Dr. Karsten Fabian - Folge 180 - Ina Ritter - E-Book

Dr. Karsten Fabian - Folge 180 E-Book

Ina Ritter

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Beschreibung

Schon einmal stand Ella Renken im Mittelpunkt des Heidedorfes Altenhagen - als ihr Mann, ein Trinker, starb und sie mit ihren sieben Kindern allein zurückließ. Jetzt aber muss die arme Frau lernen, den Alltag allein zu meistern. Und das ist bei einer großen Familie alles andere als leicht.

Zurzeit macht ihr Petra, ihre zweitälteste Tochter, Kummer. Die hat sich nämlich ausgerechnet in einen der reichsten Männer des Nordens verliebt. Und für die Mutter ist es klar, dass dieser Rupert nur ein Spiel mit ihrer unschuldigen Tochter treibt.

Und dann wird auch noch der 14-jährige Christoph aus der Kreisstadt nach Hause gebracht - in einem Polizeiauto!

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Seitenzahl: 115

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Inhalt

Cover

Impressum

Die wichtigsten Bewohner Altenhagens

Lass doch die Leute reden!

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2016 by Bastei Lübbe AG, Köln

Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: shutterstock / goodluz

Datenkonvertierung E-Book: Blickpunkt Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Satzstudio Potsdam

ISBN 978-3-7325-4413-4

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

Die wichtigsten Bewohner Altenhagens:

Dr. Karsten Fabian – Arzt mit Leib und Seele, ehemals Chirurg im Elbe-Krankenhaus.

Florentine Fabian – geborene Fiedler, seine immer vergnügte, bildhübsche Frau.

Svenja, Tim und Jan – die aufgeweckten Kinder der Fabians, die von allen verwöhnt werden.

Dr. Albrecht Heideck – der ältere der beiden Landärzte, wohnt und praktiziert mit seinem jungen Kollegen in der Löwenvilla. Er ist Witwer.

Johannes Bruhns – Imker, Heidschnuckenzüchter und bester Freund von Dr. Heideck. Er kennt sich in der Naturheilkunde bestens aus.

Gerlinde Semmelweiß – Haushälterin in der Löwenvilla, abergläubisch und immer auf dem Laufenden, was Neuigkeiten im Dorf betrifft.

Schwester Bernhardine – unentbehrliche Helferin von Dr. Fabian und Dr. Heideck.

Helene Fromm

Lass doch die Leute reden!

Als sich eine Witwe in Altenhagen wieder verliebt

Von Ina Ritter

Schon einmal stand Ella Renken im Mittelpunkt des Heidedorfes Altenhagen – als ihr Mann, ein Trinker, starb und sie mit ihren sieben Kindern allein zurückließ. Jetzt aber muss die arme Frau lernen, den Alltag allein zu meistern. Und das ist bei einer großen Familie alles andere als leicht.

Zurzeit macht ihr Petra, ihre zweitälteste Tochter, Kummer. Die hat sich nämlich ausgerechnet in einen der reichsten Männer des Nordens verliebt. Und für die Mutter ist es klar, dass dieser Rupert nur ein Spiel mit ihrer unschuldigen Tochter treibt.

Und dann wird auch noch der 14-jährige Christoph aus der Kreisstadt nach Hause gebracht – in einem Polizeiauto!

»Wohl wieder einer, der nicht lesen kann«, murrte Gerlinde Semmelweiß, als die Türklingel anschlug und ihr Hund prompt bellte. »Sei still, ich bin ja nicht taub.«

Gerlinde Semmelweiß, die Haushälterin der beiden Landärzte von Altenhagen, ließ sich bei der Arbeit nicht gern stören. Der Eingang zur Praxis war links vom Haus. Gelegentlich kam es vor, dass Patienten trotzdem an der Haustür schellten. Noch immer schimpfend, öffnete sie – und begann prompt zu lächeln.

»Du, Katja?« Sie reichte der jungen, hübschen Frau die Hand und zog sie in die geräumige Diele. »Du bist doch nicht krank oder so? Nun komm erst mal herein und trink ne Tasse Kaffee mit. Wollte mir gerade eine kochen. Du strahlst ja so. Oder wolltest du doch zum Doktor, dich untersuchen lassen, weil was Kleines bei dir unterwegs ist?« Ihr Blick glitt neugierig über Katjas schlanke Figur. »Zu sehen ist ja noch nichts«, stellte sie als Ergebnis der Prüfung fest.

