Dr. Karsten Fabian - Folge 159 - Ina Ritter - E-Book

Dr. Karsten Fabian - Folge 159 E-Book

Ina Ritter

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Beschreibung

Die fünfzehnjährige Katja macht es ihrem Vater Hartmut Steppan nicht leicht. Seit vor fünf Jahren ihre Mutter starb, akzeptiert sie keine neue Frau im Haus. Mit Sticheleien und Intrigen vertreibt sie auch die nette Christiane, die Hartmut heiraten wollte.

Dann jedoch scheinen sich alle Probleme in Luft aufzulösen, als Katjas reiche Tante Annabell ihr anbietet, zu ihr zu ziehen. Katja sieht ein Leben in Reichtum und Luxus vor sich, und wie ihr Vater sein Glück findet, ist ihr von diesem Tag an gleichgültig - bis sie schlimm erkrankt und die bitterste Erfahrung ihres jungen Lebens machen muss ...

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Seitenzahl: 113

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Inhalt

Cover

Impressum

Die wichtigsten Bewohner Altenhagens

Ein Mädchen, über das die Leute reden

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2016 by Bastei Lübbe AG, Köln

Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: shutterstock / Anna Omelchenko

Datenkonvertierung E-Book: Blickpunkt Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Satzstudio Potsdam

ISBN 978-3-7325-2912-4

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

Die wichtigsten Bewohner Altenhagens:

Dr. Karsten Fabian – Arzt mit Leib und Seele, ehemals Chirurg im Elbe-Krankenhaus.

Florentine Fabian – geborene Fiedler, seine immer vergnügte, bildhübsche Frau.

Svenja, Tim und Jan – die aufgeweckten Kinder der Fabians, die von allen verwöhnt werden.

Dr. Albrecht Heideck – der ältere der beiden Landärzte, wohnt und praktiziert mit seinem jungen Kollegen in der Löwenvilla. Er ist Witwer.

Johannes Bruhns – Imker, Heidschnuckenzüchter und bester Freund von Dr. Heideck. Er kennt sich in der Naturheilkunde bestens aus.

Gerlinde Semmelweiß – Haushälterin in der Löwenvilla, abergläubisch und immer auf dem Laufenden, was Neuigkeiten im Dorf betrifft.

Schwester Bernhardine – unentbehrliche Helferin von Dr. Fabian und Dr. Heideck.

Helene Fromm

Ein Mädchen, über das die Leute reden

Spannender Roman um Dr. Fabian, seine Freunde und seine Patienten

Von Ina Ritter

Die fünfzehnjährige Katja macht es ihrem Vater Hartmut Steppan nicht leicht. Seit vor fünf Jahren ihre Mutter starb, akzeptiert sie keine neue Frau im Haus. Mit Sticheleien und Intrigen vertreibt sie auch die nette Christiane, die Hartmut heiraten wollte.

Dann jedoch scheinen sich alle Probleme in Luft aufzulösen, als Katjas reiche Tante Annabell ihr anbietet, zu ihr zu ziehen. Katja sieht ein Leben in Reichtum und Luxus vor sich, und wie ihr Vater sein Glück findet, ist ihr von diesem Tag an gleichgültig – bis sie schlimm erkrankt und die bitterste Erfahrung ihres jungen Lebens machen muss …

»Bei Mama hat es aber jeden Morgen frische Brötchen gegeben«, murmelte Katja Steppan nach einem flüchtigen Blick auf den hübsch gedeckten Frühstückstisch. »Schon wieder Erdbeermarmelade. Jeden Tag Erdbeermarmelade.«

»Ich denke, die isst du besonders gern«, erwiderte ihr Vater, Hartmut Steppan.

»Aber nicht jeden Tag.« Angewidert verzog die bildhübsche Katja das Gesicht.

»Sie meint es nicht so«, glaubte Hartmut seine Tochter bei seiner Freundin entschuldigen zu müssen.

»Doch, ich meine es genau so«, widersprach Katja heftig. »Aber du findest ja alles gut, was die macht.«

»Die hat einen Namen«, erinnerte ihr Vater wütend. »Nimm dich gefälligst zusammen!«, herrschte er seine Tochter an. »Wahrscheinlich hast du gestern Abend wieder zu lange gelesen und bist nicht ausgeschlafen, deshalb deine schlechte Laune.«

»Du brauchst mich gar nicht so anzuschreien, ich bin nicht schwerhörig. Und was wahr ist, das ist nun mal wahr. Mama hat jeden Morgen frische Brötchen gekauft. Aber die – Verzeihung, ich meine natürlich Fräulein Christiane – muss ausschlafen. War wohl wieder eine unruhige Nacht.«

Die junge Frau, von der sie sprach, presste die Zähne in die Unterlippe. Sie hielt den Kopf wie schuldbewusst gesenkt. Dabei hatte sie sich wirklich nichts vorzuwerfen.

