Forbidden Dark Desires - Laura G. Winter - E-Book

Forbidden Dark Desires E-Book

Laura G. Winter

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Beschreibung

Dylan hat es nicht leicht: Sein Vater hat ihn verstoßen und auf eine Elite-Universität geschickt, weil er mit seiner Homosexualität nicht klarkommt. Als jedoch die Feierlichkeiten bezüglich der Hochzeit von Dylans ältestem Bruder stattfinden, erlaubt der Vater es ihm zurück nach Hause zu kommen - doch genau hier schnappt der Täter zu: Dylan wird entführt. Er ist in den Händen seines Entführers und ihm schutzlos ausgeliefert. Aber genau das hat Dylan sich heimlich gewünscht. Denn nun kann er seine erotischen Fantasien ausleben, während sein Entführer noch immer versucht, das Lösegeld vom Vater zu erpressen. Doch der hat so gar kein Interesse daran, seinen Sohn wiederzubekommen ... Dies ist der erste Band der Trilogie.

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Veröffentlichungsjahr: 2024

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Laura G. Winter

Forbidden Dark Desires

Wenn sie dich nicht wollen gehörst du mir

Eine pornographische Entführungsgeschichte zwischen zwei Männern mit einvernehmlichen und expliziten Sexszenen

Inhaltsverzeichnis

Impressum

Forbidden Dark Desires Wenn sie dich nicht wollen, gehörst du mir Eine erotische Gay-Story von Laura G. Winter

