Eine Domina im Urlaub - Lexi Havanna - E-Book

Eine Domina im Urlaub E-Book

Lexi Havanna

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Beschreibung

Was macht eigentlich eine Domina in ihrem wohlverdienten Urlaub? Natürlich erst mal die Füße hochlegen – und sich dann mit der einheimischen Bevölkerung vergnügen. Schließlich streift man dominante Neigungen und einen ausgeprägten Sextrieb nicht wie eine Arbeitsuniform ab. So auch im Falle von Madame, die sich zum Glück bei vorherigen Aufenthalten in ihrer luxuriösen Villa an der französischen Küste schon ihren favorisierten Sub ausgesucht und gut dressiert hat. Der darf nun auch bei ihrem aktuellen Urlaub antreten, um nach ihr zu schmachten und sich als braves Hündchen malträtieren und aufgeilen zu lassen. Dass die Dame des Hauses dann kurzerhand auch noch Zuschauer zu seiner Demütigung einlädt, ist zwar zuerst nicht so ganz nach seinem Geschmack, aber zum Glück hat er ja ohnehin kein Mitspracherecht. So geht es bei der BDSM-Orgie nicht nur wegen der geradezu tropischen Hitze verdammt heiß her.

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Seitenzahl: 43

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Eine Domina im Urlaub – Eine FemDom-Geschichte

von

Lexi Havanna

1. Auflage Januar 2021, ungekürzte Ausgabe

eISBN: 978-3-945537-98-5

© 2021 by Augenscheinverlag – All rights reserved, www.augenscheinverlag.de

Cover-Design: Marion Terasa, http://terasa-design.de

Cover-Foto: Shutterstock

Lektorat E-Book-Version: Diana Glöckner

Inhalt

Eine Domina im Urlaub

Endlich angekommen im Haus meiner Träume. Es liegt zwei Kilometer vom Meer entfernt in den Hügeln, neben einem wunderschönen Steindorf mit einer Kirche, die ganz zuoberst in dem Örtchen thront, wie es sich gehört. Von meinem Haus aus sieht man nur noch den schlichten viereckigen Steinturm der Dorfkirche.

Erst mal auf die ausladende Terrasse sitzen, meinen Rosé trinken und ankommen. Einfach nur ankommen … Die Aussicht reicht über das kunstvoll geschmiedete Geländer hinunter durch die Pinienwälder mit einzelnen herausragenden Zypressen bis zum Meer. Herrlich! Das milde Lüftchen hilft nicht gegen die Hitze und zieht sogleich unter mein Reiseoutfit. Frau wollte ja nicht zwölf Stunden lang in irgendwelchen einzwängenden Klamotten reisen. So ist da also nur ein kleines, feines Röckchen, das sich nun von der heißen Luft anwehen lässt, weil ich meine nackten Beine und Füße auf dem schönen Holztisch ausruhe, während ich die Vögel beobachte und die heiße Luft auf meinem Gesicht spüre. Ein kühler Schluck aus meinem Willkommensglas, und ich bin vollständig angekommen in einem weiteren mediterranen, abenteuerlichen Meeresurlaub.

Ach, was für ein schönes Leben, jetzt hier zu sein in der Dämmerung und alles andere zu vergessen. Die ersten Jahre, die ich hierherkam, hätte ich mir das nicht leisten können und musste das Haus teilen. Jetzt komme ich allein, und Violette richtet alles für mich her, wie „Madame“ es wünscht. So ein wunderbares Gefühl. Mein Reich.

Ich liebe es, wenn das Abendrot sich um den Kirchturm legt, die Vögel im Gegenlicht darum herumschwirren. Fusées Alpines nennen die Franzosen sie, übersetzt in etwa Alpenraketen. Diese Vögel sind enorm lebhaft, flink und stark und ziehen bald noch weiter in den Süden.

