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Sadomasochiste Geschichten und Gedichte führen den Leser durch sinnliche, erregende innere Landschaften. Die Gedichte erzählen, in erotischen Bildern, von körperlicher Hingabe. Die Geschichten sind mitreißend, tiefsinnig und knisternd.
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Seitenzahl: 68
Veröffentlichungsjahr: 2023
Annabell
Erotische Wunderwelten
Ein sadomasochistischer Reiseführer
© 2023 Annabell
Autorin: Annabell4
Buchsatz von tredition
ISBN Hardcover:
978-3-347-81877-4
ISBN Softcover:
978-3-347-81874-3
ISBN E-Book:
978-3-347-81879-8
Druck und Distribution im Auftrag der Autorin: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg, Deutschland
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Für die Inhalte ist die Autorin verantwortlich. Jede Verwertung ist ohne ihre Zustimmung unzulässig. Die Publikation und Verbreitung erfolgen im Auftrag der Autorin, zu erreichen unter: tredition GmbH, Abteilung „Impressumservice“, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg, Deutschland
Inhalt
Weihnachtsabend
Die Kette
Die Biologiestunde
Rote Sterne
Mädelsabend
Schlängelnde Erfüllung
Am Deich
Umweben
Auf der blauen Wiese
Freigeschlagen
Turok
Lied des Sklaven
Das Ei
Die Löwin
Auf der Galerie
Das Tier
Weihnachtsabend
Ich freue mich auf diesen Zeit. Einige Tage zuvor hatten wir bereits den Baum in der großzügigen Stube aufgestellt und die Kinder schmückten ihn bunt mit Selbstgebasteltem- und Holzschmuck. Die Lichter im Baum wirken warm und glänzend. Und der Baum duftet nach frischem Harz. Heute früh erwache ich neben Georg Ich lausche seinem ruhigen, leisen Atem und Dankbarkeit durchzieht mich. Ich spüre in mich hinein und begrüße meine Körperteile und meine Organe. Dehne und strecke mich. Das ist mein morgendliches Ritual. Meinen Körper fühlen und mich mit ihm verbinden.
Georg erwacht und ich krabble mit unter seine Decke. Herrlich ist diese Wärme und ich atme unsere weichen, zärtlichen Liebkosungen.
Unsere Hände streicheln unsere Körper und wecken sie, mit leichtem Massieren und kleinen Klapsen auf. Georg kitzelt und kratzt mich und ich lache laut. Wir haben uns während des Spielens in die 69 gelegt und GEORG umkreist meinen offenen lachenden Mund mit der Spitze seines Gliedes. Noch immer lachend nehme ich ihn in mich auf und liebkose den weichen, festen Knebel mit meiner Zunge. Unmöglich jetzt laut zu lachen. Und scheinbar ist es auch Georg unmöglich mit dem kitzeln und knabbern aufzuhören. Seine Zunge berührt meine Yoni und saugt an meinen sich öffnenden Lippen. Ich spüre meine Feuchtigkeit an meinem Schenkel entlanglaufen. Und auch Georg s Finger, deren Spitzen forschend meinen Eingang erkunden.
Zwei Finger treten in meinen Tempel ein und tasten sich an den feuchten, warmen Wänden weiter ins Innere. Finden meinen empfindlichsten Punkt und beginnen leicht auf ihm zu tanzen. Was für ein Genuss. Ich stöhne laut und recke mich den beiden Fingern entgegen. Kurze Zeit später ergieße ich mich über Georg s Hand und seinen Unterarm.
„Guten Morgen liebster Strandläufer“ raune ich sanft in sein Ohr und wir umarmen uns innig haltend.
Der Tag plätschert, durch ein gemütliches Frühstück, beim üben von Qigong, lesen und spielen mit den Kindern, leckerem Essen und geistreichem Austausch, dahin. Das Leben ist leicht und voller Glück. Hier im Haus, draußen im Garten, bei dem Spaziergang mit dem Hund im Wald.
Am späten Nachmittag legen wir unsere Geschenke unter den Weihnachtsbaum. Ich lese die Geschichte von Hirsch Heinrich vor.
Dann beginnen wir zu würfeln. Wer eine Sechs würfelt kann sein Geschenk auspacken. Spannend und unterhaltsam. Gleichzeitig nervenaufreibend und laut. Doch so bleibt Zeit, jedem beim auspacken zu zusehen. Das liebe ich beim Schenken. Die Reaktionen des anderen zu erleben.
Ich bekomme den Lego Technik Pick-up Truck geschenkt. In heißem Rot. Sehr schick. Meine Freude ist groß und meine Augen leuchten, denn ich liebe es, etwas zusammen zu bauen.
„Noch etwas Geduld mit dem Bauen Liebling.“ höre ich Georg sagen.
„Ich habe eine Überraschung für Dich.“
Ich sehe ihm in seine Augen und entdecke hinter dem schelmischen Funkeln eine ruhige, klare Weite.
Wir spielen noch einige Zeit mit den Geschenken. Probieren aus, lachen gemeinsam, genießen ein leichtes Essen und dann entschließen sich die Kinder für das Bett.
Das abendliche Ritual wird, aufgrund der Müdigkeit, verkürzt und bald schlummern beide sanftmütig und friedlich nebeneinander.
Georg hatte inzwischen sämtliche Steine meines Lego Pick-up als eine Art Bahn im Wohnzimmer arrangiert. Etwas über einen halben Meter breit und ca. vier Meter lang.
