4,49 €
Aus dem Käfig: Die Zeit kann alle Wunden heilen, aber nur, wenn sie erkannt und behandelt werden. Valarius Lemussons Rudelführer schicken ihn zu einem Wandlertreffen in Stone Ridge, wo Vertreter verschiedener paranormaler Spezies die Offenbarung diskutieren, dass die Regierung über ihre Art Bescheid weiß. Dort vergnügt er sich eines Abends in einem Club und trifft dort auf seinen Gefährten Brice Gaithers, der auf der Toilette angegriffen wird. Er rettet den Menschen und nimmt ihn, nachdem er bei der Polizei Anzeige erstattet hat, für eine Nacht der sanften Nachsorge und der süßen Verführung mit auf sein Zimmer. Ein überraschendes Treffen mit dem Gefährten eines Wolfs zeigt, dass Brice bereits über Wandler Bescheid weiß, was Valarius Hoffnung gibt, bis er auch erfährt, dass Brice nichts mit ihnen zu tun haben will. Er ist bereit, seinem Gefährten Zeit zu geben, ihn zu akzeptieren, aber Feinde aus seiner Vergangenheit sind auf der Jagd und zwingen ihn zum Handeln. Kann Valarius herausfinden, wie er Brice – einen Mann, der bereits mit der Aggressivität von Wandlern Erfahrung gemacht hat – davon überzeugen soll, dass er ihm die Liebe und Stabilität geben kann, die Brice sich verzweifelt wünscht? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 35.400 Wörter
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2019
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
ÜBER CHARLIE RICHARDS
LESEPROBE:
Einfach nur Rumlöwen
Aus dem Käfig: Die Zeit kann alle Wunden heilen, aber nur, wenn sie erkannt und behandelt werden.
Valarius Lemussons Rudelführer schicken ihn zu einem Wandlertreffen in Stone Ridge, wo Vertreter verschiedener paranormaler Spezies die Offenbarung diskutieren, dass die Regierung über ihre Art Bescheid weiß. Dort vergnügt er sich eines Abends in einem Club und trifft dort auf seinen Gefährten Brice Gaithers, der auf der Toilette angegriffen wird. Er rettet den Menschen und nimmt ihn, nachdem er bei der Polizei Anzeige erstattet hat, für eine Nacht der sanften Nachsorge und der süßen Verführung mit auf sein Zimmer.
Ein überraschendes Treffen mit dem Gefährten eines Wolfs zeigt, dass Brice bereits über Wandler Bescheid weiß, was Valarius Hoffnung gibt, bis er auch erfährt, dass Brice nichts mit ihnen zu tun haben will. Er ist bereit, seinem Gefährten Zeit zu geben, ihn zu akzeptieren, aber Feinde aus seiner Vergangenheit sind auf der Jagd und zwingen ihn zum Handeln. Kann Valarius herausfinden, wie er Brice – einen Mann, der bereits mit der Aggressivität von Wandlern Erfahrung gemacht hat – davon überzeugen soll, dass er ihm die Liebe und Stabilität geben kann, die Brice sich verzweifelt wünscht?
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.
Länge: rund 35.400 Wörter
CHARLIE RICHARDS
Einfach nur Rumlöwen
Die Wölfe von Stone Ridge 19
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „Just Lion Around“:
Charlie Richards
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2019
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Sage Marlowe
URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:
Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.
Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.
Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.
Bitte beachten:
Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.
Widmung
Für die Unebenheiten auf dem Weg … sie erinnern uns daran, unseren Kurs zu überprüfen.
Valarius Lemusson klopfte ungeduldig mit dem Daumen gegen den Saum seiner Jeans. Er wollte wirklich nicht dort sein. Zu viele Wandler – und sogar ein oder zwei Vampire und Gargoyles – drängten sich im Konferenzraum des Hotels. An jedem Eingang waren Wolfswandler stationiert, um zu überwachen, wer hereinkam, und ihre Geheimhaltung zu gewährleisten.
