Dr. Karsten Fabian - Folge 172 - Ina Ritter - E-Book

Dr. Karsten Fabian - Folge 172 E-Book

Ina Ritter

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Beschreibung

Gerlinde Semmelweiß, die Haushälterin im Ärztehaus von Altenhagen, schüttelt ungläubig den Kopf, wenn sie an das Mädchen denkt, das neuerdings bei Dirk Pape auf dem Hof arbeitet. Gerlinde kann einfach nicht verstehen, wieso eine so hübsche und kluge junge Frau sich das antut. Denn Pape ist überall als geiziger Tyrann bekannt.

Warum quält sich Jutta, so heißt die "Neue", freiwillig für einen Hungerlohn? Darauf gibt es nur eine Antwort, findet Gerlinde: Jutta, so hübsch und unschuldig sie auch aussieht, hat ein dunkles Geheimnis ...

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Seitenzahl: 114

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Inhalt

Cover

Impressum

Die wichtigsten Bewohner Altenhagens

Nie hat sie jemand weinen sehen

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2016 by Bastei Lübbe AG, Köln

Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: Blume / Bastei Verlag

Datenkonvertierung E-Book: Blickpunkt Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Satzstudio Potsdam

ISBN 978-3-7325-3780-8

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

Die wichtigsten Bewohner Altenhagens:

Dr. Karsten Fabian – Arzt mit Leib und Seele, ehemals Chirurg im Elbe-Krankenhaus.

Florentine Fabian – geborene Fiedler, seine immer vergnügte, bildhübsche Frau.

Svenja, Tim und Jan – die aufgeweckten Kinder der Fabians, die von allen verwöhnt werden.

Dr. Albrecht Heideck – der ältere der beiden Landärzte, wohnt und praktiziert mit seinem jungen Kollegen in der Löwenvilla. Er ist Witwer.

Johannes Bruhns – Imker, Heidschnuckenzüchter und bester Freund von Dr. Heideck. Er kennt sich in der Naturheilkunde bestens aus.

Gerlinde Semmelweiß – Haushälterin in der Löwenvilla, abergläubisch und immer auf dem Laufenden, was Neuigkeiten im Dorf betrifft.

Schwester Bernhardine – unentbehrliche Helferin von Dr. Fabian und Dr. Heideck.

Helene Fromm

Nie hat sie jemand weinen sehen

Warum hat Jutta so große Angst vor der Liebe?

Von Ina Ritter

Gerlinde Semmelweiß, die Haushälterin im Ärztehaus von Altenhagen, schüttelt ungläubig den Kopf, wenn sie an das Mädchen denkt, das neuerdings bei Dirk Pape auf dem Hof arbeitet. Gerlinde kann einfach nicht verstehen, wieso eine so hübsche und kluge junge Frau sich das antut. Denn Pape ist überall als geiziger Tyrann bekannt.

Warum quält sich Jutta, so heißt die »Neue«, freiwillig für einen Hungerlohn? Darauf gibt es nur eine Antwort, findet Gerlinde: Jutta, so hübsch und unschuldig sie auch aussieht, hat ein dunkles Geheimnis …

»Ich hole Kevin dann vom Kindergarten ab.« Jutta Steguweit beugte sich zu ihrer Mutter hinab und drückte einen flüchtigen Kuss auf die Wange. »Lies die Zeitung. Es steht zwar nichts Besonderes drin, aber es vertreibt dir die Zeit.«

Die Augen der kranken Frau im Rollstuhl überzogen sich mit einem feuchten Schimmer.

»Wenn ich dich nicht hätte, Jutta«, murmelte sie kaum hörbar.

Ihre Tochter lachte, und Hedwig Steguweit hörte, wie gezwungen dieses Lachen klang.

»Es ist doch selbstverständlich, dass ich für dich sorge. Lange genug hast du schließlich für mich gesorgt.«

»Es gibt nicht viele Töchter, die so denken wie du.«

»Ich muss mich beeilen, sonst werden Kevins Tanten ungeduldig. Die möchten schließlich pünktlich Feierabend machen.«

Kevin war Juttas kleiner Bruder, knapp fünf Jahre alt und sehr aufgeweckt. Jutta hatte immer ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihre Mutter allein lassen musste. Die Krankheit, Multiple Sklerose, trat in Schüben auf, und im Moment ging es ihrer Mutter sehr schlecht. Sie hatte Schwierigkeiten zu sprechen, und das Gehen war für sie so gut wie unmöglich.

