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Ein Auftrag mit klaren Regeln. Beobachten, prüfen, bewerten, aber nicht berühren. Toby Weston weiß, wie dieses Geschäft funktioniert. Er verkauft keine Nähe, sondern Sicherheit. Keine Gefühle, sondern Gewissheit. Als ein mächtiger Auftraggeber ihn beauftragt, die Treue seiner Frau zu testen, scheint alles eindeutig geregelt. Distanz. Kontrolle. Disziplin. Doch zwischen Blicken, Gesprächen und unausgesprochenen Spannungen beginnt etwas zu kippen. Die Grenze, die gezogen wurde, verliert ihre Schärfe. Aus Beobachtung wird Nähe, aus Kontrolle wird Versuchung, und aus Gehorsam eine Entscheidung, die nicht rückgängig zu machen ist. Was als professioneller Auftrag beginnt, endet im Bett, und zieht Konsequenzen nach sich, die sich nicht mehr verhandeln lassen. Denn Begierde mag käuflich sein, doch Ungehorsam hat seinen eigenen Preis. Gehorsam endet im Bett ist ein erotisch-pornografischer Roman über Macht, Kontrolle und den Moment, in dem eine Regel bewusst gebrochen wird. Der zweite Band der Serie Der Preis der Begierde verschiebt die Grenzen weiter, und zeigt, dass nicht jede Lust ohne Folgen bleibt.
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Seitenzahl: 133
Veröffentlichungsjahr: 2026
Toby Weston
Gehorsam endet im Bett
Der Preis der Begierde (Band 2)
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Prolog
1
2
3
5
6
7
8
9
10
Impressum neobooks
Es gibt Tage, an denen scheint die Sonne so warm und harmlos, als hätte sie nie etwas anderes vorgehabt, und kaum blinzelt man einmal zu lange, fällt Regen vom Himmel, kalt, unangekündigt und unerquicklich. Das Wetter ist launisch. Unzuverlässig. Ein Wechselspiel aus Hoffnung und Ernüchterung.
Im Leben ist das meist genauso.
Mit einer einzigen Ausnahme.
Toby Weston ist ein Arschloch.
Das ist keine Meinung. Es ist eine Feststellung. Eine dieser Wahrheiten, die sich nicht wegdiskutieren lassen, egal wie oft man den Blick abwendet oder die Stimme senkt. Ich weiß das, weil ich Toby sehr gut kenne. Fast so gut wie den bittersüßen Geschmack von Schokolade, die zu langsam auf der Zunge schmilzt. Oder dieses unangenehm-befriedigende Gefühl, wenn man einen Pickel auf der Nase ausdrückt und sofort weiß, dass man es bereuen wird.
Glaubt mir. Toby ist ein Arsch.
Meine Mutter hat mich allerdings dazu erzogen, große Behauptungen niemals ohne Beweise in den Raum zu stellen. „Wer etwas behauptet, muss es auch belegen können“, pflegte sie zu sagen, während sie mir mit strengem Blick die Welt erklärte. Ein Professor behauptete einmal im Internet, der Mensch lüge im Durchschnitt zweihundert Mal am Tag. Die Berliner Morgenpost korrigierte das großzügig nach unten und sprach von lediglich zwei Lügen täglich. Wo genau die Wahrheit liegt, weiß niemand so recht. Wahrscheinlich irgendwo zwischen Selbstbetrug und schlechtem Gewissen.
Aber dass Toby Weston ein riesiges Arschloch ist, bleibt davon unberührt. Eine Konstante. Felsenfest. Unverrückbar.
Und weil ich meine Mutter nicht enttäuschen möchte, werde ich nun liefern. Beweise. Fakten. Geschichten. Ich werde euch Toby vorstellen, sein Leben ausbreiten wie eine gut gedeckte, moralisch fragwürdige Tafel, und am Ende werdet ihr mir zustimmen. Ganz sicher.
