Eine verhext geile Nummer - Bernadette Binkowski - E-Book

Eine verhext geile Nummer E-Book

Bernadette Binkowski

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Beschreibung

Er fühlt sich von ihr magisch angezogen ... ... und die Nummer ist wirklich zauberhaft! ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 21

Veröffentlichungsjahr: 2023

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Eine verhext geile Nummer

Perverse Story

Bernadette Binkowski

Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.

Wieder war es ein Ausflug in eine längst vergangene Zeit. Diese war bunt und düster zugleich. Doch wirklich dunkel war nur der Himmel an diesem Samstagnachmittag. Aber zwischen Knopfmacher, Schmied und Kupferstecher fühlte sich Robert so wohl wie seit Wochen nicht mehr. Auch die Umsätze stimmten, denn im Gegensatz zu sonst war bereits die Hälfte der rustikal getöpferten Ware an den Mann oder an die Frau gebracht. Robert in seinem derben, grün eingefärbten Mittelalterhemd war gerade dabei, seinen hellblonden Zopf neu zu binden, als eine rothaarige Frau, optisch einer Kräuterhexe gleich, ihre Weidenkiepe vor seinem Stand aus ungeschältem Birkenholz abstellte. Aus der Kiepe ragten unter anderem Beifuß und Ziegenkraut hervor. «Hast du vielleicht einen Mörser für mich?», fragte die blasse Rothaarige, die schätzungsweise Anfang fünfzig gewesen war.

«Einen Mörser...? Nein, den habe ich nicht, nur Schneidbretter, Teller, Tassen und jede Menge Karaffen», antwortete der sechsunddreißigjährige Kunsthandwerker.

«Verflixt, niemand verkauft mir hier einen Mörser. Schneidbretter habe ich mehr als genug», sprach die Frau in barschem, fast schon fluchendem Ton.

«Den alten Mann, der letztes Jahr hier die Mörser aus Stein verkauft hat, habe ich dieses Mal nicht gesehen», meinte Robert.

«Ja, den habe ich bisher auch vergeblich gesucht», sagte die Rothaarige. «Vielleicht handelt es sich ja um eine aussterbende Zunft...».

«Und was ist deine Zunft?», wollte Robert wissen.

«Nun, wie du vielleicht sehen kannst, ich bin eine Kräuterhexe», antwortete die Frau.

«Oh, dann lag ich mit meiner Vermutung richtig. Naturmedizin finde ich sehr interessant. Aber sag mir, wogegen ist dieses Kraut hier gewachsen?», fragte Robert und zeigte mit der flachen rechten Hand auf den Strauß Ziegenkraut in der Kiepe.

«Ja, ob das für dich schon interessant ist, wage ich zu bezweifeln», meinte die Hexe und lächelte verschmitzt, als sie dies sagte.

Robert sah irritiert drein.«Warum nicht? Alles, was der Gesundheit dienlich ist, ist für mich interessant».

«Ich meine, ich bezweifle, dass du das wirklich brauchst... - obwohl..., ich denke, damit geht noch mehr als üblich, wenn du nun endlich weißt, was ich meine», sagte die Frau und grinste abermals. Dabei musterte sie den hellblonden Schönling vom Kopf bis zu den Füßen und ließ ihren Blick ganz ungeniert auf seinem Schritt verweilen. Die ausgewaschene braune Leinenhose war aber so weit geschnitten, dass die Konturen seiner Männlichkeit bestenfalls zu erahnen waren.

«Jetzt verstehe ich», meinte der Töpfer und musste lachen.