Gerechtigkeit mit Silberspitzen - Charlie Richards - E-Book

Gerechtigkeit mit Silberspitzen E-Book

Charlie Richards

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Beschreibung

Unterwegs: Es heißt, dass man das, was einem fehlt, immer am letzten Ort findet, an dem man sucht. Manchmal findet man es auch, wenn man überhaupt nicht danach sucht. Kontra Belikov sucht seit fast sechzig Jahren nach seinem Gefährten Tim Laurent, nachdem er seine Chance vertan hat, indem er dem jungen Mann Zeit gab, das Leben kennenzulernen. Auf dem Rückweg zu seiner Gang ist er überrascht, aber dankbar, Tim in einer kleinen Stadt zu entdecken. Als Kontra Tim Avancen macht, ist die Chemie zwischen ihnen explosiv, aber gleich danach stößt Tim ihn von sich. Tim will nicht glauben, dass sie Gefährten sind und fühlt sich schuldig dabei, Zuneigung zu akzeptieren, da er seinen Geliebten, mit dem er fast zwanzig Jahre zusammen war, erst vor sechs Monaten verloren hat. Frustriert lässt Kontra Tim Freiraum und schwört sich, zu seinem Gefährten durchzudringen. Ihm diesen Freiraum zu geben scheint jedoch wieder einmal ein Fehler zu sein, da Kontra am nächsten Morgen feststellt, dass Tim entführt wurde. Kann Kontra Tim retten, herausfinden, warum die alte Herde seines Gefährten versucht, sie auseinander zu halten, und Tim davon überzeugen, dass sie dazu bestimmt sind, zusammen zu sein? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 24.000 Wörter

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

ÜBER CHARLIE RICHARDS

LESEPROBE:

Gerechtigkeit mit Silberspitzen

Unterwegs: Es heißt, dass man das, was einem fehlt, immer am letzten Ort findet, an dem man sucht. Manchmal findet man es auch, wenn man überhaupt nicht danach sucht.

Kontra Belikov sucht seit fast sechzig Jahren nach seinem Gefährten Tim Laurent, nachdem er seine Chance vertan hat, indem er dem jungen Mann Zeit gab, das Leben kennenzulernen. Auf dem Rückweg zu seiner Gang ist er überrascht, aber dankbar, Tim in einer kleinen Stadt zu entdecken. Als Kontra Tim Avancen macht, ist die Chemie zwischen ihnen explosiv, aber gleich danach stößt Tim ihn von sich. Tim will nicht glauben, dass sie Gefährten sind und fühlt sich schuldig dabei, Zuneigung zu akzeptieren, da er seinen Geliebten, mit dem er fast zwanzig Jahre zusammen war, erst vor sechs Monaten verloren hat.

Frustriert lässt Kontra Tim Freiraum und schwört sich, zu seinem Gefährten durchzudringen. Ihm diesen Freiraum zu geben scheint jedoch wieder einmal ein Fehler zu sein, da Kontra am nächsten Morgen feststellt, dass Tim entführt wurde. Kann Kontra Tim retten, herausfinden, warum die alte Herde seines Gefährten versucht, sie auseinander zu halten, und Tim davon überzeugen, dass sie dazu bestimmt sind, zusammen zu sein?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.

Länge: rund 25.000 Wörter

CHARLIE RICHARDS

Gerechtigkeit mit Silberspitzen

Kontras Menagerie 8

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „Silver-Tipped Justice“:

Charlie Richards

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2019

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

Übersetzt von: Sage Marlowe

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Widmung

Für alle meine Leser, die immer wieder Fragen stellen. Vielen Dank für euer Interesse, eure Ermutigung, Kritik und Anregungen.

Kapitel 1

„Scheiße!“, fauchte Kontra mit Blick auf die Verkehrszeichen, denen sie sich näherten. „Ich hasse Umleitungen.“

Payson lachte. „Och, ist doch nicht so schlimm, Boss“, neckte der Hyänenwandler.

Kontra schnaubte, drehte seinen Oberkörper und starrte Payson über die Schulter hinweg an, obwohl beide wussten, dass kein Feuer in seinem Blick lag. Nach so vielen Jahren auf seiner Maschine war es einfach, das Gleichgewicht zu halten, als er seinen Körper verdrehte.

