4,49 €
Dieses Buch bietet einen umfassenden und leicht verständlichen Einblick in die Grundausbildung bei der Bundeswehr. Es begleitet angehende Soldatinnen und Soldaten Schritt für Schritt durch die ersten Wochen ihres Dienstes – mit klaren Erklärungen, persönlichen Tipps aus der Praxis und einem ehrlichen Blick auf Herausforderungen und Chancen. Ob körperliche Fitness, Waffenausbildung, Kameradschaft oder politische Bildung – hier erfahren Sie alles, was Sie wirklich erwartet. Ideal zur Vorbereitung für junge Menschen, Eltern, Interessierte und alle, die mehr über das Leben in Uniform erfahren möchten. Achtung: Marcus Petersen-Clausen verwendet zum Erstellen seiner Texte meistens künstliche Intelligenz (und muss das angeben, was er hiermit macht)! Köche-Nord.de
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2025
Grundausbildung bei der Bundeswehr
Untertitel:
Ein verständlicher Einstieg in den militärischen Alltag – Für alle, die sich vorbereiten wollen
Vorwort
Dieses Buch richtet sich an alle, die sich für die Grundausbildung bei der Bundeswehr interessieren – ganz gleich, ob sie bereits einen Dienst anstreben oder einfach nur mehr über den Ablauf und die Inhalte erfahren möchten.
Viele junge Menschen treten ihren Dienst bei der Bundeswehr mit gemischten Gefühlen an: Neugier, Vorfreude, Unsicherheit und manchmal auch Angst. All das ist völlig normal. Genau aus diesem Grund wurde dieses Buch verfasst: Es soll Ihnen einen ehrlichen, leicht verständlichen und strukturierten Überblick über die Grundausbildung geben.
Die Kapitel sind so aufgebaut, dass Sie Schritt für Schritt nachvollziehen können, was Sie in den ersten Wochen bei der Bundeswehr erwartet. Dabei geht es nicht nur um körperliche Anforderungen oder militärische Abläufe, sondern auch um zwischenmenschliche Erfahrungen, Alltagsroutinen, Werte und Möglichkeiten für Ihre Zukunft – in Uniform und darüber hinaus.
Ob Sie einen Hauptschulabschluss, einen Realschulabschluss oder einen anderen Bildungsweg haben – dieses Buch möchte Mut machen und Orientierung geben. Es soll helfen, besser vorbereitet zu sein – auf das, was kommt. Und es soll zeigen: Die Grundausbildung ist fordernd, aber sie bietet auch viele Chancen.
Freundliche Grüße,
Marcus Petersen-Clausen
https://www.Köche-Nord.de
(MITGLIED IN DER PARTEI MENSCHEN, UMWELT, TIERE - TIERSCHUTZPARTEI.DE)
Haftungsausschluss:
Dieses Buch dient ausschließlich der allgemeinen Information. Es erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder rechtliche Verbindlichkeit. Alle Angaben wurden mit großer Sorgfalt zusammengestellt. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich einzelne Abläufe, Vorschriften oder Zuständigkeiten bei der Bundeswehr im Laufe der Zeit ändern.
Wichtig:
Dieses Buch wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt. Es ersetzt keine offizielle Beratung durch die Bundeswehr, keine persönliche Eignungsfeststellung und keine verbindliche Auskunft durch das Karriereberatungsbüro der Bundeswehr oder das Verteidigungsministerium.
Der Autor übernimmt keine Haftung für Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Buches getroffen werden. Für verbindliche Informationen und aktuelle Regelungen wenden Sie sich bitte an die zuständigen Stellen der Bundeswehr.
Inhaltsverzeichnis:
Was ist die Grundausbildung?
Warum ist Disziplin wichtig?
Kameradschaft – Zusammenhalt und Vertrauen
Die Bundeswehr – Aufgaben und Organisation
Die Uniform – richtig tragen und pflegen
Einführung in die Waffe G36
Grundlagen der Waffensicherheit
Der Umgang mit der Waffe – erste Schritte
Waffensachkundeprüfung – Vorbereitung und Inhalt
Funkverkehr und Funkdisziplin
Marschieren lernen – Gleichschritt und Haltung
Antreten – was bedeutet das?