Fragt man Toby Weston, was er beruflich macht, lächelt er. Dieses selbstzufriedene, leicht überhebliche Lächeln, das Männern vorbehalten ist, die zu oft gehört haben, wie attraktiv sie doch seien. Dann sagt er nur ein Wort:
„Verführer.“
Ihr lacht? Macht den Fehler nicht. Toby lacht nicht. Er meint das ernst. Bitterernst. Für ihn ist Verführung keine Laune, kein Spiel, keine zufällige Begegnung zwischen zwei Gläsern Wein. Für ihn ist sie Disziplin, Wissenschaft, Kunstform. Herausforderung und Genuss in perfekter Symbiose. Er glaubt fest daran, dass keine Frau ihm dauerhaft widerstehen kann.
Ich sagte doch: Arsch.
Den Großteil seiner Zeit verbringt Toby damit, Frauen zu analysieren. Blicke zu deuten. Gesten zu sezieren. Worte zu wiegen, bis sie genau das richtige Gewicht haben. Verführung ist sein Lebensinhalt geworden, sein Antrieb, sein verdammt gut gepflegtes Hobby.
Dass er sich dabei finanziell keinerlei Grenzen setzen muss, macht alles einfacher. Bis zu seinem zwanzigsten Lebensjahr sah das anders aus. Damals war Toby Sachbearbeiter bei einem Münchner Automobilkonzern, gefangen zwischen Excel-Tabellen, Kantinenessen und dem bitteren Wissen, dass München teuer war, ist und immer sein wird. Träume hatten dort keinen Platz.
Dann kam die Erbschaft.
Eine dieser Geschichten, die man sonst nur aus schlechten Filmen kennt. Der einzige Bruder seines Vaters starb unerwartet – und hinterließ Toby ein Vermögen, das groß genug war, um sein Leben neu zu schreiben. Und genau das tat Toby. Ohne Zögern. Ohne Skrupel.
Er hält sich für intelligent, offen, flexibel. Und fairerweise muss man sagen: Ganz Unrecht hat er nicht. Er verstand es, sich anzupassen, sich einzufügen, sich hochzuspielen. Ein gewisser natürlicher Charme, gepaart mit neu entdeckten Talenten auf dem Golfplatz, öffnete ihm Türen, die ihm zuvor verschlossen geblieben waren. Die gehobenen Kreise Münchens nahmen ihn auf – dankbar, neugierig, beeindruckt.
Heute ist Toby fünfundzwanzig. Er besitzt eine Villa am Starnberger See, eine Penthouse-Dachterrassenwohnung in Schwabing, ein Chalet in St. Moritz und ein Strandhaus auf Mallorca. Orte, an denen andere Urlaub machen. Orte, an denen Toby lebt.
Das allein reicht natürlich schon aus, um in den Augen vieler Frauen interessant zu sein. Attraktiv. Begehrenswert. Anfangs nahm Toby, was ihm gefiel. Fast wahllos. Jede Frau, die ihm ins Auge sprang, landete früher oder später in seinem Bett. Es war leicht. Zu leicht.
In den letzten Monaten allerdings hatte sich etwas verändert. Toby begann, seine Leidenschaft zu verfeinern. Zu kultivieren. Nicht mehr jede Frau war würdig. Er suchte nach Herausforderung. Nach Widerstand. Nach Beute.
Und in Tobys Welt waren die wertvollsten Jagdopfer verheiratete Frauen. Frauen, die niemals fremdgehen würden. Frauen mit Moral, Prinzipien und Eheringen. Genau hier lag sein Ehrgeiz: aus treuen Ehefrauen fremdgehende Lustobjekte zu machen.
Aber wie findet man solche Frauen?
Toby fand die Antwort schnell.
Das Internet.
Er schaltete Inserate auf einschlägigen Plattformen, bot diskret seine Dienste an. Anfangs richtete er sich an gelangweilte Hausfrauen, die tagsüber, während der Ehemann arbeitete, etwas Abwechslung vom immergleichen Alltag suchten. Und ja – er fand sie. Viele. Willige. Bereite.