Sein Löwe hasste es, mit so vielen unbekannten Wandlern zusammen zu sein, und es machte ihn nervös. Die Pheromone, die von den verpaarten Wölfen abgegeben wurden, machten es noch schlimmer, anstatt besser, da er nur daran denken konnte, einen willigen Partner zu finden – zum Teufel, männlich oder weiblich, das war ihm völlig schnuppe – und ihn auf der nächsten ebenen Fläche durchzuficken.
Verdammt, ich muss dringend flachgelegt werden.
Selbst wenn ein Teil von ihm sich geehrt fühlte, dass seine Rudelführer, Perrin und Terence, ihn ausgewählt hatten, um sie auf dieser Versammlung zu vertreten – schließlich war er erst weniger als ein Jahr bei ihnen – wollte er eigentlich nur zurück nach Hause. Leider konnte er das nicht, und Valarius wusste es. Er musste wissen, was die anderen Wandler zu unternehmen planten, da die menschliche Regierung über ihre Existenz Bescheid wusste … wenn überhaupt etwas.
Leider sah es nicht so aus, als ob es heute zu einer Lösung kommen würde. Einige Vertreter wollten jeden geheim halten, von dem die Regierung noch nichts wusste. Einige wollten enthüllen, wie viele es gab – keine Standorte oder Arten, sondern nur eine allgemeine Zahl –, so dass die Regierung wusste, dass sie eine Macht waren, mit der man rechnen musste, wenn es zum Äußersten kommen sollte. Dennoch wollten andere abwarten, ob die Regierung Wort halten würde und die Wandler in Ruhe lassen, wenn sie selbst ihre Existenz geheim hielten.
Persönlich gefiel Valarius die Idee der zweiten Gruppe. Besser in die Offensive gehen und der Regierung zeigen, dass sie nicht herumgeschubst oder ausgenutzt werden konnten. Das Problem mit den Wissenschaftlern war schon schlimm genug gewesen, aber die Regierung? Auf keinen Fall.
Das Hämmern eines Richterhammers beruhigte die streitenden Gruppen – also wirklich, wer brachte in diesen Tagen einen solchen Hammer mit? Mit einem Blick nach vorne entdeckte Valarius, dass es sich bei dem Hammerschwinger um Carson Angeni handelte, einen Wolfswandler mit indigener Abstammung und einer der Stone Ridge-Vollstrecker. Neben ihm stand Shane Alvaro – der Beta des Rudels – der die versammelten, streitenden Wandler gereizt anstarrte. Ein deutlich verärgerter Declan McIntire, der Stone Ridge-Wolfsalpha, stand mit ihnen auf dem Podium und versuchte, die Versammlung zu leiten. Valarius hatte die Wolfswandler getroffen, als sie ihn vor zwei Tagen bei seiner Ankunft in dem Revier begrüßt hatten.
Declan hob eine Hand und rief: „Ich denke, es wäre das Beste, wenn wir für heute Schluss machen würden. Bitte, nehmt euch alle heute Abend Zeit, um über die diskutierten Vorschläge nachzudenken, und morgen werden wir uns um ein Uhr wieder treffen.“
Valarius bezweifelte, dass eine Pause der Gruppe zu einem Konsens verhelfen würde, aber da er somit endlich dort raus konnte, würde er sich sicher nicht beschweren. Er erhob sich von seinem Stuhl, drehte sich um und ging zum nächsten Ausgang.
Der Mann, der dort Wache stand, grinste, als jemand im Vorbeigehen höhnisch das Gesicht verzog und murmelte: „Scheiß Menschen.“
Als er näher kam, wurde ihm klar, dass es sich tatsächlich um einen Menschen handelte, nicht um einen Wolfswandler. Trotzdem roch er nach Wolf, was Valarius verriet, dass der Mann einen Gefährten hatte. Valarius blieb kurz vor der Tür stehen und kommentierte leise: „Nette Truppe.“
Der Typ warf seinen Kopf zurück und lachte für einen Moment, und Valarius kicherte. Die Arme vor der Brust verschränkt und gegen die Wand gelehnt, beobachtete er, wie mehrere andere Leute weggingen, während er darauf wartete, dass sich der Mensch wieder unter Kontrolle hatte.