Payson lachte nur noch mehr.

Kontra konnte sein vergnügtes Grinsen nicht unterdrücken. Sein Freund schien ihn immer aufheitern zu können. Natürlich schaffte der verrückte Wandler es auch, ihn gelegentlich bis zur Weißglut zu ärgern, so dass es sich größtenteils ausglich. Aber dennoch schätzte Kontra den Humor des Mannes.

Als Kontra ein weiteres oranges Schild sah, verlangsamte er sein Motorrad und machte sich bereit, den Anweisungen zu folgen. Als er die Wendung nach rechts gemacht hatte, brummte er: „Durch wie viele Kleinstädte denkst du, werden wir dieses Mal kriechen müssen?“

Er liebte es, die Landschaft zu betrachten, indem er die kleineren Highways und Schnellstraßen nahm, die die Nation durchkreuzten. Leider bedeutete dies auch, dass eine Umleitung ihn und seine Freunde weit von ihrem eigentlichen Weg abbringen konnte. Die Sehenswürdigkeiten, an denen sie dadurch vorbeikamen, waren jedoch oft hübsch.

„Ein Sechserpack Bier, dass es weniger als drei sind“, witzelte Payson.

Kontra grinste. „In Ordnung, darauf lasse ich mich ein. Vier oder mehr Städte und du schuldest mir eins“, antwortete er.

„Cool“, sang Payson und dachte offenbar, dass er die Wette gewinnen würde.

Obwohl Kontra Umleitungen wirklich hasste, besonders wenn er irgendwo anders sein sollte, wie jetzt, sagte er nichts mehr, als sie zuerst eine Stadt, dann zwei Städte durchquerten. Als er sah, wie die dritte am Horizont auftauchte, fragte sich Kontra, was seine Rudelkameraden wohl gerade taten.

Er sprach alle paar Tage mit Adam, einem weißen Tigerwandler, und Sam, einem großen texanischen Longhorn-Wandler. Er hatte erfahren, dass Yuma seinen menschlichen Gefährten gefunden hatte, und war begierig darauf, den Mann zu treffen. Yuma verdiente etwas Glück in seinem Leben. Kontra wusste mehr über die Geschichte des kleinen Pinguinwandlers als diesem klar war.

Es war nicht allgemein bekannt, dass Yuma mehrere Jahre als Prostituierter gearbeitet hatte, bevor Adam ihn gefunden und von der Straße geholt hatte. Adam und Yuma waren seiner Gang beigetreten, als Kontra entdeckte, dass Adam Bandagen und Heilmittel gestohlen hatte, nachdem Yuma von Schwulenhassern verprügelt worden war. Der arme Wandler hatte fast zwei Wochen gebraucht, um sich von den Knochenbrüchen und inneren Blutergüssen zu erholen.

Kontras Lächeln wurde wild, als er sich an die Auge-um-Auge-Rache erinnerte, mit der er es den verantwortlichen Menschen zurückgezahlt hatte. Ja, manchmal war es schon toll, ein Bärenwandler zu sein. Als sie an dem einzigen Stoppschild in der kleinen Stadt hielten, wandte sich Kontra um und grinste Payson an.

„In der nächsten Stadt halten wir zum Abendessen an“, sagte Kontra.

Payson grinste zurück. „Du willst nur dein Bier.“

Kontra zuckte die Achseln, verzog dann das Gesicht und rieb sich die Schulter. Vor nicht allzu langer Zeit hatten ihn Wachen in die Schulter geschossen, als er einen Freund beschützte. Zumindest hatte der Typ überlebt, was mehr war, als Kontra für die Männer, die auf sie geschossen hatten, sagen konnte.

Sie hatten angenommen, dass in der Anlage Wandler untergebracht waren, an denen experimentiert wurde, doch als sie dort ankamen, war die Anlage geräumt worden und alles, was auf sie wartete, waren mehrere Wachen. Kontra hasste Fallen, aber nicht so sehr wie einer der anderen. Jared, ein Mensch und der beste Freund des Mannes, auf den geschossen wurde, hatte als Vergeltung das Gebäude in die Luft gesprengt.

