Rueben Malone verpaart.
Ryan Carpenter, der menschliche Teil des letzten Paares an ihrem Tisch, beugte sich vor und griff nach dem zehn mal zwanzig Zentimeter großen Stück Pappe. „Oh, Fallschirmspringen.“ Er grinste. „Das habe ich beim Militär oft getan.“
„Fallschirmspringen?“, brummte Sam Abbott und zog die Karte aus den Fingern seines Gefährten. Er las sie mit gerunzelter Stirn. Schließlich sah er Diego ungläubig an. „Warum zum Teufel willst du so etwas machen?“
Bei sieben Männern, von denen die meisten ziemlich groß waren, blieb nicht viel Platz in der U-förmigen Sitznische. Gut, dass sie sich alle ziemlich gut miteinander verstanden. So eng, wie die Gruppe von Wandlern verbunden war, fühlte sich Diego tatsächlich wie das fünfte Rad am Wagen. Die anderen sechs Männer am Tisch waren verbundene Paare. Darüber hinaus hatte Diego, obwohl er nicht der letzte gewesen war, der sich ihrer bunten Truppe angeschlossen hatte, dies nur aus dem Grund getan, um von seinem eigenen Rudel wegzukommen, das er fast ein Jahrhundert lang angeführt hatte. Er hatte nicht wirklich das Gefühl, dass Kontra sein Anführer war, aber er respektierte den Mann.
Diego gluckste, lehnte sich zurück und grinste die anderen am Tisch an. „Steht nicht Fallschirmspringen auf einer deiner Bucket-Listen?“, neckte er. „Wirst du mir die richtigen Techniken zeigen, Ryan?“, fragte er. Er hätte wissen müssen, dass der Ex-Soldat Erfahrung darin hatte, aus Flugzeugen zu springen. „Ich bin seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr oben gewesen.“
„Ich denke schon“, antwortete Ryan. Er sah zu Sam und schien seinen erschütterten Blick zu bemerken. Grinsend tätschelte er Sams Hand, die auf dem Tisch lag und immer noch die Karte mit der Aktivität hielt. „Ruhig, Hübscher“, beruhigte er ihn. „Ich habe das schon oft gemacht. Ich kann sogar den Betrieb überprüfen. Wenn sie nicht auf dem neuesten Stand sind, werde ich niemanden aus unserem Rudel in deren Flugzeuge steigen lassen.“
Sam verzog seine Lippen. „Die Vorstellung, aus einem völlig funktionstüchtigen Flugzeug zu springen –“ Der gewaltige Bullenwandler unterbrach sich und schüttelte den Kopf. „Ich verstehe es nicht.“
„Ich will es versuchen“, flüsterte Chip.
Alle drehten sich um und starrten den normalerweise schüchternen Wandler an.
„Wirklich?“, fragte Grimes und seine dunklen Brauen schossen bis zu seinem Haaransatz hoch. „Du willst Fallschirmspringen?“
Chip nickte. „Mm-hmm.“ Er streckte zögernd die Hand nach Sam aus, der ihm den Flyer überließ. Chip starrte ihn verzückt an, seine Augen wanderten über die Karte und zeigten an, dass er las.
Lamar lächelte schwach. „Es scheint, dass Leute, die erdgebunden sind, vom Fliegen fasziniert sind. Ich bin schon oft genug abgestürzt“, gab er verächtlich zu. „Ich werde bei dieser Aktivität aussetzen.“
Rueben nahm Lamars Hand in seine, führte sie zu seinen Lippen und küsste sie. Er zwinkerte. „Ich werde mitmachen. Ich liebe es.“
„Du bist schon mal Fallschirm gesprungen?“, fragte Ryan, lehnte sich gegen die gepolsterte Rückenlehne und legte seinen Arm darauf ab. Er fuhr mit den Fingern durch die kurzen Haare seines Geliebten und bekam dafür ein Grinsen von Sam. „Wie lange ist das her?“
Rueben kratzte sich am Kinn. „Äh, kurz bevor meine letzte Saison begann“, sagte er. Grinsend fügte er hinzu: „Es war irgendwo in Mexiko. Ich konnte nicht riskieren, dass meine Trainer es herausfinden. Sie hätten mich auf die Bank geschickt.“
„Ach ja? Warum das?“, fragte Ryan deutlich neugierig.