Doch das befriedigte ihn nicht. Toby wollte jagen. Nicht serviert bekommen.
Also änderte er seine Strategie.
Seine neuen Inserate richteten sich an Ehemänner. An Männer, die wollten, dass ihre Frauen fremdgingen. Männer, die Toby beauftragten, die eigene Ehefrau zu verführen. Treue zu brechen. Grenzen zu überschreiten.
Toby hatte seinen Lebensinhalt gefunden.
Und als wäre das nicht absurd genug, bekam er dafür auch noch Geld. Oder andere Gegenleistungen. Man fragt sich unweigerlich, was in unserer Gesellschaft schiefläuft. Toby tat das nicht. Ihm war es egal. Sein Tag war ausgefüllt. Sein Ego genährt. Sein Hobby perfektioniert.
Habe ich schon erwähnt, dass er ein Arsch ist?
Lest selbst. Ich werde euch von seinen Aufträgen erzählen. Von seinen Abenteuern. Denn fast täglich landeten neue E-Mails in Tobys Postfach, alle mit derselben unausgesprochenen Frage:
Ob er bereit wäre, die Ehefrau eines anderen Mannes zu ficken.
„Ich möchte“, sagte der glatzköpfige Besucher im teuren Maßanzug, während er sich aufrecht auf dem Stuhl hielt und die Hände locker auf den Knien verschränkte, „dass Sie meine Frau beobachten.“
Toby Weston lehnte sich langsam in seinem Schreibtischsessel zurück. Das Leder gab leise nach, als trüge es schon jetzt das Gewicht einer Entscheidung. Er ließ sich Zeit, musterte den Mann vor ihm mit der routinierten Ruhe eines Menschen, der gelernt hatte, nicht auf Worte zu hören, sondern auf Pausen, auf Blicke, auf das, was zwischen den Sätzen lag. Der Besucher sah nach Geld aus. Nach sehr viel Geld. Nicht nach dem protzigen Reichtum eines Neureichen, sondern nach der kühlen Selbstverständlichkeit eines Mannes, der es gewohnt war, dass Dinge funktionierten, weil er es so wollte. Manager vielleicht. Wahrscheinlicher noch Unternehmer. Einer von der Sorte, die keine Visitenkarten brauchten, um ernst genommen zu werden.
Ein interessanter Mann, dachte Toby. Und interessante Männer brachten in der Regel interessante Aufträge mit sich.
„Sie haben mein Inserat gelesen, ja?“, fragte Toby schließlich und strich sich beinahe gedankenverloren durch sein volles, dunkles Haar, das er bewusst ungezwungen trug, obwohl ihm klar war, dass genau diese Nachlässigkeit Teil seiner Wirkung war.
„Natürlich.“
„Die E-Mail war auch von Ihnen?“
„Ja.“
Toby nickte leicht, verschränkte nun selbst die Hände hinter dem Kopf und sah den Mann offen an. „Dann ist Ihnen klar, dass ich ein professioneller Verführer bin und kein beschissener Privatschnüffler.“
Der Glatzkopf zögerte nicht. Kein Zucken im Gesicht, kein empörter Einwand. „Das ist mir bewusst.“
„Dann“, sagte Toby ruhig, beinahe freundlich, „sollten Sie sich einen Privatdetektiv suchen.“
„Nein“, entgegnete der Mann ohne Umschweife. „Ich glaube, Sie sind besser für diese Aufgabe geeignet.“
Für einen kurzen Moment sagte niemand etwas. Toby ließ die Worte im Raum stehen, spürte, wie sich diese vertraute, leise Neugier in ihm regte. Der Mann hatte ihm vor zwei Tagen geschrieben. Eine E-Mail ohne Details, sachlich, fast kühl. Heute nun saß er hier, im neuangemieteten Büro in der Maximilianstraße in Starnberg. Es war der erste Termin überhaupt an diesem Ort. Und Toby hatte sich bewusst dafür entschieden, genau hier neu anzufangen.
