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Werwolf Cord Briggs hat nach einem heftigen Kampf mit seinem ehemaligen Wolfsrudel seelische und körperliche Wunden davongetragen und will allein sein, um zu heilen. Das Letzte, was er erwartet, ist, den Geruch seines Gefährten während eines Laufs wahrzunehmen. Cord weiß, dass Cam der einzig Wahre für ihn ist, aber wird der Mensch in der Lage sein, an seinen Unzulänglichkeiten vorbeizuschauen und ihm eine Chance zu geben? Cameron braucht einen Urlaub und beschließt, einige Tage auf dem Land zu verbringen. Als Cams Auto mit einer Panne liegenbleibt und er plötzlich von zwei Wandlern angegriffen wird, glaubt Cam, dass es um ihn geschehen ist. Das Letzte, was er erwartet, ist seine Rettung durch eine der furchterregenden Bestien von Iron Stone. Cord erschreckt ihn, aber Cam fühlt sich auch zu dem sexy Werwolf hingezogen. Cord mag denken, dass seine alten Verletzungen ihrer Beziehung im Weg stehen werden, aber Cam will Cord beweisen, dass seine Narben ihn nicht stören. Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 28.000 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2019
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
ÜBER JANE PERKY
LESEPROBE:
Gesetzloses Biest
Werwolf Cord Briggs hat nach einem heftigen Kampf mit seinem ehemaligen Wolfsrudel seelische und körperliche Wunden davongetragen und will allein sein, um zu heilen. Das Letzte, was er erwartet, ist, den Geruch seines Gefährten während eines Laufs wahrzunehmen. Cord weiß, dass Cam der einzig Wahre für ihn ist, aber wird der Mensch in der Lage sein, an seinen Unzulänglichkeiten vorbeizuschauen und ihm eine Chance zu geben?
Cameron braucht einen Urlaub und beschließt, einige Tage auf dem Land zu verbringen. Als Cams Auto mit einer Panne liegenbleibt und er plötzlich von zwei Wandlern angegriffen wird, glaubt Cam, dass es um ihn geschehen ist. Das Letzte, was er erwartet, ist seine Rettung durch eine der furchterregenden Bestien von Iron Stone. Cord erschreckt ihn, aber Cam fühlt sich auch zu dem sexy Werwolf hingezogen. Cord mag denken, dass seine alten Verletzungen ihrer Beziehung im Weg stehen werden, aber Cam will Cord beweisen, dass seine Narben ihn nicht stören.
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.
Länge: rund 28.000 Wörter
JANE PERKY
Gesetzloses Biest
Beasts of Iron Stone: Die Bestien 2
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „Outlaw Beast“:
Jane Perky
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2019
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:
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„Achtung, Cam, Brody ist gerade mit Mitch reingekommen“, murmelte Gary, der derzeit die Kasse bediente.
Cam wandte seinen Blick von der Cappuccino-Maschine ab, um sich im Café umzusehen. Zu dieser Zeit, nach dem Andrang in den Morgenstunden, aber noch vor der Mittagszeit, war es relativ leer. Scheiße.
Als er Brodys zurückgegeltes blondes Haar und großspuriges Lächeln sah, und wie sein Arm locker über Mitchs Schultern gelegt war, tauchte er seinen Kopf unter die Theke. Die plötzliche Bewegung ließ seine Brille fast runterfallen, aber er schob sie wieder auf seine Nase. Sein Herz hämmerte, und verdammt noch mal, er hatte geglaubt, er hätte alle seine Sorgen mit ein paar Sixpacks und seinem geliebten Keksteig-Eis verdrängt, aber der Schmerz in seiner Brust flammte wieder auf.
Brody wusste, dass er in dieser Filiale arbeitete, verdammt noch mal. Machte das Arschloch dies absichtlich, oder hatte Brody es einfach vergessen, weil es nicht wichtig war, genau wie die letzten zehn Jahre, in denen sie zusammengelebt hatten? Sekunden verwandelten sich in Stunden, und er warf Gary einen Blick zu, der aussah, als wollte er etwas sagen, dann hörte er Brodys Stimme.
„Ein großer schwarzer Kaffee, und was wolltest du noch gleich, Baby?“, fragte Brody. „Einen Mokka-Frap?“
Die nervige Stimme von Mitch ertönte. „Oh, Brody. Du weißt, dass ich auf mein Gewicht achte, aber ich denke, ich kann mich für einen Tag belohnen. Fettarme Milch und keine Schlagsahne.“
„Wofür belohnst du dich, Baby?“
Brodys Übelkeit erregende Stimme brachte Cam dazu, kotzen zu wollen, weil Brody in all den Jahren, die sie zusammen gewesen waren, nie so aufrichtig oder süß geklungen hatte.