Die Brise unter meinem Rock lässt einen interessanten Reisegeruch zu mir hochwehen. Es soll ja alles frei sein und atmen können, wie ich finde. Um meine Beine richtig zu entspannen, muss ich die Kniekehlen an den Tischrand bringen, die Beine dann spreizen, die Füße zur Seite fallen lassen, damit es ganz locker wird. Es riecht so, als wenn eine Anstrengung vorausgegangen wäre, eine Mischung aus „älteren“ und frischen Sekreten. Außerdem ist es ja immerhin Mitte August und wirklich sehr heiß. Ich denke kurz an Zuhause, an den einen Kunden, der partout nicht will, dass ich mich zu ausgiebig dusche und pudere. Ihm gefällt genau das … Ha, der würde jetzt total ausflippen über dieses Aroma. Aber non, mon cher, ich habe jetzt erst mal Pause und genieße das Ganze für mich selber, bevor ich mich wieder „an die Arbeit“ mache.

Die Vögel gefallen mir ganz besonders, denn ich liebe aktive, energetische Wesen. Ich staune oft selber über meine eigene Energie, meine Gedanken, erfinde immer Neues, bin so ganz und gar kein Gewohnheitsmensch. Kein Wunder, dass ich diese Energie oft auch teilen mag, denn mit einem Gast ist sie noch fassbarer.

Noch ein Schluck aus meinem Weinglas, und dann stehe ich auf. Als ich von der Terrasse in die wunderschöne Halle meines Hauses trete, lasse ich ein freudiges Stöhnen heraus, ich kann mein Glück nicht fassen. Ich strecke die letzte Anstrengung von der Autofahrt lauthals aus mir heraus und fahre mir schnell mit beiden Händen über den Körper, um mich etwas aufzuwecken. Kleine Berührungen, sogar ein Kneifen und Klatschen auf Po und Bauch wirken Wunder. Schön bin ich, finde ich.

Das Interieur habe ich zusammen mit dem Haus erstanden, und es passt erstaunlich gut zu mir. Es hat etwas Ritterlich-Höfisches, schon allein die lange Tafel aus Gusseisen mit ihrer Mosaik-Tischplatte in Beige- und Brauntönen. Und schon lässt mein lebendiges Hirn mich abschweifen, denn der Tisch ist ja nicht nur zum Essen da. Haha. Ein Bild steigt vor meinem geistigen Auge auf, ich sehe meinen baldigen Gast, zappelnd und etwas verzweifelt auf der kalten Tischplatte, gefesselt an die Eisenfüße … mmmmhhh.

Violette, die Haushälterin, hat selbstverständlich neben dem wunderbaren, kalt gestellten Oeil de Perdrix auch meinen Lieblingskäse vom Markt in St. Maxime für mich besorgt, zudem frisches Baguette und diese unwiderstehlichen kleinen Mittelmeeroliven. Den Weinvorrat hat sie teuer einkaufen müssen, denn er ist aus der Schweiz. Den Luxus kann ich mir leisten. Ich liebe diesen Wein auch wegen seines poetischen französischen Namens, egal ob es übersetzt „Rebhuhnauge“ heißt.

Bestückt mit meinen Häppchen, setze ich mich wieder nach draußen, die schönen Beine auf dem Tisch. Ja, ich muss selbst zugeben, Madame, wie man mich hier nennt, hat sehr schöne Beine – nicht besonders lang und auch nicht gertenschlank, aber wunderbar proportioniert und sportlich kraftvoll. Dazu der gesunde, honiggelbe Teint. Weiter weht der Mistral in die Palmen und Lilien, sie kommunizieren mit den anliegenden Oliven- und Feigenbäumen, die vor Früchten strotzen. Der Duft aus den nahen Malvenbüschen im zauberhaften Garten, der noch einiges mehr an Pflanzen und Früchten zu bieten hat, weht zu mir hoch, alles begrüßt Madame bei ihrer Wiederkehr, sie wird während ihres Aufenthalts wie immer intensiv um Lebendigkeit im Haus bemüht sein.