Die Zeiten, in denen Kunden und deren Ehefrauen seine Schwabinger Wohnung betreten hatten, waren vorbei. Zu viele Grenzüberschreitungen, zu viele Komplikationen. Anna Bergfeldt war ihm noch sehr präsent. Wochenlang hatte sie vor seinem Haus gestanden, hatte Fenster beobachtet, hatte ihn verfolgt, angerufen, geschwiegen. Fast wie ein Stalker. Nein. Diese Menschen sollten keinen Zugang mehr zu seinem Privatleben bekommen. Das Büro war neutraler Boden. Kontrollierbar. Sicher.
„Gut!“, sagte Toby schließlich und richtete sich ein wenig auf. „Ich werde mir Ihr Anliegen anhören und anschließend entscheiden, ob ich den Auftrag annehme.“ Er musterte den Mann noch einmal. „Gestatten Sie mir, Ihnen einige Fragen zu stellen?“
„Bitte.“
„Ich weise Sie darauf hin, dass dabei auch intime Themen zur Sprache kommen können.“
„Das verstehe ich.“
„Möchten Sie etwas trinken?“
„Ein Glas Mineralwasser.“
Toby erhob sich, ging zur Tür des Vorzimmers und öffnete sie. „Amelie, bitte zwei Mineralwasser.“
Die Sekretärin stand sofort auf. Hübsch, blond, geschieden. Toby hatte nur eine Woche gebraucht, um sie zu finden. Passend, in vielerlei Hinsicht, wie er wusste.
Keine halbe Minute später kam Amelie Habsburg mit einem Tablett herein. Sie stellte es auf den Schreibtisch, öffnete die Flasche und füllte die Gläser. Wie jedes Mal fragte sich Toby flüchtig, ob dieser Name tatsächlich Zufall war oder ob irgendwo eine Verbindung zum Haus Habsburg existierte. Amelie hatte bisher jede Nachfrage mit einem Lächeln abgewehrt.
„Vielen Dank, Amelie“, sagte Toby.
Er bemerkte sehr wohl, wie der Besucher einen kurzen, prüfenden Blick auf die üppige Oberweite der Sekretärin warf. Also doch nicht ganz so unempfindlich, dachte Toby amüsiert.
Als Amelie das Büro wieder verlassen hatte, änderte sich die Atmosphäre spürbar. Jetzt begann die eigentliche Arbeit.
„Was sind Sie von Beruf?“, fragte Toby.
„Unternehmer.“
„Seit wann verheiratet?“
„Seit elf Jahren.“
„Wie alt ist Ihre Frau?“
„Dreiunddreißig.“
„War es eine Liebesheirat?“
„Eigentlich ja.“
Toby hob leicht die Augenbrauen. „Was heißt eigentlich?“
„Es war eine Liebesheirat“, präzisierte der Mann. „Allerdings kam hinzu, dass meine Frau sehr tüchtig war und mir in der Gründerzeit viel helfen konnte.“
„Jetzt nicht mehr?“
„Nein. Ich habe viele Büros, Direktoren, Strukturen. Es wäre lächerlich, wenn meine Frau mir heute noch zur Seite stehen wollte.“
Toby ließ den Blick nicht von ihm. „Die Vermögensverhältnisse zwischen Ihnen und Ihrer Frau interessieren mich.“
„Unser Besitz gehört uns zu gleichen Teilen. Das Startkapital – eine für heutige Begriffe lächerliche Summe – haben wir je zur Hälfte eingebracht.“
„Nehmen wir an“, sagte Toby ruhig, „Sie würden sich scheiden lassen. Ihre Frau nähme die Hälfte Ihres gesamten Vermögens mit.“
„So ist es.“
„Eine enorme Belastung.“
„Zweifellos. Aber ich würde versuchen, dass sie ihren Anteil in den Firmen belässt. Die Rendite ist beachtlich.“
