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Unterwegs: Nachdem ein junger Mann vor Entführern gerettet wurde, muss er lernen, aufgeschlossen zu sein, um seine Zukunft annehmen zu können. Deter McNellis hätte nie gedacht, dass er ein Opfer sein würde – er macht eine Entführung, Vergewaltigung und die Drohung, als Sexsklave verkauft zu werden, durch. Seine Rettung ist erst der Beginn der Heilung. Er ist gezwungen, die Erfahrung in seinen Träumen immer wieder zu erleben und mit den Behörden darüber zu sprechen. Zu Deters Überraschung fühlt er sich von einem der Deputys angezogen, die bei den Ermittlungen helfen – Marrakesh Anderson. Der möchte von ihm Mac genannt werden und sendet auch eindeutige Signale, dass er Interesse an Deter hat. Deter findet Macs ungeschickte Versuche, ihn zu umwerben, ziemlich süß und kämpft darum, seine Ängste zu überwinden, damit er Zeit mit dem gutaussehenden Mann verbringen kann. Das Auftauchen der Kaufinteressenten lässt Deter befürchten, dass er sich niemals sicher fühlen wird. Um das Ganze noch schlimmer zu machen, entdeckt Deter, dass Mac etwas versteckt … etwas Lebensveränderndes. Kann Deter genug Mut aufbringen, einer Zukunft voller Veränderungen offen entgegenzusehen, oder werden ihn seine Ängste zum Davonlaufen bringen? Hinweis: Dieses Buch enthält Hinweise auf Missbrauch / Vergewaltigung in der Vergangenheit. Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Kontras Menagerie ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing. Länge: rund 24.000 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2020
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
ÜBER CHARLIE RICHARDS
LESEPROBE:
Eine ausgefuchste Enthüllung
Unterwegs: Nachdem ein junger Mann vor Entführern gerettet wurde, muss er lernen, aufgeschlossen zu sein, um seine Zukunft annehmen zu können.
Deter McNellis hätte nie gedacht, dass er ein Opfer sein würde – er macht eine Entführung, Vergewaltigung und die Drohung, als Sexsklave verkauft zu werden, durch. Seine Rettung ist erst der Beginn der Heilung. Er ist gezwungen, die Erfahrung in seinen Träumen immer wieder zu erleben und mit den Behörden darüber zu sprechen. Zu Deters Überraschung fühlt er sich von einem der Deputys angezogen, die bei den Ermittlungen helfen – Marrakesh Anderson. Der möchte von ihm Mac genannt werden und sendet auch eindeutige Signale, dass er Interesse an Deter hat. Deter findet Macs ungeschickte Versuche, ihn zu umwerben, ziemlich süß und kämpft darum, seine Ängste zu überwinden, damit er Zeit mit dem gutaussehenden Mann verbringen kann. Das Auftauchen der Kaufinteressenten lässt Deter befürchten, dass er sich niemals sicher fühlen wird. Um das Ganze noch schlimmer zu machen, entdeckt Deter, dass Mac etwas versteckt … etwas Lebensveränderndes. Kann Deter genug Mut aufbringen, einer Zukunft voller Veränderungen offen entgegenzusehen, oder werden ihn seine Ängste zum Davonlaufen bringen?
Hinweis: Dieses Buch enthält Hinweise auf Missbrauch / Vergewaltigung in der Vergangenheit.
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein.
Kontras Menagerie ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing.
Länge: rund 24.000 Wörter
CHARLIE RICHARDS
Eine ausgefuchste Enthüllung
Kontras Menagerie 23
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „The Darwin Fox’s Revelation“: Charlie Richards
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2020
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Sage Marlowe
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Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.
Bitte beachten:
Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.
Widmung
Lass die Vergangenheit los, ergreife die Gegenwart und nimm die Zukunft an.
~ Billy Cox
Deter McNellis saß auf dem Bett. Er hatte seinen Rücken an das Kopfteil gedrückt, seine Knie an die Brust geschmiegt, und sein übergroßes Sweatshirt über seine angewinkelten gezogen. Mit den Armen um die Schienbeine geschlungen, hielt er sich selbst.
