Die Zweigleisigkeit genießen - Leon Loricks - E-Book

Die Zweigleisigkeit genießen E-Book

Leon Loricks

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Beschreibung

In einer heißen Sommernacht traf der 31 jährige Referendar Lukas auf dem Stadtfest einen jungen Schwarzen. Lukas war sexuell ausgehungert gewesen und beim Anblick seiner schwarzen, glänzenden Haut, war er schwach geworden. Er hatte sich dann in einer dunklen Ecke eines Parkplatzes mit ihm vergnügt und seitdem hatten sie sich nicht mehr gesehen. Um so überraschter ist Lukas, als er den Farbigen auf dem Schulhof des Gymnasiums wieder trifft. Der fordert den Älteren ziemlich respektlos zu einer Neuauflage ihres Stelldicheins in der Schultoilette auf. Lukas ist empört, doch die unbändige Lust in seinem Körper steuert ihn wie von Geisterhand ins Klo. Jahre später ist Lukas mit einer Frau verheiratet, doch die Ereignisse aus der Vergangenheit sind prägend: Er genießt es nun, zweigleisig unterwegs zu sein.

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Seitenzahl: 114

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Die Zweigleisigkeit genießen

Der FarbigeKulturschockFeuchte EngeDoppelte ReizungÜberwältigende AbgängeGedanke an einen DreierJeder bekam seine LadungImpressum

Der Farbige

Bereits am Montag der zweiten Praktikumswoche steht mein erster eigener Unterricht an: Ich mache Vertretung in Deutsch, in einer zwölften Klasse, die ich in der ersten Woche schon kurz kennen gelernt hatte. Ich bin Lukas (31) und total nervös und ausnahmsweise viel zu früh. Mit zitternden Händen trinke ich auf dem Pausenhof einen Becher Kaffee.

Plötzlich kommt ein farbiger Schüler auf mich zu und fragt mich frech: „Na, brauchst du’s mal wieder?“

Ich muss einige Zeit überlegen, bis ich mich erinnere, woher ich ihn kenne. Ich hatte ihn vor ein paar Monaten zufällig auf einem Stadtfest getroffen. Vom Alter hatte ich ihn auf Anfang zwanzig geschätzt und deswegen war ich erst mal ziemlich überrascht, ihn jetzt hier an meiner Schule wieder zu treffen.

Es war damals eine heiße Sommernacht, ich war sexuell ausgehungert gewesen und beim Anblick seiner schwarzen, glänzenden Haut, war ich schwach geworden. Ich hatte ihm dann in einer dunklen Ecke eines Parkplatzes einen geblasen und wir hatten uns seit dem nicht mehr gesehen...

„Was ist?“ herrschte er mich an, während ich noch versuchte, meine Erinnerungen zu sortieren. „Hat es dir plötzlich die Sprache verschlagen? Du warst doch beim letzten mal nicht so schüchtern!“

Am liebsten wäre ich vor Scham im Boden versunken, aber dann nahm ich all meinen Mut zusammen: „Hör mal gut zu!“ versuchte ich mich zu verteidigen, „Ich bin eigentlich gar nicht bi und bloß weil wir einmal miteinander im Bett waren, hast du noch lange nicht das Recht, dich hier so aufzuspielen!“

„Vielleicht verwechselst du da was!“ antwortete er. „Wir waren nicht miteinander im Bett, sondern ich hab dir hinter dem nächst besten Wagen dein dreckiges Maul gefickt, weil du total verrückt warst nach meinem Schwanz!“

Verschämt schaue ich mich um, ob uns jemand hören konnte.

„Und jetzt willst du es wieder, das sehe ich dir doch an! Ich gehe jetzt aufs Klo, in zwei Minuten kommst du nach!“

Ich bin erst mal froh, dass er wieder weg ist. Der Schreck sitzt mir noch in den Knochen. Ich bin wütend auf ihn, weil er sich mir gegenüber so respektlos benommen hat, doch ich versuche das jetzt erst mal beiseite zu schieben und mich auf meine bevorstehende Vertretungsstunde zu konzentrieren. Aber es gelingt mir einfach nicht. Ich frage mich immer wieder, was ihn dazu bringt, sich so gegenüber mir aufzuführen. Anscheinend habe ich ihm damals das Gefühl gegeben, dass ich mich ihm unterordne, dass er das Alphatier ist und dass er mit mir machen kann, was er will.