Kapitel 1 Die Entführung Ich werde hin- und hergeschaukelt. Es ist dunkel und leider liege ich nicht besonders bequem da. Mein Kopf dröhnt ein wenig und ich spüre etwas Hartes zwischen meinen Zähnen. Behutsam versuche ich zuzubeißen, da es mich stört. Ich kann darauf kauen. Mein Speichel hat den dicken Stoff getränkt. Ich versuche mich zu bewegen, doch meine Arme sind auf dem Rücken gefesselt. Auch meine Oberschenkel und die Knöchel wurden zusammengebunden. Ich spüre, dass ich einen Knebel im Mund habe und ein Tuch um meinen Kopf geschlungen ist, sodass ich nichts sehen kann. Nur langsam kehren meine Erinnerungen und mein Orientierungssinn zurück. Ich weiß noch, dass ich durstig war und in die Küche gegangen bin, um etwas zu trinken. So wie immer. Es war spät und ich wollte schnell zurück auf mein Zimmer. Als ich mich hintelegt hatte, spürte ich schnell, wie schlecht es mir ging. Ich setzte mich wieder auf, trank mehr und schob es auf das Abendessen, das mir wohl nicht sonderlich gut bekommen war. Ich nahm an, wenn ich einfach nur mehr trinken würde, könnte mein Körper mit ausreichend Flüssigkeit die Nacht überstehen. Da lag ich wohl falsch. Wo zum Teufel bin ich hier bitte? Ich könnte in einem Sarg liegen.Vielleicht hatte meine Familie mich für tot gehalten und den Bestatter gerufen. Aber würde der mich fesseln und knebeln? Sicher nicht. Ich versuche meine Handgelenke zu befreien, doch der lange Stoff, mit dem ich gefesselt wurde, sitzt perfekt. Ich wurde verdammt gut verschnürt. Wenigstens trage ich noch meine Kleidung: eine einfache Jogginghose und ein Shirt. Aber ich bin barfuß. Es ist nicht kalt hier, aber auch nicht allzu warm. Stickig. Das gefällt mir nicht. Meine Kräfte kehren langsam zurück, auch wenn die Benommenheit dafür sorgt, dass ich mich kraftloser fühle als sonst. Aber es genügt, um ordentlich Krach zu machen. Ich stampfe mit den Füßen gegen das, was ich spüre. Es ist hart und weist eine seltsame Form auf. Dann ruckelt es. Ich begreife, wo ich bin: Das hier ist ein Kofferraum. Darum ist es so eng und wackelig. Okay. Ich führe mal die Fakten zusammen. Ich bin in meiner Schlafkleidung. Ich bin gefesselt. Ich bin in einem Kofferraum. Ich wurde entführt. Wie in so einem richtig schlechten Film. Leider bin ich hier das Opfer und nicht nur bloßer Zuschauer, der mit Popcorn oder Chips vor dem Fernseher sitzt und sich eine neue Folge True Crime gönnt. Vermutlich lande ich aber in einer dieser Podcasts, wo über mein tragisches Ableben berichtet wird. Ich kann bereits die traurigen Stimmen derer hören, die zu meinem Fall recherchiert haben, und auf Millionen von Klicks hoffen: »Dylan Anderson. Er wurde nur 24 Jahre alt. Es war ein Freitagabend, als er in der Villa seiner Eltern entführt wurde. Man fand Spuren im Kofferraum des Täters …« So oder so ähnlich. Das habe ich nun davon, dass ich als jüngster Sohn einer stinkreichen Bankiersfamilie auf die Welt gekommen und scheinbar das perfekte Ziel eines wahnsinnigen Entführers geworden bin, der verdammt große Lust hat, sich ein wenig Geld mit Erpressung zu verdienen. Ich kann nur hoffen, dass es gut für mich ausgeht. Vorsichtig lege ich mich auf den Rücken, so weit die Fesseln meiner Handgelenke dies zulassen. Dann winkele ich die Knie an und stemme meine Füße gegen den Kofferraumdeckel. Dabei spüre ich deutlich, dass ich auf einer weichen Decke liege. Mein Entführer hat wohl ein Herz für seine Opfer. Na immerhin. Ich trete so fest ich nur kann gegen den Kofferraumdeckel. Immer und immer wieder. Hier rumst es