History Quickies - Bernadette Binkowski - E-Book

History Quickies E-Book

Bernadette Binkowski

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Beschreibung

Schon früher gab es schnelle Nummern! Und einigen ging es nie schnell genug ... ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!

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Seitenzahl: 198

Veröffentlichungsjahr: 2020

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History Quickies

15 geile historische Kurzgeschichten

Bernadette Binkowski

Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.

Inhaltsverzeichnis

Von der Jungfrau zur Femme fatale

Der Deserteur und seine Geliebte

Unfreiwillig im Freudenhaus

Zarte Maid ist zur Entjungferung bereit

Der Geliebte der Herzogin

Die verruchte Braut

Süße Magd vom Herrn entjungfert

Die Entjungferung der Adelstochter

Alvina - jung und unschuldig

Der Dieb und die Jungfrau

Die Tochter des Gutsherrn

Lady Lilia und ihr Diener

Die Comtesse und ihr Pferdeknecht

Im Bordell verführt

Der Gutsherr und die Jungfrau

Von der Jungfrau zur Femme fatale

«Mutter!» Lilias penetrante Stimme schrillte über den Hof hinweg. «Mara hat mich angegriffen!»

Mara verdrehte gereizt die Augen und wappnete sich gegen den Sturm, der gleich über sie hereinbrechen würde. Wenn man Lilia so kreischen hörte, könnte man meinen, sie hätte ihrer jüngeren Schwester ein Messer an die Kehle gesetzt. Dabei hatte Mara ihr lediglich einen kräftigen Stoß versetzt, nachdem Lilia Arando, ihr Lieblingspferd, geschlagen hatte.

Warum Lilia überhaupt lernen sollte zu reiten, war ihr nach wie vor ein Rätsel. Noch dazu in diesem Outfit – ein unpraktisches Kleid mit Seide und von heller Farbe, sodass jeder Schmutzfleck sofort unangenehm auffallen würde. Außerdem besaß sie keinerlei Geduld oder Erfahrung, wenn es um den Umgang mit Tieren ging. Arando war prächtiges Pferd, das aber nun mal nur erfahrenen Reitern gestattete, ihn im Zaum zu halten. Wann immer Lilia versucht hatte auf ungeschickte Weise aufzusteigen, war er zur Seite getreten, bis das Mädchen die Geduld verlor und ihm ein paar böse Schläge verpasste.

Daraufhin hatte Mara sie weggestoßen und Lilia war in den Matsch gefallen. Mara konnte ein Grinsen nicht unterdrücken, als sie ihre besudelte Schwester sich wand und auf der feuchten Oberfläche immer wieder ausrutschte. Sie beschloss die Szene zu verlassen, damit ihre Mutter Zeit hatte sich wegen dem Vorfall zu beruhigen – obgleich es doch allein Lilias Schuld war – und floh zu den verlassenen Ställen.

Vielleicht war John ja schon da.

Mara hatte sich bislang nicht allzu sehr für Männer interessiert. Die meisten Kerle dagegen fanden sie sehr hinreißend, zumindest solange sie nur ihr Äußeres sahen. Maras Haar war dunkel und glänzend, genau wie ihre großen Augen. Ihre Haut blieb trotz häufigem Aufenthalt in der Sonne blass. Und mit der richtigen Kleidung war ihre Figur so wunderbar zierlich und reizend, dass man kaum die Augen von ihr nehmen konnte. Die jungen Männer umschwärmten sie – bis sie Mara dann näher kennenlernten. Ihre wilde unkonventionelle Art wirkte auf die meisten eher erschreckend. Sie waren es gewohnt, das Mädchen in ihrer Gegenwart nur lieb lächelten und kicherten, ohne ihre Erzählungen in Frage zu stellen oder selbst von Abenteuern bei wilden Ausritten zu berichten.

Bis sie mit 18 anfing sich selbst für Männer zu interessieren, sah sie keinen Grund sich zu ändern. Erst als sie hin und wieder einen Mann sah, dessen Aufmerksamkeit sie sich wünschte, fügte sie sich schweren Herzens Regeln und Anstand. Es fiel ihr jedoch schwer ihr wahres Ich zu unterdrücken.