»Wenn du unbedingt frische Brötchen zum Frühstück haben willst, warum stehst du dann nicht als Erste auf und holst sie?«, fragte der Dachdeckermeister Steppan gereizt. »Du stellst Ansprüche, bist aber nicht bereit, selbst etwas zu tun. Deshalb hör gefälligst auf zu meckern. Hast du deine Schularbeiten gestern gemacht?«

»Ja«, antwortete Katja gedehnt.

»Also nicht«, schloss ihr Vater aus ihrem Ton. »Dabei lassen deine Zensuren sehr zu wünschen übrig. Wenn du so weitermachst, bleibst du womöglich sogar sitzen.«

»Na und? Wäre das eine Tragödie?«

Hartmut holte tief Luft. Sein gebräuntes Gesicht überzog sich mit einer dunklen Röte.

Katja registrierte die Alarmzeichen und zog den Kopf zwischen die Schultern, obwohl ihr Vater sie noch kein einziges Mal geschlagen hatte.

Sie wollte die fremde Frau nicht im Haus haben. Was hatte die hier zu suchen? Die sollte gefälligst wieder gehen und ihren Vater in Ruhe lassen. Was der überhaupt an der fand! Nach Katjas Meinung war Christiane Schäfer keineswegs hübsch. Sicher, sie hatte eine ganz gute Figur, aber ansonsten …

Katjas Mutter war viel schöner gewesen, eine Frau, der manche Männer auf der Straße nachgepfiffen hatten.

Wie hat diese Christiane es nur geschafft, Papa rumzukriegen? Für die fünfzehnjährige Katja war und blieb das ein absolutes Rätsel.

»Nun beeil dich, sonst kommst du zu spät in die Schule.«

Hartmut arbeitete häufig in der Kreisstadt, in der sich auch das Gymnasium befand, und wenn möglich, nahm er seine Tochter im Auto mit. Auch wenn dieses Auto nur ein Pritschenwagen mit großer Ladefläche war.

Katja bestand darauf, dass er immer ein paar Hundert Meter vor der Schule anhielt und sie aussteigen ließ, damit möglichst keiner sah, dass sie mit einem Lastwagen fahren musste. Privat besaß ihr Vater zwar auch noch ein Auto, aber keines, mit dem man angeben konnte.

»Ich habe keinen Hunger«, behauptete sie, während sie verlangend auf das leckere Brot blickte, das auf ihrem Teller lag.

»Dann lass es bleiben!« Hartmuts Stimme klang scharf. »Du darfst dich nicht über Katja ärgern«, wandte er sich in verändertem Ton an Christiane, die seit zwei Wochen bei ihnen in dem hübschen Einfamilienhaus wohnte.

Seit fünf Jahren war er Witwer, hatte lange um seine verstorbene Frau getrauert, aber allmählich gewann das Leben die Oberhand. Er war schließlich kein alter Mann und brauchte eine Frau. Katja war noch ein Kind, kümmerte sich überhaupt nicht um den Haushalt. Aber nicht nur wegen seiner Bequemlichkeit trug er sich mit der Absicht, noch einmal zu heiraten.

Dass Katja solche Schwierigkeiten machte! Hartmut hatte an seiner Lebensgefährtin nichts auszusetzen. Sie war sehr nett, fleißig, tüchtig und brachte unglaublich viel Verständnis für Katja auf, die sich in einem schwierigen Alter befand. Es sprach eigentlich nichts gegen sie.

»Bin gleich so weit.« Betont widerwillig griff Katja nach dem Brot, aber die Hast, mit der sie es aß, verriet, wie gut es ihr schmeckte.

Christiane registrierte es und ärgerte sich. Ich muss Geduld haben, dachte sie wieder einmal, aber gleichzeitig fragte sie sich, wie lange sie Katjas offensichtliche Ablehnung noch ertragen konnte. Dabei hatte sie sich darauf gefreut, dem Mädchen eine mütterliche Freundin zu werden. Aber von Anfang an hatte Katja sie abgelehnt. Und das ohne einen vernünftigen Grund.

»Wir müssen jetzt los.« Mit hartem Ruck setzte Hartmut seinen Stuhl zurück und stand auf.

»Ich bin noch nicht fertig.«

»Dann nimm dir die Schnitte für unterwegs mit. Ich kann deinetwegen meinen Kunden nicht warten lassen, mein liebes Fräulein.«

»Immer diese Hetze morgens«, maulte seine Tochter.