„Dafür, dass ich dich an Land gezogen habe, Dummerchen.“
Gott, es fühlte sich wie eine Ewigkeit an, die er sich dort versteckte, in einer Ecke hockend. Brody war ein verdammter Wandler, zum Teufel noch mal. Er roch wahrscheinlich, dass Cam unter dem Tresen kauerte. Kleiner Angsthase. Warum er sich an diesen miesen Spitznamen erinnerte, den die Tyrannen in der High School ihm gaben, wusste er nicht, aber es schien eine Ewigkeit zu dauern, bevor Gary in seine Richtung gestikulierte.
„Watson, wo ist der Cappuccino?“, verlangte Tom, ihr Manager, zu wissen. Cam verzog das Gesicht. Das musste jeder im Coffee Shop gehört haben, Brody und Mitch eingeschlossen. „Was zum Teufel machst du unter der Theke? Es gibt kein verdammtes Erdbeben, und ich bezahle dich nicht dafür, auf dem Boden zu hocken.“
Cam errötete und merkte, dass sein gesamtes Gesicht, einschließlich Wangen und Hals, warm wurden.
„Cam, es ist in Ordnung, sie sind so damit beschäftigt, einander die Zunge in den Hals zu stecken, dass sie nichts gehört haben. Wahrscheinlich. Außerdem ist Brody sowieso immer schwer von Begriff und egoistisch“, fuhr Gary fort.
Langsam stand er wieder auf. Cam wusste nicht, was er ohne seinen besten Freund tun würde. Sie waren befreundet, seit er zwölf war. Cam war das neue, seltsame Emo-Kid in der Schule gewesen, mit dem jeder Mitleid hatte, weil er gerade seine Mutter verloren hatte, aber das interessierte Gary nicht. Seit seine Mutter gestorben war, war Gary seine einzige emotionale Unterstützung gewesen.
Er servierte den Cappuccino und sah prompt, wie Brody sich zur Theke drehte. Für einen Moment trafen sich ihre Blicke.
„Ich mache jetzt meine fünf Minuten Pause“, sagte Cam an Tom gewandt und ging ohne ein weiteres Wort in den Pausenraum der Angestellten.
Der war eher ein begehbarer Schrank mit einem Tisch voller Schrammen und zwei Stühlen, aber es würde reichen. Er setzte sich auf einen der Stühle, ehe ihm klar wurde, dass er keine geschlossenen Räume mochte. Cam begann zu schwitzen, rieb immer wieder die Hände über die Jeans. Seine Brust verengte sich, und es fühlte sich schwer an zu atmen. Er nahm seine Schürze ab und atmete ein und aus, wie sein Arzt ihn angewiesen hatte, wenn er dachte, er würde eine Panikattacke bekommen.
Cam zuckte zusammen, als ihm aufging, wie er sich benahm. Er konnte sich nicht einmal zusammenreißen, wenn sein Ex-Freund an seinem Arbeitsplatz aufkreuzte.
„Dafür, dass ich dich an Land gezogen habe, was für ein Scheiß“, wiederholte er murmelnd Mitchs Worte.
Den doppelten Verrat durch die angebliche Liebe seines Lebens und seinen Freund hatte er noch immer nicht überwunden. Er dachte immer, Mitch wäre auf seiner Seite. Cam hätte wissen müssen, dass etwas nicht stimmte, als Mitch vor all den Jahren unangemessene Andeutungen bei Brody machte. Ein Klopfen an der Tür ließ ihn zusammenzucken.
Bitte Gott, lass es nicht Brody sein, dachte er in Panik. Er entspannte seine Schultern, als Gary die Tür öffnete.
„Sie sind gegangen, aber ich habe diesem Arschloch gesagt, dass er das nächste Mal in einen anderen Coffee Shop gehen soll“, sagte Gary und lehnte sich gegen den Türrahmen.
Gary war wie er ein Mensch, aber Gary hatte die Eier, sich einem Wandler entgegenzustellen. Nicht, dass Brody besonders bedrohlich wirkte. Sein Tier war ein Rotluchs. Trotzdem hatte Brody das ganze Paket – gutes Aussehen, er war ein Wandler und verfügte über viel Charme.
