3,99 €
Dieses Buch ist inhaltlich hochinteressant und amüsant und glücksbetont Es geht um Gerede, überflüssiges Gerede, Auseinandersetzung, Streitgespräch, Klatsch, Geschrei, Palaver, Tratsch, Geschwätz, Gewäsch, Blabla, Larifari, Abrakadabra, Geplänkel, Hickhack, Schmus, Phrasendrescherei, Geplapper, Rederei, Schwafelei, Schwadronade, Gelaber, Scheiss, Blech, Fez, Widersinn, Geschwafel, Mumpitz, Gefasel, Wischiwaschi, Papperlapapp, Plauderei, Gequassel, Faselei, Quatscherei, Gesülze, Gebabbel, Geschwatze, Gequake, Quackelei, Quasselei, Schwätzerei, Schnatterei, Geschnatter, Gewäsch, Phrasendrescherei, Plapperei, Laberei, Gequatsche, Geplauder, Floskeln, Schnickschnack, Unsinnigkeit, Bullshit, Bockmist, Schmarren, Pipifax, Firlefanz, Tratscherei, Getratsche, nerviges Gerede, leeres Gerede, Altweibergeschwätz, törichtes Zeug, Quark, Unsinnigkeit, Ondits, Sottise, Allgemeinplätze, Klischees, Selbstverständlichkeit, Gezeter, Worthülsen, Abgedroschenheit, Klischeevorstellungen, Plattitüden, Sermon, Gesabber, Gschnorr, Zufriedenheit und Glück.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 28
Veröffentlichungsjahr: 2021
Die Cholatorin-Theorie
Der Autor
Unbekannter, verschollener Autor
Zum Buch
Dazu gibt es leider nichts zu sagen. Das heisst, dass dieses Buch die Leser sprachlos zurücklässt. Somit hat es seinen Zweck erfüllt.
Sowieso, wer zu viel redet, hat währenddessen keine Zeit zu denken. Und dieses Buch gibt zu denken.
Dichtung
Autor: Jan van Leeuwen
Übersetzung, Ergänzungen: Urs Scheidegger
Copyright:F0D3 2020 Urs Scheidegger
Umschlag und Fotos: Urs Scheidegger
Auflage 2020
Druck und Verlag: epubli GmbH, Berlin,www.epubli.de
Walter Wieser ist ein vehementer Verfechter der Cholatorin-Theorie vom Glück. Diese Theorie gründet auf den Erkenntnissen der Cholaten im vorletzten Jahrhundert. Schriftlich festgehalten ist der Text dazu in einem von Wieser in einem Estrich eines kurz vor dem Abbruch stehenden Altbaus entdeckten Vademecums des berühmten Arztes Marcus Marcusander aus dem Erzgebirge. Walter Wieser steht mit seiner Meinung gänzlich im Widerspruch zu der neuzeitlichen Lehre und den damit zusammenhängenden Lebensformen und Lebensregeln. Nachdem er sich eingehend mit seiner unglaublichen Behauptung während der letzten zwei Jahre im Selbstversuch auseinandergesetzt hat, ist er nun an die Öffentlichkeit getreten, um aufzuzeigen, wie man in jeder Lebenslage glücklich sein kann. Um in seinen Gedanken überhaupt soweit zu kommen, hat er vor zwei Jahren sogar seinen Beruf als Mathrotist aufgegeben. Obschon es sich nicht um eine medizinische Methode beziehungsweise Theorie handelt, wird er landesweit von der Ärzteschaft, vom Mathrotistenverband selber, von den Gewerkschaften, von den Behörden wie auch von den Medien als hinterwäldlerischer Alchemist in modernen Kleidern verteufelt. Aber nichtsdestotrotz beharrt er auf seinen Ausführungen in grossflächigen Inseraten und Fernsehspots übers ganze Land verstreut. Man fragt sich allenthalben, woher er das Geld dazu hat. Vom Mathrotistenverband jedenfalls nicht, hat der ihn als Mitglied doch ausgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft berät, ob sie Anklage wegen Verbreitung von illusorischen, verfremdenden, anstiftenden oder abhängig machenden Methoden erheben will. Nachdem Wiesers erste Publikation veröffentlicht worden ist, wird landesweit auch in Schulen, in den Familien, am Stammtisch oder in den Parteien diskutiert und debattiert und gewerweisst, ob nicht doch eventuell etwas an der kolportierten Sache wahr ist. Eine Journalistin (Erika Hermelinger) eines bekannten Boulevard-Blattes (Blick) hat kürzlich mit ihm ein Interview geführt und liess im anschliessend publizierten Artikel tatsächlich durchblicken, dass er unter Umständen nicht so Unrecht habe mit seiner Theorie.
Um was geht es? Hier eine kurze, nicht ganz vollständige Zusammenfassung über Wiesers Theorie.
Wenn es nach den lieben Göttern dieser Welt und ihren Anhän-gern geht, muss der Mensch gut sein, um glücklich sein zu können. Aber wann ist ein Mensch gut? Sind die Amerikaner gute Menschen? So scheint es jedenfalls, wenn man die Studie der Weltgesundheitsorganisation liest, die da sagt, dass die Amerikaner die Glücklichsten dieser Welt sind. Wieso das so ist, fragt sich der Rest der Menschheit. Wieser weiss weshalb. Dank dem vertieften Studium des Vademecums des Arztes Marcusander hat er die Antwort darauf gefunden. Hundertprozentig, wie er behauptet. Denn die Amerikaner seien freie Menschen im Denken wie auch in ihrem Tun. Einen Vergleich zeigt Marcusander in seinen Schriften zur damaligen Zeit im ausgehenden Mittelalter auf, in der es ein Leichtes war, glücklich zu sein. Dies natürlich im Gegensatz zur gängigen Lehrmeinung, die behauptet, das gemeine Volk der Cholaten sei arm gewesen, die Mehrheit davon gar armengenössig und unglücklich und versiecht. Glücklich seien damals höchstens Mitglieder der Hautevolee gewesen. Nein, Marcusander beschreibt in seinem Vademecum zwar nicht das Gegenteil, fügt jedoch an, dass, auch wenn die Cholaten im Sinne geringer Reichtümer und fehlender Einkünfte arm gewesen seien, so seien sie doch glücklich gewesen beziehungsweise hätten sie es leicht zum Glücklichsein gehabt. Man habe nämlich zu jener Zeit im Gegensatz zur heutigen Verbotspolitik noch machen dürfen, was man wollte. Im Detail seien hier ein paar Beispiele aufgeführt.