Als es das erste Mal schellt, mache ich mich langsam auf den Weg. Während ich an der Jungentoilette vorbeigehe, denke ich „Was macht ihn bloß so sicher, dass ich zu ihm komme?“ Und plötzlich spüre ich wieder diese unbändige Lust in meinem Körper. Wie von Geisterhand gesteuert, zieht es mich aufs Klo. Dann geht alles ganz schnell: Er schiebt mich in eine Kabine, zieht sich die Hose runter und drückt mich nach unten in die richtige Position. Sein schwarzer, beschnittener Schwanz ist schon steif und er stößt ihn mir sofort tief in den Mund, heftig, schnell und ungestüm, fast brutal.

Obwohl er auf mich überhaupt keine Rücksicht nimmt (oder vielleicht gerade deswegen?) erregt mich die Situation total. Es dauert nicht lange bis er heftig kommt und mir sein heißer Samen ins Gesicht klatscht. Im nächsten Moment ist er bereits verschwunden, ohne auch nur noch ein Wort zu mir zu sagen.

Ich brauche erst mal einige Zeit, um wieder zu mir zu kommen, mich wieder zu orientieren. Ich lecke mir sein Sperma von den Lippen und von meinen Brillengläsern. Der Geschmack macht mich nur noch geiler. Jetzt habe ich große Lust, es mir selbst zu besorgen, aber da fällt mir die Stunde wieder ein. Die SchülerInnen warten bestimmt schon auf mich. Einen Moment lang überlege ich, ob ich einfach nicht hingehen soll, aber dann gebe ich mir einen Ruck, stehe auf, schaue, ob sonst niemand mehr im Klo ist und wische mir hastig vor dem Spiegel das restliche Sperma aus dem Gesicht. Dann eile ich die Treppen hinauf.

Mein ganzer Körper ist durch den Sex total aufgepeitscht, mein Herz schlägt noch immer wie wild und mir ist heiß. Ich bin regelrecht high. Erst als ich zuhause bin, kann ich wieder normal denken. Ich lasse den Vormittag noch einmal an mir vorbeiziehen: In der Stunde habe ich einen Teil der vorgesehenen Aufgaben gemacht, es hat eigentlich ganz gut geklappt, meine Bedenken waren übertrieben gewesen. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und ich kann mich kaum noch an irgend etwas genau erinnern. Es ist, als hätte ich die Stunde wie in Trance gehalten. Ich weiß nicht einmal mehr genau, welche Aufgaben wir gemacht haben und welche nicht. Trotzdem habe ich das Gefühl, meine Bewährungsprobe gut bestanden zu haben.

Erst als ich mich genauer inspiziere, kommen mir Zweifel. Mein T-Shirt ist verschwitzt und hier und da finde ich noch Reste von seinem Sperma. Ich stelle mir vor, wie ich neben einer Schülerin stand und sie es vielleicht gerochen hat, diesen intensiven, unverwechselbaren Geruch...

Haben die SchülerInnen womöglich gemerkt, was mit mir los war? Wahrscheinlich haben es alle gewusst, und während ich dachte, ich würde guten Unterricht machen, haben sie sich über mich lustig gemacht! Ich würde vor diesen SchülerInnen wahrscheinlich nie wieder auch nur ein Wort herausbekommen...

Und was war, wenn der Schüler, der mich auf dem Klo so schamlos benutzt hatte, auspackte? Dann wüsste es in kürzester Zeit die ganze Schule! Wie konnte ich nur so dumm sein, mich mit ihm einzulassen?!

Plötzlich war mein Hochgefühl in totale Niedergeschlagenheit umgekippt. Ich weiß nicht, was mit mir passiert wäre, wenn nicht Kathrin, meine WG-Nachbarin, zu mir gekommen wäre, um mir beizustehen. Sie war total lieb und bei einer Flasche Rotwein habe ich ihr alles erzählt. Sie hat mich dann massiert und wir haben auch die Nacht zusammen verbracht, was uns beiden echt gut getan hat.

Am nächsten Morgen hab ich mich an Kathrins Rat gehalten und mich erst mal krank gemeldet. Ich habe angefangen, meinen Praktikumsbericht zu schreiben, um mir über alles noch einmal richtig klar zu werden. Ich habe geschrieben wie ein Besessener. Aber ich weiß, dass ich den Bericht so nicht abgeben kann. Und ich weiß jetzt auch, dass ich so nicht weiter machen kann.

Wie kann ich erwarten, dass meine SchülerInnen mich respektieren, wenn ich mich so von ihnen benutzen lasse? Und wie kann ich jemals ein guter Lehrer werden, wenn ich so sehr von meiner Sexualität beherrscht werde?