„Du siehst schrecklich aus“, sagte Gary. „Alles in Ordnung?“
Cam wollte seinem besten Freund gerade seine übliche Antwort geben. Seit Wochen log er Gary und sich selbst vor, dass er über Brody hinweg war, aber er täuschte niemanden. Cam glaubte nicht, dass er je wieder jemandem vertrauen konnte, und dabei hatte er gedacht, dass diese Stadt groß genug für ihn und Brody wäre. „Mir geht es nicht gut“, flüsterte er. „Ich bin gerade jetzt fast durchgedreht.“
„Nicht nur fast, du bist“, sagte Gary wenig hilfreich.
„Oh, danke. Zumindest habe ich keinen heißen Kaffee über Mitchs Hemd geschüttet oder etwas Witziges zu Brody gesagt.“
„Nun, du hättest es tun sollen. Diese beiden Bastarde haben es verdient.“
Er seufzte. „Wem will ich was vormachen? Ich bin nicht so, ich bin immer noch ein kleiner Angsthase, Gary. Ich war noch nie so mutig oder direkt wie du.“
„Kleiner Angsthase? Komm schon, Cam. Das war vor einer Ewigkeit. Wir sind jetzt erwachsen.“
„Lustig, ich fühle mich immer noch wie dieses naive Kind.“
„Vielleicht brauchst du mal eine Pause. Hör zu, lehne meine Idee nicht ab, bevor du sie gehört hast, aber du weißt, dass mein Onkel Bobby eine Hütte in Iron Stone hatte?“
Oh ja, Cam hatte diese Geschichte schon mal gehört.
„Offenbar hat er sie meinem Cousin Rem vererbt, und der hat daraus eine Art Ferienpark gemacht. Er lädt mich immer wieder ein, ihn zu besuchen. Warum fährst du nicht stattdessen hin? Es ist kostenlos und du könntest die Stadt verlassen und Zeit in der Natur verbringen“, schlug Gary vor.
Cam verdrehte die Augen. „Gary, du erinnerst dich daran, dass alles, was wir je getan haben, um in der Natur zu sein, ein Spaziergang im Park war, oder? Keiner von uns besitzt auch nur eine Wander- oder Campingausrüstung.“
Zur gleichen Zeit dachte Cam, dass es vielleicht gar nicht so schlimm wäre, allein in der Wildnis zu sein. Er musste sich nicht dem täglichen Smog der Stadt oder dem Lärm stellen. Kein Grund, an seinen aussichtslosen Job zu denken oder, was noch wichtiger war, versehentlich auf Brody und Mitch zu stoßen.
„… kann man leihen“, sagte Gary.
„Ich bin bereit dafür“, unterbrach er Gary und hielt inne.
Gary stieß ein Quietschen aus und grinste. „Das sind tolle Neuigkeiten. Lass mich Rem kontaktieren, aber du kannst praktisch sofort los. Rem will unbedingt einen Gast bei sich haben und sehen, wie das Erlebnis auf einen wirkt.“
„Rem klingt, als wäre er ein netter Kerl“, sagte er.
Gary nickte. „Wir sind einander nicht sehr nahe, aber wir haben uns einige Male getroffen, wenn ich die Stadt besuchte, in der er früher lebte. Wir hätten gute Freunde sein können, wenn wir nicht so weit voneinander entfernt gewesen wären. Er erinnert mich tatsächlich an dich.“
„An mich? Du meinst unsicher und ohne Selbstvertrauen?“, fragte er.
Gary schüttelte den Kopf. „Du bist gerade in einer düsteren Phase, aber mit der Zeit wirst du über Brody hinwegkommen. Wer weiß? Du könntest dort einen heißen, sexy Kerl finden.“
Er lachte. „Mitten im Nirgendwo? Mach mal halblang. Aber danke, dass du mir geholfen hast, Gary. Ich glaube, ich brauche diesen Urlaub wirklich.“
Es war nicht so, als würde Tom traurig sein, ihn gehen zu sehen, denn angesichts der schlechten Wirtschaftslage wäre es leicht, Ersatz zu finden. Cam hatte sich selbst gesagt, dass der Coffee Shop nur eine vorübergehende Sache sein würde, aber niemand wollte ihn einstellen, und sein Kunststudium half ihm auch nicht weiter. Er konnte sich sicherlich auf der Veranda einer gemütlich aussehenden Hütte sitzen sehen, eins mit der Natur sein und so.