»Es dauert auch noch ein bisschen, bis wir ein Kind haben werden. Noch sieben Monate.«

»Also doch! Meinen herzlichsten Glückwunsch, Katja. Ihr habt euch das Kind doch gewünscht?«

»Selbstverständlich. Wir möchten drei oder vier Kinder haben. Gerrits Betrieb läuft sehr gut. Er hat schon drei Gesellen einstellen müssen. Du glaubst gar nicht, wie schwierig es ist, gute Leute zu finden. Da gibt es nun angeblich so viele Arbeitslose …«

»… aber keiner will arbeiten, weil die alle viel zu viel Geld vom Staat bekommen«, fiel Gerlinde der jungen Frau ins Wort. »Und wer muss das alles bezahlen? Wir!«, gab sie selbst die Antwort. Beim Reden war sie nicht müßig gewesen, hatte den Wasserkessel auf den Elektroherd gestellt und füllte den Kaffee in die Filtertüte. »Was gibt es denn sonst so Neues bei euch?«, erkundigte sie sich, als sie sich in der Küche Katja gegenübersetzte und die Unterarme aufstützte.

»Gerrit war gestern auf der Bank. Wir möchten noch einen Kredit haben. Und bei der Gelegenheit hat er erfahren … Du hast damals für unseren Kredit gebürgt, Gerlinde. Wir hatten bisher keine Ahnung davon. Und du hast nie darüber gesprochen.«

»Das solltet ihr auch nicht erfahren. Aber wenn ihr es jetzt wisst … Um die Bürgschaft brauche ich mir keine Sorgen zu machen, das weiß ich. Und jetzt braucht ihr wieder Geld? Wie viel denn?«

»Hunderttausend. Für ein Haus. In der Kreisstadt steht ein wunderschönes Haus zum Verkauf, eine einmalige Gelegenheit, wirklich billig. Der Besitzer ist gestorben, die Erben wollen möglichst schnell Geld sehen …«

»Und jetzt soll ich noch mal …«, murmelte Gerlinde enttäuscht.

Aber das war schon so, wenn man jemandem den kleinen Finger reichte, nahm er gleich die ganze Hand.

Es dauerte einen Moment, bis Katja begriff, was Gerlinde meinte. Sie wurde rot.

»Um Himmels willen, nein, Gerlinde. Wir wollen nichts von dir. Im Gegenteil.«

»So?«, fragte die Haushälterin noch immer misstrauisch.

Das Wasser kochte, sie konnte den Kaffee aufgießen. Zwar stand in der Küche auch eine von den neumodischen Kaffeemaschinen, aber von der hielt Gerlinde nicht viel. Sie blieb lieber bei der altbewährten Methode. Prompt zog ein aromatischer Duft durch den Raum, als sie das heiße Wasser in den Filter goss.

»Der Gedanke stammt von Gerrit. Als er hörte, dass du … ohne dich wäre er nach Kanada gegangen, um dort als Holzfäller das Geld für die Einrichtung einer Werkstatt zu verdienen. Du musst hier viel arbeiten und bekommst so gut wie nie Ruhe.«

»Das sagt man«, stimmte Gerlinde ihr von ganzem Herzen zu.

Worauf will Katja hinaus?, dachte sie dabei und war auf der Hut.

»Das Haus, das wir kaufen wollen, ist ziemlich groß. Und es hat eine hübsche kleine Einliegerwohnung, zwei Zimmer, eine Kochnische und ein relativ großes Bad. Zieh zu uns, Gerlinde. Bei uns wirst du es gut haben und brauchst nicht mehr zu arbeiten.«

»Was sagst du da?« Verständnislos starrte Gerlinde Semmelweiß in das strahlende Gesicht der jungen Frau. »Ich soll …«

»Zu uns ziehen … Als unsere liebe zweite Mutter sozusagen und als Oma später für unsere Kinder. Du brauchst bei uns nichts anzufassen.«

»Meinst du das wirklich im Ernst?«, vergewisserte sich die Haushälterin der Löwenvilla, wie das Ärztehaus im Dorf genannt wurde.

»Selbstverständlich. Und ein schönes Taschengeld bekommst du von Gerrit auch. Bei uns wird es dir an nichts fehlen, und du hast endlich deine wohlverdiente Ruhe.«

Gerlinde war keine Schnelldenkerin. Was Katja ihr da vortrug, musste sie erst verarbeiten. Als sie damit fertig war, schüttelte sie langsam den Kopf.