Befehle richtig verstehen und ausführen
Erste Hilfe Grundlagen
Umgang mit Munition – sicher und verantwortlich
Orientierung im Gelände – Karte und Kompass
Tarnung und Verhalten im Gelände
Verhalten in Gefahrensituationen
Umgang mit Stress und Belastung
Ernährung und Gesundheit in der Grundausbildung
Sport und körperliche Fitness
Übungen zur Teamarbeit
Kommunikation in der Truppe
Verhaltensregeln in der Kaserne
Hygiene und Sauberkeit
Waffensachkundeprüfung – Ablauf und Bedeutung
Sprechfunk und Funkdisziplin
Marschordnung und Antreten im Alltag
Sicherheit im Gelände – Orientierung und Gefahren
Kameradschaft und Zusammenhalt
Körperliche Fitness – mehr als Sport
Sanitätsdienst – Erste Hilfe im Einsatz
Das G36 – Aufbau und Funktion
Waffenpflege und Reinigung
Verhalten auf der Schießbahn
Umgang mit Munition
Marschieren in der Gruppe
Befehle empfangen und geben
Orientierung im Gelände – Karte, Kompass und Lage
Tarnung und Verhalten im Feld
Waffenkunde – Aufbau und Umgang
Waffenpflege und Reinigung – Schritt für Schritt
Verhalten auf der Schießbahn – Sicherheit und Kommandos
Der erste Schuss – Technik und innere Ruhe
Schießübungen mit steigender Schwierigkeit
Verhalten im Gelände – Schießen und Tarnen als Einheit
Erste Hilfe im Einsatz
Kommunikation im Einsatz
Verhalten bei Gefahrensituationen
Abschluss der Grundausbildung – Rückblick und Ausblick
Fragequiz
Nachwort
Literaturverzeichnis
Kapitel 1: Der erste Tag in der Grundausbildung – Ankommen, orientieren, durchatmen
Der erste Tag in der Grundausbildung bei der Bundeswehr ist für viele ein sehr besonderer Moment. Alles ist neu: die Umgebung, die Menschen, die Kleidung, die Sprache. Wer zum ersten Mal eine Kaserne betritt, spürt sofort, dass hier andere Regeln gelten als im zivilen Leben. Es beginnt mit dem Eintreffen in der Einheit. Meistens reisen die neuen Soldatinnen und Soldaten mit dem Zug oder dem Auto an und finden sich am Kasernentor ein, wo sie begrüßt werden. In der Regel stehen dort Ausbilder oder erfahrene Soldaten bereit, die helfen, sich zu orientieren.
Nach dem Empfang wird man auf die Stube eingeteilt. Die „Stube“ ist der einfache Begriff für das Zimmer, das man sich in den nächsten Wochen mit anderen Kameradinnen oder Kameraden teilen wird. Häufig wohnen vier bis sechs Personen zusammen. Das ist für viele ungewohnt, weil man sich an das Leben in Gemeinschaft erst gewöhnen muss. Es gibt feste Betten, Spinde für Kleidung und persönliche Dinge, und bestimmte Regeln für Ordnung und Sauberkeit. Schon an diesem ersten Tag wird erklärt, wie man sein Bett richtig macht, wie die Kleidung gefaltet wird und was im Spind wie zu liegen hat.
Nach dem Beziehen der Unterkunft folgt meist eine Begrüßungsveranstaltung. Dort stellt sich der Kompaniechef oder die Kompaniechefin vor. Auch die Ausbilder sprechen ein paar Worte. Es wird erklärt, was in den nächsten Tagen passieren wird, welche Rechte und Pflichten man hat, und wie der Tagesablauf aussehen wird. Oft erhält man auch erste Unterlagen – zum Beispiel ein Dienstplan, Belehrungen zum Thema Sicherheit oder Hinweise zum Verhalten in der Kaserne.