„Ja, genau so würde ich sie auch bezeichnen.“ Der Mann streckte eine Hand aus, und seine braunen Augen funkelten schelmisch. „Jared.“
Er löste einen Arm, nahm die angebotene Hand und schüttelte sie kurz. „Valarius“, antwortete er, folgte dem Beispiel des Mannes und gab nur seinen Vornamen an. Der Name des Mannes brachte etwas in seiner Erinnerung zum Klingeln, aber er konnte es nicht einordnen. Da er wusste, dass es ihm irgendwann wieder einfallen würde, fuhr er fort: „Ich suche einen Ort, an dem man etwas trinken kann. Etwas Dampf ablassen.“ Er grinste und hob eine Braue. „Vielleicht sogar flachgelegt werden. Kennst du einen?“
Grinsend ließ Jared seinen Blick über Valarius’ Körper gleiten. Das ziemlich offene Abchecken des offensichtlich verpaarten Mannes überraschte ihn, aber er äußerte sich nicht dazu. Stattdessen grinste er nur und wartete.
„In Colin City gibt es tatsächlich ein paar gute Clubs. Versuch es mit O’Henry’s, wenn du etwas eher Hippes willst. Das wurde vor ein paar Jahren eröffnet und ist gar nicht mal schlecht. Oder, wenn du nach etwas … eher Anrüchigem suchst, geh ins Roosters“, erklärte Jared grinsend.
Valarius drückte sich von der Wand weg und nickte einmal. Er würde später beide Clubs auf seinem Smartphone nachschlagen. „Danke, Jared. Ich lasse dich dann wieder an deiner Tür Wache stehen.“
Jared salutierte lässig, als er sich abwandte. Valarius war fast außer Hörweite, als er den Rudelvollstrecker Carson bemerkte, der an Jareds Seite stehenblieb. „Das war gemein, Jared“, mahnte der Vollstrecker.
„Ich weiß nicht, wovon du sprichst“, antwortete Jared, versuchte unschuldig auszusehen und versagte völlig.
Carson schüttelte den Kopf. „Den armen Kerl in schwule Bars zu schicken.“
Jared grinste. „Ach nein. Gemein wäre es, zuerst dort zu sein und seinen Gesichtsausdruck zu beobachten, wenn er reinkommt …“
Valarius kicherte leise. Das erklärte den schelmischen Blick des Mannes und endlich wurde ihm klar, was es mit dem Namen des Kerls auf sich hatte. Carson hatte erwähnt, dass er mit einem Jared verbunden war. Das musste er sein. Zu schade, dass er nicht bei O’Henry’s sein würde, um zu sehen, wie sein Plan nach hinten losging. Valarius würde gerne einen Mann mit ins Bett nehmen. Das Geschlecht seines Partners hatte für ihn nie eine Rolle gespielt … zumindest nicht, seit er sein ursprüngliches Rudel und dessen bigotte Einstellungen hinter sich gelassen hatte.
Er freute sich auf eine Nacht, in der er einen jungen Twink über eine ebene Oberfläche beugen und seinen Hintern rammeln würde – die ganze Nacht lang. Valarius ging in sein Zimmer, um sich zu duschen.
Valarius betrat den Club und atmete tief ein. Männlicher Schweiß, Sex und Erregung füllten seine Nase. Sein Schwanz verdickte sich bei dem berauschenden Aroma bis auf Halbmast. Er grinste. Genau das brauchte er. Etwas Tanzen, das Gefühl, wie Hände, die nicht seine eigenen waren, ihn berührten, und am Ende der Nacht einen harten Körper zum Ficken.
Perfekt.