ordentlich, aber leider bewegt sich nur der Wagen selbst, nicht das Tor zur Freiheit. Zugleich versuche ich die Augenbinde zu entfernen. Vielleicht kann ich ja doch etwas erkennen, sobald sie endlich ab ist. Plötzlich macht das Auto einen Schlenker und dann tritt jemand auf die Bremse. Der Wagen kommt zum Stehen. Ich werde hektisch und reibe meinen Kopf gegen die Decke, bis ich es tatsächlich schaffe, dass meine Augenbinde verrutscht. Ich bekomme sie ab, nur leider nützt mir das herzlich wenig: denn ich bin noch immer von Dunkelheit umgeben. Jemand steigt aus. Das kann ich spüren, da sich das Auto bewegt. Die Tür wird zugeschlagen. Es wummst ordentlich. Ich habe ihn wohl wütend gemacht. Aber nur zu. Komm her, öffne den Kofferraum – dann wirst du schon sehen, was du davon hast! Immerhin bin ich auf der Uni im Leichtathletik-Klub und für meine Ausdauer bekannt. Dank meiner Gelenkigkeit ist es mir trotz Fesseln ein Leichtes, dem Kerl einen ordentlichen Kinnhaken zu verpassen: mit meinen Füßen. Der wird danach nur noch Sterne sehen und ich kann abhauen. Ich vernehme schwere Schritte. Er wird wohl groß und kräftig gebaut sein. Dann klackert es. Der Kofferraum wird geöffnet. Zeitgleich winkele ich meine Beine an und nutze den kurzen Moment, in dem ich zuschlagen kann! Leider komme ich nicht weit, da er blitzschnell an meine Knöchel greift und damit das Spiel sofort beendet. Ich starre ihn an, aber ich erkenne kaum etwas. Lediglich seine Silhouette und ein paar Umrisse. Ich bin wohl doch noch ganz schön geschwächt. Es ist dunkel draußen. Der Vollmond leuchtet hell und einige Wolken schieben sich vor ihn. Eigentlich sieht es ganz hübsch aus. Nein, Moment. Ist das eine Laterne? Ich bin viel zu benommen, um das wirklich zu erkennen. Auf jeden Fall ist es dunkel draußen und der Typ trägt eine schwarze Skimaske. Nur der Schlitz um die Augen herum liegt frei. Oder? Ich blinzele ihm wütend entgegen, knurre und fange an zu zappeln. Er lässt von mir ab und beugt sich ein Stück zu mir herunter. »Du hättest eigentlich noch zehn Minuten länger schlafen sollen.« Pech für dich! Ich bin wach und bereit zu kämpfen. »Aber das ist schnell erledigt.« Wieso? Ich will etwas sagen. Mich beschweren. Wissen, wer er ist und was das hier alles soll. Was hat er mit mir vor? Will er mich töten oder Lösegeld von meinem Vater erpressen? Ist das nur ein Streich von meinen Uni-Kollegen oder einer verfeindeten Gruppierung? Es könnte alles oder nichts sein. In diesem Moment bin ich Schrödingers Katze. Oder besser gesagt: Kater. Ich lebe und bin tot. Beides zugleich. Der Kerl trägt dunkle Kleidung und holt etwas hervor. Ich kann hören, wie er etwas Flüssigkeit in einer Flasche schüttelt. Möchte er mir etwas zu trinken geben? Nein, er gibt es auf ein Tuch. »Schlaf schön, Dylan.« Er kennt also meinen Namen. Das hier ist also keine Zufallstat. Im nächsten Augenblick drückt er mir ein Tuch auf Mund und Nase. Ich halte die Luft an, denn das kann nur Chloroform sein. Ich will nicht bewusstlos werden! Aber ich tue so und schließe meine Augen. Ich kann die Luft eine Minute und zwei Sekunden anhalten. Leider schlägt mein Herz vor Aufregung so schnell, dass ich schon nach 51 Sekunden einatmen muss. Dann höre ich ihn lachen. »Ich wusste, dass du versuchen würdest, nicht einzuatmen. Kluger Junge. Aber leider nützt dir das nichts. Und jetzt schlaf schön tief und fest. Wenn du wieder wach bist, werden wir uns unterhalten.« Mehr bekomme ich nicht mit. Ich kämpfe gegen die Ohnmacht, aber es bringt nichts. Ich werde bewusstlos.