Bei einem förmlichen Abendessen hatte sie einem Mann gegenüber gesessen, der zugleich rau und attraktiv wirkte. Sie wollte ihn gerne beeindrucken, doch der Sohn des Gastgebers hatte ununterbrochen mit ihr sprechen wollen und sie mit seinem aufgeblasenen Gehabe und Gerede fast zur Weißglut getrieben. Als er nichtsahnend eine gemeine Bemerkung über den Stalljungen machte, der zu ihren ältesten Freunden gehörte, hatte Mara die Geduld verloren und ihm ihren Wein über den Kopf geschüttet. Das war von ihren Eltern mit Empörung und von John mit einem Grinsen quittiert wurden. John, der gut gebaute und hübsche junge Mann, den sie eigentlich hatte beeindrucken wollen. Mit roten Wagen und gesenktem Kopf hatte sie sich in die alten Ställe auf dem Hof ihrer Familie zurückgezogen, die nicht mehr benutzt wurden.

Unglücklich hatte sie sich dort zu beruhigen versucht – bis plötzlich eine dunkle Stimme hinter ihr ertönte.

«Hier versteckst du dich also.» Es war John! «Warum bist du weggelaufen? Dein Angriff auf diesen aufgeblasenen Idioten war das Unterhaltsamste an diesem langweiligen Abend.»

Er trat näher und sie strahlte ihn an vor Freude über die Wendung der Ereignisse.

Plötzlich hatte John sie heftig an sich gerissen.

Seine Lippen pressten sich aggressiv gegen ihre und seine Hände begrapschten ihre Brüste. Auf eine gewisse Weise fühlte sich diese plötzliche rohe Lust, die er ihr entgegenbrachte gut an. Doch größtenteils war sie wütend und entsetzt. Mara verpasste ihm einen heftigen Tritt, der John mit einem Stöhnen zu Boden beförderte. Rasend vor Zorn presste sie ihm ihren zierlichen Stiefel auf den Bauch und war überrascht, wie sehr sein Wimmern sie zufrieden stellte.

«Was fällt dir ein, du Stück Dreck», zischte sie.

John blickte mit einem gequälten Lächeln zu ihr auf. Ihre Wangen brannten, als sie sah, dass seine Männlichkeit stark geschwollen gegen seine Hose presste, trotz der Umstände.

«Oh ja», keuchte er. «So mag ich das!»

Er wand sich beinahe lustvoll unter ihrem Druck und machte keinerlei Anstalten sich zu verteidigen. Die Situation ließ ihr Herz plötzlich rasen, aber nicht vor Schreck, sondern vor Neugier und Spannung. Zwischen ihren Beinen kribbelte es so stark wie nie zuvor.

Es gefiel ihr, diese unglaubliche Macht und Kontrolle über John ausüben zu können, der eigentlich größer und stärker war als sie und jetzt unterwürfig vor ihr lag.

Noch bevor ihr Kopf wusste, was sie tat, war ihr Körper schon dabei. Sie zerrte John den Ledergürtel von seiner Hose und band seine Hände zusammen. Er ließ es geschehen. Maras Atem ging schwer und schnell vor Lust und Zufriedenheit über diese seltsame Situation. Frauen waren Männern in dieser Welt fast immer unterlegen. Aber jetzt lag dieser Mann vor ihr, ließ es sich gefallen, dass sie so mit ihm umsprang und schien es genauso erregend zu finden wie sie selbst. Sie hatte hin und wieder diese feuchten Flecken in ihrer Unterwäsche gefunden, die immer dem warmen wohligen Gefühl dort unten folgten, wenn sie verbotene Gedanken hegte. Nun war es richtiggehend nass in ihrem Unterhöschen. Sie hatte nur eine ungefähre Ahnung davon wie genau die Vereinigung mit Männern und Frauen vor sich ging, aber plötzlich schien alles wie von selbst vonstattenzugehen.