Valarius schritt durch die Menschenmassen. Sein breitschultrige, eins neunzig große Gestalt und sein muskulöser Körper ließ die Menge leicht auseinanderweichen, während ihm eine Reihe von Blicken zugeworfen wurden. Den Blicken nach, mit denen er angesehen wurde, wusste er, dass er keine Schwierigkeiten haben würde, einen Mann zu finden, der sein Bett wärmte.
Er begab sich zur Bar und bestellte Jack und Cola. Nachdem er den Drink entgegengenommen und dem attraktiven Mann hinter der Bar, der ihn mit wohlwollender Miene gemustert hatte, zugezwinkert hatte, ging er zu einem leeren Tisch an der hinteren Wand. Er wollte sich ein wenig entspannen und das Angebot betrachten, bevor er sich entschloss, wem er sich zuerst nähern sollte.
Es waren an diesem Abend allerlei verschiedene Typen vertreten, von Lederdaddys und Bären bis hin zu Twinks und Geeks und alles, was dazwischen lag. Aufgrund von Valarius’ dominanter Natur wählte er in der Regel jemanden, der ein wenig kleiner war als er, aber er war jemandem, der größer war, auch nicht abgeneigt, sofern derjenige kein Problem damit hatte, der Bottom zu sein. Er hatte zwar schon ein oder zwei Mal einen Schwanz im Arsch gehabt, aber es war nicht wirklich sein Ding.
Valarius entschied, dass er abwarten würde, wer zu ihm kam, kippte den Rest seines Getränks hinunter und ging auf die Tanzfläche. Inmitten der Menge angekommen schloss er die Augen und ließ sich von der Musik mitreißen. Der hämmernde Beat pulsierte durch seinen Körper und er bewegte seine Hüften im Takt.
Es dauerte nicht lange, bis sein Hemd verschwand, von begeistert streichelnden Händen entfernt, aber er machte sich keine Sorgen. Seine Lederjacke – in der Satteltasche seiner Kingpin eingeschlossen – würde ihn auf der Rückfahrt warm halten. Oder sie würde seinen Fickkumpel warm halten und seine Eroberung würde die Arme um ihn legen und ihn wohlig warm halten. Er lächelte, denn er mochte diesen Plan sehr.
Valarius wusste nicht, wer ihn berührte und interessierte sich auch nicht dafür. Mehrere Hände strichen über seine Brust, entlang seines Rückens, über seine Hüften, und er bewegte sich ihnen entgegen. Seine innere Katze schnurrte in Gedanken bei dem vielen Streicheln.
Götter, es ist zu lange her, seit ich das getan habe.
Schließlich öffnete er die Augen und spähte durch die blinkenden Lichter auf die Person, die sich gegen ihn drängte. Ein paar Zentimeter kleiner als er, hatte der Mensch blondes Haar mit reichlich Gel darin, um es in Position zu halten. Dazu blaue Augen gefüllt mit leicht erkennbarer Gier nach den Muskeln, die er streichelte, und ein hübsches Gesicht, das offensichtlich wusste, welche Faszination es ausübte, dem selbstbewussten Lächeln nach zu urteilen.
Nett.
Valarius schloss seine Arme um den Mann und zog ihn an sich. Er rieb sich an ihm und spürte den Ständer des anderen Mannes. Den Kopf gesenkt, atmete er den Duft des Kerls ein, fand sich aber durch den widerlichen Geruch von Rauch und einem wahrscheinlich teuren Parfüm abgestoßen. Da er ein Wandler war, war sein Geruchssinn viel empfindlicher, und an der schweren Mischung war nichts angenehm.
Verdammt.
Er hob den Kopf und zwang sich zu einem Lächeln. Er beendete das Lied mit dem Blonden. Als der Mann versuchen wollte, sich für einen Kuss zu nähern, neigte Valarius den Kopf nach hinten und weg von ihm, um es zu vermeiden. Normalerweise küsste Valarius ohnehin keinen Mann, und nachdem er den Kerl gerochen hatte, wollte er ihn bestimmt nicht schmecken. Wie die meisten Wandler mied er Menschen, die schwere Parfüms benutzten oder anhaftende Gerüche an sich hatten, da dies oft unangenehm für die feinen Wandlersinne war.