Warum nur hat es ausgerechnet meine Mutter getroffen?, fragte sich Jutta, als sie die Wohnungstür ins Schloss drückte. Sie ist so eine herzensgute Frau, die niemandem etwas zuleide getan hat, und trotzdem hat das Schicksal gerade sie so hart gestraft.

Auf dem Weg nach unten begegnete ihr Frau Schade, die in der Wohnung nebenan wohnte. Jutta wollte mit einem flüchtigen Gruß vorbeihasten, aber das ließ Frau Schade nicht zu.

»Sie sollten sich nicht immer so hetzen«, meinte sie mütterlich besorgt.

»Ich lasse meine Mutter nicht gern allein.«

»Dann kann ich ja so lange zu ihr gehen, Zeit genug habe ich. Mein Mann kommt erst abends zum Essen nach Hause. Schließen Sie auf, dann haben Sie mehr Ruhe.«

»Das ist sehr nett von Ihnen, Frau Schade.« Jutta atmete befreit durch.

»Es ist doch selbstverständlich, dass man einander hilft«, behauptete Brigitte Schade freundlich. »Gerade wir armen Leute müssen zusammenhalten.«

»Besuch für dich, Mama«, rief Jutta, als sie die Tür geöffnet hatte. Sie lächelte Frau Schade flüchtig zu, drehte sich um und hastete dann die Treppe hinab.

Brigitte Schade sah ihr nach und schüttelte den Kopf. Ein Jammer um dieses nette junge Mädchen, dachte sie, als sie ihre Einkaufstasche im Flur abstellte und danach einen flüchtigen Blick in den Garderobenspiegel warf, ohne sich allerdings dabei bewusst zu sehen. Mit ihren Gedanken war sie bei Jutta, die Tag und Nacht bei ihrer Mutter war, sie umsorgte und pflegte.

Das war natürlich schön, aber für Jutta ein sehr unnatürliches Leben. Sie hatte keinen Freund, ging niemals aus, nicht einmal ins Kino. Sie war praktisch immer zu Hause, immer auf dem Sprung, ihrer Mutter zu helfen.

Dabei stellt die doch überhaupt keine Ansprüche, überlegte Brigitte, als sie kurz an die Wohnzimmertür klopfte und sie dann öffnete.

»Ich bin es nur, Frau Steguweit.« Sie nickte Hedwig beim Sprechen zu. »Wie geht es Ihnen heute denn so? Sie sehen etwas besser aus, finde ich«, nahm sie die Antwort vorweg.

Ihre Feststellung war eine glatte Lüge, denn die Kranke sah sehr elend aus. Sie hatte tiefe Schatten unter den Augen und konnte ihre mageren Hände einfach nicht stillhalten.

Brigitte Schade nahm unaufgefordert Platz.

»Ich komme gerade aus dem Supermarkt«, erzählte sie, »und alles ist wieder teurer geworden. Wo soll das nur mal hinführen? Man kommt so schon kaum mit dem Geld aus, und dann knöpfen sie einem alle Augenblicke mehr ab.«

Sie redete und redete, eine nette, hilfsbereite Frau, die Jutta häufig das Einkaufen abnahm. Sie hatte Zeit und half gern.

»Dass Ihr Mann so plötzlich sterben musste«, sagte sie, als ihr Blick auf das gerahmte Foto auf dem Sideboard fiel. »Manchen trifft es wirklich hart. Er war so ein lieber Mensch, und wie hat er sich über den Jungen gefreut. Er war ganz närrisch mit Kevin. Wenn ich da an meinen denke, dem wäre es nie im Traum eingefallen, ein Baby zu waschen und zu wickeln, vom Füttern gar nicht zu reden. Der will abends immer nur seine Ruhe haben. Kann man ja auch verstehen nach einem langen Arbeitstag, aber Ihr Mann hat schließlich auch gearbeitet. Die Menschen sind nun mal verschieden«, brachte sie einen Allgemeinplatz an. »Soll ich Ihnen eine Tasse Kaffee kochen?«

Hedwig Steguweit schüttelte den Kopf.

»Danke, nicht vor dem Essen. Wo bleibt Jutta nur so lange?«

Sie hatte immer Angst, wenn ihre Tochter auf der Straße unterwegs war, seit ihr Mann bei einem Autounfall zu Tode gekommen war. Der Fahrer hatte beim Abbiegen nicht aufgepasst, Robert war auf der Stelle tot gewesen. Sie bekam als Entschädigung eine kleine Unfallrente, zu wenig zum Leben, zu viel zum Sterben, wie man so sagt. Sie mussten an allen Ecken und Enden sparen. Ihr machte das nichts aus, sie brauchte für sich nichts, nur wenn sie an Jutta dachte, dann tat ihr das Herz weh. Allerdings hatte ihre Tochter sich nie beklagt.