„Gut!“, sagte Toby. „Lassen wir das.“ Er wechselte den Ton kaum merklich. „Ihre Ehe ist glücklich?“
„Bisher wusste ich es nicht anders.“
„Probleme?“
„Keine.“
„Vermuten Sie Ehebruch seitens Ihrer Frau?“
„Ja. Es stimmt etwas nicht.“
„Darf ich fragen, wie es um Ihre Intimbeziehung steht?“
„Bestens. Und falls Sie daran denken, dass meine Frau erheblich jünger ist als ich – sie kann sich nicht beklagen.“
„Wird die Ehe häufig vollzogen?“
„Regelmäßig.“
„Mit Abwechslung?“
„Selbstverständlich.“
Toby nickte. „Das hört sich gut an.“
„Wir kennen keine Tabus“, ergänzte der Industrielle. „Keine Hemmungen voreinander.“
„Dann“, sagte Toby, „verstehe ich nicht, warum Ihre Frau fremdgehen sollte.“
„Ich auch nicht“, seufzte Waldenfels. „Niemals wäre ich auf die Idee gekommen, dass Viktoria so etwas nötig hätte. Ich befriedige sie, so oft sie will und wie sie es will.“
„Kommen wir zum Kern der Sache“, sagte Toby nach einer kurzen Pause. „Sie möchten, dass ich Ihre Frau beobachte. Gleichzeitig halten Sie Ehebruch für unwahrscheinlich. Und dennoch reagieren Sie auf mein Inserat und bieten mir Ihre Ehefrau als Sexualobjekt an. Warum?“
Der Mann atmete tief durch. „Ich habe meine Frau bei einer Lüge ertappt.“
Er erzählte von den angeblichen Besuchen bei den Eltern, von den Telefonaten mit dem Schwager, von den Wochen, in denen Viktoria dort nie gewesen war. Toby hörte aufmerksam zu, stellte präzise Fragen, ließ sich jedes Detail schildern.
„Ihre Frau genießt viele Freiheiten?“
„Ja.“
„Reisen?“
„Regelmäßig.“
„Sie haben nie nachgeforscht?“
„Nie.“
„Bis jetzt“, sagte Toby leise.
Als der Auftrag schließlich klar formuliert war, blieb Toby ruhig. Beobachtung. Beweisführung. Sex, falls Untreue vorlag. Fotos als Absicherung. Sein Honorar formulierte er sachlich, beinahe beiläufig.
Ein Bild von Gerhard Richter.
Der Mann ahnte nicht, was er zusagte.
Das Foto der Ehefrau bestätigte Tobys Instinkt. Schönheit, Ausstrahlung, Sinnlichkeit. Eine Frau, die wusste, was sie tat – oder zumindest, wie sie wirkte.
„Wann können Sie beginnen?“, fragte Waldenfels.
„Noch heute.“
Händeschütteln. Ein letzter Blick auf Amelies Busen. Dann war der Mann verschwunden.
„Das war unser erster Kunde, oder?“, fragte die Sekretärin, als sich die Tür geschlossen hatte.
„Der erste hier“, antwortete Toby ruhig.
Das Gespräch mit Amelie entwickelte sich spielerisch, dann zunehmend zweideutig. Toby beobachtete sie, las ihre Reaktionen, ließ bewusst Raum zwischen den Worten. Schließlich sah er auf die Uhr.
„Schließ ab“, sagte er. „Und komm mit.“
Er nahm wieder in dem Sessel Platz, in dem zuvor sein Besucher gesessen hatte, als Amelie vor ihm stand.
„Komm aufs Schößchen, Amelie“, sagte Toby.
Sie lächelte, setzte sich, legte ihm einen Arm um den Hals. Ihre Brüste waren nur wenige Zentimeter von seinem Gesicht entfernt.
„Würdest du mit diesem Herrn Waldenfels auch ins Bett gehen, wenn ich es verlangen würde?“, fragte Toby ruhig.