Als das Lied zu Ende war, befreite er sich von dem Menschen oder versuchte es zumindest. Der Blonde klammerte sich an ihn und bewegte seinen Griff von seiner Taille zu seinem Arm. Er runzelte die Stirn und sah den kürzeren, schlankeren Mann an. „Ich bin nur zum Tanzen hier“, sagte er und hielt sein Knurren kaum zurück.
Der Mann schob seine Hand an Valarius’ Körper nach unten und umfasste seinen Schwanz, der etwas erschlafft war, nachdem er den Mangel an Chemie zwischen ihnen erkannt hatte. „Ich bin sicher, ich kann deine Meinung ändern“, antwortete er und grinste kokett durch seine Wimpern.
Valarius nahm an, dass der Blonde dies tatsächlich tun konnte, vor allem, da er seinen Schaft so gut bearbeitete. Vielleicht sollte er sich von Blondie einen Blowjob geben lassen, um sich etwas Erleichterung zu verschaffen. Er könnte später jemanden zum Ficken finden … jemanden, bei dem er sich nicht die Mühe machen musste, seine Neigung zu kontrollieren, ihn zu beißen und an Rücken und Nacken zu lecken.
Tatsächlich fühlte er, wie sich bei der Vorstellung, mit oder ohne seine Eroberung zur Toilette zu gehen, sein Inneres verkrampfte. Etwas sagte ihm, dass er wirklich sofort in diese Richtung gehen sollte. Er entschied, seinem offensichtlich geilen Begleiter seinen Willen zu lassen – und seinem wieder harten Schwanz Erleichterung zu verschaffen – also packte Valarius den Arm des Mannes und beugte sich hinunter, um ihm ins Ohr zu sagen: „Lutsch meinen Schwanz auf der Toilette, und ich werde dir einen runterholen.“
Der andere Mann grinste. „Wir haben einen Deal.“
Valarius hielt den Mann fest und ging von der Tanzfläche auf das Neonschild zu, auf dem Toiletten stand. Als er in den Flur trat, roch er etwas Moschusartiges und Süßes, wie Schweiß und ein fruchtiges Getränk. Es roch sehr gut, was dazu führte, dass sein Schwanz sich wieder vollständig aufrichtete.
Er lächelte und mochte die Tatsache, dass er jetzt nicht mehr lange bei Blondie sein musste und zu seiner Suche nach einem Fickkumpel zurückkehren konnte. In Erwartung einer schnellen Nummer achtete er nicht auf die seltsamen Geräusche hinter der Tür, aber als er sich hineindrängte, fielen ihm zwei Dinge gleichzeitig auf – erstens, der unglaubliche Geruch kam von einem der Männer in der Toilette. Zweitens – dieser Mann kämpfte derzeit gegen den Griff zweier anderer Männer.
Der erste Mann schien dem schlanken Twink in den Armen des zweiten Mannes die Klamotten vom Leib zu zerren.
Gefährte!
Erregung und Wut brüllten in gleichem Maße durch Valarius’ Adern.
Mein!
Ein leises Knurren rollte durch ihn und er ließ Blondie los und trat einen Schritt auf das Trio zu. Wut rauschte durch seine Adern wegen dem, was mit seinem Partner geschah, und sogar ein ungerechtfertigtes Schuldgefühl. Was, wenn ich zwei Minuten später dran gewesen wäre? Er dachte nicht gern darüber nach.
„Zisch ab, Arschloch. Das geht dich nichts an“, sagte eine andere Person zu seiner Rechten, die er nicht einmal bemerkt hatte. Sein Blick war zu sehr auf den kämpfenden Menschen fokussiert gewesen.