„Wegen der Haftung“, erklärte Rueben. „Ich wurde dafür bezahlt, gesund zu bleiben. Gefährliche Aktivitäten wurden, ähm, nicht wirklich gebilligt.“
Lamar grinste. „Nein. Stattdessen hast du dir beim Hockeyspielen den Knöchel gebrochen.“
Rueben grinste breit und seine Augen funkelten. Er hob Lamars Hand wieder zu seinen Lippen und murmelte: „Es hat mich zu dir geführt.“
Diego wandte sich von dem gefühlsduseligen Paar ab und fühlte sich zu gleichen Teilen eifersüchtig und unwohl. Obwohl er seinen Gefährten wollte – und um ehrlich zu sein, war es ihm egal, ob sich herausstellte, dass es sich dabei um einen Mann handelte –, war Diego noch nie mit Männern zusammen gewesen, die in einer Beziehung waren und ihre Zuneigung so offen zeigten. Es war irgendwie erfrischend.
Das Auftauchen einer sehr müden Kellnerin mittleren Alters lenkte die Aufmerksamkeit von Diego auf sich. „Guten Tag, meine Herren“, begrüßte sie. Sie hielt den Block in der einen Hand und den Stift in der anderen, als sie alle anlächelte. Zu ihrer Ehre blinzelte sie nicht einmal, als Ryan mit Sams Haaren spielte und Rueben immer noch Lamars Hand hielt und ihn liebevoll ansah. „Haben Sie sich schon entschieden oder brauchen Sie noch eine Minute?“
„Hallo, meine Liebe“, grüßte Diego und lächelte zu ihr auf. „Ich weiß, wir stören die nachmittägliche Ruhephase hier im Diner. Wie können wir es leicht für Sie machen?“
Connie, laut ihrem Namensschild, schenkte ihnen ein schiefes Lächeln. „Wir bieten einen sehr guten Cheeseburger mit Speck an. Wie wäre es, wenn Sie alle den bestellen, dazu Pommes, und alles auf eine Rechnung schreiben lassen?“
Rueben schnaubte. „Gute Frau, Sie haben meine Gedanken gelesen.“
Diego gluckste und sah sich zu den anderen Männern um, die allesamt nickten. Grimes hielt zwei Finger hoch, genau wie Sam. Er wandte sich wieder der jetzt amüsierten Kellnerin zu. „Wie wäre es, wenn Sie zehn Cheeseburger mit Speck für den gesamten Tisch zaubern, dazu Pommes ohne Ende, und mir die Rechnung bringen?“
Ihre Brauen schossen hoch und ihre Augen funkelten, obwohl sie noch immer müde war, und Connie lächelte. „Das kann ich gerne tun.“ Sie schrieb eine Notiz auf ihren Block, steckte dann den Stift hinter ihr Ohr und den Block in ihre Schürze. „Ich werde die erste Ladung Pommes gleich bringen“, versprach sie, bevor sie sich abwandte.
Diego entspannte sich in der Sitznische, atmete tief ein und seufzte. Ein interessanter Duft kitzelte seine Sinne, und er legte den Kopf schief, atmete erneut tief durch. Er unterschied die einzelnen Gerüche, die das Restaurant durchdrangen, und nahm den ausgeprägten Moschusduft eines Mannes wahr, einen angenehmen Geruch, der ihn an frisch gemähtes Gras erinnerte, sowie etwas anderes … etwas fast … Scharfes.
Dies beeinträchtigte jedoch nicht die angenehmen ersten beiden Düfte.
Diego musterte langsam die Anwesenden im Restaurant und ließ seinen Blick über alle schweifen. Abgesehen von den Tischen, die von ihrer Gang belagert waren, gab es vier besetzte Tische.