Mara zerrte Johns Hose herunter. Seine Männlichkeit schien unglaublich groß und geschwollen, stand aufrecht und prall in der Luft. Ein Stöhnen glitt ihr bei diesem Anblick unwillkürlich von den Lippen und das schöne Gefühl zwischen ihren Beinen war so stark wie nie zuvor. Sie schob ihr Kleid nach oben und entledigte sich ihrer Unterwäsche. Die verborgene Spalte dort unten pochte angenehm, fühlte sich warm und einladend an. Sie setzte sich auf John, der nichts dagegen tun konnte, so gefesselt wie er da lag. Es war ein herrlicher Moment, als sie ihre Weiblichkeit probeweise an seiner dicken Stange rieb und sie beide vor Wohltat aufkeuchten. Wie schön es war so die Kontrolle über einen Mann auszuüben und an dieser Stelle berührt zu werden, sich einfach zu nehmen, was sie wollte.

Mara stöhnte ungehemmt, als sie seine Männlichkeit schließlich in ihre Spalte einführte. Es tat ganz kurz weh, aber als sein Schaft ganz in ihr verschwand, wimmerte sie vor Lust. John konnte in dieser Position nicht viel tun außer es zu genießen. Mara biss sich verzückt auf die Lippen und begann sich auf ihm zu bewegen.

Sie ritt ihn wie ein Pferd, immer härter und schneller. Johns Stöhnen wurde immer lauter aber selbst die Gefahr entdeckt zu werden, störte sie in diesem Augenblick nicht im Geringsten. Das herrliche Kribbeln in ihrem Unterleib wurde immer stärker, verwandelte sich in heftige Wellen und ließ sie immer lauter werden. Kräftig rieb sie ihre Hüften auf John, krallte sich rücksichtslos an seinen Schultern fest und plötzlich schien nur noch diese heiße Lust zu existieren, die sie wie ein strömender Fluss mit sich riss. Ein paar Augenblicke lang war das Pulsieren ihrer Spalte beinahe unerträglich gut. Der Schweiß stand ihr auf der Stirn, als sich ihr Blick wieder klärte. John unter ihr wand sich und keuchte und schien mit einem Mal genau die gleiche Ekstase zu erleben. Sein dickes Ding in ihr zuckte und verteilte eine seltsame Flüssigkeit in ihr.

Sie grinsten beide verlegen, als Mara sich endlich erhob und John von seinen Fesseln befreite.

«Verdammt, so geil hatte ich es noch nie mit einer Frau», murmelte er verzückt. «Du bist so stark und dominant …»

Mara wusste nicht, ob sie gutheißen sollte, was da eben passiert war. Soweit sie wusste, hatte es nicht so zu sein. Allein das sie oben saß. Aber es hatte ihnen beiden gefallen und John kannte sich ja scheinbar aus …

Sie hatte wirklich nicht vorgehabt John erneut für diese sündigen Dinge zu treffen, aber lange konnten sie nicht voneinander lassen. Bald schon gingen sie weiter als nur Johns Hände zu fesseln, bevor sie sich der Lust hingaben. Es schien ihm tatsächlich zu gefallen von ihr unterdrückt und brutal behandelt zu werden. Und sie erregte es immer mehr so mit ihm umzuspringen. Noch nie zuvor hatte sie sich so gehen lassen können.

Beim nächsten Mal saß er nackt und an Händen und Beinen gefesselt vor ihr auf einem Holzstuhl, während sie sich vor ihm entkleidete. Sein Schwanz ragte prall und hart hervor und es gefiel ihr ihn so zu reizen, ohne dass er sie berühren konnte. Provokant spazierte sie nackt vor ihm herum und als er zaghaft nach ihrem wohlgeformten Busen fasste, gab sie ihm eine Ohrfeige.

«Du behältst deine Hände bei dir!»

Was ihn nur noch geiler machte. Fest schloss sie die Faust um sein Glied, so hart, dass er vor Schmerz und Lust gleichermaßen stöhnte. So wie Johns Verlangen durch die schmerzhafte Behandlung und die Demütigung entfacht wurde, ließ das berauschende Machtgefühl Maras Weiblichkeit heiß und feucht werden.

«Warum hast du eigentlich Knospen?», fragte sie forsch und wies auf Johns Brustwarzen. «Du bist keine Frau. Wozu brauchst du sie also?»

