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Fünf Geschichten. Fünf Männer, die wissen, was sie wollen. Jünger oder älter – das spielt keine Rolle, wenn Leidenschaft, Begierde und Machtspiele das Leben aus den Angeln heben. Ob beim Wiedersehen mit einer alten Flamme, im heißen Abenteuer zwischen Studentin und Professor, im verbotenen Spiel am Strand oder im prickelnden Büroalltag – hier warten Männer, die jede Grenze sprengen und Lust auf ein ganz neues Level heben. DILF mit Leidenschaft – Fünf prickelnde Kurzgeschichten voller Erotik, Sehnsucht und hemmungsloser Hingabe. Dieses Buch ist für Erwachsene gedacht und enthält sinnliche, erotische Szenen. Nicht geeignet unter 18 Jahren.
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Seitenzahl: 102
Veröffentlichungsjahr: 2025
Inhaltsverzeichnis
Impressum
Titelseite
Disclaimer
Am Strand mit dem Freund meines Vaters: Kapitel 1 – Am Ende der Welt
Am Strand mit dem Freund meines Vaters: Kapitel 2 – Nicht denken, fühlen
Am Strand mit dem Freund meines Vaters: Kapitel 3 - der Ozean nimmt nicht
Am Strand mit dem Freund meines Vaters: Kapitel 4 – Die wahre Kraft des Meeres
Am Strand mit dem Freund meines Vaters: Kapitel 5 – Salz auf der Haut
Der DILF und die Studentin: Kapitel 1 – Das ist nicht Finn
Der DILF und die Studentin: Kapitel 2 – Sie ist überall
Der DILF und die Studentin: Kapitel 3 – Stolz und Vorurteil
Der DILF und die Studentin: Kapitel 4 – Er mag mich sowieso nicht
Der DILF und die Studentin: Kapitel 5 – Magst du Cavatelli?
Die Praktikantin des Architekten: Kapitel 1 – Das kalte Genie
Die Praktikantin des Architekten: Kapitel 2 – Nächtliche Stille
Die Praktikantin des Architekten: Kapitel 3 – Der Unfall
Die Praktikantin des Architekten: Kapitel 4 – Maßarbeit
Die Praktikantin des Architekten: Kapitel 5 – Der erste Riss
Die Praktikantin des Architekten: Kapitel 6 – Kontrollverlust
Die Praktikantin des Architekten: Kapitel 7 – Das Spiel mit dem Feuer
Die Praktikantin des Architekten: Kapitel 8 – Nachglühen
Die Praktikantin des Architekten: Kapitel 9 – Entscheidungen
Die Praktikantin des Architekten: Kapitel 10 – Neubeginn
Ein wahrer Mann für Elena: Kapitel 1 - Trennung
Ein wahrer Mann für Elena: Kapitel 2 - Ein neuer Mann
Ein wahrer Mann für Elena: Kapitel 3 – Heimliche Berührung
Ein wahrer Mann für Elena: Kapitel 4 – Im Auto
Ein wahrer Mann für Elena: Kapitel 5 – Leidenschaft
Wiedersehen mit dem DILF: Kapitel 1 – Am Flughafen
Wiedersehen mit dem DILF: Kapitel 2 - Vergangenheit
Wiedersehen mit dem DILF: Kapitel 3 – Endlich sehen wir uns wieder
© 2025
like-erotica
Legesweg 10
63762 Großostheim
www.like-erotica.de
like-erotica ist ein Imprint des likeletters Verlages.
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet.
Die Personen sind alle über 18 und wie der Inhalt frei erfunden.
Alle Rechte vorbehalten.
Autorin: Bernadette Binkowski
Cover: Midjourney/Canva
ISBN: 9783689792886
Teilweise kam für dieses Buch bzw. die Bilder künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Texte (und/oder Illustrationen) wurden dabei von der Autorin inhaltlich bearbeitet und weiterentwickelt.
DILF mit Leidenschaft
Fünf prickelnde Kurzgeschichten
Bernadette Binkowski
Dieses Buch ist für Erwachsene gedacht und enthält sinnliche, erotische Szenen. Nicht geeignet unter 18 Jahren.