Kevin war da anders, der stellte Ansprüche. Er wollte ein neues Fahrrad haben. Er sei jetzt groß genug, hatte er gestern noch verkündet. Alle im Kindergarten hätten Fahrräder, nur er nicht. Das mochte vielleicht übertrieben sein, aber Hedwig tat es weh, ihm den Wunsch nicht erfüllen zu können.

Ihre Krankheit kostete viel Geld. Nicht alle Medikamente, die sie brauchte, zahlte die Krankenkasse. Es wäre besser, würde ich neben Robert auf dem Friedhof liegen, dachte sie. Nur was wird dann aus Jutta und Kevin? Das Mädchen hatte zwar das Abitur gemacht, danach aber keinen Beruf erlernt.

Weil ich sie brauchte, dachte Hedwig.

Es war furchtbar, abhängig zu sein, fast hilflos. Und vor ein paar Jahren noch war sie eine gesunde Frau gewesen, die viel vom Leben erwartete. Mit Robert hatte sie eine sehr gute Ehe geführt. Er war nicht ihre große Liebe gewesen, aber sie hatte ihn von ganzem Herzen liebgehabt. Er war zufrieden mit dem, was sie ihm geben konnte.

Brigitte Schade merkte, dass ihre Nachbarin gar nicht mehr zuhörte. Auch sie verstummte jetzt und blickte vor sich hin. Sie hatte ein mitfühlendes Herz, und sie konnte sich ungefähr vorstellen, wie Frau Steguweit zumute sein musste. Wäre ich an ihrer Stelle, ich würde mein Schicksal bestimmt nicht so geduldig tragen, wusste sie. Auch wenn das Aufbegehren nichts nützt.

»Wenn ich einmal nicht mehr bin …«, sagte Hedwig plötzlich aus ihren Gedanken heraus.

»Daran dürfen Sie nicht denken. Sie können alt werden, ich habe das kürzlich noch in der Zeitung gelesen, mit Multipler Sklerose kann man alt werden«, sagte sie nachdrücklich.

Das hatte der Arzt Hedwig auch gesagt. Aber mich hat es besonders schlimm erwischt, dachte die Frau im Rollstuhl.

»Ich hätte nicht zulassen dürfen, dass Jutta mich pflegt«, sagte sie leise weiter.

»Wer sollte es sonst tun?«, gab Frau Schade zu bedenken. »Um Jutta brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, die ist hübsch, die findet bestimmt einen Mann.«

»Früher habe ich immer gedacht, sie soll einmal studieren und etwas werden, und jetzt … Was ist sie denn schon?«

»Sie machen sich völlig unnötige Sorgen. Es wird sich schon alles finden, irgendwie läuft sich alles zurecht im Leben.«

»Wo soll Jutta einen Mann kennenlernen? Und selbst wenn ihr einer gefiele, sie würde mich nicht im Stich lassen.«

Brigitte Schade reagierte nicht auf diese Bemerkung. Das stimmt, dachte sie. Jutta hängt unglaublich an ihrer Mutter, obwohl die eigentlich ja nur eine Last für sie ist. Ihr fiel kein Trostwort ein.

»Herr Steguweit war ihr zweiter Mann, nicht wahr?«, sprach Frau Schade etwas aus, was sie brennend interessierte.

Von ihm standen ein paar Fotos herum, aber Jutta musste schließlich auch einen Vater haben.

Hedwig presste wie im Schmerz die Lippen aufeinander.

»Entschuldigen Sie, wenn ich zu neugierig war, es ist nur, weil Sie sich sorgen um Juttas Zukunft machen. Kann ihr Vater sich nicht um sie kümmern?«

»Nein. Jutta hat keinen Vater.«

Brigitte Schade zuckte die Schultern. Ein uneheliches Kind also, wusste sie jetzt. Das hätte sie der netten Frau Steguweit gar nicht zugetraut. Stille Wasser sind tief, dachte sie. Früher war sie wohl anders als jetzt, lebenslustig und vielleicht auch ein bisschen leichtsinnig, und da passierte dann schon mal solch ein Malheur.

Hedwig atmete auf, als sie Stimmen hörte und gleich darauf das Klappen der Wohnungstür.

***

»Wir haben heute im Kindergarten ein neues Lied gelernt. Soll ich es dir mal vorsingen?«, fragte Kevin eifrig, ohne die Besucherin zur Kenntnis zu nehmen.

»Es heißt erst einmal ›Guten Tag Frau Schade‹», mahnte seine Mutter.