Er vermisste Louis’ Arme um seinen Körper, aber sein neuer Freund, der ebenfalls entführt worden war, machte gerade seine Aussage. Deter sollte seine eigene Version der Ereignisse bekanntgeben, aber der Deputy war noch nicht erschienen. Er wünschte, der Kerl würde sich beeilen, damit er es hinter sich bringen konnte.
Gerade als Deter versuchte zu entscheiden, ob er aufstehen und seinen Kopf durch die Tür des Motelzimmers stecken sollte, hörte er, wie sich der Türknauf drehte. Er starrte auf die Tür und kämpfte gegen die Angst an, die ihn durchdrang. Nervöser Schweiß brach auf seinen Schläfen aus, und ein Zittern lief ihm über den Rücken.
Deter spürte, wie sein ganzer Körper zusammensackte und ihn Erleichterung erfüllte, als Rueben und sein breites, freundliches Lächeln auftauchten. Sein grünäugiger Blick suchte den Raum ab. Als Rueben Deter auf dem Bett erblickte, kam der eins neunzig große Rotschopf in seine Richtung.
„Hey, kleiner Mann“, grüßte Rueben. „Tut mir leid, dass ich so lange gebraucht habe, um hierher zu kommen. Ich war noch mit einem anderen Projekt beschäftigt.“ Als er die letzten paar Worte sagte, funkelten seine grünen Augen, und er zwinkerte lasziv. „Du weißt ja, wie das ist.“
Auch wenn Deter eigentlich nicht wusste, wie es war, nickte er trotzdem. Er wusste, dass Ruebens Projekt eine andere Art war, Sex haben zu sagen. Rueben hatte wahrscheinlich gerade seinen Lover und Partner Lamar gefickt.
Das Paar schien oberflächlich gesehen sehr gegensätzlich zu sein. Während Rueben direkt, offen und forsch war, war Lamar verklemmt und korrekt. Rueben war entspannt und trug oft ausgebleichte oder ausgefranste, figurbetonte Jeans sowie T-Shirts und Muskelshirts, während Lamar immer Designerjeans und schicke Poloshirts oder Button-Down-Hemden zu tragen schien.
Man musste sie jedoch nur zusammen sehen, um zu wissen, dass sie sehr verliebt waren. Ihre Blicke wanderten zueinander, wann immer der andere den Raum betrat. Ihre Gesichtsausdrücke wurden sanfter und ein Glühen erschien in ihren Augen. Jedes Mal, wenn sie nahe genug beieinander waren, berührten sie einander in irgendeiner Weise, auch wenn nur einer der Männer seine Hand auf die Schulter des anderen legte.
Es war süß und ließ Deters Herz vor Sehnsucht schmerzen.
Wenn ich das gefunden hätte, wäre ich an jenem Abend nicht in diesem Club gewesen. Ich hätte dieses Getränk nicht angenommen. Ich wäre nicht –
„Hey, Deter“, brummte Rueben und berührte leicht Deters Schulter. „Habe ich etwas Falsches gesagt? Kannst du mich ansehen?“
Deter blinzelte und blinzelte dann erneut. Seine Augen fühlten sich unangenehm trocken an und dunkle Flecken trübten seine Sicht. Er saugte dringend benötigte Luft in seine Lunge und bemerkte, dass er dagesessen und ins Leere gestarrt hatte, nicht einmal atmend, in Gedanken versunken.
Deter schüttelte den Kopf und blinzelte noch ein paar Mal, um Feuchtigkeit in seine Augen zu bekommen, dann konzentrierte er sich auf Rueben. Er sah den besorgten Ausdruck des Mannes und schenkte ihm ein wahrscheinlich schwaches Lächeln an. Deter räusperte sich und kämpfte gegen eine Verlegenheitsröte.
