Hedwig Courths-Mahler - Folge 074 - Hedwig Courths-Mahler - E-Book

Hedwig Courths-Mahler - Folge 074 E-Book

Hedwig Courths-Mahler

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Beschreibung

Die leichtlebige Lizzi hat ihre ernste Stiefschwester Friede nie gemocht. Deshalb macht sie sich auch nicht die geringsten Vorwürfe, als sie Friede den Verlobten ausspannt und Fritz von Steinbach selbst heiratet. Friede hingegen leidet unsäglich unter dem Treuebruch des Geliebten, besonders, als sie erfährt, dass Fritz in seiner Ehe sehr unglücklich ist. Während Friede Trost in der Arbeit findet und es dabei zu großem Wohlstand bringt, leben Fritz und seine Familie in den drückendsten Verhältnissen. Die Lage spitzt sich zu, als er nach einem Unfall auch noch den Dienst als Offizier quittieren muss. Als Fritz sich schließlich dazu aufrafft, seine ehemalige Braut um Hilfe zu bitten, leitet er damit Ereignisse ein, die das Leben Friede Sörrensens entscheidend ändern sollen...

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Seitenzahl: 169

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Inhalt

Cover

Impressum

Friede Sörrensen

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2015 by Bastei Lübbe AG, Köln

Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: Bastei Verlag/Anne von Sarosdy

E-Book-Produktion: César Satz & Grafik GmbH, Köln

ISBN 978-3-7325-0316-2

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

www.bastei.de

Friede Sörrensen

Roman um das Schicksal einer verschmähten Frau

Friede Sörrensen stand neben dem Tor, das aus dem Hof der großen Molkerei ins Freie führte. Sie ließ die Milchwagen an sich vorüberfahren. Als der letzte Wagen hinaus war, sprang ein Knecht herbei, um das Tor zu schließen. Friede Sörrensen steckte befriedigt das bereitgehaltene Notizbuch in eine Ledertasche, die am Gürtel ihres einfachen, aber tadellos sitzenden grauen Leinenkleides befestigt war.

Dann betrat Friede Sörrensen das Wohnhaus. Es war ein schlichtes, zweistöckiges Gebäude. Der Hausflur war mit Steinfliesen belegt.

Friede öffnete rechter Hand eine Tür. Sie führte zur Küche, einem großen, blitzblank gehaltenen Raum. Hier saßen ein paar Mädchen und putzten Gemüse. Am großen Anrichtetisch zwischen den Fenstern stand eine ältere, grauhaarige Frau.

„Jetzt kannst du mir mein Frühstück in die Laube schicken, Mutter Triebsch“, rief ihr Friede zu.

Mutter Triebsch war ein Zwischending zwischen Köchin und Haushälterin. Sie war schon in Friede Sörrensens Diensten, bevor diese vor nahezu zwanzig Jahren die damals sehr kleine Molkerei gekauft hatte. Schon damals war sie eine angehende Dreißigerin gewesen, aber sie nahm es noch heute mit der Jüngsten auf, so hurtig versah sie ihr Amt. Neben Friede war sie eine Art Vorgesetzte in der Sörrensenschen Molkerei.

Sie wandte jetzt der Herrin ihr frisches, immer vergnügtes Gesicht zu. „Soll gleich geschehen, Fräulein Sörrensen, gehen Sie man schon immer hinaus. Ist ein rechter Gottesmorgen heute.“

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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