Zuerst war Kontra besorgt gewesen, es würde Aufmerksamkeit auf sie ziehen, dann aber erleichtert, als in den Nachrichten von einem Kurzschluss berichtet wurde. Er wollte nicht wirklich wissen, wie der Mensch die Explosion wie das Ergebnis einer fehlerhaften Verkabelung aussehen gelassen hatte. Das wollte Kontra ebenfalls vor niemandem zugeben.

Er und Payson fuhren weiter, und dreißig Minuten später erschien die nächste Stadt vor ihnen. Kontra grinste Payson an, der neben ihm fuhr. „Zeit für mein Bier“, sagte er.

Payson lachte. „Sicher, Boss. Wir bleiben also die Nacht hier?“

„Wenn es ein anständiges Motel gibt“, erwiderte Kontra und ließ seinen Blick über den Horizont schweifen. Gerade als er die Worte ausgesprochen hatte, erreichten sie das erste Haus und bogen dann um eine Kurve. „Na, schau mal an“, murmelte Kontra, und seine Brauen zogen sich zusammen. „Dieser Ort ist größer, als ich dachte.“

Eine kleine Stadt erstreckte sich vor ihnen in dem kleinen Tal zwischen ein paar Hügeln von beachtlicher Größe. Das Tempolimit wurde niedriger, als sie sich dem Stadtrand näherten, und Kontra nahm die rustikale Kleinstadtatmosphäre in sich auf. Sie kamen an Antiquitätengeschäften, Restaurants, einem Buchladen, mehreren Motels, Cafés und Bars vorbei.

Kontra wurde langsamer und lenkte seine Harley auf den Parkplatz eines Motels, das in gutem Zustand zu sein schien. Nachdem er den Ständer gesenkt hatte, nahm er seinen Helm ab, legte ihn auf den Benzintank zwischen seinen Schenkeln und fuhr mit den Fingern durch sein zotteliges, dunkles Haar mit den silberfarbenen Spitzen. Er band die schulterlange Mähne mit einem Gummiband zusammen und schwang sein Bein von seiner Maschine.

Er ging durch die Tür mit der Aufschrift Büro, Payson auf den Fersen. Kontra bezahlte für ein Zimmer mit zwei Queen Size-Betten und kehrte zurück nach draußen.

„Teilen wir uns ein Zimmer, Boss?“, fragte Payson, der rechts neben Kontra ging.

Kontra grinste, als er den amüsierten Ausdruck seines Freundes bemerkte, und schüttelte den Kopf. „Glaubst du wirklich, dass du in einer kleinen Stadt wie dieser jemanden abschleppen kannst, Payson?“, neckte er.

Payson lachte. „Vail würde es schaffen“, bemerkte er.

Lachend dachte Kontra an den Wolfswandler in seinem Rudel, der sich dagegen sträubte, einen Gefährten zu finden. „Ja, er würde es wahrscheinlich irgendwie schaffen.“

Vail war schon fast fünfzehn Jahre mit Kontras Gang zusammen unterwegs. In dieser Zeit hatte er sich als der Playboy der Gang etabliert. Wohin sie auch gingen, der Wolfswandler schaffte es irgendwie, einen niedlichen Twink zu finden, um ein bisschen Spaß für die Nacht zu haben, aber immer nur für eine Nacht. Der Wandler lehnte jede Verpflichtung außerhalb seiner Gang ab. Kontra hatte keine Ahnung warum. Die meisten Wandler wollten ihren Gefährten finden. Vail behauptete das genaue Gegenteil und hoffte, dass er niemals diese vom Schicksal auserwählte Person finden würde.

Kontra öffnete die Tür und warf seine Satteltaschen auf das Bett neben der Tür. Er drehte sich um und grinste Payson an. „Weißt du was? Wenn du jemanden finden solltest, mit dem du dich … heute Abend unterhalten möchtest, werde ich ein zweites Zimmer nehmen.“

Payson schnaubte und verdrehte die Augen. „Na klar. Los, gehen wir uns was suchen, um uns den Staub von der Straße aus der Kehle zu spülen.“

„Klingt nach einem großartigen Plan“, antwortete Kontra. Er trat aus dem Motelzimmer und blickte auf die nahegelegenen Schaufenster. Kontra entdeckte ein Lokal im Pub-Stil, das mit den besten Hähnchenflügeln des Staates warb, und zeigte darauf. „Das da okay?“

Payson zuckte die Achseln „Sicher, Boss.“

Kontra ging die Straße entlang bis zur Ecke, überquerte die Straße und trat in das Lokal. Seine Augen gewöhnten sich fast augenblicklich an das gedämpfte Licht und er ging zu einer Sitznische im hinteren Bereich. Payson machte an der Theke halt und bestellte höchstwahrscheinlich ein paar Bier.

