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Ihre erste Orgie! Bestimmt nicht die letzte ... ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!
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Seitenzahl: 35
Veröffentlichungsjahr: 2019
Heiße Silvesterparty
Perverse Story
Bernadette Binkowski
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.
Ich war hundemüde, als ich nach Hause kam und mein einziger Gedanke war: «Jetzt erst mal unter die Dusche und dann hingelegt!»
Die Füße brannten und das Kreuz tat weh. Der letzte Tag des Jahres im Supermarkt ist der totale Wahnsinn. Die Kunden taten so, als müssten sie sich für das ganze nächste Jahr eindecken und stürmten den Laden – es war irre. Alle waren im Stress, nervös, ungeduldig und unhöflich und meine Mädels und ich zerrissen uns beinahe.
Ich hasste ich diesen Job als Marktleiterin, aber nach der Trennung von meinem Mann musste ich irgendwie Geld verdienen und auf die Schnelle hatte ich nichts anderes gefunden. Binnen eines Jahres war ich die jüngste Marktleiterin der Kette und ein Jahr später übertrug man mir den Megamarkt – na ja, das Gehalt war nicht schlecht für eine Dreißigjährige. Ich verdiente jetzt schon mehr, als ich jemals bei einem Steuerberater verdient hätte – ich bin gelernte Bilanzbuchhalterin - also blieb ich.
Als es endlich fünf Uhr war und der letzte bis oben beladene Einkaufswagen das Geschäft verlassen hatte, waren wir alle fix und fertig.
Ich sperrte die Wohnungstür auf, ging in mein Zimmer, schlüpfte aus den verschwitzten Sachen und lief in Unterwäsche ins Bad.
Ach, wie freute ich mich auf die Dusche.
Aber so schnell ging das nicht – vor dem Waschtisch saß auf einem Hocker und nur im Slip, Angelika, meine Freundin und Mitbewohnerin, Angestellte in der Lokalredaktion einer Zeitung und stets am Puls der Zeit. Sie war damit beschäftigt, ihr hübsches, rundliches Gesicht zu schminken und war gerade mit dem Lidschatten eines Auges fertig geworden.
Blinzelnd und mit schwingenden Brüsten drehte sie sich zu mir um: «Hey, Anita, na, wie war dein Tag?»
«Bitte frag nicht, die Hölle kann nicht viel schlimmer sein, ich bin total durch den Wind. Ich glaube, ich bleibe heute zuhause!»
«Hey», jetzt sprang sie auf und rief entrüstet: «Das kannst du nicht machen, ich habe die Einladung doch nur gekriegt, weil ich versprochen habe, dass wir zu zweit kommen!»
Es ging um das Silvesterfest bei Rainer Gronholm, dem Sohn eines Immobilienhais und stinkreichen Geschäftsmannes, der alljährlich diese und nur diese eine Party veranstaltete und dabei sollte richtig die Post abgehen. Angelika war scharf auf den Typen, den sie schon ein paar Mal getroffen hatte, weil einer unserer Freunde, Johnny, ganz eng mit ihm war.
Ich weiß nicht, wie lange sie den Armen angejammert hatte, bis er sich endlich breitschlagen ließ: «Ok, ich nehme dich mit, aber du musst noch ein Mädel auftreiben, Rainer liebt es, wenn viele hübsche Mädchen um ihn herum schwirren, je mehr, desto besser!»
Also hatte sie mich gefragt, ausgerechnet mich, die mit der High Society sowieso null am Hut hatte und diese eingebildeten Schnösel nicht ausstehen konnte. Aber die Weltmeisterin im Herumkriegen schaffte es auch bei mir und ich sagte schließlich zu, aber eigentlich nur, weil mir Johnny sehr gut gefiel – er war zwar mit diesem Rainer befreundet, aber kein reicher Faulpelz, sondern ein schwer arbeitender, aufstrebender Designer, sehr nett, ein bisschen spinnrig, aber unheimlich gutaussehend. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich ihm auch nicht einerlei war und das wollte ich eigentlich ursprünglich bei dieser Party etwas «hinterfragen», aber im Moment war mir die Lust dazu gründlich vergangen.
«Johnny bringt mich um, wenn ich alleine auftauche», sagte Anita gerade und schnaubte vor Wut. Süß sah sie aus – ihre grünen Augen leuchteten wie zwei kleine Ampeln, die kastanienbraunen Haaren zeigten, noch unfrisiert, wirr in alle Richtungen, ihre Möpse mit den langen Nippeln baumelten wie zwei hübsche Glöckchen vor ihrer Brust und der megawinzige Slip verdeckte gerade noch die Spalte, die Hälfte des glatt rasierten Venushügels war aber zu sehen.
Sie war ein heißer Feger, keine Frage.
«Ach komm», seufzte ich, «der wird das schon verstehen. Und ob ich da jetzt als hundertdreiundzwanzigste Mädchen herumhüpfe oder nicht, das spielt doch wirklich keine Rolle!»