„Nicht unbedingt.“
„Aber er ist sehr reich.“
„Das wäre ein Pluspunkt.“
„Und ein Minuspunkt?“
„Er ist keine Schönheit. Ich stelle mir meine Bettpartner attraktiver und jünger vor.“
„So wie mich“, grinste Toby und begann, Amelies linke Brust zu streicheln.
„Ahhhh ...!“, hauchte sie und zog den Pulli aus ihrem Rock. „Komm, zieh mir das Ding aus, mir ist sowieso zu warm.“
Toby streifte seiner Sekretärin den Pulli über den Kopf. Amelie konnte es sich wegen der Größe ihrer Brüste nicht leisten, ohne BH zu gehen. Weil Toby schon mal bei der Arbeit war, öffnete er gleich den Verschluss des Büstenhalters.
Amelie nahm ihn ab und warf ihn weg. Ihre Brüste waren jetzt nackt, schwer standen sie vor ihrem Körper ab, schwer, aber gar nicht so sehr hängend, wie man vielleicht hätte vermuten können. Die Brustwarzen waren groß, halb erigiert.
Amelie schmiegte sich wieder an ihren neuen Chef und zog seine Hand an ihre linke Brust.
„Spiel ein bisschen dran“, sagte sie. „Mir ist so danach.“
Er tat ihr den Gefallen, er hatte es ja selber gern. Erst zupfte er, dann streichelte er die ganze Brust.
„Wenn du mit ihm verheiratet wärst - würdest du ihn betrügen?“, setzte Toby die Unterhaltung fort.
„Äh? Wen meinst du?“
„Meinen Kunden von eben.“
„Ob ich ihn betrügen würde? Hm. Vielleicht.“
„Würdest du ihm unbedingt treu bleiben?“
„Wenn ich ihn liebte - ja. Liebt seine Frau ihn denn?“
„Es sieht so aus. Trotzdem verreist sie unter falscher Zielangabe.“
„Das kann auch andere Gründe haben.“
„Zum Beispiel?“
„Sie hat ein uneheliches Kind und besucht es heimlich im Waisenhaus.“
„Du hast eine tolle Fantasie, Amelie“, lachte Toby.
„Wie sieht seine Frau denn aus?“, wollte Amelie wissen.
Sie nahm eine ihrer Brüste und streichelte damit seine Wange. Seine Lippen schnappten nach der steifen Knospe und lutschten einen Moment daran, ehe er erwiderte: „Sie sieht einfach fantastisch aus. Sowohl äußerlich als auch in der Ausstrahlung. Unschuldig und sexy zugleich.“
„Das muss ein Engel sein“, sagte Amelie und tastete prüfend über die Hose ihres Chefs. Ja, er stand ihm bereits, sie bemerkte es mit Genugtuung.
„Das habe ich ihm auch schon gesagt“, lachte Toby. „Ein Mann, der bei ihrem Anblick keinen steifen Riemen bekommt, der ist kein Mann, das sage ich dir.“
„Also wirkt sie aufreizend?“
„Äußerst. Es sieht aus, als wolle sie ständig ihren Körper zur Schau stellen.“
„Warum strippt sie dann nicht?“
„Entschuldige - die Frau eines superreichen Industriellen kann doch nicht strippen!“
„Wieso nicht? Wenn es ihr Spaß macht?“
Toby knöpfte seine Hose auf. Er holte den steifen Bolzen heraus und drückte ihn Amelie in die Hand.
„Ich glaube“, sagte er, „wenn jetzt hier nichts passiert, dann kann ich nicht arbeiten.“
„Wieso nicht?“
„Lauf du mal mit einem Ständer in der Hose durch die Gegend!“
„Gut“, meinte sie, „ich mache ihn dir weich. Aber nur unter einer Bedingung.“
„Die wäre?“
„Ich möchte, dass du meine Fotze leckst.“