Cam schaute sich im Fernsehen Sendungen an, in denen es ständig darum ging, dass Leute sich vom modernen Leben verabschiedeten und in die Wildnis gingen. Das könnte er tun. Obwohl er immer ein vorsichtiger Typ gewesen war, jemand, der alle seine Entscheidungen hinterfragte, war dies der Moment, um leichtsinnig zu sein. Cam war vierundzwanzig und kam im Leben nicht weiter. Auf dem College hatte er sich vorgestellt, mit einem wunderbaren Partner verlobt oder verheiratet zu sein. Aber diese Träume waren schon vor langer Zeit zerplatzt, lange bevor Brody ihn betrog. Das Leben war überhaupt nicht wie die romantischen Liebesgeschichten, die er gerne las. Einige Zeit allein zu sein würde helfen, und vielleicht konnte er sogar wieder einen Pinsel oder einen Zeichenstift in die Hand nehmen. Das hatte ihm früher Spaß gemacht, als er noch Träume hatte, es mit seiner Kunst zu schaffen.
Verdammt, er konnte sogar versuchen, sich im digitalen Bereich künstlerisch zu betätigen und seinen alten Laptop zu nutzen. Zwei Schichten zu arbeiten laugte ihn so sehr aus, dass er am Ende eines langen Tages nicht mehr viel tun konnte. Die meiste Zeit brach Cam einfach im Bett zusammen, schlief bei eingeschaltetem Fernseher ein und wachte am nächsten Tag auf, nur um das alles zu wiederholen.
Kein besonders aufregendes Leben, das wusste er. Zeit für ihn, seine Batterien aufzuladen und wirklich darüber nachzudenken, wohin er mit seinem Leben wollte.
Cord Riggs wachte auf, und sein ganzer Körper war schweißgebadet. Die Erinnerung an seinen letzten Alptraum war frisch in seinem Kopf, Gedanken an Klauen und Zähne, die an seinem Fell rissen, Wölfe, die bereit waren, ihn in Stücke zu reißen. Er berührte die gezackten Narben an Brust, Wange und Hals, als er an sie dachte. Vor zwei Monaten entschied sich sein älterer Bruder Rhett, den Alpha des Rudels herauszufordern, das Cord und seine beiden Brüder rausgeworfen hatte. Sie waren immer wilder und ungezähmter gewesen und wurden daher vom Silver River-Rudel als vorhersehbare Bedrohung betrachtet.
Das Problem war, dass alle Kämpfer des Silver River-Rudels sich weigerten, ihn und Rhett in die Nähe des Alphas oder seines Sohnes Barry, dem zukünftigen Alpha, zu lassen.
Trotz all ihrer Kraft und den Monstern in ihrem Inneren, mit denen sie geboren worden waren, konnten sie nicht ein ganzes Rudel allein übernehmen. Es war eine Selbstmordmission gewesen, und wenn sein Bruder Ford nicht dazugekommen und sie gerettet hätte, wären sie beide tot. Er ballte die Fäuste und ein Muskel zuckte in seiner Wange. Er war immer noch sauer auf Rhett wegen dieser Entscheidung, auch wenn er mitgegangen war, weil sie immer auf den anderen aufpassten.
Ein Knurren kam von seinen Lippen, wild, ungebeten. Er brach in kalten Schweiß aus, als das Biest, mit dem er seine Haut teilte, an die Oberfläche stürmte, begierig darauf, sich zu befreien. Er und seine Brüder waren mit unkontrollierbaren Tieren geboren worden, aber nach diesem Vorfall wollte sein Tier jeden einzelnen Silver River-Kämpfer töten, Rache nehmen, auch wenn das bedeutete, dabei zu sterben.
Fuck, aber das würde ihn nicht besser machen als Rhett. Er stieß die Bettdecke weg und stand auf. Cord warf einen Blick auf seine neu eingerichtete Hütte mit dem einen Schlafzimmer. Nachdem das Rudel sie zu Gesetzlosen gemacht hatte, lebten er und seine Brüder weit voneinander entfernt. Alles änderte sich jedoch, als Ford seinen Gefährten Rem traf und sich mit ihm verpaarte. Rem hatte das Land seines Onkels geerbt und bot Cord und Rhett eine Unterkunft an.
Sie verbrachten die letzten Wochen damit, diese Hütten für Rems Ferienpark zu errichten. Zwei dieser Hütten gehörten Rhett und ihm. Ein Zuhause für sie, hatte Rem gesagt. Das hatten sie nie gehabt, weil sie in Silver River aufgewachsen waren und nur Misstrauen und Hass gekannt hatten. Ihre eigenen Eltern verließen sie, nachdem sie entschieden hatten, dass drei widerspenstige wilde Jungen mit furchteinflößenden Bestien in ihrem Inneren aufzuziehen zu viel Mühe war.
Cord tappte aus seiner Hütte und rief nach seinem Wolf. Wie die meisten Wandler schlief er nackt, so dass der Verwandlung keine Kleidung im Weg war. Pelz bedeckte seine Brust, Arme und Beine. Knochen brachen, Organe verlagerten sich.