Daumen und Zeigefinger schlossen sich um seine rechte Brustwarze. Die kleine Knospe war hart und steif, ähnlich sein Glied. Fest kniff sie zu. John stöhnte laut und begierig. Sie ergötzte sich an seinem Leiden. Sein Schwanz pochte immer heftiger in ihrer Hand und sie ließ ihn los. Ihm den Höhepunkt zu verweigern gehörte zum Spiel dazu. Stattdessen schob sie sich selbst die Finger zwischen die Beine.

«Mhmm», machte Mara und ließ ihn ihre entblößte Spalte sehen. «Wenn du weiterhin so laut bist, darfst du nichts davon haben. Dann kannst du deinen Schwanz und deine dicken Eier wieder einpacken und dich daheim selber darum kümmern.»

Provozierend kniff sie ihn noch härter in die Brustwarzen, wollte seine Grenzen austesten. Johns Gesicht war rot und sein Atem ging schwer. Er versuchte die Lust- und Schmerzlaute so gut es ging zu unterdrücken.

Schließlich ließ sie von ihm ab und stellte sich über seine Beine. Mit zwei Fingern schob sie die schützenden Blätter um ihre Lustperle herum zur Seite. So wie er auf dem niedrigen Hocker saß, schwebte ihre Spalte nun genau vor seinem Gesicht.

«Leck», befahl sie und passte auf, dass sie keines seiner empfindlichen Teile berührte.

Das musste er sich erst verdienen.

Sie presste ihm ihre feuchte Spalte an den Mund. Demütig begann Johns Zunge sie zu lecken. Nun war es an Mara die Augen zu schließen und ungehemmt zu stöhnen. Wie hatte sie bislang nur ohne diese Behandlung auskommen können? Verzückt rieb sie sich an seinen feuchten weichen Lippen, verstärkte das herrliche Gefühl noch. Sie befriedigte sich an ihm bis sie kam. Mara wimmerte vor Wohltat. Es gefiel ihr, sich mehrere Höhepunkte von ihm zu holen, bevor er seinen bekam. Wie sie festgestellt hatte, konnte sie den Gipfel der Ekstase viel öfters bei einem Treffen erreichen, während John nach einem Mal schon zu nichts mehr zu gebrauchen war.

Als sie von ihm wegtrat, glänzten seine Lippen, überzogen von ihrem Nektar.

«Das hast du gut gemacht», schnurrte sie. «Ich denke, du verdienst eine Belohnung.»

Sie ging vor ihm auf die Knie und streckte die Zunge aus. Mit der Spitze berührte sie ganz leicht seinen geschwollenen Schaft. John zuckte heftig zusammen und stieß ein Keuchen aus. Sofort hörte sie auf.

«Tut mir leid», ächzte er. «Ich werde brav sein!», versprach er.

Erneut näherte sie sich mit ihrem Mund. Diesmal stülpe sie die Lippen über seine Schwanzspitze, saugte erst sanft und ließ ihn dann vorsichtig aber doch deutlich ihre Zähne spüren. Mara sah, wie viel Überwindung es ihn kostete ruhig zu bleiben. Massierte seinen Schaft immer wieder mit der Zunge bis er kurz vor dem Höhepunkt zu stehen schien und fuhr dann wieder mit den scharfen Zähnen über die empfindliche Haut. Dabei hielt sie es selbst kaum noch aus, wollte ihn endlich reiten, seinen Lustprügel tief in ihre Spalte schieben und vor Befriedigung schreien. Wer hätte gedacht, dass es ihr so viel Lust bereiten würde einen Mann zu quälen?

Schließlich konnte sie ihr eigenes Verlangen nicht länger unterdrücken. Sie stand auf und drehte sich um, sodass sie mit dem Rücken zu John stand. Sie beugte sich nach vorn und sank ganz langsam nach unten, damit er sehen konnte, wie sein Penis fast in ihrem Loch verschwand. Er wimmerte verzweifelt, als sie in letzter Sekunde wieder innehielt. Mara grinste zufrieden, genoss es, ihn so in der Hand zu haben. Dann endlich ließ sie ihn eindringen, rutschte Stück für Stück an seinem Schaft nach unten. Sie seufzte verzückt, als sich die harte Fleischstange tief in ihr vergrub. Sein Schwanz war so schön breit, fühlte sich unglaublich eng in ihrer Spalte an. Ihr heißes Fleisch schloss sich fest um seinen Schaft. Mara wusste, wie gerne er heftig zugestoßen hätte, um sich in ihrer warmen Grotte zu befriedigen, doch John wusste auch, was ihm blühte, wenn er etwas tat, das sie ihm nicht ausdrücklich befahl. So musste er ihre langsamen und genussvollen Bewegungen hinnehmen, war ihr vollkommen ausgeliefert.

