Die Symbolik der Krankheiten - Harry Eilenstein - E-Book

Die Symbolik der Krankheiten E-Book

Harry Eilenstein

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Beschreibung

Krankheiten haben fast immer auch eine psychische Seite, die zumindest eine Mit-Ursache für diese Krankheit ist. Durch die Betrachtung der konkreten Vorgänge bei einer Krankheit und ihren Charakter lässt sich die Krankheit als Struktur erfassen: So ist eine Allergie ein fehlgeleiteter Verteidigungsversuch des Körpers gegen Stoffe, die ihm gar nicht schaden. Diese Struktur lässt sich auf die Psyche übertragen: Der Allergiker kann nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden und wehrt sich statt gegen seinen eigentlichen Gegner in der Außenwelt gegen eine Entsprechung dieses Gegners in sich selber. Bei einer Milch-Allergie könnte dieser ursprüngliche „Gegner“ z.B. die eigene Mutter sein. Eine Allergie ist somit ein Aggressionsproblem – und im Extremfall die körperliche Entsprechung zu einer Panikattacke. Durch das Erfassen des psychischen Aspektes einer Krankheit kann ihre Heilung deutlich gefördert werden, da die Krankheit oftmals die Folge eines psychischen Problems ist. Das vorliegende kleine Buch enthält keine vollständige Betrachtung aller Krankheiten, sondern soll eine Hilfe dabei sein, das Wesen einer Krankheit präzise betrachten und dadurch auch ihre psychische Komponente zu erfassen zu können. Dazu werden in diesem Buch sowohl die Aufgaben der Organe und Körperteile als auch das Wesen der möglichen Krankheitssymptome beschrieben. Anschließend wird dieses Verfahren anhand von 50 Krankheits-Beispielen erläutert.

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für Jule,

ohne deren Bitte dieses Buch wahrscheinlich nicht geschrieben worden wäre

Inhaltsverzeichnis

Der Zweck dieses Buches

Der Körper

II 1. Die Stoff-Bereiche des Körpers

II 2. Die Bewegungs-Bereiche des Körpers

II 3. Die Organe

II 3. A Die Grenze nach außen

II 3. A a) Die Haut

II 3. A b) Die Sinnesorgane:

Augen, Ohren, Nase, Mund, Haut: Druck (Tastsinn), Haut: Verletzung (Schmerz), Haut: Temperatur, Haut: Dehnung

II 3. B Der Bereich der körperfremden Stoffe

II 3. B a) Verdauungssystem:

Fingernägel, Zähne, Mund, Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm, Bauchspeicheldrüse, Galle, Dünndarm, Leber, Blinddarm, Dickdarm, After

II 3. B d) Atmung:

Nase, Luftröhre, Lungen

II 3. C Die Grenze zwischen den beiden Bereichen der körperfremden und der körpereigenen Stoffe

II 3. C a) Blutreinigung:

Nieren, Blase, Galle

II 3. D Der Bereich der körpereigenen Stoffe

II 3. D a) Knochen und Muskeln:

Knochen, Muskeln, Sehnen, Schädel, Rückenwirbel

II 3. D b) Blutkreislauf:

Blut, Herz, Adern, Milz, Knochenmark

II 3. D c) Lymphsystem

II 3. D d) Nervensystem:

Gehirn, Rückenmark, Nerven

II 3. D e) Hormonsystem (Drüsen):

Zirbeldrüse, Hypophyse, Speicheldrüsen, Schilddrüse, Nebenschilddrüsen, Thymus, Brust (Frau), Nebennieren, Bauchspeicheldrüse, Leber, Eierstöcke, Hoden, Schweißdrüsen (Haut), Talgdrüsen (Haut)

II 3. D f) Immunsystem

II 3. E Die Grenze zwischen den beiden Bereichen der körpereigenen und der körperdefinierenden Stoffe

II 3. E a) Geschlechtsorgane

II 3. F Der Bereich der körperdefinierenden Stoffe

II 3. F a) Fortpflanzung:

Eierstöcke, Gebärmutter, Vagina, Penis, Hoden, Prostata

II 4. Die Chakren

II 5. Die astrologischen Häuser

II 6. Das Horoskop

II 7. Die Handlinien

II 8. Die Fußreflexzonen

II 9. Das Gesicht

II 10. Iris und Ohr

Die Freud'schen Entwicklungsstufen

Arten der Krankheit oder der Verletzung

(Verletzungen, Haltung, Fieber, Hitze, übermäßige Expansion, Allergien, Pilze, Bakterien, Viren, Seuchen, Katastrophen)

Beispiele

V 1. Verletzungen:

Beinbruch, Armbruch, Handverletzung, Ellbogen-Schmerzen, Knie-Schmerzen, Nieren-Verletzung, Feuerlauf, Vergiftungen