»Das liegt nur an dir. Wir jedenfalls hetzen uns nicht, aber wenn du stundenlang im Badezimmer rumtrödelst … Ich möchte nur mal wissen, was du da so lange machst.«

Wütend presste Katja die Lippen aufeinander. Sie fühlte sich sehr unglücklich. Wie schön war es gewesen, bevor diese fremde Person ins Haus gekommen war. Da hatte ihr Vater sich nur um sie gekümmert, über alles mit ihr gesprochen, aber jetzt …

»Bis heute Abend dann.« Hartmut nahm Christiane in den Arm und gab ihr einen liebevollen Kuss.

Der jungen Frau war das peinlich, denn sie sah, dass Katja sie hasserfüllt anstarrte.

Auch Hartmut spürte ihre unbewusste Abwehr und ärgerte sich darüber. Allerdings galt sein Ärger nicht Christiane, sondern seiner unvernünftigen Tochter.

»Hast du deine Büchertasche gepackt? Dann komm jetzt endlich!«

»Ich fliege ja schon.« Katja schob ihre Unterlippe vor, und ihr Vater musste sich ganz schön zusammenreißen, um sie nicht anzuschreien.

Seine Nerven waren sehr angespannt. Dabei hatte er sich so viel von seiner Zukunft mit Christiane versprochen. Sie passten sehr gut zueinander, fand er. Er fühlte für sie nicht die leidenschaftliche Liebe wie für seine verstorbene Frau, aber so konnte man wahrscheinlich auch nur einmal im Leben lieben, wenn man jung war und viel erwartete.

Sonja hat mich nicht enttäuscht, dachte er in dankbarer Erinnerung. Sie war ihm eine wunderbare Frau gewesen, bis sie durch einen Autounfall zu Tode gekommen war. Und seitdem …

Er seufzte verhalten, während er zur Tür ging.

***

»Was findest du bloß an der?«, fragte Katja aufsässig, als sie kurz darauf neben ihrem Vater im Wagen saß.

»Das verstehst du noch nicht.«

»Du kannst doch höhere Ansprüche stellen. Was hat die schon? Nichts. Such dir lieber eine Frau mit Geld, damit wir nicht immer so furchtbar sparen müssen. Ich brauche unbedingt neue Jeans. Aber darf ich mir welche kaufen? Alle in meiner Klasse haben Jeans, bloß ich nicht.«

»Soweit ich mich erinnere, hast du mehrere.«

»Aber nicht die richtigen. Ich schäme mich, in solch billigen Sachen rumzulaufen.«

»Deine Jeans sind noch gut, und jetzt möchte ich kein Wort mehr davon hören! Wir sind keine armen Leute, wie du zu glauben scheinst, aber ich muss die Hypotheken für das Haus bedienen, und das ist keine Kleinigkeit. Urlaub machen willst du auch, und ein neues Fahrrad hast du letztes Jahr erst bekommen.«

»Aber kein Mountainbike. Alle in meiner Klasse …«

»Es interessiert mich nicht, was alle in deiner Klasse haben. Außerdem stimmt es nicht. Mag sein, dass einige Eltern haben, die es sich leisten können, aber es gibt sicher bestimmt genug, die mit dem zufrieden sein müssen, was sie haben.«

»Früher hättest du nicht so mit mir gesprochen, da warst du viel lieber«, klagte Katja ihren Vater an.

»Unsinn!«

Aber ihre Worte ließen Hartmut nachdenken. Habe ich die Kleine tatsächlich wegen Christiane vernachlässigt?, fragte er sich. Eigentlich war er sich keiner Schuld bewusst, aber wahrscheinlich hatte er sich früher mehr Zeit für seine Tochter genommen.

»Also gut, kauf dir diese blöden Jeans, wenn deine Seligkeit davon abhängt«, knurrte er.

»Danke«, antwortete Katja zurückhaltend.

Aber innerlich triumphierte sie. Das kleine Luder kannte genau die schwache Stelle des Vaters und nutzte sie skrupellos aus.

Er hat wegen dieser Person ein schlechtes Gewissen, das war ihr klar. Sie lächelte verhalten vor sich hin.

»Halt hier bitte an«, forderte sie ihn in der Nähe der Schule auf.