«Hast du deinen Schwanz seit unserem letzten Treffen angefasst?», fragte sie streng und hielt inne. John keuchte verkrampft. «Du weißt, dass du die Finger von deiner Schlange zu lassen hast, wenn ich nicht da bin, nicht wahr?»

«M-mara, bitte», jammerte John.

Sie lächelte finster.

Natürlich hatte sie keine Kontrolle darüber, was er nachts unter der Bettdecke tat, trotzdem turnte es ihn an, wenn sie ihm auftrug, sich nicht zu berühren ohne, dass sie es gestattete. Mara drehte sich wieder zu ihm und ließ sich hart auf seinen Schoß fallen. Ihr beider Stöhnen hallte durch den leeren Raum. Sie ritt ihn hart und rücksichtslos, rieb sich an seinem Schambein und schob sich seinen Schwanz immer wieder tief hinein. Johns Gesicht zeigte Lust und Erschöpfung. Es war ihr egal, ob es seinem Schaft zu viel wurde so heftig gerieben zu werden. Als sie der nächste Höhepunkt traf, kratzte sie ihm die muskulöse Brust blutig vor Lust.

«Ich … halte es nicht mehr länger aus», wimmerte John und Mara war gnädig.

«Nur zu», ermutigte sie ihn und gleich darauf legte er den Kopf in den Nacken und schrie auf dem Höhepunkt seiner Ekstase. Sein Schwanz pulsierte tief in ihr und füllte sie mit seinem Mannessaft.

Als sie sich erhob, tropften ihr all die Flüssigkeiten der Vereinigung an den Beinen herunter. Gelassen packte Mara Johns Hemd und rieb sich damit sauber.

«Beim nächsten Mal wirst du das hier wieder tragen und wehe es ist gewaschen!»

Sie löste seine Fesseln und musste wie immer lächeln, wenn er sie nach dem sündigen Spielchen so voller Bewunderung anblickte. Die Frage, ob John sie liebte und ob sie ihn liebte, stellte sie sich nicht, jedenfalls noch nicht. Sie vertraute ihm und genoss das heimliche Treiben mit ihm. Trotzdem war sie auch am Ende ihrer Treffen immer sehr streng. «Stopf deinen geschrumpften Wurm in die Hose zurück und dann verschwinde. Wage es ja nicht, ihn zu reiben, bis wir uns wiedersehen!»

«Für dich würde ich alles tun», versprach er und gab ihr einen sanften Kuss. Mara ließ es zu.

Der Deserteur und seine Geliebte

Das Jahr 1811 brachte den Inselbewohnern der Hallig Jüland nichts Gutes. Nicht nur, dass sie wegen den Franzosen, die sich in der Nähe der Hallig mit ihren Schiffen herumtrieben Angst und Schrecken ertragen mussten, nein, sie waren auch beunruhigt, weil ein angeblicher Deserteur auf der Insel herumlungern sollte.

Dies hatten sie von Fiete, dem ältesten Halligbewohner erfahren, der überall dort zugegen war, wo es etwas zu berichten gab.

Der Deserteur sei über Bord gegangen und hätte sich mit letzter Kraft auf die Hallig gerettet. Henri de la Motte, ein Fregattenkapitän hatte auf den jungen Mann Peter Maine, einem Engländer, geschossen und war dann mit seiner Armada, bestehend aus vier Großseglern wieder beigebogen, ohne den Ärmsten aus der kalten Nordsee zu bergen. So hatte es der alte Fiete erzählt.

Es war gerade mal der Winter ins Land gegangen und die junge und hübsche Magd Grete hatte den jungen Engländer, der tatsächlich am Strand aufgefischt worden war gesund gepflegt, sodass dieser jetzt, Anfang April halbwegs wieder hergestellt war. Einer starken Unterkühlung folgte, was folgen musste, eine Lungenentzündung und Grete wachte Tag und Nacht am Bett des angetriebenen Engländers.

