Ekstatische Unterwerfung - Rebecca LaBelle - E-Book

Ekstatische Unterwerfung E-Book

Rebecca LaBelle

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Beschreibung

"Ich war ein schmaler und schüchterner Junge. Ich wohnte mit meinen Eltern und einer großen Schar von Geschwistern auf unserem kleinen Hof. Wir lebten ein glückliches, aber einfaches Leben... Aber hört nun die Geschichte Rohns, dessen Lüsternheit und Gier auf alles Fleischliche bis weit über die Grenzen seines Königreiches bekannt waren: Es ist bizarr, daran zu denken, dass du, lieber Leser, mit der Entdeckung dieses Manuskripts Worte lesen wirst, die jemand geschrieben hat, der, wenn die Götter gnädig sind, nun vermutlich schon eine Weile tot ist". Eine aufregende, spannende und exotische Saga über Unterwerfung, Liebe und Dominanz.

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Seitenzahl: 241

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Rebecca LaBelle

 

Ekstatische Unterwerfung

 

Passion Publishing

Impressum

Passion Publishing Ltd.

Postfach 11 28

D-53621 Königswinter

[email protected]

 

Copyright © Passion Publishing Limited 2013

 

Inhalt

Titel

Impressum

Eins

Zwei

Drei

Vier

Fünf

Sechs

Sieben

Acht

Neun

Zehn

Elf

Zwölf

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Eins

 

Ich war ein schmaler und schüchterner Junge. Ich wohnte mit meinen Eltern und einer großen Schar von Geschwistern auf unserem kleinen Hof. Wir lebten ein glückliches, aber einfaches Leben. Meine Eltern hatten eine kleine Landwirtschaft und es waren Ihnen zur eigenen Nutzung dreißig Rinder und zwei Schweine von unserem Lehnsherrn, dem edlen Landlord Glournesbury, übergeben worden. Meine Aufgabe als Ältester war es, die Herde der Rinder zu bewachen. So lebte ich neben dem Vieh den ganzen Sommer über auf den Feldern und Wiesen, die zu den weitläufigen Gebieten von Glournesbury gehörten. Es war ein sehr reiches und fruchtbares Land und eben dieses sollte dem Landlord zum Verhängnis werden, denn König Rohn sah begierig auf dessen Eigentum. Doch von all dem wusste ich nichts. Mein Sommer bestand aus dem Bewachen der Rinder. Die Rinder waren durch und durch dumme Viecher. Sie blieben tagaus tagein auf der gleichen Stelle stehen und fraßen das saftige Gras. Mein Leben wäre nicht sehr abwechslungsreich gewesen, wenn mir nicht unser alter Nachbar, der geile Flitcher, vor meinem Weggang gezeigt hätte, wie man seinen Schaft im weichen Hinterteil eines Rindstücks befriedigen konnte. Er behauptete zudem, dass der Samen, der so in die Rinder gelangte, für die Rinder die reinste Medizin und von besonderer Wichtigkeit sei und ermahnte mich streng, die Herde auf diesem Wege gesund zu erhalten. Nichts leichter als das: Seit ich dreizehn war, überkamen mich feuchte Träume und Erektionen mehrmals täglich und so lernte ich diesen Sommer wohl jeden Rinderarsch meiner Herde gut kennen und betreute auf die mir eigene Art täglich bis zu fünf Tiere. Meine Jugend wäre glücklich und zufrieden und überaus befriedigt verlaufen, wenn nicht eines Tages Rohn den schrecklichen Krieg bis in unser Dorf getragen hätte… Eines Nachts wachte ich von Lärm und seltsamen Licht mitten in der Nacht auf. Ich sah helle Flammen über den Weiden, das vom Feuer der verbrannten Hütten und Häuser unseres Dorfes stammte. In der Ferne hörte ich Schreien, grausames Heulen – und danach nur noch gespenstische Stille. Ich machte mich früh am Morgen auf, um zurück ins Dorf zu gelangen und fand dort keinen Stein auf dem anderen: die Ställe zerstört, die Frauen entehrt und die Männer getötet. Sie lagen noch in ihrem Blut als sich die Soldaten ihre Frauen und Töchter nahmen und an ihnen ihren Triumph feierten und in ihnen ihre gierigen Triebe auslebten. Doch diese Soldaten waren harmlos im Vergleich zu ihrem Herrscher. Sie nahmen mich mit als seltsame Beute und schon bald wurde ich dem König am Hofe vorgeführt. Er fragte mich, warum man mich zum Vieh auf die Weiden geschickt hatte. In meiner naiven, jugendlichen Art erklärte ich dem geilen König, dass man wohl mich ausgewählt habe, weil ich über die meiste Medizin verfügt hätte. Diese Medizin interessierte Rohn sofort und ich kam nicht umhin, ihm zu zeigen, welchen Saft ich den Rindern mehrmals täglich in ihre Ärsche zu pumpen pflegte. Mein Schaft und meine animalische Sexualität imponierten dem geilen Kerl, so dass er mich zwar nicht selber anzurühren wagte, aber wegen meiner Lüsternheit gerne in seiner Nähe belies. Meine Ausdauer bei den beinahe täglich stattfindenden höfischen Orgien war legendär und auf mein Rohr stets Verlass. Dies machte mich alsbald zu einem von Rohn engsten Lustvertrauten.