Aber das sind Erlebnisse der Vergangenheit. Lang, lang ist es her. Heute lebe ich bei Hannover, bin seit vielen Jahren glücklich verheiratet und habe auch noch immer regelmäßig guten und geilen Sex mit meiner Frau. Und doch genieße ich es von Zeit zu Zeit, mit einem anderen Mann zusammen zu sein, seinen Körper an meinem zu fühlen und seinen Schwanz in meiner Hand, an meinem und vor allem in meinem Körper zu spüren. Das war aber nicht immer so. Noch vor gar nicht langer Zeit hätte ich jeden ausgelacht, der mir prophezeit hätte, dass ich einmal einen anderen Mann an mich heranlassen, es genießen würde, seinen Schwanz in meinem Mund zu spüren, Vergnügen empfinden würde, wenn sein praller und harter Schwanz meinen Arsch ganz ausfüllt und mich durch die Stimulation meiner Prostata zum Höhepunkt bringen würde, ich mich jetzt als voll und ganz bisexuell bezeichnen würde. Das Abenteuer mit dem schwarzen Schüler hatte mich allerdings so belastet, dass ich es jahrelang total verdrängt hatte.

Kulturschock

Und doch ist das alles jetzt anders. Wie es dazu kam? Das hat alles vor drei Jahren angefangen. Ein befreundetes Ehepaar in der Nachbarschaft hat im Keller eine Sauna, in der wir beiden Paare uns jeden Freitagabend zum Saunieren einfanden. Oft habe ich die Frau des Nachbarn angeschaut und mir vorgestellt, wie es wohl wäre, sie hier einmal zu verführen, aber nie hätte ich mir vorstellen können, dass dies der Ort sein würde, an dem ich selbst verführt werden sollte.

Zu Beginn der Tennis-Wintersaison änderte sich nicht nur der Spielort vom Platz in die Halle, sondern auch der Tag des Trainings unserer Frauen auf Freitags. Also gingen sie nicht mehr mit uns in die Sauna, sondern in die Tennishalle und wir Männer gingen halt allein weiter in die Sauna. Und damit fing es an.

Der 1. Freitag, an dem wir über Doktorspiele sprachen:

Bei unserem ersten Saunagang ohne Frauen sagte er mir mal ganz beiläufig, dass er immer, wenn wir hier so nackig beieinander säßen daran denken müsse, wie er als Junge mit den anderen Jungs die berühmten Doktorspiele gemacht hat. Ob ich denn auch damals…? Na klar hatte ich, das hat doch wohl so ziemlich jeder Junge vor und während der Pubertät! Er fragte mich, wie lange ich das denn gemacht hätte, er hätte sich auch dann, als das schon mit den Mädchen losgegangen sei, immer wieder mal mit einem Jungen getroffen und sich mit dem gegenseitig befummelt und auch schon mal gegenseitig einen runtergeholt, weil die Mädchen die Jungs wohl noch nicht so richtig ranlassen wollten. Er habe das immer als spannend und aufregend empfunden, nachmittags mit den Mädchen rumzuknutschen und abends mit einem Jungen gegenseitig zu wichsen. Wie das denn bei mir gewesen wäre.

Nun, bei mir hatte das mit den anderen Jungs ziemlich zügig aufgehört, nachdem ich meine erste kleine Freundin hatte, da haben mich die anderen Jungs - zumindest was die Doktorspiele angeht - nicht mehr interessiert. Ja, aber wie es denn heute in der Rückschau aussähe, ob es mich denn in irgendeiner Weise errege, wenn ich an die damaligen Doktorspiele mit anderen Jungs zurückdenke.

Ich sagte ihm, dass ich erstens nicht daran zurückdenken würde, und zweitens, auch jetzt, da ich es täte, mich das nicht sonderlich erregen würde. Er sagte, er müsse oft daran denken und es würde ihn auch erregen. Damit war das Thema für diesen Tag beendet. Er hatte wohl mit so viel Ablehnung nicht gerechnet, oder war es wohlüberlegt und kalkuliert?

Der 2. Freitag, an dem er mich fragte, ob ich das schlimm fände:

Wieder in der Sauna, nach ein bisschen Geplauder, sagte er plötzlich, ihm ginge unser Gespräch vom letzten Freitag über die Doktorspiele nicht mehr aus dem Kopf, ob ich denn auch noch mal daran gedacht hätte. Nein, hatte ich nicht! Er sagte, jetzt, wo er so viel an damals gedacht hätte, hätte er fast wieder Lust bekommen, sich noch mal mit einem “Jungen” zu befummeln. Ob ich denn diese Gelüste abartig fände (nein, fand ich nicht) oder ob ich vielleicht dächte, er würde plötzlich schwul (nein, dachte ich auch nicht)? Es kam mir allerdings schon ein bisschen seltsam vor, mit was der da rüber kam und was der mich alles fragte, aber ich wollte ihn nicht verprellen und sagte halt, dass das schon OK sei. Und sooo schlimm fand ich es ja nun auch wirklich nicht.