Die Hallig Jüland war klein, nicht mehr als ein Möwenschiss im Meer. Deshalb war es umso bemerkenswerter, dass sich derzeitig gerade hier so viele Segelschiffe, überwiegend Franzosen und Engländer im Meer bewegten, die sich belauerten und beschossen. Und nachdem ein ohrenbetäubender Salutschuss zu Ehren des Geburtstag Napoleons abgefeuert worden war, wähnten sich die Halligbewohner bereits im Krieg. Sie eilten auf ihre Warften, schlossen sich und ihr Vieh ein, und harrten der Dinge, die da kommen würden.

Grete indes hatte nur Augen für ihren Peter, den sie gesund gepflegt hatte und der nun auf einer Bank vor dem Backsteinhaus saß und sich die frische, noch herbe Seeluft um die Nase wehen ließ.

Indes betrachtete Grete den jungen Mann recht intensiv. Zwar hatte sie ihn gesund gepflegt, doch da war er sehr krank und eingefallen gewesen. Jetzt, da das Leben in ihn zurückkehrte, sah sie, was für ebenmäßige Gesichtszüge er besaß, wie lang sein Haar geworden war, selbst seine Haut setzte mittlerweile eine gesunde Bräune an.

«Du wirst bald wieder gesund sein, Peter», begann Grete ein Gespräch und Peter erwiderte leicht amüsiert: «Wer behauptet das?»

«Ich, denn ich habe dich gepflegt.» Grete lächelte.

«Weißt du, Grete», sagte er, «ich möchte gar nicht wieder weg von Jüland. Hier habe ich alles, was ich brauche, eine schöne Maid, die ich kennenlernen durfte, Ruhe, Geborgenheit und sogar zu Essen gibt es reichlich. Weißt du, wie oft wir auf dem Schiff Hunger geschoben haben? Das glaubst du nicht, oftmals war es wirklich mehr als arg.»

Peter schüttelte sich.

«Na, Gott sei Dank sind diese Zeiten nun vorbei. Ich werde von Tag zu Tag kräftiger, und dann werde ich dir mit dem Nutzvieh und den Schafen helfen, auch die Wiesen brauchen eine gute Pflege vor dem ersten Schnitt. Ich bleibe hier bei dir, Grete. Ich gehe nicht mehr weg.»

«Und was willst du dagegen tun?», Grete deutete auf eine Segelyacht, die vor Jüland seit einigen Tagen dümpelte, «wenn die feinen Herren meinen, auf unsere Hallig kommen zu müssen.»

«Oh, es gibt genug Verstecke hier», meinte Peter, «so klein die Insel auch sein mag.»

Er fasste Grete in ihren langen Zopf, zog sie an sich und küsste sie zärtlich auf den Mund. Noch immer zitterte er leicht, doch er hatte eine große Liebe zu Grete aufgebaut, nicht jeder hätte Tag und Nacht bei ihm gewacht. Er hatte sich oft ausgemalt, wie es wäre, mit ihr ein neues Leben aufzubauen. Sich hier auf der Hallig einzurichten und irgendwann zu späterer Zeit, wenn der Krieg Geschichte wäre, mit Grete nach England zurückzukehren. Doch diesen Gedanken hatte Peter erst einmal ganz weit von sich geschoben – zu sehr gefiel es ihm hier auf der Hallig mitten in der Nordsee.

Grete schmiegte sich an ihn und war glücklich darüber, dass Peter wieder so gut beisammen war. Zärtlich nahm sie seine Hand, strich mehrmals darüber hinweg, nahm sein Gesicht in ihre Hände, denen man ansah, dass sie viel und hart arbeiten mussten, und küsste ihn zärtlich.

«Wir haben hier alles, was wir brauchen», meinte sie, «und strich ihm noch einmal liebevoll über das Haar.

«Milch, Butter, Brot … sogar Speck und Kartoffeln haben wir – was will man mehr in diesen unruhigen Zeiten. Du hast Glück gehabt Peter, das dich Fiete gesehen hat, es stand Spitz auf Knopf um dein Leben.»

