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Sie kann es kaum erwarten, endlich bei ihm zu sein! Und er kann es kaum erwarten, sie zu besteigen ... ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!
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Seitenzahl: 33
Veröffentlichungsjahr: 2020
Heiße Reitstunden
Perverse Story
Bernadette Binkowski
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.
Warum musste ich mich aber ausgerechnet in einen Cowboy aus Montana verlieben, dachte sich Catherine, als sie zum Kölner Flughafen unterwegs war um sich ein Flugticket nach Billings, Montana zu besorgen.
Montana verband Cat, wie sie alle Welt nannte, mit Geisterstädten, Westernromantik und unendlicher Weite. In Montana lag der Yellowstone-Nationalpark, den kannte sie zumindest, und der war ja bekanntlich immer eine Reise wert, aber das der Staat Montana so riesig sein sollte, wie Joe Windhame es ihr ständig pries, das glaubte sie tatsächlich erst, als sie sich einen Reiseführer besorgt, und es mit eigenen Augen gesehen hatte.
Montana bot viele Naturschönheiten, Kleinstadtcharme, freundliche Menschen – kurzum eine einzigartige Region voller Überraschungen – vom Yellowstone Nationalpark bis zum West Glacier. Dieses Land war groß, sehr groß. Und der nächste Nachbar konnte schon mal ein paar Kilometer weit entfernt leben, denn Joe Windhame arbeitete auf einer richtigen Ranch. Er ritt Pferde zu, war also im wahrsten Sinne des Wortes ein waschechter Cowboy den Cat durch Zufall auf einer Party in ihrer Heimatstadt kennengelernt hatte – Joe war für einen weltumspannenden Kongress für ein paar Tage in Köln. Nun wollte sie ihn besuchen. Er wollte mit ihr reden – dass sie bei ihm blieb. Cat hielt es für zu früh. S kannten sich ja erst wenige Monate. Sie war Studentin der amerikanischen Geschichte und vermutlich hatte Joe dies auf den Gedanken gebracht, Cat zu überreden in die USA überzusiedeln. Studieren konnte sie überall – und er hatte sich Hals über Kopf in die süße kleine Studentin verliebt. Wäre es vielleicht New York, Washington oder San Francisco gewesen, hätte Cat eventuell nicht so lange gezögert – aber ausgerechnet Montana! Dese Geisterstädte wie Virginia City, der ländliche Charme der Rodeofestivals, der Duft nach Weite und Prärie. War das wirklich ihrs? Sie schnaufte tief – und dachte sich: «Warum muss es ausgerechnet Montana sein!»
Ihr Flug würde in drei Tagen gehen, bis dahin hatte sie noch Zeit Dinge zu ordnen und sich ein wenig zu sortieren. Drei Wochen würde sie drüben in den USA bleiben und sie hatte einiges zu tun.
Post abbestellen, ihren Eltern Bescheid geben wo sie zu erreichen wäre, neue Klamotten kaufen (Outdoor-Ausrüstung hatte ihr Joe empfohlen) und so ging sie zu einem Survial-Ausstatter und sagte dem Verkäufer, sie bräuchte eine komplette Ausstattung für ein Outdoor-Leben.
«Und wo soll’s hingehen?», fragte dieser und als Cat ihr Ziel nannte, schwärmte er von diesem Bundesstaat. Er wäre selbst schon einmal da gewesen – traumhaft schön wäre es dort.
Gut, das nahm Cat jetzt mal zur Kenntnis. Viel wichtiger fand sie, dass der Verkäufer sie dadurch, dass er schon mal in Montana war, auch richtig gut beraten konnte. Als sie das Geschäft verließ, war sie um etliche Euros leichter, aber sie hatte das gute Gefühl, alles erstanden zu haben, was man so brauchte. Allein wäre sie damit völlig überfordert gewesen.
Obwohl Joe bereits neunundzwanzig Jahre alt war, lebte er noch immer auf der Ranch seiner Eltern. Vater und Sohn verstanden sich prächtig. noch eine Hemmschwelle die Cat zu überwinden hatte. Ihre Eltern waren schon lange tot – richtiges Familienleben hatte sie nie kennengelernt.
Joe war im Allgemeinen für die Pferde zuständig, die er zuritt, zudem züchtete er Rodeo-Pferde und seine Zuchterfolge sorgten in ganz Montana und darüber hinaus für starkes Interesse. Die Pferde waren allesamt gut in Schuss – und so baute er sich allmählich einen förderlichen Ruf als Pferdezüchter auf. Cat dachte daran, wie sie sich geliebt hatten, wie er sie begehrt hatte – auch schon wieder Wochen her. Ja doch, sie freute sich, ihn wiederzusehen, aber sie bekam Pickel, dachte sie an den langen Flug.