Alle dargestellten Personen und Handlungen sind frei erfunden. Sämtliche sexuellen Handlungen erfolgen einvernehmlich und freiwillig.
Das Kreischen der Möwen klang schriller als das Lachen im Haus. Eliza drückte die Tür des «perfekten» Sommeridylls leise ins Schloss. Drinnen: das harmonische Gebräu ihrer Mutter, des neuen Stiefvaters und dessen kleiner Tochter – ein Gebräu, in dem sie sich fühlte wie ein Fremdkörper, unverdaut. Hier draußen, im salzigen Hauch des Windes, der die Kiefern bürstete, konnte sie atmen. Sie schlenderte den schmalen Pfad hinunter, weg vom polierten Holz und den Designer-Strandtüchern, hin zum Nordstrand. Hier war das Ende der Welt, oder zumindest der Insel. Felsig, windgepeitscht, menschenleer. Perfekt.
Das Rauschen der Brandung, die gegen die dunklen Klippen donnerte, wusch die gespielte Fröhlichkeit des Frühstücks von ihr ab. Sie ließ ihre Flip-Flops im Sand zurück und watete in die Gischt, ließ das eiskalte Wasser ihre Knöchel umspülen. Dann sah sie ihn. Weiter draußen, ein dunkler Fleck auf dem türkis-grünen Wasser. Ein Surfer. Nicht einer der bunten Touristen vom Hauptstrand, sondern einer, der die Welle las wie ein Buch, jede Bewegung ökonomisch, kraftvoll. Er ritt sie bis ganz ins Flache, glitt dann neben seinem Brett ins knietiefe Wasser. Als er aufstand, warf er das nasse Haar aus dem Gesicht – dunkel, fast schwarz, mit ersten Silberfäden an den Schläfen. Connor. Der Name fiel ihr ein, erwähnt am Abendbrottisch. Der beste Freund des Stiefvaters, hier für eine «Auszeit». Ein Einzelgänger, hatte ihre Mutter gesagt. Das sah sie ihm an.
Sein Blick streifte sie, als er sein Brett unter den Arm klemmte und auf sie zukam. Kein Lächeln, nur eine kurze, wachsame Prüfung. Er trug nur eine abgewetzte Boardhorts, die die kraftvollen Linien seiner Schultern, die definierten Arme und die flache Muskulatur seines Bauches zur Geltung brachte. Salz glänzte auf seiner Haut wie ein zweiter Schweißfilm.
Eliza spürte, wie ihre eigene Haut unter seinem Blick prickelte, nicht unangenehm, aber intensiv. Sie stand da wie festgewurzelt, während er wortlos vorbeiging, nur einen Meter entfernt, den Geruch von Meer, Sonne und männlichem Schweiß hinterlassend. Er legte sein Brett in den trockenen Sand und setzte sich davor, den Blick wieder aufs Meer gerichtet, als existierte sie nicht mehr.
Doch die Stille zwischen ihnen war laut, geladen mit einer unerklärlichen Spannung. Eliza wandte sich ab, ihr Herz schlug ein bisschen schneller gegen ihre Rippen. Sie ging weiter, suchte sich einen eigenen Felsvorsprung, setzte sich und starrte aufs Meer. Auf sein Meer.
Eliza kam am nächsten Tag zurück. Und am übernächsten. Der Nordstrand wurde ihr Refugium, Connor ihre stumme Begleitung. Sie beobachtete ihn heimlich, wie er die Wellen studierte, wie er sich mühelos aufs Brett schwang, die Balance hielt, selbst wenn die Welle sich unter ihm auftürmte wie ein wütendes Tier. Seine Bewegungen waren flüssige Kraft, eine Sprache, die sie nicht verstand, aber instinktiv begehrte. Ihre eigenen Versuche waren klägliche Pantomimen. Sie hatte sich ein altes, klobiges Brett aus der Garage des Sommerhauses geklaut, zu schwer, zu ungelenk für sie. Im knietiefen Wasser kämpfte sie sich hoch, nur um Sekunden später wieder von der Gischt umgeworfen zu werden, Sand und Salz brennend in der Nase.
