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20 Jahre hat er seine Stiefschwester nicht gesehen! Aus dem dürren Mädel von damals ist eine scharfe Frau mit Kurven geworden ... ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!
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Seitenzahl: 28
Veröffentlichungsjahr: 2020
Eine dicke Weihnachtsüberraschung
Perverse Story
Bernadette Binkowski
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.
Es war Anfang Dezember gewesen, letztes Jahr, spätabends, da klingelte mein Telefon. Irgendeine ausländische Nummer war am Display zu sehen und eigentlich wollte ich gar nicht abheben.
«Wer weiß, was das wieder ist, irgendeine Betrügerei vielleicht», dachte ich, aber als es eindringlich weiter läutete, meldete ich mich doch, aber nicht mit «Berger, guten Tag» wie sonst, sondern bloß mit einem fragenden «Hallo»?
Eine Frauenstimme am anderen Ende fragte etwas zaghaft: «Erich, bist du das?»
Ich wusste nicht, wer dran war, obwohl ich eine vage Erinnerung an die Stimme hatte: «Ja, Erich Berger, wer spricht?»
«Bruderherz», hörte es sich jetzt erleichtert an, «ich bin’s, Carmen!»
Es schien mir, als würde mich ein Gespenst anrufen, ein Geist aus der Vergangenheit, und irgendwie war es das ja auch – Carmen, meine Stiefschwester auf Zeit. Unsere Eltern waren nur drei Jahre miteinander verheiratet gewesen – eine stürmische Periode in meinem Leben mit vielen Höhen und Tiefen, Streitigkeiten, stürmischen Versöhnungen und schließlich einem fulminanten Ende, als die Zwei auszogen und mit einem Musikerkollegen meines Vaters nach Amerika abhauten.
Carmen war zwei Jahre älter als ich und damals ungefähr 16 gewesen. Wir vertrugen uns unheimlich gut, obwohl wir wenig gemeinsam hatten – sie war ziemlich frühreif und ständig hinter irgendwelchen Jungs her und ich spielte noch Indianer mit meinen Freunden im Hof. Aber zuhause waren wir ein Herz und eine Seele und gemeinsam bemüht, das Verhältnis unserer Eltern halbwegs ruhig zu gestalten, allerdings erfolglos.
Vater und ich hatten nie wieder etwas von ihnen gehört und ich war damals furchtbar traurig und jetzt rief sie plötzlich an.
«Ja, Carmen, wie geht’s dir, was machst du, wo bist du?»
Sie lachte am anderen Ende und jetzt erinnerte ich mich wieder, sie gluckste so typisch, ein bisschen wie eine brütende Henne - kein Zweifel, das war sie: «Ach, ich lebe in Detroit, bin seit einem Jahr verwitwet, mein Mann ist mit einem Flugzeug abgestürzt, er war bei der Army. Ich arbeite als Designerin und komme ganz gut zurecht - und du, verheiratet, vier Kinder?»
Jetzt lachte ich, aber etwas gequält: «Nein, geschieden und kinderlos, leider!»
Dabei wäre ich wahrscheinlich auch verwitwet, hätte ich damals irgendeine Waffe, eine Pistole oder ein Messer gehabt, als ich meine Frau, meine große Liebe, mit meinem Freund Karl erwischt hatte. Dabei war es ein reiner Zufall, ich hatte in seiner Gegend zu tun gehabt – ich bin Versicherungsmakler – und dachte, ich besuche ihn und springe zur Abkühlung mal in seinen Pool. Es war ein heißer Sommertag und Karl war meistens zuhause, er war Komponist von Werbeschlagern und hatte sein eigenes Studio im Keller.
Als ich vor seinem Haus, das er mit einer hohen Mauer umgeben hatte, anhielt, sah ich den Wagen meiner Frau in seiner Einfahrt stehen. «Komisch», dachte ich, «was macht denn Andrea da, sie hat gar nicht gesagt, dass sie zu Karl will. Na vielleicht hat sie ihm irgendetwas zu essen vorbei gebracht.»
Sie machte das manchmal, weil er vor lauter Komponieren manchmal vergaß, etwas zu sich zu nehmen – sagte sie, aber bald sollte ich wissen, dass das ganz andere Gründe hatte.