»Ich bringe dich bis vor den Eingang, sonst kommst du zu spät. Du hast heute beim Frühstück zu lange getrödelt.«

»Nein, bitte nicht. Wenn die anderen sehen, dass ich in einem Laster zur Schule komme …«

»Immer noch besser als zu Fuß oder mit Fahrrad. Du bist manchmal ein ganz dummes Ding, Katja. Niemand würde auf dich hinabblicken, nur weil ich dich nicht im Mercedes zur Schule fahren kann.«

»Hast du eine Ahnung. Willst du sie eigentlich heiraten?«

»Christiane? Ja, wahrscheinlich. Hast du etwas dagegen?«

»Ich werde ja nicht gefragt.«

»Das ist keine Antwort auf meine Frage.«

»Also, wenn du es unbedingt wissen willst, ich mag sie nicht. Die mäkelt immer nur an mir herum, nichts kann ich ihr recht machen.«

»Das ist mir noch nicht aufgefallen, im Gegenteil, ich finde, dass Christiane dir gegenüber sehr nachsichtig ist. Zu nachsichtig. Du brauchtest eine strengere Hand.«

»Die verstellt sich nur. Wenn du dabei bist, dann tut sie lieb und süß, aber in Wirklichkeit …«

»Steig aus. Und streng dich im Unterricht etwas mehr an, hörst du, Katja?«

»Ja, ja …«

Immer diese blöden Ermahnungen! Katja war froh, dass niemand aus ihrer Klasse zu sehen war, als sie auf die Straße sprang und auf den Eingang der Schule zulief. Immerhin durfte sie sich die ersehnten Jeans kaufen, das war auch schon etwas.

***

Hartmut vergaß den Ärger mit seiner Tochter, als er die Baustelle erreicht hatte, auf der er heute mit zwei Gesellen arbeiten würde. Wie immer war er der Erste. Zufrieden blickte er auf das, was der Zimmermann gemacht hatte. Manchmal hatte er damit Ärger, aber mit dieser Firma nicht.

»Morgen, Chef«, grüßte Günther, der ältere seiner beiden Gesellen. Er redete nur, wenn es unbedingt sein musste, dafür war er flink bei der Arbeit. »Wollen wir?« Mit einer Kopfbewegung wies er nach oben.

Hartmut nickte. Der jüngere seiner Mitarbeiter kletterte gerade aus seinem Auto. Pünktlich auf die Minute. Er grinste, als er auf den Meister zuging, allerdings war er immer gut aufgelegt.

Es war ein Tag wie jeder andere. Erst als Hartmut wieder nach Altenhagen fuhr, bildeten sich ein paar Falten auf seiner Stirn. Sie hatten auf dem Bau heute viel geschafft, es sah aus, als würde das Wetter sich noch ein paar Tage halten, er hatte eigentlich allen Grund, zufrieden zu sein. Er konnte sich nur nicht auf den Feierabend freuen, weil er wusste, dass Katja wieder stänkern würde.

Warum nur ist sie nicht vernünftig?, fragte er sich wieder einmal, als er seinen Wagen auf sein Grundstück fuhr und dort abstellte.

Christiane kam in der Regel eine Stunde nach ihm. Sie arbeitete in einem Büro, konnte dort pünktlich Feierabend machen.

Ich werde heute mal die Kartoffeln schälen, nahm er sich vor, als er die Haustür aufschloss.

Drinnen empfing ihn ein ohrenbetäubender Lärm, den Katja für Musik hielt. Sie muss ja einen Gehörschaden davontragen, wenn sie das verdammte Radio immer so laut stellt, dachte Hartmut, als er die Treppe hinaufging. Er besaß ein freistehendes Einfamilienhaus auf einem verhältnismäßig großen Grundstück, von dem er einen Teil als Lager benutzte.

Als Erstes schaltete er die Stereoanlage aus, als er Katjas Zimmer betreten hatte.

Seine Tochter lag auf der Couch, ein Buch in der Hand, und machte ein pikiertes Gesicht.

»Du kommst schon?«

»Du darfst das Radio nicht so laut anstellen.«

»Noch was?«, fragte Katja aufsässig.

»Was liest du da? Ein Schulbuch?« Noch bevor seine Tochter es verstecken konnte, nahm Hartmut es ihr aus der Hand. »Ein Liebesroman! Hast du nichts Besseres zu tun?«

Katja drehte ihren Kopf zur Wand.

»Habt ihr die Mathematikarbeit zurückbekommen?«, fragte Hartmut, der seinen Zorn nur mühsam bändigen konnte. »Ob ihr die Mathearbeit zurückbekommen habt!«, schrie er, als seine Tochter nicht reagierte.

»Ja«, knirschte Katja.

»Und?«

Das Mädchen hielt den Kopf beharrlich gegen die Wand gedreht.

»Eine Fünf. Aber eine gute Fünf.«