Kevin wandte flüchtig den Blick.

»Tag«, sagte er nur. »Und ich war der Erste, der den Text auswendig konnte. Mensch, sind manche doof, die kapieren das nie!«

»Komm ins Badezimmer und wasch dir die Hände.« Jutta legte nachsichtig lächelnd die Rechte auf den Kopf ihres kleinen Bruders. »Dein Lied kannst du nachher singen.«

»Was du immer hast …« Kevin verzog das Gesicht, trabte dann aber gehorsam ins Badezimmer.

»Ein wirklich netter Junge«, stellte Frau Schade fest. »Um den sind Sie zu beneiden.«

Der Meinung war Hedwig nicht. Sie liebte Kevin, sie war stolz auf ihn, aber manchmal, dachte sie, es wäre besser, hätte sie keinen so kleinen Jungen. Was sollte aus Kevin werden, wenn sie einmal starb? Für Jutta war er nur ein Klotz am Bein, eine Last. Und welcher vernünftige Mann würde eine Frau haben wollen, die ein Kind am Hals hatte? Hedwig seufzte tief, als sie mit ihren Gedanken wieder einmal so weit gekommen war. Das Leben meinte es wirklich nicht gut mit ihr.

»Dann will ich wieder gehen. Bis zum nächsten Mal dann, Frau Steguweit, und wenn Jutta mich braucht, wisst ihr ja, wo ich wohne.« Sie stand etwas schwerfällig auf, denn das Essen schmeckte ihr, und man sah, wo es blieb. »Tschüß, Jutta und Kevin«, rief sie im Flur und nahm ihre Einkaufstasche hoch.

»Vielen Dank, Frau Schade.« Jutta öffnete die Badezimmertür. »Lieb von Ihnen, dass Sie bei meiner Mutter waren.«

»Mache ich doch gern. Ich unterhalte mich wirklich gern mit Ihrer Mutter. Ja, also dann …« Sie ächzte, als sie zur Wohnungstür ging. »Ach, fast hätte ich es vergessen«, sagte sie, drehte sich um und schmunzelte. »Ich habe für dich eine Tafel Schokolade, Kevin, die gab es im Sonderangebot.«

Der Kleine stieß einen Jubelruf aus, als er auf die füllige Nachbarin zustürzte.

»Aber iss sie nicht auf einmal, hörst du?«

»Ja, ja.«

Wenn es um Schokolade ging, war Kevin bereit, alles zu versprechen, was die Erwachsenen hören wollten. Jutta kaufte nur ganz selten Schokolade, angeblich war die nicht gut für die Zähne. Aber darum machte Kevin sich keine Sorgen.

»Sie sollen den Jungen nicht immer so verwöhnen«, teilte Jutta der Nachbarin mit.

»Lassen Sie nur, mir macht es Spaß, und meine Enkelkinder kriege ich kaum zu sehen. Meine Töchter haben nie Zeit, ihre alte Mutter zu besuchen. Na ja, so ist das nun mal. Was gibt es denn heute bei Ihnen zu essen?«

»Eintopf. Den hat meine Mutter sich gewünscht.«

»Was, schon wieder Suppe?«, maulte Kevin enttäuscht.

»Fleisch wäre dir lieber, aber jeden Tag Fleisch, das ist auch nicht das Wahre«, meinte Frau Schade. »Bis zum nächsten Mal dann. Und was ich noch sagen wollte, wenn Sie abends mal was vorhaben, also, ich komme dann gern rüber und bleibe bei Ihrer Mutter. Wir können dann gemeinsam fernsehen. Mein Mann interessiert sich ja nur für Fußball. Also, wenn die ein Spiel übertragen, dann ist er nicht mehr ansprechbar. Na ja, Männer …«

Jutta atmete auf, als Brigitte Schade endlich die Tür hinter sich geschlossen hatte. Sie war ihrer Nachbarin dankbar, aber deshalb ging sie ihr trotzdem manchmal ein bisschen auf die Nerven. Dass Menschen immerzu reden müssen, dachte sie.

»Die Schokolade isst du nach dem Essen. Und nur zwei Riegel. Den Rest sparen wir für die nächsten Tage auf.«

»Wenn ich groß bin, dann kaufe ich mir eine ganze Kiste voll Schokolade und esse die auf einmal auf«, fauchte Kevin. »Manchmal kann ich dich einfach nicht ausstehen, Jutta.«

»Ich werde es ertragen.« Seine Schwester gab ihm einen Klaps auf den Rücken. »Und nun geh ins Wohnzimmer und werd endlich dein Lied los. Ich kümmere mich um das Essen.«