Ein besonders spannender Moment für viele ist die Übergabe der Uniform und Ausrüstung. Jeder erhält seine persönliche Bekleidung: Tarnanzug, Feldjacke, Stiefel, Kopfbedeckung und vieles mehr. Auch ein Spindschloss, ein Wäschebeutel, Hygieneartikel und später eventuell ein Gewehr (aber noch ohne Munition) gehören zur Ausstattung. Wer die Uniform anzieht, spürt sofort: Jetzt beginnt etwas Neues. Die Kleidung fühlt sich ungewohnt an, aber sie verbindet alle miteinander – egal, aus welchem Bundesland man kommt, ob man Hauptschulabschluss oder Abitur hat.
Der erste Tag ist geprägt von vielen Eindrücken. Man lernt Namen, Abläufe, Gebäude und Regeln kennen. Das kann anstrengend und auch überfordernd wirken. Darum ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und Schritt für Schritt alles aufzunehmen. Niemand erwartet, dass man am ersten Tag alles kann. Aber man erwartet, dass man zuhört, mitmacht und sich bemüht, ein Teil der Gemeinschaft zu werden.
Die Ausbilder achten genau darauf, wie sich die neuen Rekrutinnen und Rekruten verhalten. Wer freundlich, aufmerksam und hilfsbereit ist, wird schnell in die Gruppe aufgenommen. Es ist völlig normal, sich fremd zu fühlen. Doch durch Gespräche mit den anderen merkt man bald: Alle sind nervös. Alle wissen nicht genau, was kommt. Und genau deshalb hilft es, sich gegenseitig Mut zu machen.
Am Ende des ersten Tages ist man oft müde, aber auch stolz. Denn man hat den ersten Schritt gemacht – in eine Zeit, die prägend sein wird. Eine Zeit, in der man nicht nur andere Menschen kennenlernt, sondern vor allem auch sich selbst.
Zwei Tipps aus der Praxis:
Tipp 1: Bringen Sie zur Anreise unbedingt alle geforderten Unterlagen mit (z. B. Impfpass, Personalausweis, Bankverbindung, Gesundheitsfragebogen). Das erspart unnötigen Stress am ersten Tag.
Tipp 2: Zeigen Sie von Anfang an Teamgeist. Helfen Sie Ihren Zimmerkameraden beim Einräumen oder Fragen. Wer sich hilfsbereit zeigt, gewinnt schnell das Vertrauen der Gruppe – und das macht den Einstieg viel leichter.
Kapitel 2: Der Tagesablauf – Struktur, Disziplin und Gewöhnung
In der Grundausbildung bei der Bundeswehr ist der Tagesablauf streng geregelt. Das beginnt oft schon vor dem ersten Sonnenstrahl. Der Tag startet in vielen Einheiten gegen 5:30 Uhr, manchmal auch früher. Dann ertönt der Weckruf – entweder durch einen Signalton, einen Gong oder die direkte Ansprache durch einen Ausbilder.
Von diesem Moment an läuft alles nach einem festen Zeitplan ab. Zuerst heißt es: Aufstehen, Waschen, Anziehen und Betten machen – alles in kurzer Zeit. Das Bett muss akkurat gemacht sein: Decke glatt, Kissen richtig platziert, alles ordentlich. Die Stube wird anschließend für eine mögliche Kontrolle vorbereitet. Man nennt das „Stuben- und Spinddienst“. Es wird kontrolliert, ob alles sauber, ordentlich und nach Vorschrift aussieht.
Nach dem Stuben- und Spinddienst folgt meist das Frühstück in der Truppenküche. Die Verpflegung ist einfach, aber nahrhaft. Man hat etwa 20 bis 30 Minuten Zeit zum Essen. Danach beginnt der eigentliche Ausbildungstag.
Am Vormittag steht meist militärische Grundausbildung auf dem Programm: Marschieren im Gleichschritt, Formaldienst, das Erlernen der Befehlsformen, das richtige Grüßen, Antreten und Abmelden. Dies dient nicht nur der Ordnung, sondern auch der Disziplin, Genauigkeit und Koordination.
An anderen Tagen steht Körperausbildung auf dem Plan: Laufen, Liegestütze, Hanteltraining, Übungen auf der Hindernisbahn. Auch hier gilt: Alle machen mit – unabhängig vom individuellen Fitnessstand. Die Übungen sind so aufgebaut, dass jede und jeder gefördert wird, ohne jemanden zu überfordern. Ziel ist es, den Körper langsam, aber stetig an Belastungen zu gewöhnen.
Mittags gibt es eine feste Essenspause. Danach folgt in der Regel der zweite Ausbildungsblock. Hier können Inhalte aus dem Bereich Waffenausbildung, Erste Hilfe, politische Bildung oder militärisches Verhalten im Gelände unterrichtet werden. Diese Ausbildung ist praxisnah, aber auch mit Theorie verbunden. Es wird erklärt, warum man bestimmte Dinge tut – und nicht nur wie.
Der Tag endet nicht einfach nach dem Unterricht. Oft folgt noch eine Nachbereitung: Kleidung wird gepflegt, Stiefel geputzt, das Gewehr gereinigt (später in der Ausbildung), der Spind überprüft. Erst wenn alle Aufgaben erfüllt sind, beginnt der Feierabend – und auch dieser ist geregelt. Es gibt meist Anwesenheitspflicht auf der Stube, gelegentlich darf man sich im Aufenthaltsraum mit den anderen austauschen oder kurz telefonieren.
Die Nachtruhe beginnt meist zwischen 22:00 und 23:00 Uhr. In dieser Zeit sollen alle auf ihren Stuben sein und Ruhe halten. Die Tür wird abgeschlossen, und es darf nur noch im Notfall kommuniziert werden.
Der strenge Tagesablauf hat einen Sinn: Er fördert die Fähigkeit, sich zu organisieren, pünktlich zu sein und Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst und für die Gruppe. Wer regelmäßig zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist und seine Aufgaben ernst nimmt, wird schnell merken: Diese Struktur gibt Halt – und hilft, mit dem Druck und der Herausforderung der Grundausbildung besser umzugehen.
Zwei Tipps aus der Praxis:
Tipp 1: Notieren Sie sich die festen Zeiten des Tagesablaufs und lernen Sie sie auswendig. Wer sich an den Rhythmus gewöhnt, tut sich leichter und vermeidet unnötigen Stress durch Zuspätkommen oder Unordnung.
Tipp 2: Pflegen Sie Ihre Stiefel, Kleidung und Ausrüstung jeden Abend, auch wenn keine Kontrolle angekündigt ist. Das spart Zeit am nächsten Morgen und zeigt, dass Sie zuverlässig sind – das merken auch Ihre Ausbilder.
Kapitel 3: Die Bedeutung von Kameradschaft in der Grundausbildung
In der Grundausbildung bei der Bundeswehr ist vieles neu und ungewohnt: die strengen Regeln, die körperlichen Anforderungen, das Leben auf engem Raum und die ständige Beobachtung durch Ausbilder. Was den meisten jedoch schnell bewusst wird: Ohne die anderen wäre es noch viel schwerer. Denn was die Ausbildung erst wirklich erträglich – und manchmal sogar schön – macht, ist die Kameradschaft.
Kameradschaft bedeutet mehr als nur Höflichkeit oder Zusammenarbeit. Sie ist ein besonderes Gefühl der Verbundenheit, das entsteht, wenn Menschen gemeinsam durch Herausforderungen gehen. In der Grundausbildung beginnt diese Verbundenheit oft ganz still – vielleicht mit einem geteilten Schokoriegel, einem freundlichen Lächeln beim Bettenmachen oder einem „Ich helf dir“ beim Tragen schwerer Ausrüstung. Und dann wächst sie mit jedem Tag.