„Entschuldigung“, flüsterte Deter. „Ich habe mich in meinen Gedanken verloren.“
Rueben drückte erneut Deters Schulter, wich dann zurück und ließ sich am Fußende des Bettes nieder. „Du musst dich nicht entschuldigen, Deter. Überhaupt nicht.“ Er legte sein linkes Bein auf das Bett und drehte sich zu ihm um. Ein warmes Lächeln war immer noch auf seinen Gesichtszügen. „Solange es dir gut geht.“
„Es wird“, antwortete Deter, da er den Mann nicht wirklich anlügen wollte.
Das Geräusch eines Räusperns ließ Deter an Rueben vorbeischauen. Er entdeckte einen dunkelhaarigen Mann in Polizeiuniform, der direkt vor der Tür stand. Deter betrachtete den Gesichtsausdruck des Mannes, seine goldbraunen Augen, den schlanken, muskulösen Körperbau, und hätte beinahe seine Zunge verschluckt.
Erst letzten Monat hätte er sich sofort auf den Kerl gestürzt.
Auch so lief Deter das Wasser im Mund zusammen, als Erregung ihn von innen nach außen erhitzte. Der Mann füllte seine Uniform auf die bestmögliche Art und Weise aus, schlank und muskulös, ohne zu viel Masse. Muskeln waren großartig, aber Deter hatte sich schon immer von Männern angezogen gefühlt, die einen Hauch ruhiger Kraft ausstrahlten, … ähnlich dem Polizisten, der gerade Zeuge seines Ausflippens geworden war.
Fantastisch.
„Das ist Deputy Anderson“, sagte Rueben und stellte ihn vor. „Er ist hier, um deine Aussage aufzunehmen.“
Oh, noch besser.
Deter nickte langsam. „Natürlich.“ Er leckte sich die Lippen und zwang sich, seinen Griff um seine Waden zu lockern. Er senkte die Knie und zog die Beine halb unter seinen Hintern. „W-wollen Sie sich setzen?“
Nachdem er zum am nächsten stehenden Stuhl gedeutet hatte – einem stabilen, gepolsterten Stuhl, der in die Nähe des Bettes gezogen worden war, um einen besseren Blickwinkel auf den an der gegenüberliegenden Wand befestigten Fernseher zu erhalten –, griff Deter nach einem Kissen und legte es auf seinen Schoß. Er wusste, dass er seinem Wunsch nachgab, sich hinter einem Schild zu verstecken, sogar einem eingebildeten, aber er konnte nichts dagegen tun. Es hielt ihn auch davon ab, nervös an seiner Kleidung zu zupfen.
„Danke“, antwortete der Cop. Seine Stimme war ein beruhigender Tenor. Er ging zu dem angegebenen Stuhl und zog ihn ein Stück näher an das Bett heran. Sobald er sich darauf niedergelassen hatte, lächelte er Deter an und streckte seine Hand aus. „Wie Rueben schon gesagt hat, ich bin Deputy Anderson. Marrakesch Anderson.“
Als Deter seine Hand ausstreckte und die langen, starken Finger des Deputys berührte, brach ein Kribbeln auf seiner Handfläche aus. Deputy Marrakesch hielt Deters Blick, als seine Nasenflügel ein wenig flatterten. Der Cop schnappte leise nach Luft, während er Deters Hand leicht drückte.
„Bitte, nennen Sie mich Mac“, bot Marrakesch leise an, seine Stimme wurde ein wenig rau. „Wenn Sie sich damit wohler fühlen würden.“
Deters Knie wären eingeknickt, wenn er nicht schon gesessen hätte. Er sah den Funken von Interesse im Blick des Mannes, die Hitze der Erregung, die die hellbraunen Augen honiggold färbte. Sein eigenes Herz fühlte sich an, als würde es in seiner Brust stocken, als sein Körper auf diesen einzigen Blick reagierte.
„Das würde mir gefallen“, flüsterte Deter. „Danke.“
Rueben war an der Reihe, sich zu räuspern.
Marrakesch, Mac, ließ Deters Hand los, aber die Wärme blieb in seinen Augen.