 

Aber hört nun die Geschichte Rohns, dessen Lüsternheit und Gier auf alles Fleischliche bis weit über die Grenzen seines Königreiches bekannt waren: Es ist bizarr, daran zu denken, dass du, lieber Leser, mit der Entdeckung dieses Manuskripts Worte lesen wirst, die jemand geschrieben hat, der, wenn die Götter gnädig sind, nun vermutlich schon eine Weile tot ist. Es ist immer gefährlich, zu leben und gleichzeitig zu viele Geheimnisse zu kennen – im Besonderen, wenn es sich um königliche Geheimnisse handelt. Es ist töricht, sich zu erlauben, Zeuge des Wahnwitzes von Königen zu sein, und es ist schierer Wahnsinn, diesen Wahnwitz auch noch aufzuzeichnen. Deswegen habe ich diese Schrift mit ins Grab genommen. Nur, wenn mein Grab je wieder geöffnet werden sollte, werden diese Worte ans Tageslicht kommen. Diese Vorsichtsmaßnahmen waren notwendig, denn mein Schicksal führte mich an einen der dekadentesten Höfe, den die Menschheit je gekannt hat. Dort habe ich diese bemerkenswerten Ereignisse erlebt und aufgezeichnet, die zum Verderben und zum Untergang einer der schönsten Frauen geführt haben, die je eine Krone trugen. Einer der schönsten – und eine der boshaftesten!

Ich weiß nicht, ob die Sage von König Rohn die Zeiten überstehen wird, und deshalb ist es am besten, wenn ich die Geschichte seiner glorreichen und berüchtigten Herrschaft von Anfang an erzähle. Die Leute aus den Zwei Ländern, die ihn verehren, preisen Rohn als den größten aller Kriegskönige. Und dennoch stammte er aus bescheidenen Verhältnissen und musste sich den Weg bis ganz nach oben erst freikämpfen., Sämtliche Feinde räumte er rücksichtslos aus dem Weg und beseitigte gar seinen Bruder, bis er am Ende allein da stand und sich selbst zum König der Zwei Länder krönte. Rohn war groß und kräftig. Seine Adlernase, seine zornigen Augen und sein ernstes Antlitz waren von grausamer Schönheit. Er war ein Mann von feurigem Temperament und eisernem Willen, zum Herrscher geboren, wenn auch selbst nicht von königlichem Blut. Früher flüsterten die mutigeren Mitglieder des alten Adels, dass dieser aufgestiegene König nicht mehr war als ein Räuber– ein Bastard aus einer Familie von Dieben. Aber heutzutage flüstert man so etwas nur noch selten.

Ich habe Rohn kennen gelernt, bevor er König wurde – als ruhmreichen Krieger, der seine Leute mit wilder Entschlossenheit in die Schlacht führte. Er begab sich in die Mitte seiner Feinde und zerstörte sie ohne einen Hauch von Gnade. Was war er für ein großer, unersättlicher Stratege, der mit seinem unstillbaren Hunger nach Wein, Weib und Reichtum durch das Leben brauste. Legendär war insbesondere sein Verlangen nach Sex. Niemand war vor ihm sicher, wenn sein Blut in Wallung geriet – Männer, Frauen , Jungen oder Mädchen. In seiner Lust war er nicht anspruchsvoll. So gab es das Gerücht, dass sein bevorzugter General und engster Vertrauter, General Lan, sich ihm hingegeben hatte, als beide noch junge Soldaten waren. Wenn Rohn auch gelegentlich mit einem Soldaten oder einem männlichen Sklaven, der ihm ins Auge gefallen war, anbändeln konnte, so zog er doch Frauen eindeutig vor. Auch bei ihnen war er jedoch nicht wählerisch. Er nahm alle, an denen er Geschmack fand, und wenn die Frau schon einen anderen Mann hatte, so war das nicht das Problem des Königs: Von Liebhabern und Ehemännern wurde erwartet, dass sie ihre Frauen freiwillig hergaben. Ich erinnere mich noch, wo der verdorbene Weg des Königs begann. In gewisser Weise war ich selbst dafür verantwortlich. Rohn war laut und roh und bar jedweder Fantasie. Und doch war er intelligent und lernte das Handwerk des Königs schnell. Ich hatte ihm gegenüber einst erwähnt, dass es an entfernten Höfen, die ich besucht hatte, Brauch sei, dass junge Burschen und Mädchen als Pagen dienten. Er war überrascht von der Sitte, dass die Kinder aus den verschiedenen Adelshäusern an diesen Höfen ihrem Lehnsherrn dienten.

Für Rohn war es schier unglaublich, dass diese Kinder mitunter als Geiseln benutzt wurden, um den Vätern Bedingungen aufzuerlegen. Selbst hätte er, falls er so seine ruchlosen Ziele besser hätte erreichen können, ohne Zögern ein oder zwei seiner eigenen Kinder, ja sogar seine Gemahlin oder seine Mutter geopfert.

Dennoch konnte ich ihn davon überzeugen, dass die bloße Anwesenheit der Kinder am Hofe ausreichen würde, sich der Loyalität ihrer Väter und der Clans, unter deren Einfluss sie standen, zu versichern. Dem König schien diese Idee zu gefallen. An seine Barone wurde der Befehl gesandt, je zwei ihrer Kinder zum Dienst an den Hof von Satem zu schicken. Mittlerweile hatte Rohns Hof bereits einen zwielichtigen Ruf erworben, und so gab es eine verständliche Zurückhaltung unter den Baronen, dem König ihre Nachkommen zu schicken. Als Rohn von dieser Verzögerungstaktik hörte, wurde er wütend. Er schwor, an jedem Baron, der sich dem königlichen Willen widersetzten sollte, ein Exempel zu statuieren.

Diese Barone waren ein widerspenstiger Haufen, worin sie sich nicht von ihrem Lehnsherren unterschieden. Sie waren, arrogant, unbarmherzig und gierig; keinen Besitz gaben sie kampflos ab. Einer der rebellischsten unter ihnen war Baron Pyrton, der fortan zu einem Dorn im Auge des Königs wurde. In Kriegszeiten war Pyrton kein vertrauenswürdiger Alliierter; in Friedenszeiten war er heimtückisch und von zweifelhafter Loyalität. Allgemein wurde gemunkelt, dass er selbst ein Auge auf den Thron der Zwei Länder geworfen hatte. Ein grobschlächtiger Kerl war er, kräftig, mit einem Brustkorb wie ein Fass, dazu plump und ungehobelt. Ganz anders hingegen Alessa, seine Gemahlin. Sie war eine große und gut gebaute Blondine, eine Frau aus den Bergen. von den stolzen Menschen des Nordens abstammend. Glücklicherweise hatten die Götter gewollt, dass ihr der Mutter ähnlicher war.

Ein bezauberndes Mädchen war sie und hörte auf den Namen Gwendolin. Pyrton bewachte seine zwei Frauen eifersüchtig und ließ sie nur selten aus den Augen. Aber Rohn hatte einst auf einem Jahrmarkt ein Auge auf sie geworfen. Sein umherirrender Blick war kurz über die hässliche Figur des Barons geglitten und hatte dann mit erheblichem Interesse die große, langbeinige Alessa beobachtet. Ihre volle Figur steckte in einem engen Korsett, dass ihre majestätischen Linien betonte. Er bewunderte ihr dichtes, güldenes Haar. Das Kleid, das sie trug, ließ den oberen Teil ihrer vollen Brüste frei und und schien sie voller Stolz zu präsentieren.

Ihrer bezaubernden Mutter folgte Gwendolin wie ein Füllen der Stute. Ihr schlanker, reifer Körper war in eine kürzere Version des Kleides ihrer Mutter gehüllt; ihre knospenden Brüste lugten frech aus dem Ausschnitt hervor – verführerisch und unglaublich anziehend. Ihr hellblondes Haar war nach hinten geflochten und offenbarte ihr junges, unschuldiges Antlitz. Pyrtons Frauen hatten das Auge des Königs erfreut – eines Königs, der nie ein schönes Gesicht vergaß. Dass der aufmüpfige Pyrton der erste war, der seinem weibstollen Souverän den Fehdehandschuh vor die Füße warf, verwundert nicht. Rohn nahm die Herausforderung mit teuflisch glänzenden Augen an. So begann es damit, dass die königlichen Boten, die die Proklamation überbrachten, auf der düsteren Burg, die auf einem Hügel lag, sehr unfreundlich empfangen wurden. Ohne große Zeremonie setzte man sie mit leeren Händen wieder auf die Straße. Auf ihrem Weg wurden sie von einer Bande bewaffneter Wegelagerer angegriffen. Die Boten und ihre Eskorte konnten sich ihren Weg freikämpfen, entkamen aber nur knapp mit ihrem Leben.

Rohn gab bekannt, dass Pyrton zerstört und seiner Frauen beraubt werden solle; sein Land müsse von der Krone konfisziert werden. Das Haus Pyrton sollte nicht länger existieren! Er plante, wartete und beobachtete, führte aber zunächst keinen strategischen Zug aus. Monate vergingen und manche begannen bereits, an Rohns Durchschlagsvermögen zu zweifeln. Aber ich wusste es besser! Rohn durfte man nie unterschätzen.

Es war weithin bekannt, dass Pyrton sehr abergläubisch war. Der mächtige Baron fürchtete keine Menschenseele, lebte aber dennoch in ständiger Angst bei dem Gedanken, eine hochmütige Gottheit beleidigt zu haben. Diese religiöse Ader stammte noch aus der Zeit, in der er als junger Mann Seite an Seite mit seinem Vater gekämpft hatte. Der alte Baron, ein pietätloser alter Halunke, wurde vom Blitz erschlagen, als er im Moment seines Triumphes sein Schwert emporreckte. Diese göttliche Strafe hatte seinen jungen Sohn tief und dauerhaft beeindruckt. Natürlich wusste Rohn von dieser Schwäche, und so plante er sie in seinen Racheplan ein.

Zu eben jener Zeit war der Hohepriester ein unterwürfiger Mann namens Randoz. Selbst gemessen an den Standards des degenerierten Hofes galt er als korrupter Schmeichler. Er wurde vor seinen König zitiert, der ihm erklärte, dass er wegen des nahen Fest des blutroten Mondes besorgt sei. Es handelte sich um einen Ritus der Versöhnung, eine Zeit der Sühne, die nötig sei, um die Götter zu besänftigen.

Frauen waren zu dieser Männerzeremonie nicht zugelassen, ausgenommen lediglich die Sklavinnen. Sämtliche diensttauglichen Männer hatten jedoch daran teilzunehmen. So brachte diese religiöse Feier auch stets die zerstrittenen Barone zusammen und regelmäßig kam es dabei zu Meinungsverschiedenheiten. Der Wein floss und die Zwistigkeiten arteten häufig in ausgelassenen Schlägereien aus. Schädel wurden gebrochen, Blut wurde vergossen.

Der Hohepriester hörte voller Erstaunen, wie der Monarch seine Betroffenheit darüber äußerte, dass so etwas erlaubt sei. Bevor er jedoch antworten konnte, schlug der König gnädigerweise eine Lösung vor: Warum nicht einen „Frieden der Götter“? Einen kurzen Waffenstillstand, bei dem die alten Streitigkeiten vergessen sein sollten. Alle Waffen würden an den Toren der Stadt zurückgelassen. Der Hohepriester persönlich würde verkünden, dass alle Gläubigen für diese Zeit unter göttlichem Schutz stünden. Ferner wurde dem Priester befohlen, dafür zu sorgen, dass alle Priester im Land den Gläubigen diese neue Idee verkünden sollten. Man kann lediglich Vermutungen anstellen, was dem aufsässigen Baron durch den Kopf gegangen sein mag, als er selbstbewusst in die Stadt ritt. Trotz seiner starken Eskorte, die aus seinen vertrauenswürdigsten Männern bestand, wird er sich vermutlich ein wenig unbehaglich gefühlt haben. Angetrieben von seiner religiösen Besessenheit blieb ihm jedoch keine andere Wahl, als dem Aufruf zu folgen. Rohn, der die Szene aus einer geheimen Kammer in einem der Wachtürme beobachtete, muss gelächelt haben, als er seinen Feind mit ruhigem Gesichtsausdruck die Waffen abgeben sah. Seine Eskorte tat es ihm gleich. Ohne sein Schwert ritt er also durch die massiven Holztore in die Furcht einflößende Festung von Satem. Mit seinen Männern wurde er von den sich verbeugenden Priestern in das Allerheiligste geführt. Zu ihrer Überraschung waren sie die einzigen Gläubigen, die zu der Zeremonie zugelassen waren. Kaum hatten sie dies bemerkt, da wurden auch schon die Tore schnell geschlossen und ein Teil der königlichen Leibwache schlüpfte mit gezücktem Schwert durch einen Seiteneingang. Vor den Augen ihres gläubigen Herrn wurden die unbewaffneten Männer unbarmherzig niedergemetzelt.

Pyrtons Leben wurde noch verschont, denn er sollte sich noch der Aufmerksamkeit des Königs erfreuen. Als Rohn den Raum wenig später betrat, roch die Luft nach frischem Blut. Außer sich vor Wut, spuckte der Baron dem König ins Gesicht. Er provozierte ihn so sehr, dass der König Pyrton auf der Stelle niederstach und sich so um das Vergnügen brachte, ihn langsam und qualvoll sterben zu sehen.

Während er seinen Widersacher mit einer Hand beseitigte, holte er sich mit der anderen seine Beute. Unter dem Vorwand, eine Botschaft des Gutsherren zu überbringen, verschafften sich die Männer des Königs Zugang zu der beinahe unbewachten Burg. Nachdem sie die wenigen Wachen in einem kurzen, heftigen Kampf besiegt hatten, nahmen sie Lady Alessa, ihre Tochter und ihr Gefolge gefangen und brachten sie nach Satem.

Die bewaffnete Horde hatte die Gefangenen aus ihren Betten gezerrt und so wurden sie barfuß vor den König gebracht. Rohn trug noch seinen Kampfkilt, aber er war in eine frische Tunika gekleidet und hatte seine Hände von dem Blut Pyrtons gereinigt. Er saß erhöht, seine kräftigen Oberschenkel halbnackt und seine Knie gespreizt. Seine Hände lagen ruhig auf den Armlehnen seines mächtigen Throns. Wir vom Hof hatten hierbei anwesend zu sein. Rohn erfreute es stets besonders, wenn seine Untergebenen Zeugen seiner Triumphe wurden. Er hatte ein verständnisvolles Publikum, als er seinen besiegten Feind ein letztes Mal erniedrigte – indem er seine Frauen vor unseren Augen nahm.

Zwei

 

Behelmte Wachen standen neben jedem Gefangenen. Sie hielten sie an den Armen und schleppten sie vor den König. Mit gefesselten Händen standen die Gefangenen niedergeschlagen vor dem König. Sie waren barfuß und unter ihren dünnen, weißen Nachthemden nackt. Steif vor Angst blickten sie vor sich auf den Boden. Ohne ein Wort zu sagen, hob der König seine mit Juwelen geschmückte Hand und zeigte mit seinem langen Finger auf Pyrtons Frau. Bevor Alessa sich wehren konnte, wurde ihr das Nachthemd vom üppigen, kurvigen Körper gerissen und sie wurde nackt vor ihrem Souverän auf die Knie gezwungen. Ihre blauen Augen waren vor Furcht weit aufgerissen. Die Angst schnürte ihr die Kehle zu. Jeder wusste, dass es verboten war, bei der königlichen Audienz ohne vorherige Erlaubnis zu sprechen. Rohns Blicke glitten lüstern über die hinreißende Schönheit, die zu seinen Füßen kniete. Die Haltung ihres Kopfes drückte eine Mischung aus Verachtung und Unterwerfung aus. Es war bekannt, dass unser König eine Schwäche für diese blassen, nordischen Schönheiten mit ihrer glatten Haut und ihrem unglaublich seidenen, blonden Haar hatte. Einige seiner Lieblingssklavinnen waren auf den Raubzügen erbeutet worden, die regelmäßig über die Grenzen im Norden geführt wurden, um Frauen für den unersättlichen Monarchen zu fangen. Es waren zähe Frauen, schmal und mit langen Gliedmassen. Schöne Frauen mit abgehärteten Körpern, starken Schenkeln und wunderbar muskulösen Beinen.

 

Offensichtlich war es Lady Alessas Gewohnheit, ihre Haare abends zu einem Zopf zu flechten und hochzustecken, bevor sie sich ins Bett legte. Der Zopf war ein wenig zerzaust, aber immer noch mehr oder weniger hochgesteckt. Rohn beugte sich zu einer Sklavin vor und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Sofort näherte sie sich der knienden Frau und löste ihr Haar, so dass die weiche, blonde Mähne über ihre Schultern bis auf ihren Rücken fiel. Da die Gefangene den Kopf nach vorne neigte, fiel das nun gelöste Haar nach vorne und bedeckte teilweise ihr Gesicht.

 

Ich sah, wie Rohn befriedigt lächelte, während er seine Beute betrachtete. Das blonde Haar auf ihrem feinen Kopf schimmerte im Kerzenlicht. Ihre Schultern waren leicht nach vorne gezogen. Die rosa Nippel ihrer leicht gewölbten Brüste waren groß und leicht nach oben gebogen. Und weiter unten befand sich ein seidenes Dickicht aus blonden Locken, das die Scham zwischen ihren kräftigen Schenkeln bedeckte. Mit einer herrischen Geste befahl Rohn ihr, aufzustehen. Die große Blondine kam trotz der gefesselten Hände auf die Beine und stand vor ihrem Lehnherren.

 

„Hebe deinen Kopf, Weib“, befahl der König knapp. Gehorsam hob Pyrtons stolze Frau ihr Kinn und zog ihre Schultern nach hinten. Mit erhobenem Kopf blickten ihre hellen Augen in die Weite. Ihre weichen Brauen drückten seltsamerweise Ruhe aus. Unter ihren blonden Wimpern lagen die Augen ruhig und fest. Sie zeigte kein Gefühl. Alessa bangte sicherlich um ihr Leben und das ihrer Kinder, wie es jede vernünftige Frau tun würde, die mit einem erklärten Feind ihres Königs verheiratet ist. Aber der Tod dieses brutalen Ochsen von Ehemann schien sie nicht zu bestürzen.

 

Offensichtlich war diese schöne, junge Frau erleichtert, von ihm befreit worden zu sein. Und obwohl sie sich als ein den lüsternen Blicken des Königs preisgegebenes Objekt nicht wohl fühlte, mochte sie hier für sich selbst mehr Hoffnung sehen als in der eintönigen Isolation eines düsteren Steinhaufens in Pyrton. Es war schwer zu sagen, was in diesem schönen Kopf vorging. Ihre sanften, blauen Augen und ihr leerer Blick zeigten keinerlei Gefühlsregung. Es war unmöglich festzustellen, was sie dachte, während sie sich umdrehte und dem Mann in ihrem Rücken ihren schönen, wohlgeformten Hintern zeigte. Ein hinreißender Arsch, der einmal Pyrton gehört hatte und nun hier für ihn bereit stand.

 

Was waren die Gefühle dieser eleganten Frau? Fühlte Lady Alessa die Hitze, die in dem langen Blick des Königs lag, als er ihren nackten Hintern betrachtete? Konnte sie sich die Erniedrigungen vorstellen, die sie durch diesen rachsüchtigen Monarchen erleiden sollte? Konnte sie sich vorstellen, was es hieß, sich dem verkommensten und dekadentesten Hof zu unterwerfen, den die Menschheit je gekannt hatte, und an diesem Hof zu dienen?

 

Erst nachdem seine gierigen Augen ihr wunderbares Hinterteil fast verschlungen hatten, erlaubte er der jungen Frau, sich umzudrehen und ihn noch einmal anzuschauen.

 

„Bindet sie los“, befahl der König. Die Fesseln der Gefangenen wurden gelöst. „Du darfst dich nähern“, sagte er herrschaftlich und beobachtete ihr blasses, ausdruckloses Gesicht.

 

Wie in Trance ging die nackte Frau nach vorne und stand mit einen Fuß auf dem Pelz, der an den Stufen zum Thron ausgebreitet lag. Wir beobachteten schweigend, wie sie würdevoll die Stufen hochstieg. Eins, zwei, drei Schritte brachten sie an den Platz, auf den der Monarch gedeutet hatte: ein Pelz auf dem Boden zwischen seinen gespreizten Beinen.

 

Inzwischen hatte der Kilt des Königs eine unmissverständliche Beule. Sein Blut rauschte vor Lust und er konnte seine Hände nicht mehr von dem lassen, was er bis jetzt nur mit den Augen verschlungen hatte. Er streckte seine Hände nach seiner letzten Eroberung aus. Große Männerhände krümmten sich um das nackte, weibliche Gesäß, während er ihre Hüften an sich zog. Kräftige Finger schlängelten sich um ihre Hüften und kniffen in die Backen ihres fleischigen Hinterns. Er verstärkte seinen Griff und drückte ihre festen, aber gleichzeitig elastischen Hügel. Die Frau lehnte sich zurück und schwankte leicht, als der König mit seinen gierigen Händen über ihre Lenden fuhr. „Sieh mich an“, zischte er plötzlich wütend. Die ruhige Gelassenheit der Blondine mit ihrer Distanziertheit, die schon an der Grenze zur Verachtung lag, machte ihn rasend. Die große Blonde stand aufrecht vor ihm, die Hände locker an den Seiten. Als sie auf ihn nieder- blickte, sah sie, wie er seinen kurzen Kilt zurückzog und ihr seinen stolz erigierten Schwanz entgegenstreckte. Lady Alessa starrte wie versteinert auf diese phallische Erscheinung und schien die erigierte Männlichkeit des Königs zu studieren. Ich sah, wie sich ihre Augen weiteten, als sie begriff, was von ihr verlangt wurde. Der wütende und ungeduldige König drückte seine Wünsche klar aus.

 

„Auf deine Knie, Weib“, zischte er und deutete auf das Fell zwischen seinen gespreizten Schenkeln. Mit Würde ließ sich Lady Alessa auf ihre Knie nieder, bis sich ihre Augen auf einer Höhe mit der erigierten Männlichkeit des Souveräns befanden, die wenige Zoll von ihren Lippen entfernt pulsierte.

 

Er beobachtete sie genau, als sie nach ihm griff. Sie schlang ihre Finger um den geschwollenen Schaft und hielt ihn locker fest. Dann zog sie sein steifes Schwert nach vorne und legte den engen Ring ihrer Lippen um die pulsierende Krone. Vorsichtig nahm sie den angeschwollenen Schwanz ihres Herrn und Meisters in ihren Mund.

 

Ich sah Rohns Augenlider flattern und wie sich seine Mundwinkel vor Lust kräuselten, als Lady Alessa über ihn kam. Ihr seidig goldenes Haar floss über seine Schenkel, während sie ihren Kopf in seinem Schoß vergrub. Ihre weichen Brüste wiegten sich verführerisch hin und her, sie schwangen heftig unter ihr, als sie sich nach vorne lehnte. Er streckte seine Hände aus und legte sie auf ihren Kopf. Seine Finger durchkämmten ihr Haar und hielten sie leicht fest, während sie ihn mit ihrem Mund, ihren Lippen und der Zunge bearbeitete. Ich beobachtete die Tochter, die im Schatten stand und sah, wie ihre Mutter auf die Knie gezwungen wurde, um ihre Unterwerfung zu zeigen, indem sie des Königs mächtige Rute vor dem versammelten Hof huldigte. Ich war neugierig auf ihre Reaktion. Das Mädchen stand still da und beobachtete das Ganze, ganz offensichtlich fasziniert. Sie war ängstlich, das ist wahr, aber es gab auch einen Hauch von sexueller Neugier in diesen großen, blauen Augen. Die Augen sehen aus wie die der Mutter, dachte ich.

 

Ich drehte mich genau in dem Moment um, als der König seinen Kopf nach hinten warf. Pures Vergnügen schoss aus seinen Lenden. Sein Kopf hing nach hinten und fiel auf eine Schulter. Er öffnete seine Augen und starrte mich an. Er grinste mich geil an. Ich stand da wie versteinert und beobachtete meinen König, der von der erniedrigten Gefährtin seines geschlagenen Feindes befriedigt wurde.

 

Ich hörte, wie ein Grunzen seinen Lippen entfuhr. Auch er sah jetzt mit halb geöffneten Augen das Mädchen an, das das Ganze beobachtete. Vielleicht war er, genau wie ich, neugierig auf ihre Reaktion beim Anblick ihrer Mutter, die sich der königlichen Latte unterwürfig hingab. Auf jeden Fall wurde sein Blick von dem sich heftig auf und ab bewegenden, blonden Kopf unterbrochen. Ein lustvoller Schock zwang ihn, seine Augen zu schließen, so dass er die herrlichen Kitzel seiner Lenden besser genießen konnte. Rohn warf seinen Kopf nach hinten und packte die Armlehnen des Thrones fester. Er lehnte sich zurück und hob seine Hüften an. Sein Rücken krümmte sich und er warf sich noch tiefer in den Mund der Frau, die ihn bediente. Er kämpfte, um bis zum letzten Moment die Kontrolle zu behalten. Als ihn eine Welle der Ekstase überkam, griff er nach unten und zog den Kopf der Frau an den Haaren zurück, um seine ausbrechende Männlichkeit von ihr zu befreien. Er zielte mit seinem pulsierenden Schwanz genau auf ihr Gesicht und bespritzte ihre aristokratischen Züge mit seinem Sperma. Er bemalte ihr schönes Gesicht, ihre Stirn, die geschlossenen Augen, die Nase und die Wangen mit dicken, klebrigen Klumpen seines Samens. Die cremigen Reste benässten ihre Haare und tropften über ihre Lippen und ihr Kinn.

 

Der König entließ seine aristokratische Schwanzlutscherin mit einer verächtlichen Handbewegung. Ich dachte über ihr Schicksal nach. Würde er sie als Konkubine im Haus der Frauen halten? Würde er sie zu seiner Gemahlin machen? Oder würde er sie noch weiter erniedrigen, indem er sie nackt als Sexsklavin für den Hof halten würde? Bei unserem launischen König wusste man nie.