Schon nach wenigen Tagen merkt man: Man ist nicht allein. Andere haben dieselben Sorgen, dieselben Ängste, dieselben Fragen. Gemeinsam lacht man über kleine Pannen, gemeinsam flucht man über den strengen Zeitplan, gemeinsam packt man an. Manchmal reicht ein kurzer Blick – und man weiß, was der andere gerade fühlt. Diese Nähe entsteht nicht durch Zwang, sondern durch das gemeinsame Erleben und Überstehen.
Doch Kameradschaft zeigt sich nicht nur in den schönen Momenten. Gerade dann, wenn es schwer wird – beim ersten langen Marsch, bei Heimweh oder wenn man bei einer Übung versagt – zeigt sich, wie wichtig Zusammenhalt ist. Ein aufmunterndes Wort, eine helfende Hand oder ein stilles „Komm, das schaffen wir“ kann in solchen Momenten Wunder wirken.
Auch die Ausbilder achten sehr genau darauf, wie sich Kameradschaft innerhalb der Gruppe entwickelt. Wer andere mobbt, ausgrenzt oder bloßstellt, hat in der Truppe keinen Platz. Stattdessen wird Wert auf gegenseitigen Respekt, Rücksichtnahme und Unterstützung gelegt. Die Grundausbildung soll niemanden brechen, sondern stärken – und das gelingt nur, wenn man einander mit Achtung begegnet.
Kameradschaft bedeutet auch, eigene Interessen manchmal hintenanzustellen: Wenn jemand krank ist, hilft man beim Packen. Wenn einer eine Aufgabe nicht versteht, erklärt man sie ihm – auch wenn man selbst müde ist. Und wenn etwas schiefgeht, steht man füreinander ein, statt die Schuld abzuschieben. Solche Erfahrungen prägen. Viele ehemalige Soldatinnen und Soldaten sagen später: „Ich habe dort gelernt, was echte Freundschaft ist.“
Diese Kameradschaft endet nicht mit dem Feierabend. Auch beim Abendessen, beim gemeinsamen Sitzen auf der Stube oder am Wochenende auf Heimfahrt entwickeln sich oft enge Beziehungen. Manche halten ein Leben lang. Denn wer gemeinsam durch Schweiß, Dreck und Tränen gegangen ist, vergisst das nicht.
In der Bundeswehr ist Kameradschaft kein leeres Wort. Sie ist ein Grundpfeiler des militärischen Miteinanders. Und sie beginnt dort, wo man sich für andere interessiert, aufmerksam ist – und bereit, nicht nur an sich selbst zu denken. Wer das versteht und lebt, wird die Grundausbildung nicht nur überstehen – sondern innerlich wachsen.
Zwei Tipps aus der Praxis:
Tipp 1: Hören Sie aktiv zu, wenn jemand in Ihrer Stube Sorgen oder Ängste äußert. Manchmal hilft es schon, einfach da zu sein und zuzuhören – ohne sofort Ratschläge zu geben. Das schafft Vertrauen.
Tipp 2: Bieten Sie Ihre Hilfe an, wenn jemand bei einer Aufgabe Schwierigkeiten hat – zum Beispiel beim Falten der Uniform oder beim Verstehen eines Befehls. Gegenseitige Unterstützung wird von Ausbildern sehr positiv wahrgenommen und fördert den Zusammenhalt.
Kapitel 4: Umgang mit Stress und Druck in der Ausbildung
In der Grundausbildung bei der Bundeswehr ist Stress kein Ausnahmezustand – er gehört zum Alltag. Von Anfang an wird man mit einer Vielzahl neuer Anforderungen konfrontiert: Frühes Aufstehen, körperliche Belastung, strenger Zeitplan, ständige Kontrollen und fremde Menschen auf engem Raum. Viele fühlen sich anfangs überfordert. Und das ist völlig normal. Der Unterschied liegt darin, wie man mit diesem Stress umgeht – und was man daraus macht.