Die ganze Woche bis zum nächsten Freitag habe ich aber darüber nachgedacht, warum mir der Kerl das alles erzählt, warum er mich das alles fragt. Will der mir langsam irgendwas beichten, oder was? Entsprechend neugierig ging ich also am nächsten Freitag wieder hin.

Der 3. Freitag, an dem er mich das erste Mal anfasste:

Und richtig, ich musste nicht lange warten, da fing er wieder an. Er ging aber voll in den Frontalangriff. Er sagte, er hätte die ganze Woche fast an nichts anderes mehr gedacht, als an unsere heutige Sauna und wie er mich fragen solle. Was, bitte schön, er mich denn fragen wolle. Ich hatte schon die schlimmsten Befürchtungen, was der jetzt von mir will und war mir ziemlich sicher, dass ich das auf keinen Fall wollte und dass das unsere Freundschaft wohl ernsthaft belasten oder gefährden oder gar schlagartig beenden könnte. Aber er fragte zunächst nur, was ich wohl von ihm hielte, wenn er mir offenbarte, dass er liebend gerne noch mal einen fremden Schwanz und den Sack eines anderen Mannes in die Hand nehmen und damit ein bisschen herumspielen würde.

Ich war froh, dass er mich nicht fragte, ob er irgendwas mit mir anstellen könnte und sagte, dass ich das überhaupt nicht schlimm fände, schließlich hätten uns die Doktorspiele damals auch gefallen und viel Spaß gemacht und seien uns auch nicht abartig vorgekommen. Wenn er jetzt noch mal solche Gelüste hätte, dann sei das doch wohl nicht tragisch. Er schwieg eine Weile, dann fragte er mich ganz direkt, ob er denn meinen Schwanz mal in die Hand nehmen könne. Da saß ich also drin in der Falle. Eben hatte ich noch gesagt, dass ich seine Gelüste nicht so schlimm fände, dann konnte ich jetzt sein Ansinnen auch nicht entrüstet zurückweisen. Und schließlich, was war schon dabei, er nimmt meinen Schwanz in die Hand und spielt ein bisschen dran rum, so unangenehm wird das schon nicht sein, also, was soll’s?

Also sagte ich “Na, von mir aus. Wenn’s dich glücklich macht”.

Er setzte sich sofort neben mich, langte rüber und nahm meinen Schwanz in die Hand. Er knetete ihn ganz, ganz seicht, ließ ihn ganz langsam durch seine Handfläche wandern, zog ein wenig die Vorhaut zurück und streichelte mit dem Daumen ganz leicht über meine Eichel. Und ob es mir gefiel oder nicht, ich wollte mich zwar auf keinen Fall dadurch erregen lassen, aber mein Schwanz begann ganz langsam zu wachsen. Einerseits war es mir peinlich, dass er dadurch natürlich merkte, dass mich seine Berührungen erregten, andererseits fand ich es auch auf eine gewisse Art geil, dass mir hier ein anderer Mann an meinem Schwanz rumspielt und ich dadurch einen Ständer kriege. Er spielte einfach die ganze Zeit weiter herum, aber ohne etwa anzufangen, mich regelrecht zu wichsen. Zwischendurch grub er zwischen meinen Beinen mal nach meinen Eiern, und ich habe tatsächlich die Beine etwas geöffnet, damit er sie hervorholen kann.

Er hatte dann mein gesamtes Geschlechtsteil in der Hand, die Eier und darauf der Schwanz, genauso, wie ich das auch selber in die Hand nehmen würde, da er doch neben mir saß und seinen Arm über meinen Bauch hinweg liegen hatte. Er fragte mich zwischendurch nur einmal kurz, ob ich nicht Lust hätte, seinen auch mal in die Hand zu nehmen.

Aber ich sagte nur: “Nee Du, lass man”.

Als die Saunazeit abgelaufen war - ich hatte doch tatsächlich bis dahin still neben ihm gesessen, die Augen geschlossen und die zarten, nicht aufdringlich werdenden Berührungen genossen - hörte er einfach auf, ließ mich los, wir standen auf und gingen hinaus zur Dusche. Mehr passierte an diesem Tag nicht.

Der 4. Freitag, an dem er meinen Schwanz in den Mund nahm: