Erleuchtung für seinen Bären - Charlie Richards - E-Book

Erleuchtung für seinen Bären E-Book

Charlie Richards

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Beschreibung

Unterwegs: Als er sich von dem größten Fehler seines Lebens erholt, steht ein Riesenpanda-Wandler kurz davor, das größte aller Geschenke zu erhalten … wenn der Verstand des Mannes wiederhergestellt werden kann. Zhaul hatte nur einen Abend voller Spaß gewollt … weg von der Verantwortung seines Panda-Clans. Als er das Angebot zu einem Treffen im Hinterzimmer von der falschen Person annahm, landete er als wissenschaftliches Experiment in einem Käfig. Dann wird Zhaul gerettet und ist am Boden zerstört, weil er erfährt, dass niemand in seinem Clan ihn auch nur als vermisst gemeldet hat. Seinen Gefährten zu treffen, hebt seine Stimmung. Als Zhaul erfährt, dass der Schwarzbärenwandler von Hexen verzaubert wurde, denkt er, dass das Schicksal ihn vielleicht verhöhnt. Der Alpha der Wandlergang, die ihn gerettet hat, sowie dessen Gefährte – Kontra und Tim – versichern ihm, dass es einen Weg gibt, den Bann zu brechen, und sie werden alles in ihrer Macht Stehende tun, um ihm dabei zu helfen, ihn zu finden. Dann entdeckt er einen Weg, eine Verbindung mit seinem Gefährten aufzubauen – beim Klettern auf Bäume. Kann Zhaul herausfinden, wie er darauf aufbauen kann, bevor ihn diejenigen, die ihn gefangen gehalten haben, einholen? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Kontras Menagerie ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing. Länge: rund 23.000 Wörter

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

ÜBER CHARLIE RICHARDS

LESEPROBE:

Erleuchtung für seinen Bären

Unterwegs: Als er sich von dem größten Fehler seines Lebens erholt, steht ein Riesenpanda-Wandler kurz davor, das größte aller Geschenke zu erhalten … wenn der Verstand des Mannes wiederhergestellt werden kann.

Zhaul hatte nur einen Abend voller Spaß gewollt … weg von der Verantwortung seines Panda-Clans. Als er das Angebot zu einem Treffen im Hinterzimmer von der falschen Person annahm, landete er als wissenschaftliches Experiment in einem Käfig. Dann wird Zhaul gerettet und ist am Boden zerstört, weil er erfährt, dass niemand in seinem Clan ihn auch nur als vermisst gemeldet hat. Seinen Gefährten zu treffen, hebt seine Stimmung. Als Zhaul erfährt, dass der Schwarzbärenwandler von Hexen verzaubert wurde, denkt er, dass das Schicksal ihn vielleicht verhöhnt. Der Alpha der Wandlergang, die ihn gerettet hat, sowie dessen Gefährte – Kontra und Tim – versichern ihm, dass es einen Weg gibt, den Bann zu brechen, und sie werden alles in ihrer Macht Stehende tun, um ihm dabei zu helfen, ihn zu finden. Dann entdeckt er einen Weg, eine Verbindung mit seinem Gefährten aufzubauen – beim Klettern auf Bäume. Kann Zhaul herausfinden, wie er darauf aufbauen kann, bevor ihn diejenigen, die ihn gefangen gehalten haben, einholen?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein.

Kontras Menagerie ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing.

Länge: rund 23.000 Wörter

CHARLIE RICHARDS

Erleuchtung für seinen Bären

Kontras Menagerie 31

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „Illuminating His Bear“:

Charlie Richards

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2022

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

Übersetzt von: Sage Marlowe

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Geduld ist bitter, aber ihre Frucht ist süß.

~Aristoteles

Kapitel 1

„Entschuldigung.“ Zhaul blickte Tim, den Alpha-Gefährten der Wandlergang, die ihn gerettet hatte, stirnrunzelnd an. Unglaube überflutete ihn. „Was hast du gerade gesagt?“

„Dein Gefährte ist im Nebenzimmer.“

Ja, ich dachte, das hätte er gesagt.

Zhaul rieb mit einer Handfläche über seinen in eine Jeans gekleideten Oberschenkel und strich sich mit der anderen über seinen kurzen, ordentlich getrimmten Bart. Es hatte sich so gut angefühlt, sich rasieren zu können. Die Arschlöcher von Wissenschaftlern, die ihn in Tiergestalt gefangen hatten, hatten ihm keinen menschlichen Anstand erlaubt.

Und das alles nur, weil ich einen Abend Spaß weg von meinem Clan haben wollte.

Zhaul verdrängte diese Gedanken aus seinem Kopf und knabberte einen Moment lang an seiner Unterlippe, während er versuchte, Tims Worten den richtigen Sinn zu geben. „Aber nur ich kann meinen Gefährten erkennen“, begann er langsam und analysierte, was ihn am meisten verwirrte. Zhaul begegnete den mitfühlenden haselnussbraunen Augen des Mannes und fragte: „Wie kannst du wissen, dass mein Gefährte im Nebenzimmer ist?“

„Ich hatte eine Vision“, antwortete Tim einfach. Er blickte über seine Schulter zu Kontra – einem gewaltigen Grizzlywandler und Anführer der Gang – und schenkte seinem Mann ein knappes Lächeln, bevor er seine Aufmerksamkeit wieder Zhaul zuwandte. „Aber ich weiß nicht, wer da drin dein Gefährte ist, also musst du uns Bescheid geben.“ Nach einer weiteren Sekunde des Zögerns fügte Tim hinzu: „Und es wird interessant sein zu sehen, wie er reagiert.“

Zhaul war verwirrter denn je. Seine Gedanken drehten sich um die Informationen, die Tim und Kontra ihm an diesem Tag gegeben hatten. Er war sich nicht ganz sicher, ob er nach allem, was passiert war, bereit war, seinen Gefährten zu treffen.

Abgesehen davon, dass es ein Geschenk ist, meinen Gefährten zu finden, egal zu welchem schlechten Zeitpunkt.

Außerdem ist das vielleicht die Art des Schicksals, sich dafür zu entschuldigen, dass es mir eine beschissene Familie gegeben hat.

So sehr Zhaul auch nicht darüber nachdenken wollte, er konnte einfach nicht aufhören, sich alles durch den Kopf gehen zu lassen. Er hatte fast sechs Monate in diesem Käfig gelegen – das hatte er erfahren, nachdem er gerettet worden war – und darüber nachgedacht, was er möglicherweise an dem Mann übersehen haben könnte, dem er auf einen Quickie in die Gasse gefolgt war. Zhaul wusste nicht, was er getan hatte, um die Tatsache preiszugeben, dass er ein Gestaltwandler war, oder woher der Schnuckel überhaupt etwas über Gestaltwandler wusste.

Zhaul nahm an, dass es keine Rolle spielte. Er war von einem Tranq-Pfeil getroffen worden, noch bevor sich die Tür hinter ihm geschlossen hatte. Der Schnuckel hatte Zhaul verspottet, als er gefallen war, und ihn einen Freak genannt. Dann war der Blonde zurückgewichen und hatte mit einem selbstzufriedenen Gesichtsausdruck zugesehen, wie Männer in schwarzen Hemden und Camouflage-Hosen ihn davongetragen hatten. Zhaul war in Tiergestalt in einem Käfig aufgewacht, und dort war er gewesen, bis Kontra und seine Männer ihn gerettet hatten.

Und jetzt weiß ich, dass ich nicht einmal von meinem Clan als vermisst gemeldet wurde. Bastarde.

Zhaul hatte zwar gewusst, dass seine Familie von ihm enttäuscht war, weil er sich als schwul geoutet hatte, aber er hätte nie gedacht, dass sie die Tatsache, dass er weg war, einfach ignorieren würden. Nun, um fair zu sein, er würde es seinem Vater und Alpha zutrauen. Seine Mutter und sein älterer Bruder hätten sich jedoch sicherlich darüber hinweggesetzt, um … jemanden zu benachrichtigen?

Soll ich versuchen, sie zu finden? Oder es auf sich beruhen lassen?

„Zhaul?“

Yumas sanfte Stimme, die seinen Namen murmelte, riss Zhaul aus seinen Gedanken. Er drehte sich um und starrte den kleinen Pinguinwandler an, der neben ihm auf dem Bett saß. Der hübsche Mann sah ihn besorgt mit großen braunen Augen an.

Schwer schluckend fragte Zhaul: „Warum bist du neugierig, wie mein Gefährte reagiert?“ Er würde sich später um den Familienkram kümmern – wenn überhaupt. Ein Gedanke flackerte durch seinen Kopf. „Hat er sich schon homophob verhalten?“

Kontras gesamte Gang – über zwei Dutzend Männer – bestand aus einem Haufen befreundeter schwuler Paare. Wenn einer der Bärenwandler im Nebenraum bereits eine bigotte Meinung geäußert hatte, dann hoffte Zhaul, dass der Mann am Ende nicht sein Gefährte sein würde. Außerdem, warum sollten sie im Haus sein, wenn sie ein Problem mit Homosexuellen hätten?

Es sei denn, sie sind gerettete Gestaltwandler wie ich …

Derzeit hatte die Gang ihre Heimatbasis im Haus von Olson Caynar eingerichtet. Der hatte sein Haus freiwillig zur Verfügung gestellt, und da es tief im Bayou lag und leicht zu verteidigen war, hatte Kontra sein Angebot angenommen. Außerdem gab es den Jungs etwas zu tun – das alte Haus in Ordnung zu bringen – während einige von ihnen Strategien entwickelten, wie sie andere Einrichtungen infiltrieren und ausschalten könnten. Es gab auch den Geretteten eine Chance, sich zu erholen.

Für kurze Zeit war Olson ein Wärter in der Einrichtung gewesen, in der Zhaul festgehalten worden war. Der Mensch hatte aufgehört, nachdem er ein paar zu viele fragwürdige Dinge gesehen hatte. Zhaul hatte gehört, dass Olson sich schuldig fühlte, weil er die Sache nicht den Behörden gemeldet hatte, aber Zhaul glaubte nicht, dass das geholfen hätte.

Seit er sich Kontras Leuten angeschlossen hatte, hatte Zhaul erfahren, dass die Einrichtungen ein Geheimnis sein sollten – eine Erweiterung einer Regierungsverschwörung.

„Nein, eigentlich sagen sie überhaupt nichts“, sagte Kontra und rieb mit den Fingern über den Rand seines Spitzbarts. „Da sind sechs von ihnen drin. Sie sind in Bärengestalt und wurden von einem Hexenzirkel verzaubert.“ Mit finsterem Blick schüttelte Kontra den Kopf. „Was ist nur los mit manchen Leuten?“

„Macht kann korrumpieren“, bemerkte Tim sanft. Er blickte Kontra über die Schulter und murmelte: „Nicht jeder kann so großartig sein wie du, mein Gefährte.“

Kontra schnaubte, und seine Lippen zuckten. „Nicht großartig, aber danke, Baby.“

Tim konzentrierte sich wieder auf Zhaul und flüsterte laut: „Er ist wirklich großartig.“ Als Kontra schnaubte und Tim einen liebevollen Blick zuwarf, fuhr sein Gefährte fort: „Wie auch immer, bist du bereit, diese Typen zu treffen? Meine Vision zeigte einen Bären, der sich verwandelte, dann hielt dich ein gutaussehender braunhäutiger Typ mit Bart in den Armen.“ Tim stand auf und zuckte mit den Schultern. „Ich kann nur nicht sagen, welcher Bär es ist, also lass es uns wissen.“

Zhauls Nerven regten sich, als er aufstand. Vorfreude gemischt mit Unbehagen. Sein Herz pochte wild in seiner Brust und er rieb abwesend mit einer Hand darüber.

„Das wird total gut“, ermutigte Yuma mit einem Grinsen, stellte sich neben ihn und umfasste unterstützend seinen Unterarm. „Ich wette, wenn er dich trifft, wird der Bann vollständig gebrochen, und ihr werdet glücklich bis ans Ende eurer Tage leben.“

Hunter – Yumas menschlicher Gefährte – gluckste leise, als er seinen Arm um die Taille seines Geliebten schlang. „Ich liebe dein romantisches Herz, mein Schatz.“

Yuma strahlte Hunter an, und die Liebe zu seinem Menschen leuchtete in den Tiefen seiner Augen.

Zhaul blickte zwischen den beiden Paaren hin und her und wusste, dass er eine Liebe wollte, wie sie sie hatten.

Es gibt nur einen Weg, sie zu bekommen.

Nachdem er tief Luft geholt hatte, zwang sich Zhaul zu einem Lächeln und nickte. „Mal sehen, was passiert.“

Als Zhaul Yuma und Hunter aus dem Raum folgte, klopfte Kontra ihm auf die Schulter und sagte: „Guter Mann. Seinen Gefährten zu finden ist ein Geschenk, egal wie, warum oder wo.“

Zhaul nickte einmal und fragte neugierig: „Wie sind sie hier gelandet?“

„Death hat sie hergebracht“, antwortete Kontra.

„D-Death?“ Zhaul blieb im Flur stehen und starrte den anderen Bärenwandler verwirrt an – während Zhaul seine Psyche mit einem Riesenpandabären teilte, war Kontra ein Grizzlywandler. Die natürliche Dominanz des Mannes machte es ihm leicht, sich ihm zu unterwerfen, aber er konnte seine Neugier nicht zurückhalten. „Der Tod?“

Glücklicherweise schien es Kontra nichts auszumachen, wenn Leute um Klärung baten. „Ja, Death wie der Tod, einer der vier Reiter der Apokalypse“, sagte er ihm mit einem Grinsen. „Ich schätze, er und seine Brüder erledigen Hexen, die mit Blutmagie zu tun haben.“ Kontra deutete auf die Tür zu Zhauls Linker und enthüllte mit einem Knurren in seiner Stimme: „Auf diese Weise wurden diese Bärenwandler gefügig gemacht.“

Zhaul starrte Kontra geschockt an. „R-Reiter der A-Apokalypse?“ Er flüsterte die Worte. „D-du bist“ – er schluckte – „mit ihnen bekannt und kannst tatsächlich … mit ihnen sprechen?“

Heilige Scheiße!

Kontra legte seine Hand auf Zhauls Nacken und massierte leicht. „Sie sind nur Paranormale wie wir“, brummte er beruhigend. „Sie machen ihren Job und leben ihr Leben, genau wie wir. Es gibt nichts, wovor man sich fürchten muss.“

Zhaul stieß einen Atemzug aus und lehnte sich in die Berührung des Alphabären, ließ sich von ihm beruhigen und erden. Die Tatsache, dass Kontra nichts Besonderes darin zu sehen schien, sich mit solch mächtigen Wesen zu unterhalten, haute ihn absolut um. Er hatte Geschichten von paranormalen Kreaturen gehört, die Dämonen kontrollierten – verdammte Dämonen – und sie waren immer voller Warnungen.

Du willst nicht auf ihrem Radar erscheinen … aus keinem Grund.

Kontra schien sie jedoch nicht im selben Licht zu sehen.

Hm. Nun, wenn man bedenkt, dass mein Clan sich nicht die Mühe gemacht hat, mich als vermisst zu melden, sollte ich ihren Ansichten vielleicht nicht mehr glauben.

Gerade als ihm dieser Gedanke durch den Kopf ging, hallte eine melodiöse Tenorstimme durch den Flur.

„Mein Bruder sagte, du hättest eine einzigartige Sichtweise, was uns betrifft.“

Ein großer, schlanker Mann mit blassem Gesicht erschien drei Meter entfernt.

---ENDE DER LESEPROBE---