 

Für diesen Moment war sie entlassen. Die Wachen traten vor und zogen sie an den Armen wieder zurück in den Schatten. Sie fesselten sie erneut, aber diesmal wurden ihr die Hände auf den Rücken gebunden. Durch die nach hinten gebundenen Schultern standen ihre Brüste schön nach vorne. Sie waren prall und fest. Sie zwangen sie auf die Knie und sie kniete sich aufrecht hin. Ihr Kopf hing nach vorne und des Königs Entladung trocknete langsam auf ihrem Gesicht. Als nächstes wurde sie geknebelt. Ein Lederriemen wurde ihr in den Mund gezwungen, aber ich verstand den Grund dieser Raffinesse nicht. Vielleicht hatte sich der König dies als Vorsichtsmaßnahme ausgedacht, für den Fall, dass sie bei dem, was sie jetzt sehen sollte, vor Angst zu schreien anfing. Denn nun wendete der Souverän seinen königlichen Blick von Lady Alessa ab und warf ihn auf das Kind seines besiegten Feindes.

 

Auf seine Geste hin wurde die junge Frau vor ihn gebracht und auf einen weiteren Befehl auch einer der männlichen Diener des Hauses Pyrton, ein junger Stallbursche mit zerzausten Haaren. Ich fragte mich, was im Kopf des Königs vorging. Auf sein Nicken hin zogen die Wachen den Gefangenen rasch die Kleider aus. Nackt wurden sie vor den König geschubst. Ich schätzte, dass sie etwa achtzehn bis zwanzig Jahre alt waren. Es ließ sich schlecht beurteilen. Die Augen des jungen Mannes weiteten sich vor Angst. Er stand aufrecht da, gespannt und erwartungsvoll. Die Angst vor seinem schrecklichen Monarchen ließ ihn in dieser ungeschützten Stellung erstarren.

 

Rohn betrachtete den drahtigen Körper des Mannes und sein schlaffes Geschlecht, einen herabhängenden Soldaten, der vor Angst zusammengeschrumpft war. Rohn wandte seinen Blick von dem Jungen angesichts seines erbarmungswürdigen Zustands mit einem anzüglichen Grinsen ab. Den wohlgeformten Körper der jungen Frau betrachtete unser lüsterner Monarch allerdings wesentlich länger. Er war eben erst von ihrer Mutter befriedigt worden. Aber auch in diesem ausgelaugten Zustand zwickte den alten Satyr die Lust, als er das anmutige Mädchen beobachtete.

 

Das Mädchen stand mit gesenktem Kopf vor ihm, die Augen sittsam nach unten gerichtet. Ihr Haar war zu zwei Zöpfen geflochten, die aufgerollt waren. So wie sie vor ihm stand, konnte sie gar nicht anders, als auf das königliche Geschlecht zu blicken. Es schwoll langsam wieder an, während der König die klaren Linien ihres jugendlichen Körpers betrachtete.

 

Auf eine kaum merkbare Geste aus Richtung des Throns, trat ein gut trainierter Sklave nach vorne und löste das Haar des Mädchens. Anders als das dunkelgoldene Haar der Mutter war ihres eher silbergolden. Jetzt hing ihr Haar geteilt über ihren schmalen Schultern. Zwei lange seidene Strähnen fielen vorne auf beiden Seiten herab. Ein Vorhang aus feinem Haar bedeckte ihren nackten Rücken.

 

Der König studierte dieses frische blonde Haar genau, ebenso wie den schlanken, beinahe hüftlosen, aber schon entwickelten Körper des Mädchens. Ihre Brüste, zwei feingliedrige Gehänge mit weichen, rosa Nippeln, waren klein und makellos. Sie stand mit nach vorne gefesselten Händen da, die sie vor ihrem blonden Geschlecht verschränkt hatte. Das missfiel dem König.

 

„Bindet sie los“, befahl er barsch. Und sagte dann zu dem Mädchen: „Hebe deine Hände hoch, auf deinen Kopf, du auch“, und meinte damit den Jungen.

 

Die beiden ängstlichen Gefangenen nahmen die befohlene Pose ein und standen nun Seite an Seite, mit erhobenen Armen, mit ineinandergreifenden Fingern, die Hände auf den Kopf gelegt. Er ließ sie sich umdrehen, genau wie er es bei der Mutter des Mädchens getan hatte, so dass sie mit dem Rücken zu ihm standen. Das gab ihm die Gelegenheit, ihre Hintern zu vergleichen. Der kräftige Hintern des Jungen war schmal und fest, während der des Mädchens eher sanft und rundlich war – zwei wohl geformte, perfekt symmetrische Rundungen. Nachdem die jungen Gefangenen ihre Drehung beendet hatten, standen sie ihm wieder gegenüber. Rohn musterte sie von oben bis unten.

 

Er sagte kein Wort und ließ so eine gewisse Spannung aufbauen. Sie wanden sich unter seinem starren Blick, der gespannt und erwartungsvoll auf sie gerichtet war.