An diesem Morgen war das Wasser besonders unnachgiebig. Wieder und wieder versuchte sie, den richtigen Moment abzupassen, stemmte sich hoch, nur um das Brett unter ihren Füßen wegkippen zu spüren. Sie landete mit einem dumpfen Aufschlag auf allen vieren, das kalte Wasser schlug ihr über den Rücken. Ein frustrierter Laut entrang sich ihr.
«Dein Fuß ist zu weit hinten.»
Die Stimme kam direkt hinter ihr, tief und ruhig, ohne Vorwarnung. Sie wirbelte herum, Wasser spritzte auf. Connor stand hüfthoch im Wasser, nur einen Schritt entfernt. Sein Blick war nicht mitleidig, sondern analytisch. «Und du stehst wie auf einem Skateboard. Das ist kein Skateboard.»
Elizas Herz hämmerte plötzlich nicht mehr vom Sturz, sondern von seiner Nähe. Sie konnte die Wassertropfen sehen, die über seine Brust rannen, die feinen Linien von Narben und Sonnenschäden auf seiner Haut. «Ich… ich versuche es nur», brachte sie heraus, ihre Stimme klang klein gegen das Rauschen.
«Offensichtlich.» Er trat näher, das Wasser teilte sich um seine Beine. «Aufstehen.»
Es war keine Frage, sondern eine Anweisung. Eliza gehorchte, zitternd, aber nicht vor Kälte. Sie richtete das Brett neben sich auf, ihre Hände waren unsicher auf der rauen Oberfläche.
Connor beugte sich vor. Seine Hand, groß und von Sonne und Seil gezeichnet, legte sich ohne Zögern auf ihren unteren Rücken. Die Berührung war fest, unerwartet heiß gegen ihre kühle, nasse Haut. Ein Funke, der ihr die Luft raubte. «Hier.» Seine andere Hand umfasste ihren Oberschenkel, knapp unter dem Hosenbund ihres Bikinis, und schob ihn mit einer bestimmten Bewegung nach vorn. «Dein Gewicht muss hier sein. Nicht hinten. Sonst kippst du.» Seine Finger blieben einen Moment zu lang auf ihrer Haut, drückten sich ein, korrigierten die Position. Die Intimität der Berührung war erschreckend direkt, funktional und doch zutiefst persönlich. Eliza spürte jedes Abrollen seiner Fingerkuppen, die Rauheit seiner Handfläche.
«Und die Füße», fuhr er fort, seine Stimme war jetzt ein tieferes Brummen, direkt an ihrem Ohr. Er ließ ihren Oberschenkel los, nur um sich hinunterzubeugen. Seine Hand glitt über ihre Wade, umfasste ihren Knöchel. «Hierher.» Er positionierte ihren rechten Fuß mit sanftem, aber unnachgiebigem Druck weiter vorne auf dem Brett. Seine Daumen massierten unwillkürlich die Sehne an ihrer Ferse, als er sie einrasten ließ. «Und der andere…» Wieder dieser Griff, dieses bewusste Verschieben ihres Körpers nach seinem Willen. Seine Hände waren überall, bestimmend, korrigierend. Auf ihrem Beckenknochen, als er ihre Hüfte drehte. Auf ihrer Schulter, um ihre Haltung zu begradigen. Jede Stelle, die er berührte, brannte nach, als hätte er sie markiert.
«So.» Er richtete sich auf, trat einen halben Schritt zurück, aber seine Präsenz umfing sie noch immer wie eine zweite Haut. «Jetzt bleib. Spür das Brett. Spür das Wasser. Nicht denken. Spüren.»