Kontra setzte sich auf die Sitzbank, streckte die Beine aus, entspannte sich und seufzte tief. Der kurze Spaziergang und der richtige Sitz fühlten sich gut an, nachdem er zehn Stunden mit seinem Motorrad gefahren war und nur gelegentlich eine Pause eingelegt hatte, um zu tanken und die Monotonie zu durchbrechen. Sein Mundwinkel krümmte sich leicht, als er Payson beobachtete, der mit einem Bier in jeder Hand auf ihn zu kam.

Payson stellte eines vor ihn hin, rutschte dann in die Nische und halb über den U-förmigen Sitz, sodass sein Rücken zur Wand zeigte und er hinausschauen konnte. Kontra hob sein Glas und stieß damit gegen Paysons.

Er nahm einen kräftigen Schluck und summte vor Vergnügen, als das kalte, dunkle Gebräu seinen Hals hinunterlief. „Sehr gut“, murmelte er anerkennend.

Sein Kumpel zwinkerte und nahm einen großen Schluck von seinem eigenen Getränk. Sie saßen in geselliger Stille da und sahen sich eine große, schmale Karte an, die auf der einen Seite Essen und auf der anderen Getränke anbot. Es war typisch für eine solche Kneipe, gebratene Zwiebelringe, scharfe Hähnchenflügel, gefüllte Kartoffelschalen und fettige Burger. Kontra leckte sich die Lippen. Perfekt!

„Hallo, meine Herren“, begrüßte ihn ein Kellner. „Was kann ich Ihnen bringen?“

Kontra warf dem Mann einen Blick zu und sah breite Schultern, die unter einem schwarzen T-Shirt versteckt waren, ein einnehmendes Lächeln und das freundliche Leuchten in seinen braunen Augen. Er war etwas überrascht, dass der Mann von ihm nicht eingeschüchtert zu sein schien, aber der Typ war um die eins neunzig groß und sah aus, als könnte er ganz gut auf sich selbst aufpassen. Ihr Kellner, und wahrscheinlich der Besitzer der Kneipe, wenn Kontra sich nicht täuschte, stieß wahrscheinlich nicht auf etwas, mit dem er nicht selbst zurechtkam.

Das freundliche Lächeln mit einer leichten Krümmung seiner Lippen erwidernd, sagte Kontra: „Ich hätte gern einen doppelten Cheeseburger mit Speck, vielen Gurkenscheiben, wenig Senf.“ Er tippte auf die Karte und fügte hinzu: „Dazu noch ein paar von diesen Kartoffelschalen.“

Der Mensch grinste. „Sie werden nicht enttäuscht sein.“ Er drehte sich um und zog eine Augenbraue in stummer Frage hoch, als er Payson anschaute.

„Ich werde den gleichen Burger nehmen, aber machen Sie bei meinem noch Pilze und Jalapeños drauf“, antwortete Payson.

Ihr Kellner nickte. „Sicher.“ Er sah auf ihr halb getrunkenes Bier. „Wollen Sie noch ein neues zum Essen?“

„Vielleicht sogar schon vorher“, antwortete Kontra und schenkte dem Menschen endlich ein wahres Lächeln. Er mochte es, wenn ein Kellner aufmerksam war.

Der Mann lachte und nickte. „Ich bin Shep. Rufen Sie einfach nach mir, wenn Sie es wollen, und Sie bekommen es sofort.“

„Danke, Shep. Das werden wir tun.“ Kontra hob sein Glas und neigte dankend seinen Kopf, bevor er einen weiteren Schluck nahm.

Ihre Kartoffelschalen kamen schnell, zusammen mit einer weiteren Runde Bier.

---ENDE DER LESEPROBE---