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Für ihren Meister tut sie alles! Auch wenn es wehtut ... ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!
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Veröffentlichungsjahr: 2020
Die Hingabe einer Sklavin
BDSM Story
Bernadette Binkowski
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.
Bei unserem letzten Treffen habe ich es wohl ein wenig übertrieben, denn mein Herr ist sehr böse auf mich.
Hat mir eine Strafe angedroht, die mich lehren soll, seinen Anweisungen ohne zu Zögern zu folgen und mir auch gleich den Termin dafür genannt.
Die zehn Tage sind seit unserem letzten Spiel nun vergangen und nichts lässt darauf schließen, dass er etwas für mich geplant hat, was einer Züchtigung oder einer Lehre gleichkommt.
Er wirkt unvorbereitet. Ich weiß nicht genau, ob mich das traurig oder froh stimmen sollte, denn jedes Mal wenn er mich so richtig ran nimmt, verspüre ich heiße Leidenschaft gegenüber meinem Herrn in mir.
Natürlich habe ich meine Strafe auch dieses Mal verdient. Keine Frage – ich war ungehorsam und habe nicht sofort getan, was er verlangt hat. Einerseits fürchte ich seine Wut gegenüber meiner Person (er kann sehr böse werden), auf der anderen Seite hat er früh die Warnung, dass ich mal wieder fällig wäre ausgesprochen, und ich hatte Zeit mich darauf vorzubereiten.
Wie bereitet man sich auf so etwas vor? Nun, man treibt viel Sport, stählt seinen Körper, sodass man die zu erwartenden Schläge besser wegstecken kann. Idealerweise betreibt noch ein wenig Kopfarbeit, dann kann man die Demütigungen, die einen unweigerlich erwarten, auch besser verarbeiten.
Aber es passierte nichts. Während ich dem Wochenende entgegenfiebere, checke ich die Möglichkeiten, wie ich an meinen Herrn herankommen kann, doch der war abgetaucht. Trat vermutlich erst wieder in Erscheinung, wenn sich der Samstag nähert, dem ich so entgegenfiebere. Und tatsächlich: Punkt zehn Uhr läutet es an meiner Tür. Ich bin gespannt, doch vor allem frage ich mich, wer da vor der Tür steht – mein Herr und Meister, oder mein Geliebter (welcher er selbstverständlich auch sein kann).
Es wäre wohl ein wenig zu viel des Guten gewesen, denn niemand anders als mein Herr und Meister stand vor der Tür und es folgte sogleich seine erste Anweisung an mich: «Nimm deine Jacke und deine Zahnbürste und folge mir.»
Ein einziger Blick in sein Gesicht riet mir, keine weiteren Fragen zu stellen, doch ich konnte ja wieder mal meine Klappe nicht halten. Mein Temperament ging einfach mit mir durch, als ich ihn fragte: «Muss sonst noch irgendetwas eingepackt werden, verreisen wir für länger?»
«Diese Frage meine Liebe, wirst du noch heute bereuen», meinte mein Herr zu mir, und sah mich böse an.
«Du hast schon wieder nicht gehorcht – das gibt Punktabzug! Nun komm … ich habe keine Zeit zu verlieren», sprach er und wirkte sichtlich angesäuert. Also gemahnte ich mich selbst zur Tatenlosigkeit, sagte nichts mehr. Hängte mir meine Jacke über den Arm und meinen Kulturbeutel nahm ich unter den Arm, lief verärgert hinter ihm her, denn er war schon vorausgegangen und saß bereits in seinem Wagen und trommelte auf sein Lenkrad ein.
Ohne ein Wort mit mir zu wechseln lenkte er den Wagen aus der Stadt heraus, hin Richtung Autobahn – auf welcher wir fast eine halbe Stunde in Richtung Münsterland fuhren. Ich ärgerte mich über mich selbst, dass ich so ungehörig gewesen war – und ja, ich hätte die Strafe, die er mir dafür zugedacht hätte, sehr wohl verdient. Ich war eine ungehorsame Sub, und das durfte nicht sein. Zwar sinnierte ich noch ein wenig über das, was mir vielleicht bevorstehen könnte, doch da ich zu keinem Ergebnis kam, würde ich einfach abwarten müssen, was er sich für mich ausgedacht hatte.