»Ich soll weg von hier?«, fragte sie, und ihr Kopfschütteln verstärkte sich noch. »Nee, das kommt nicht infrage. Wie sollen die hier ohne mich fertigwerden? Und dann die Kinder … Ich werde hier gebraucht, Katja.«

»Ich weiß, was für eine Lücke du hinterlassen würdest, aber du musst auch einmal an dich denken, Gerlinde. Wir stehen tief in deiner Schuld und möchten wenigstens ein bisschen davon abtragen. Wann hast du zuletzt Urlaub gemacht?«

»Urlaub? Da habe ich keine Zeit zu. Und was soll ich auch woanders? Ich würde mich ja zu Tode langweilen, hätte ich nichts um die Hand. Den ganzen Tag spazieren gehen und so, nee, das ist nichts für mich. Ich bleib hier, Katja. Ihr habt es gut gemeint, aber ihr werdet schon jemanden anders finden, der auf eure Kinder aufpasst.«

»Wir suchen keine billige Haushaltshilfe. Wir haben nur an dich gedacht, Gerlinde. Unser Vorschlag kommt für dich überraschend. Überleg ihn in Ruhe. Kein Mensch ist unersetzlich. Die Ärzte werden jemand anderen finden, der sich um alles kümmert.«

Sie sollte zu ersetzen sein? Gerlinde war richtig empört, als sie das hörte. Andererseits war ihr klar, dass Katja es sicherlich nicht böse gemeint hatte. Sie redete, wie sie es verstand.

»Nimmst du Milch und Zucker in den Kaffee?«, fragte sie, als die Kanne voll war.

»Nein, danke, ich trinke ihn am liebsten schwarz.«

»Ich auch. Da kommt ja auch die Florentine mit dem kleinen Jan. Gib ihn mal her.«

Sie streckte die Arme aus, um den jüngsten Spross der Familie Fabian an die Brust zu drücken. Der Kleine, lachte sie an und drückte sich an sie. Seine Fingerchen krallten sich an ihr fest.

»Du tust der Oma ja weh«, schalt Gerlinde liebevoll, als sie seine Finger vorsichtig löste. »Trinkst du ne Tasse Kaffee mit?«, erkundigte sie sich bei Karsten Fabians Frau.

»Wenn ich nicht störe …«

Als echte Altenhagenerin war Florentine neugierig, hatte die Stimmen in der Küche gehört und war aus ihrer Wohnung in der ersten Etage heruntergekommen, um zu erfahren, wer zu Besuch gekommen war und was er wollte.

Mit wenigen Worten wiederholte Katja ihren Vorschlag.

»Ich weiß, Gerlinde wird euch fehlen, aber ich finde, sie hat sich einen ruhigen Lebensabend redlich verdient«, schloss sie.

Florentine schluckte, als sie das hörte. Dabei war ihr an und für sich von vornherein klar, dass sie sich keine Sorgen zu machen brauchte.

»Ich bleibe hier«, erklärte Gerlinde aufgebracht. »Und nun erzähl mir von dem Haus, das ihr kaufen wollt. Wie groß es ist, wie viel Grund dazugehört und überhaupt alles.«

Es gab nichts, was Katja lieber tat.

»Wer hätte gedacht, dass Gerrit und ich so bald in einem eigenen Haus wohnen würden«, sagte sie nachdenklich. »Und ohne deine Hilfe, Gerlinde …«

»Hat mir ja nicht wehgetan, für euch zu bürgen. Bleibst du denn wohl zum Mittagessen?«

»Nein. Ich muss nach Hause, das Essen kochen. Gerrit kommt zum Essen immer heim, die Zeit nimmt er sich, auch wenn sie wahnsinnig viel zu tun haben. Ihr braucht hier nicht Kunststofffenster?«

»Nee, unsere alten sind noch tadellos in Ordnung.«

»Wenn ihr mal welche braucht, sagt Bescheid, wir machen euch einen Sonderpreis.« Katja trank den Rest Kaffee und stand auf. »Und wenn du mal in die Kreisstadt willst, Gerlinde, dann brauchst du nur anzurufen. Ich hole dich jederzeit ab.«

»Das ist nett von dir.«

Allerdings hatte Gerlinde nicht die Absicht, Katja jemals darum zu bitten. Obwohl das Auto, das die junge Frau fuhr, ja im Grunde genommen ihr gehörte. Mit diesem schönen, neuen, großen Auto hatte Gerlinde auf der Jungfernfahrt Katja angefahren und nicht unerheblich verletzt. Die junge Frau, die sich an diesem Unfall nicht ganz schuldlos fühlte, hatte auf alle Ansprüche gegen Gerlinde verzichtet, und dafür von ihr das Auto zum Geschenk bekommen.

Frau Semmelweiß begleitete Katja hinaus und strich draußen verstohlen über den glänzenden Lack ihres schön geputzten Autos. Aber niemals mehr würde sie sich ans Steuer setzen, obwohl sie den Führerschein doch gleich im ersten Anlauf gemacht hatte.