Ich schrecke auf. Weit komme ich nicht, denn ich bin noch immer gefesselt. Allerdings sitze ich nun. Ich nehme an, auf einem Holzstuhl, es fühlt sich zumindest so an. Meine Arme sind hinter der harten Rückenlehne gefesselt und meine Knie und Knöchel an den vorderen Stuhlbeinen. Meine Schenkel sind dabei ein wenig gespreizt. Viel Bewegungsfreiheit habe ich nicht. Noch immer befindet sich der Knebel in meinem Mund, und meine Augen sind verbunden. »Ich habe dir wohl etwas zu viel Chloroform gegeben. Du hast ein paar tiefe Züge genommen. Es ist bereits 1:00 Uhr in der Früh. Ich dachte schon, du schläfst die ganze Nacht durch.« Ich versuche ruhig zu bleiben und mich auf die Geräusche zu konzentrieren. Er trinkt etwas aus einem Glas oder einer Flasche, die anschließend auf einen Tisch gestellt wird. Dann steht er auf. Dabei wird der Stuhl, auf dem er saß, ein Stück verrückt. Mächtige Schritte nähern sich mir mit ruhigen Bewegungen. »Ich nehme dir jetzt die Augenbinde und den Knebel ab, da ich meine Maske aufgezogen habe.« Das heißt: Ich kenne ihn. Wenn er seine Maske trägt und nicht will, dass ich ihn erkenne, könnte das bedeuten, dass er mich nicht töten will. Weswegen sollte er sonst, seine Identität vor mir verbergen? Also ist es eine Entführung. Lösegeld. Scheiße. Der Kerl löst meine Augenbinde. Ich blinzele ihm schlaftrunken entgegen und versuche, die Umgebung zu scannen. Ein Kellerverlies. Raue Wände. Kein Fenster. Nur ein alter Holztisch mit einigen Flaschen und Gläsern darauf. Davor ein Holzstuhl. Neben uns ein Bett mit Kissen und Decke. Ich schlucke, denn an dem Metallgestell kann ich eine Kette erkennen. Ich sehe zu ihm auf und erkenne den Kerl jetzt deutlich besser. Jeans, Schuhe und ein eng anliegender Pullover. Dazu Handschuhe. Alles in Schwarz. Auch die Maske, durch die ich die Augen kaum erkennen kann. Dann löst er meinen Knebel. Ich huste und bewege meinen Kiefer ein wenig, der unter der Behandlung deutlich gelitten hat. »Ich dachte, du würdest mich sofort beschimpfen?« Er lacht kurz und legt meinen Knebel und die Augenbinde auf den Tisch. Der Raum ist nicht groß. Vielleicht 10 bis 15 Quadratmeter. Ich neige meinen Kopf zur Seite und versuche, hinter mich zu blicken. Da ist eine Holztür mit einem uralt aussehenden Schloss. Dieses Gemäuer ist gefühlt aus einem anderen Jahrhundert. »Suchst du nach einem Fluchtweg?« Er lacht leise und amüsiert, während ich einzuschätzen versuche, wie groß er wohl sein mag. Sicher an die 1,90 Meter, ein richtiger Riese, im Gegensatz zu mir. Ich bin ganze 20 Zentimeter kleiner und bei Weitem nicht so gut gebaut wie er. Starke Schultern und eine straffe Brust, das lässt sich trotz des Pullovers gut erkennen. Als wäre er jemand aus dem Ruder-Team oder Kraftsportler, ohne es dabei zu übertreiben. Körperlich bin ich ihm also unterlegen. »Durstig?« Ich nicke knapp. Er kümmert sich also um mich. Nein, er will mich nicht ermorden, sondern sein Entführungsopfer gut versorgen. Der Typ kommt mit einer Flasche zurück: Zitronenlimonade. Meine Lieblingsmarke. Er schraubt sie auf und hält die Öffnung an meine Lippen. Ich trinke, kleckere aber auch ein wenig. Einige Tropfen perlen mein Kinn und meinen Hals hinunter, versickern anschließend in meinem Shirt. »Nur zu. Du scheinst durstig zu sein.« Ich trinke mehr. Die ganze Flasche. Mein Mund war schrecklich trocken. Gefühlt hatte ich keinen Speichel mehr. Als die Flasche leer ist, muss ich wieder husten. Das war doch ein wenig viel auf einmal. »Was haben Sie mit mir vor?«, frage ich ihn und ertaste mit meinen Fingern die Fesseln. Er hat gute Knoten hinbekommen. Ich kann sie nicht lösen, dafür sitzen sie zu fest. Zudem hat er das Seil mit dem Stuhl verbunden. Aufstehen und mich loswickeln ist also keine Option. »Was glaubst du?«, fragt er mich und nimmt seinen Stuhl, schiebt ihn mir gegenüber – mit der Rückenlehne zuerst – und setzt sich breitbeinig darauf. So kann er sich mit einem Arm auf der oberen Rückenlehne abstützen, während er in seiner anderen Hand die leere Flasche hält. »Lösegeld.« Es fällt mir noch schwer, zu sprechen. »Das ist richtig. Sobald dein Vater gezahlt hat, lasse ich dich laufen. Benimm dich, dann passiert dir auch nichts.« »Sagen Entführer das nicht immer? Und am Ende findet man die Opfer doch aufgeschlitzt im Wald.« »Ganz schön bissig.« Er wirkt amüsiert. »Ich bin kein Mörder. Du bist lediglich Mittel zum Zweck. Ich will nur ein wenig Geld, um mir ein schönes Leben zu ermöglichen, mehr nicht. Ich habe also nicht vor, deins zu beenden.« »Sie wollen nur meine Stimme. Sobald das Geld da ist, bin ich tot.« Ich will sehen, wie er reagiert. »Dann würde ich dir mein Gesicht zeigen.« »Also kennen wir uns.« Ich mustere ihn. »Damit solltest du aufhören. Sobald du nämlich weißt, wer ich bin, könnte ich meine Meinung über dein Ableben nämlich ändern.« Ich sehe zur Seite. »Gut so. Bist du hungrig?« Er steht auf und stellt die Flasche zur Seite. »Ich könnte dir was machen.

---ENDE DER LESEPROBE---