V 2. Degenerative Erkrankungen:

Hohlkreuz, Leistenbruch, Zahnausfall, Karies, Bandscheibenvorfall, Hexenschuß, Herzrhythmusstörungen, Rheuma, Gicht, Parkinson, Nierensteine, Gallensteine, Multiple Sklerose, Krebs, Epilepsie, Erbkrankheiten

V 3. Stoffwechselstörungs-Krankheiten:

Gelbsucht, Asthma, Allergien, Erschöpfungszustand

V 4. Pilz-Erkrankungen:

Pilzerkrankungen, Candida, Fußpilz

V 5. Bakterien-Erkrankungen:

Bakterienerkrankungen, Tuberkolose

V 6. Viren-Erkrankungen:

Virenerkrankungen, Erkältung, Grippe, Masern, Mumps, Röteln, Gürtelrose, AIDS, Lungenentzündung

Die psychologische Deutung einer Krankheit

I Der Zweck dieses Buches

Bücher mit Listen über die verschiedenen Krankheiten und ihre psychischen Entsprechungen gibt es bereits – wie z.B. die von Louise Hay. In dem vorliegenden Buch die Entsprechungen zwischen dem psychischen Zustand und der mit ihm zusammenhängenden Krankheit näher untersucht werden. Die Brücke zwischen beidem ist die gemeinsame Struktur von Krankheit und psychischer Verfassung. So ist z.B. ein Knochenbruch mit Aggressionen verwandt und eine Erkältung mit einer unvollständiger Abgrenzung.

Das vorliegende Buch soll eine Hilfe dabei sein, die Struktur eines Symptoms präzise zu betrachten und dadurch auch seine psychische Komponente zu erfassen.

Zu diesem Zweck wird sowohl ein Verständnis der Funktion der Gliedmaßen und Organe benötigt als auch ein Verständnis des Charakters der Symptome der Krankheiten. Aus der Kombination dieser beiden Elemente ergibt sich dann die Struktur der Störung, die nun auf die Psyche übertragen werden kann. Die auf diese Weise gefundene psychische Struktur ist eine wesentliche Ursache der betreffenden Krankheit.

Es ist allgemein bekannt, daß Ereignisse nur selten eine einzige Ursache haben – daher sollte man auch diese Betrachtungen nur als Hilfestellung für das Verständnis einer Krankheit ansehen, als einen Ansatz, mögliche psychische Ursachen einer Krankheit aufspüren und diese dann mitbehandeln zu können.

Ursachen für eine Krankheit können Vererbung, Viren, Bakterien, Pilze, Umwelteinflüsse, Verhaltensmuster (z.B. Rauchen) usw. sein, die jedoch bei genauerer Betrachtung so gut wie immer auch von einer psychischen Komponente begleitet werden.

Die Abgrenzung zwischen den verschiedenen möglichen Ursachen ist oft sehr schwierig. Wenn z.B. in einer Familie eine Krankheit gehäuft auftritt, kann sie vererbt sein, aber sie könnte auch an der Art liegen, wie man in dieser Familie das Leben sieht und sich verhält, oder auch an der Umwelt, in der diese Familie lebt.

Die Betrachtungen in diesem Buch sind daher nicht als Allheilmittel anzusehen, sondern lediglich als eine Methode, mit deren Hilfe man einen oft wichtigen Aspekt der Krankheitsentstehung und somit auch der Heilungsmöglichkeiten erfassen kann.

II Der Körper

Um eine Krankheit verstehen zu können, muß man den Körperteil verstehen, den diese Krankheit befallen hat.

Um die psychischen Ursachen einer Krankheit in einem Körperteil erkennen zu kennen, ist zum Glück kein Medizinstudium notwendig, sondern nur ein allgemeines Verständnis der Funktionen der Organe und Gliedmaßen.

In dem nun folgenden Kapitel werden die Organe und Gliedmaßen von verschiedenen Ansätzen ausgehend betrachtet, um den Charakter der Körperteile auf eine möglichst vielfältige Weise erfassen zu können.

II 1. Die Stoff-Bereiche des Körpers

Der Körper besteht aus drei verschiedenen Arten von Stoffen sowie jeweils einer Grenze zwischen ihnen. Diese drei Stoffarten sind die körperfremden Stoffe, die körpereigenen Stoffe und die körperdefinierende Stoffe.

Die körperfremden Stoffe sind zum einen die aufgenommene Nahrung, die den gesamten Verdauungstrakt füllt, und zum anderen die Luft, die die Lungen erfüllt.

Die körpereigenen Stoffe sind die Organe wie das Herz, die Leber, die Nieren, die Milz usw. sowie der Blutkreislauf.

Die körperdefinierenden Stoffe sind schließlich die Zellkerne, die Eizellen und das Sperma sowie die dazugehörenden Geschlechtsorgane.