«Ja, ich weiß – dieser de la Motte wird es mir büßen, wenn ich erst einmal wieder … doch er stockte mitten im Satz … ach, was soll’s. Es bringt ja nichts. Dieser Bastard ist längst über alle Berge in seinem geliebten Frankreich und wir Engländer …»

Er legte seine Hand um Gretes Taille: «Ach Grete, ich rede Unsinn. Uns geht es doch gut hier auf der Insel und ich mag nichts mehr von Rebellion hören. Außerdem bin ich ja in gewisser Weise ein Deserteur, schließlich hätte ich mich nach meiner Genesung irgendwo melden müssen, doch das habe ich unterlassen.»

«Was auch gut so war», fiel Grete ihm ins Wort, «auf ein Schiff kannst du sowieso nicht mehr. Sieh dich doch an, du bist noch lange nicht so weit, du musst erst wieder zu Kräften kommen.»

«Da magst du recht haben … doch etwas könnte ich tun.» Er sah sie an und streichelte zart ihren Rücken hinauf und hinunter.

Grete verstand, nahm ihren Engländer bei der Hand und führte ihn auf die Warft zurück, wo sie in ihre Kammer gingen und Grete diese verschloss.

«Gerade mal gesund geworden und schon diese Gedanken?», meinte sie, lächelte ihn aber voller Vorfreude an.

«Wie kann ich mich in diesen Zeiten anders bedanken, als dir das von mir zu geben, nach welchem es dich verlangt, habe ich nicht recht?», meinte Peter.

Grete nickte nur.

Peter hatte sehr wohl Recht. Die lange Krankenpflege war nicht ohne Folgen geblieben, sie hatte sich in Peter verliebt, zumindest mochte sie ihn sehr. Deshalb war Grete voller Vorfreude, dass Peter mit ihr schlafen wollte und entkleidete sich.

Peter, der die typische Halligkluft trug – einen wärmenden Pullover, dazu eine aus grobem wärmendem Stoff gearbeitete Arbeiterhose, sowie die allgegenwärtigen Gummistiefel war als Grete und half ihr aus dem Kleid heraus.

Genießerisch betrachtete er seine Grete. Sie war etwas mollig, hatte strohblondes, langes Haar, welches sie stets zu einem Pferdeschwanz zusammenfasste, und Grete war nicht gerade sehr groß. Das alles liebte Peter an ihr, denn er selbst war dünn wie ein Spargel und schämte sich ein wenig, sich nackt vor Grete zu zeigen. Doch Grete erwiderte: «Du ich habe dich schon ganz anders gesehen, da konnte ich auch nicht sagen – oh, ist der Mann aber schmal.»

«Und der Anblick war gewiss nicht schön», meinte Peter und schaute sie fragend an.

«Nein», wisperte Grete schlicht, «doch ich möchte dieses Kapitel eigentlich zuschlagen, lass uns nach vorne blicken, Peter.»

Und Peter begann Grete zu liebkosen. Er strich ihr sanft über die Arme, küsste sie zärtlich und ließ eine Hand nach unten gleiten, dorthin, wo das Objekt seiner Begierde auf Erlösung wartete. All das erregte Grete, sie hatte selten zuvor mit einem Mann geschlafen, und so drückte sie den Rücken durch, sodass Peter sie auch dort berühren konnte.

Peter schien offenbar den Akt der Liebe genießen zu wollen, und zog den eigentlichen Liebesakt recht lange heraus. Doch als Grete ihre Hände nicht mehr bei sich behalten konnte und sein Gemächt in ihre Hände nahm um zu sehen, ob das Objekt ihrer Begierde schon steif war, da konnte Peter nicht anders. Vorsichtig drang er in Gretes Allerheiligstes ein.

Die ersten Bewegungen kamen langsam, fast schüchtern – dann als Grete ihm entgegenkam und sein Gesicht streichelte, pumpte Peter sein Sperma in Grete hinein und diese, schlang erregt ihre Beine um Peters Körper.

«Oh, mein Liebling», hauchte sie, «es ist eine Erlösung für mich. Weißt du wie lange, ich mich danach verzehrt habe? Seitdem du auf der Hallig bist. Ich wusste sofort, dieser Mann wird dir deinen Kopf verdrehen, und dir danach ein Leben lang Liebe schenken.»