Eliza stand da, atmete flach. Ihr Körper war eine einzige, hochgespannte Saite, gespannt zwischen der Kälte des Meeres und der Hitze, die seine Hände hinterlassen hatten. Sie wagte kaum, sich zu bewegen, aus Angst, die von ihm gesetzten Linien zu verwischen. Sein Blick ruhte schwer auf ihr, wachsam, fast fordernd. Es war keine Lektion in Surfen. Es war eine Lektion in seinem Blick, in seiner Berührung, in der erdrückenden, aufregenden Macht seiner ungefragten Nähe. Er hatte sie angefasst, als gehöre sie ihm. Und ein erschreckend großer Teil von ihr hatte es genossen. Als die nächste kleine Welle kam, stand sie. Wackelig, aber sie stand. Für drei ganze Sekunden, bevor sie ins Wasser klatschte. Als sie wieder auftauchte, spuckte sie Salzwasser und sah ihn an. Ein fast unmerkliches, flüchtiges Etwas glitt über sein Gesicht – nicht Lächeln, aber Zufriedenheit? Er nickte knapp. «Morgen. Gleiche Zeit.» Dann drehte er sich um und paddelte zurück hinaus, zu seinen Wellen. Eliza blieb im flachen Wasser zurück, ihr Körper pulsierte noch immer von seiner Berührung, verwirrter und wacher als je zuvor.
Connor schichtete abends Treibholz zu kleinen, effizienten Pyramiden auf, ein paar Streichhölzer, ein gezielter Luftzug, und bald knisterten blaugrüne Flammen in der sinkenden Dämmerung. Eliza kam später immer vom Haus heruntergeschlichen, satt vom gezwungenen Familienessen, hungrig nach dieser anderen Art von Wärme. Sie setzte sich nicht neben ihn, sondern ihm gegenüber, die Glut zwischen ihnen wie eine unsichere Grenze.
Die ersten Male hörte man nur das Knistern des Holzes, das rhythmische Zischen der Brandung und das Kreischen der letzten Möwen. Die Stille war keine Leere, sondern etwas Dichtes, das die Luft zwischen ihnen füllte. Seine bloße Anwesenheit, die Art, wie er reglos dasaß, den Blick auf die Flammen geheftet, als lese er in ihnen Geheimnisse, zog sie an und schreckte sie gleichermaßen ab.
Dann, an einem Abend, als der Wind sich gelegt hatte und die Flammen ruhiger brannten, sprach er. Seine Stimme war rau wie das Treibholz, das er ins Feuer warf. «Der Ozean nimmt nicht», sagte er plötzlich, ohne sie anzusehen. «Er gibt nicht. Er ist. Kraft. Reinheit. Die einzige Wahrheit, die nicht lügt.» Er stocherte mit einem Ast in der Glut, Funken stoben auf. «Man kann nicht gegen ihn kämpfen. Man muss ihn fühlen. In sich aufnehmen. Dann trägt er dich.»
Eliza zog die Knie an die Brust, das Feuer wärmte ihre nackten Schienbeine. Seine Worte trafen etwas in ihr, das sie kaum benennen konnte. «Er fühlt sich… überwältigend an», gestand sie leise. Die Flammen spiegelten sich in seinen Augen, als er sie nun ansah. «So groß. Und ich so klein. Und falsch. Hier. Dort.» Sie deutete vage zum Haus hinauf.
Ein kurzes, humorloses Schnauben. «Falsch? Das Meer kennt kein falsch. Nur Bewegung. Energie.» Er lehnte sich zurück, die Muskeln in seinen Armen spielten im Feuerschein. «Dein Problem ist nicht das Meer. Es ist das Geräusch in deinem Kopf. Das ständige Gefühl, nicht dazuzugehören.» Seine Beobachtung war so unverblümt, dass es sie traf wie eine Welle. Sie verschluckte sich an ihrer Antwort. «Und du? Was treibt dich hierher? Auszeit vom perfekten Leben?» Der Sarkasmus war ihr Schutzpanzer.
Sein Blick schweifte in die Ferne, auf etwas gerichtet, das nur er hinter den Flammen sah. «Das perfekte Leben endet mit einem falschen Schritt. Einem Knall, der nie verhallt.» Er rieb sich fast unbewusst über das Knie, wo eine lange, weiße Narbe im Feuerschein aufblitzte. «Manchmal sucht man einen Ort, wo der Lärm der Welt nicht hinkommt. Wo nur das Rauschen bleibt. Das Einzige, das den Schmerz übertönt.» Es war keine Klage, nur eine Feststellung. Nackt wie die Felsen um sie herum.
