2,99 €
Für seine Gäste nur das Beste! Selbst wenn es ihnen nach seinem großen Schwanz verlangt ... ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 26
Veröffentlichungsjahr: 2020
Ein Barkeeper zum Vernaschen
Perverse Story
Bernadette Binkowski
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.
Rene Stadler unterdrückte ein gewaltiges Gähnen. Er betrieb auf Sylt ein schickes kleines Lokal in Wennigstedt, direkt an der Kliffkante – doch um diese Jahreszeit, Anfang Februar war dort natürlich nicht so viel los. Es schien ewig zu dauern, bis dass er heute Feierabend machen konnte, vier Gäste hielten sich noch an Longdrinks und Bier fest, stierten vor sich hin und Rene warf einen erneuten Blick auf seine Armbanduhr.
Gleich Mitternacht – bald würde er wohl schließen können. Unter der Woche, noch dazu auf einen Mittwoch war in der Saison schon nicht so viel los, geschweige denn jetzt, in den Wintermonaten. Und es würde sicherlich auch niemand mehr um diese Uhrzeit die Kurve kriegen, jetzt noch aus seinem Haus zu gehen um sich einen Gin Fizz zu gönnen.
Das Wetter war in diesen Tagen auf der Insel ziemlich unwirtlich, der Wind pfiff um jede Ecke herum und da war es fast auszuschließen, dass jemand noch um ein Uhr nachts zu Renes Bar kam. Die beiden Pärchen, die jetzt noch dasaßen, verkonsumierten so gut wie nichts mehr, nippten an ihren Cocktails – Rene hätte sie einfach vor die Tür setzen können, doch das er nicht. Vieles sprach sich auf der Insel schneller herum als auf dem Festland und das war nicht wirklich gut fürs Geschäft.
Die wenigen Gläser die in der Spüle warteten, um über die Bürsten gezogen zu werden und in den Spiegelschrank geräumt zu werden, hatte er ruckzuck abgewaschen und stellte sie kopfüber auf das Abtropfblech.
Ohne große Lust griff er nach einem Lappen, den er heute schon einige Male in der Hand gehabt hatte, und polierte noch einmal über die Platte des Tresens, die vor Sauberkeit nur so glänzte. Er hatte sie an diesem Abend bestimmt auch schon mehrmals poliert, nur um eine sinnvolle Tätigkeit vorzutäuschen. Mit einem Wort – Rene langweilte sich zu Tode. Er gähnte auffällig, doch die Pärchen sahen es entweder nicht, oder ließen sich schlichtweg nicht aus der Ruhe bringen. Sie waren ja schließlich im Urlaub hier, während Rene am nächsten Nachmittag wieder hier stehen musste und der Donnerstag lief schon immer besser – er würde noch einen Moment warten, vielleicht sollte er die Gäste dann bitten zu gehen, tat sich an ihrem Tisch nicht mehr viel. Erleichtert atmete er auf, als sich ein Gast erhob, doch der fragte lediglich nach der Toilette und Rene sackte in sich zusammen. Kurz überschlug er seine Tageseinnahme und bekam das kalte Grausen. Auch das Trinkgeld fiel mies aus – doch er verscheuchte alle Gedanken daran, die Gäste vor die Tür zu setzen. Das machte man nicht auf Sylt – da konnte man gleich wieder aufs Festland zurück. Entweder man war ein guter Gastgeber und Renes Bar war immer eine gute Wahl. Also ließ er seinen Blick schweifen – am allerbesten ging das von der linken Ecke des Tresens aus – er konnte nichts weiter tun als abzuwarten.
Das konnte allerdings noch dauern, denn er hatte das Gefühl, als wenn die Stimmung gerade wieder anstieg.