»Dann grüß mal deinen Mann von mir, und ich wünsche euch alles Gute.«

»Wenn du unser Haus einmal sehen möchtest … Ich hole dich abends gern mal zur Besichtigung ab.«

»Also sehen möchte ich es schon, bloß einziehen, nee, also daraus wird nichts. Wann passt es dir denn mal?«

»Morgen Abend?« Katja brannte darauf, das Haus zu zeigen.

»Wenn es dir nicht zu viel wird …« Gerlinde winkte, bis sie das Auto nicht mehr sehen konnte, bevor sie ins Haus zurückging. »Auf was für Gedanken die Leute so kommen«, sagte sie in der Küche.

Florentine fütterte gerade ihren Jungen.

»Ich habe direkt Angst gehabt, du könntest zusagen«, log Florentine, ohne mit der Wimper zu zucken.

»Damit hier alles drunter und drüber geht? Möchte nicht wissen, wie das hier mal aussehen würde, müsstest du dich um alles kümmern.«

»Ein Chaos«, versicherte Florentine unbekümmert. »Noch ein Häppchen für den Papi, Janni.« Gehorsam machte der Kleine den Mund auf.

»Ein lieber Junge«, stellte die stolze, selbst ernannte Großmutter wieder einmal fest, während sie den Kleinen betrachtete.

Und den sollte sie im Stich lassen? Darüber konnte sie doch nur lachen.

***

Ella Renken warf einen prüfenden Blick auf den hübsch gedeckten Tisch im Esszimmer. Sie war zufrieden mit sich und ihrem Leben. Leicht war es bisher nicht gewesen, denn ihr Mann Alfred, ein notorischer Trinker, hatte niemals eine Arbeit gefunden. Immer war das Geld bei ihnen knapp gewesen, bis sie durch Florentines Vermittlung einen alten Mann unerwartet beerbt hatten.

Karl Röben hatte als Einsiedler in Altenhagen gelebt, war menschenscheu und recht geizig gewesen, aber auf dem Sterbebett hatte Florentine Fabian es geschafft, ihn zu bewegen, ein Testament zu Ella Renkens Gunsten abzufassen.

Und nun wohnte die große Familie in einem geräumigen Haus, das wie für sie gebaut schien. Sieben Kinder hatte Ella, die Älteste, Katja, war verheiratet, die anderen noch zu Hause. Petra, achtzehn Jahre alt, arbeitete in einem Büro in der Kreisstadt, Heiko schlug sich als ungelernter Arbeiter durch, war aber bei allen Bauern trotzdem geachtet, weil man seinen Fleiß und seine Zuverlässigkeit schätzte. Christopher, vierzehn Jahre alt, besuchte neuerdings die Oberschule in der Kreisstadt.

Durch den Übergang hatte er zwar ein Jahr verloren, aber spielte das eine Rolle, wenn es darum ging, die Weichen für die Zukunft zu stellen? Inga, acht Jahre, Maren sechs, und Thorsten zwei Jahre alt, waren noch zu Hause und sorgten dafür, dass ihre jugendlich wirkende Mutter sich nicht langweilte.

Trotz ihrer vielen Kinder hatte Ella sich eine schlanke Figur bewahrt, und seitdem der verhärmte Zug aus ihrem Gesicht verschwunden war, sah sie richtig jung und hübsch aus. Keine Frau, der man solch eine Kinderschar zutraute.

»Heute gibt es schon wieder Fleisch«, empfing Inga ihren Bruder Christopher, als der aus der Schule zurückkam und seine Büchertasche achtlos in eine Ecke warf. »Jeder kriegt ein Kotelett.«

Sie strahlte Christopher an. Er beschäftigte sich am meisten mit ihr und nahm sich immer Zeit, ihre vielen Fragen zu beantworten.

»Hm«, machte der Junge nur.

Er war blond, wie seine Mutter, aber schon jetzt mehr als einen halben Kopf größer.

»Freust du dich gar nicht darüber?«, fragte Inga enttäuscht.

»Doch«, knurrte der Junge.

Er schlurfte in die Küche, und auch als er seine Mutter begrüßte, hellte sich seine Miene nicht auf.

»Was hat es gegeben?«, fragte Ella alarmiert.

»Nichts. Was soll es schon gegeben haben?«, knurrte Christopher.

»Kommst du in der Schule nicht mit?«, erkundigte sich Ella besorgt.

Bisher waren die Zensuren seiner Klassenarbeiten durchaus befriedigend gewesen. Lehrer Rekate gab ihm dreimal in der Woche unentgeltlich Nachhilfeunterricht, um den begabtesten seiner ehemaligen Schüler zu fördern.