Die Grenze zwischen dem Körper als Ganzes und der Außenwelt ist die Haut.

Die Grenze zwischen den körperfremden Stoffen und den körpereigenen Stoffen ist in erster Linie die Darmwand.

Die Grenze zwischen den körpereigenen und den körperdefinierenden Stoffen ist die Hülle des Zellkerns und die Gebärmutter sowie die männlichen Geschlechtsorgane.

Der Körper: stoffliche Strukturierung

Körperbereich

Grenze

Haut

körperfremde Stoffe

Darmwand u.a.

körpereigene Stoffe

Zellkernwand u.a.

körperdefinierende Stoffe

Diese Grobeinteilung hilft zu erkennen, was die grundlegende Funktion eines Organs ist.

II 2. Die Bewegungs-Bereiche des Körpers

Man kann den Körper auch von seinen Bewegungsmöglichkeiten her betrachten. Dabei stehen nicht die Organe, sondern die Gliedmaßen im Zentrum der Aufmerksamkeit.

Den Mittelpunkt des Körpers bildet der Leib, also der Rumpf ohne den Kopf. Er enthält die Organe mit den vegetativen Funktionen. Der Rumpf ist daher u.a. der Energieversorger aller übrigen Teile des Körpers.

Der Kopf mit dem Gehirn und den Sinnesorganen ist das Koordinationszentrum des Körpers. Er ist durch den Hals mit dem Körper verbunden. Der Hals ist somit in erster Linie ein bewegliches Verbindungsglied.

Die Beine und die Arme sind gleich aufgebaut, da auch die Arme ursprünglich Beine gewesen sind (vierfüßige Tiere).

Arme und Beine bestehen aus drei Teilen, die jeweils durch drei bewegliche Elemente miteinander verbunden sind:

Struktur der Arme und BeineBeineArmeElementGelenkElementGelenkHüftgelenkSchultergelenkOberschenkelUnterschenkelKnieEllbogenUnterschenkelUnterarmFußgelenkHandgelenkFußHand

Die Funktion der Arme und Beine ist beim Menschen grundlegend verschieden: Der Mensch bewegt sich mithilfe seiner Beine in der Welt, während er mithilfe seiner Arme die Welt um sich herum bewegt.

Es finden sich daher bei den Armen und Beinen aufgrund der gleichen Struktur analoge Vorgänge, die jedoch in zwei verschiedenen Lebensbereichen stattfinden.

Das Hüftgelenk ist die Stelle, an der jede Bewegung in der Welt beginnt. Hier tritt der Impuls zur Ortsveränderung in die Welt hinaus – hier befindet sich das „Tor der Mobilität“.

In entsprechender Weise ist das Schultergelenk der Ort, an dem ein Impuls den Rumpf verläßt und in die Welt hinauszuwirken beginnt.

Beide Gelenke ermöglichen dem Oberschenkel bzw. dem Oberarm, eine Ausrichtung in der Welt einzunehmen: Wohin will ich gehen? Wo will ich etwas ergreifen? An diesen Gelenken wird der innere Entschluß erst zur Bewegung (Bein) bzw. zur Tat (Arm).

Der Oberschenkel weist bei der Bewegung in die generelle Richtung, in die man sich bewegen will. Die Muskeln im Oberschenkel übernehmen die Hauptarbeit bei der Bewegung.

Am Arm findet sich dieselbe Struktur: Der Oberarmknochen weist bei einer Handlung in den Bereich, in dem die Handlung stattfinden soll, und der Bizeps übernimmt die Hauptarbeit.

Am Oberschenkel wird der Entschluß zur Bewegung sichtbar und am Oberarm der Entschluß zur Tat. In beiden Fällen wird die größte Kraft der Bewegung aufgewendet, aber nur die grobe Richtung festgelegt.

Das Knie befindet sich bereits durch die Bewegung des Oberschenkels an dem Ort, an den der betreffende Mensch mit seinem nächsten Schritt gelangen will. Auf die allgemeine Orientierung durch das Hüftgelenk folgt am Knie somit eine genauere Orientierung in dem Bereich, in den man gelangen will.

Dieselbe Funktion hat der Ellbogen in Bezug auf die Taten. Der Oberarm hat den Arm in den generellen Bereich gebracht, in dem der betreffende Mensch etwas tun will, und der Ellbogen ermöglicht nun eine Orientierung „vor Ort“.

Am Knie bzw. am Ellbogen wird somit entschieden, wie man weiter an dem bereits erreichten Ort verfahren will – wie man sich dort bewegen bzw. handeln will.

Der Unterschenkel richtet sich auf den konkreten Ort aus, an den man seinen Fuß setzen will.

Der Unterarm richtet sich auf den konkreten Ort aus, an dem man etwas mit seiner Hand tun will.