Die Tür hinter ihm schlug zu und ein Blick über seine Schulter zeigte ihm, dass sein Date verschwunden war. Das war gut so. Nun musste er sich keine Möglichkeit einfallen lassen, um ihn zu verscheuchen. Valarius zog die Lippen zurück und knurrte: „Du hast mich gerade um einen Blowjob gebracht. Ich denke, du solltest es wieder gutmachen.“
Der großmäulige dunkelhaarige Mann lachte und winkte seinem wimmernden Opfer zu. „Wie wäre es, wenn ich dich stattdessen ihn ficken lasse?“ Er kicherte. „Das ist noch viel besser als ein Blowjob.“
Valarius musste sich wirklich anstrengen, die Bastarde nicht einfach zu zerreißen. Er wollte wirklich sehen, wie ihr rotes Blut über die Wände und den Boden verspritzt wurde, weil sie seinen Gefährten angegriffen hatten. Er hatte jedoch nicht den Wunsch, Carson anrufen zu müssen, damit der eine Kaution für ihn bezahlte, weil er einige Menschen verletzt hatte – zum Teufel, getötet. Das wäre sicherlich keine gute Erinnerung an ihr erstes Treffen für seinen menschlichen Gefährten.
Stattdessen zwang er sich zu einem Grinsen und verschränkte die Arme vor der Brust. „Ich mag es, wenn meine Männer willig sind.“
„Oh, mach dir keine Sorgen. Er ist willig“, versicherte der Kerl mit einem kalten Schimmer in seinen Augen. „Brice ist sehr willig.“
Brice Gaithers hatte gehofft, dass es die Türsteher waren, als die Tür der Toilette aufgestoßen wurde. Stattdessen kam einer der … naja, nicht der größten Männer, aber dieser Typ war verdammt dicht dran.
Unglücklicherweise starb die Hoffnung, dass der sexy Fremde ihm helfen würde, ziemlich schnell. Mit der Art, wie er näher kam, dunkle Augen, die ihn voller Lust und … noch etwas anderem streiften, befürchtete Brice jetzt, dass er einfach mitmachen würde.
Gott, mein Leben ist scheiße.
Alles, was er sich gewünscht hatte, war ein Abend allein, weg von seinem Freund Vee und dessen Wolfswandler-Lover, und weg von ihrem widerlich süßen, verliebten Turteltaubengetue. Als sie zu irgendeiner Wandlerveranstaltung gegangen waren, hatte Brice sich auf den Weg zum Club gemacht. Er hatte geglaubt, er hätte etwas Spaß mit Donnie gefunden, dem Mann, der der Gruppensprecher zu sein schien, aber als er sich mit dem Mann zu einem Quickie zu den Toiletten begeben hatte, musste er feststellen, dass sie diesen Quickie nicht alleine machen würden.
„Er sieht nicht sehr willig aus“, sagte der Neuankömmling. „Kann er nicht für sich selbst sprechen?“
Sehr zu Brices Schock und zu seiner großen Schande führte die tiefe, knurrende Stimme des Mannes dazu, dass sein Schwanz sich in seiner Boxershorts verdickte.
Donnie lächelte Brice kalt an, sein Blick eine einzige Warnung – was seine vorzeitige Erregung verschwinden ließ, Dank sei Gott. „Mach schon, Brice“, forderte Donnie. „Sag unserem neuen Freund, wie willig du bist.“
Billy nahm seine Hand von Brices Mund, und Brice leckte sich die Lippen. Er ergriff seine Chance und flüsterte: „Bitte, hilf mir.“
„Antworte richtig, du Scheißer“, knurrte Conan vor ihm, dann ballte er die Hand zur Faust und rammte sie ihm in die Rippen.
Brice wimmerte, und wenn Billy ihn nicht festgehalten hätte, wäre er zusammengeklappt. „Bitte“, keuchte er.
„Gut“, sagte der Neue. Er verschränkte die Arme vor der Brust und grinste Donnie an. „Du hast mich einen Blowjob gekostet, also bekomme ich ihn zuerst.