Ein Mann, eine Frau und zwei kleine Kinder, offensichtlich eine Familie, saßen in der am weitesten entfernten Nische auf der anderen Seite des Restaurants. An einem anderen Tisch befanden sich zwei Männer, die sich über den Tisch beugten und auf etwas, wahrscheinlich ein Tablet, schauten. Diego konzentrierte sich auf sie und stellte fest, dass sie über örtliche Wanderwege diskutierten.
Eine Frau und ein junger Mann saßen an einem weiteren Tisch. Die lächelnde, leicht rundliche Brünette schien etwa Anfang vierzig zu sein und trug ein Sommerkleid mit Blumenmuster in Hellgrün und Blau, das ihre leicht gebräunte Haut gut zur Geltung brachte. Es bildete einen auffälligen Kontrast zu dem jungen Mann, der ihr gegenüber saß, da er blasse, fast alabasterfarbene Haut, schwarzes Haar und eine schlanke Gestalt hatte. Aufgrund seines Lächelns und der Art und Weise, wie er seine Hände bewegte, während er sprach, hielt Diego ihn für etwa Anfang Zwanzig, vielleicht ein oder zwei Jahre jünger.
Am letzten Tisch saßen drei Frauen. Angesichts der erdigen Note des Geruchs wusste er, dass sie es nicht sein konnten. Da sich der Geruch in den letzten Minuten verstärkt hatte, so dass sein Schwanz in seiner Jeans anschwoll, wusste er, dass der Fremde im Raum sein musste und nicht nur sein Geruch am Stoff einer anderen Person haftete. Der Geruch des Mannes war stark genug, um durch die Lüftungsschächte des Restaurants zu zirkulieren.
Aus dieser Entfernung konnte Diego leider nicht erkennen, welcher Mann das verlockende Aroma von sich gab. Diego war mehr als bereit, sich selbst lächerlich zu machen, um seinen Gefährten zu finden, und stand auf.
Bei Sams fragendem Blick grinste er Kontras Beta an. „Ich komme gleich wieder. Ich muss da etwas überprüfen.“
In diesem Moment kam Connie mit einer großen Platte Pommes Frites und einigen kleinen Tellern zurück und stellte sie auf den Tisch.
Rueben verschwendete keine Zeit und griff nach ein paar Pommes. Er schob sie in seinen Mund und sprach dann mit vollem Mund. „Ich werde dir keine übriglassen.“
Schnaubend streckte Diego die Hand aus und nahm selbst ein paar Pommes. „Deshalb habe ich ja Pommes ohne Ende bestellt“, frotzelte er, bevor er die salzige Leckerei in den Mund steckte. Mit einem Zwinkern wandte er sich ab und ging langsam durch das Restaurant.
Diego schnupperte diskret, als er an den anderen Jungs vorbeiging. Er konnte nicht anders, als zu bemerken, dass die Dame am Empfang alle Wandler auf der anderen Seite des Restaurants platziert hatte, weg von all den anderen Gästen.
Die Vorurteile gegenüber Bikern sterben nicht aus.
Diego bewegte sich locker und langsam, ignorierte die Frauen und konzentrierte sich auf die beiden Männer, die ihnen gegenüber aßen. Er schnupperte diskret, während er weiterging. Auch wenn beide Männer attraktiv waren, war keiner von ihnen die Quelle des Geruchs.
Damit bleiben der Teenager und der Vater übrig. Entweder einen Jüngling verführen oder eine Ehe zerstören. Verdammt.
Diego schaute diskret zwischen den beiden Tischen hin und her. Als er an dem Tisch mit dem jungen Mann und der jungen Frau – seiner Mutter vielleicht – vorbeiging, atmete Diego tief ein … und stöhnte beinahe. Das wunderbare Aroma von frisch gemähtem Rasen vermischt mit köstlichem männlichen Moschus. So nah und mit dem Wissen, dass er nur ein paar Schritte von seinem Gefährten entfernt stand, bemerkte Diego kaum den seltsamen, beißenden Geruch, der sich mit dem des jungen Mannes zu vereinen schien.
Und jung ist richtig. Jetzt, wo er näher dran war, konnte Diego nicht einmal sicher sein, dass sein Gefährte volljährig war!