Deter spürte, wie sich seine Wangen erhitzten, als er seine Hand wieder auf das Kissen legte. Er warf Rueben einen Seitenblick zu. Von Neugier abgesehen, konnte er den Ausdruck auf dem in der Regel offenen Gesicht des Mannes nicht beschreiben.
„Fangen Sie an, mit was auch immer Sie möchten, Deter“, forderte Mac ihn auf und lenkte Deters Aufmerksamkeit wieder auf sich. Er hatte ein Notizbuch in der einen und einen Stift in der anderen Hand. „Ist es okay, wenn ich Sie Deter nenne? Oder bevorzugen Sie Mister McNellis?“
Deter schüttelte schnell den Kopf und spürte, wie sich seine Augen weiteten. „Nein, bitte. Nennen Sie mich Deter.“ Er verzog das Gesicht. „Mister McNellis ist mein Vater, und … Ich will nicht an ihn denken.“
„Natürlich.“ Macs Lippen verzogen sich zu einem leichten, ermutigenden Lächeln. „Wenn es Ihnen recht ist, werde ich ein paar allgemeine Fragen stellen, um uns den Einstieg zu erleichtern. Wie alt sind Sie?“
Deter schätzte es, dass Mac ihn nicht dazu zwingen wollte, direkt mit der Geschichte loszulegen, und fühlte, wie er anfing, sich zu entspannen. „Ich bin zweiundzwanzig.“ Seine Lippen verzogen sich zu einem schiefen Lächeln, als er Macs hochgezogene Brauen sah. „Ich weiß. Ich sehe jünger aus. Das wird mir ständig gesagt.“
Mac nickte mit warmem Gesichtsausdruck. „Das tun Sie. Daran ist sicherlich nichts auszusetzen.“ Er schrieb in sein Notizbuch und fuhr fort: „Und wann ist Ihr Geburtsdatum?“
„Der vierzehnte Juli.“
Mac nickte erneut und warf einen Blick auf seinen Notizblock, als er das ebenfalls aufschrieb. „Erinnern Sie sich, in welchen Club Sie wann gegangen sind? Waren Sie alleine oder sind Sie mit Freunden gegangen?“
Jetzt geht es los.
Deter schluckte schwer. „Ich bin am Freitag, dem dreizehnten, in den Club gegangen.“ Er schnaubte. „Hätte es besser wissen sollen, oder?“
„Es ist nur ein Datum, wie jedes andere“, warf Rueben ein und rutschte näher, versuchte offenbar durch seine körperliche Gegenwart Unterstützung zu bieten.
Deter schätzte die Bewegung und zwang sich zu einem leichten Lächeln, als er in Ruebens Richtung sah. Er konzentrierte sich wieder auf das Kissen und enthüllte: „Ich bin alleine hingegangen. Mein Freund Toni konnte nicht kommen. Sein kleines Mädchen hatte Bauchschmerzen, deshalb hat er der Babysitterin abgesagt und ist bei ihr zu Hause geblieben.“
Zu dem Zeitpunkt war Deter super enttäuscht gewesen. Es war ein paar Wochen her, seit sie zusammen unterwegs gewesen waren, aber er hatte es verstanden. Tonis Tochter Anabelle stand an erster Stelle. Sie war ein süßes kleines Mädchen, besonders für eine Dreijährige.
Deter hatte ein paar Tage durchgemacht, während er mit mehreren anderen entführten Männern in dem schmutzigen Lagerraum saß, in denen er Toni für alles verantwortlich machte. Wenn sein Freund mit ihm gegangen wäre, wäre nichts davon passiert. Darüber war er jedoch hinweggekommen.
Es war meine eigene Schuld, dass ich ein offenes Getränk von einem Fremden angenommen habe.
„Wie auch immer, ich habe mir an der Bar einen Drink geholt, einen Cosmopolitan, und habe ihn getrunken.“ Deter rieb mit den Fingerspitzen über die Seitennaht des Kissens und versuchte sich zu beruhigen. „Ich ging auf die Tanzfläche und tanzte. Für eine Weile war es mit niemandem im Besonderen.