Fragend sehe ich ihn und das Bauwerk an?
„Zieh Dich aus!“ sagt er bestimmt und energisch.
Langsam entkleide ich mich und fühle mich sehr nackt zwischen dem Weihnachtsbaum und der Legosteinebahn.
Georg legt mir Ledermanschetten um meine Handgelenke. Dann hakt er sie auf meinem Rücken zusammen und führt mich an den Anfang der Bahn.
„Bleibe hier im Schulterbreiten Stand stehen!“ sagt er.
Er greift nach einem dünnen Seil, dass unzählige Knoten trägt. Ca. alle zwanzig Zentimeter einen. Das Seil ist ungefähr fünf Meter lang und wirkt wie eine Perlenkette.
Georg legt das Seil längs in die Mitte der Bahn und durch meine Beine hindurch. Das eine Ende befestigt er an der Wand, der ich meinen Rücken zuwend, etwas auf Höhe meines Kreuzbeins.
Dann geht er zum anderen Ende des Seils, spannt es straff und befestigt es an der gegenüberliegenden Wand. Das Seil spannt jetzt fest und sehr straff in meiner Spalte. Drückt zwischen meinen Lippen auf mein Schambein. Berührt meine, durch diese besondere „fesselnde“ Art, hervortretende Perle. Lustvolle Schauer durchziehen meinen Körper. Durch das Seil werde ich barfuß über die unzähligen Legosteine, die auf den Fliesen ausgelegt sind, geführt. Ich spüre meine Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen und sehe Georg`s zufriedenen, erregten Gesichtsausdruck.
„ Jetzt darfst Du Deinen Pick-up in Besitz nehmen. Schritt für Schritt auskostend, in dem Tempo, das ich Dir vorgebe.“ flüstert Georg in mein Ohr.
Küsst meine Wange und meine Lippen und lässt den nassen Rohrstock an meinen nackten Beinen entlang gleiten.
Eine Welle der Erregung und Lust durchzieht mich. Georg zwirbelt die steifen Knospen meiner Brüste und einzelne Tautropfen fallen zwischen meinen Beinen auf den Boden. Ich stöhne laut auf.
„Auf geht´s.“ höre ich Georg hinter mir sagen und im selben Moment höre ich den pfeifenden Klang des Stocks, der durch die Luft saust und mit ziehender Kraft auf meinem Hintern landet. Ich weich nach vorn aus und spüre unter meinen Fußsohlen einen dumpfen Schmerz. Die Legosteine bohren sich in meine empfindliche Haut unter meinen Füßen. Dazu bereitet mir das Seil unsägliche Lust.
Der erste Knoten liegt eng an meiner Perle und massiert sie stark bei jeder noch so kleinen Bewegung. Der Schmerz unter meinen Füßen ist groß und ich versuche zurück zu gehen. Als Georg diesen Versuch erahnt schlägt er mir erneut mit Wucht auf meinen Po. Der beißende, helle Schmerz zieht meinen Rücken hinauf bis in meinen Kopf und explodiert dort. Hat Georg eine neue Technik? Die Schläge fühlen sich kraftvoller, energiegeladener an. Ich habe den Eindruck, dass mehr Willenskraft bzw. Selbstbestimmung in den Hieben liegt.
„Vorwärts!“ bestimmt Georg
Wieder spüre ich einen scharfen Hieb von Georg. Ich setze einen Fuß vor den anderen. Die Steine unter meinen Fußsohlen schmerzen bei jeder Berührung.
Und zwischen meinen Beinen brennt ein lustvolles Feuer. Ich bin hin- und hergerissen zwischen Lust und Schmerz. Möchte schreien und stöhnen gleichzeitig. Ich gehe schneller, sehe einfach geradeaus und konzentriere mich auf mein Ziel. Plötzlich schlägt Georg auf die Vorderseiten meiner Oberschenkel.
„Langsam, genieße jeden Schritt!“ höre ich Georg aus weiter Ferne.
Ein leichter Flaum aus Schweiß bedeckt inzwischen meinen Körper. Wie viel Meter sind es noch? Es ist endlos. Der Weg ist endlos. Ich verliere das Zeitgefühl. Spüre immer wieder neue Schläge auf meiner Vorder- und Rückseite. Meine Schenkel glühen vorn und hinten. Einzelne Striemen verirrten sich beim Schlagen auf meine Waden und hinterlassen dort glühende Streifen.
Unter der Haut meines Po´s brennt ein warmes Feuer. Hin und wieder verharre ich einen Moment um meine Orgasmen zu erleben. Weiches warmes Wasser ergießt sich in kleinen Wellen auf die kantigen Steinchen. Meine Füße schmerzen dumpf und dröhnend. Und meine Yoni schreit bei jedem neuen Knoten nach weiteren Berührungen. Irgendwann ist der Weg zu Ende und ich fühle die kalten glatten Fliesen unter meinen Füßen. Wie angenehm kühlend. Eine Wohltat. Ich fühle mich absolut leer und bin voller Dankbarkeit und Demut. GEORG entspannt das Seil und löst die Manschetten voneinander. Er führt mich zum Sofa und kuschelt mich in eine weiche, warme Decke ein.
Georg legt sich dicht an mich. Streichelt meinen zuckenden Körper und beruhigt mich mit leiser Stimme und liebkosenden Worten. Seine Hand wandert in meine Mitte und drei Finger gleiten zügig und fordernd in mich. Ich komme sofort und ergieße mich in einem starken Schwall heißen Wassers.