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Was als harmloser Campingurlaub beginnt, wird zu einer Reise ohne Tabus. Fünf junge Männer und vier Frauen, frisch aus dem Abitur entlassen, brechen gemeinsam nach Italien auf. Sonne, Meer, enge Zelte, lange Nächte – alles scheint perfekt für eine entspannte Auszeit. Doch zwischen Lagerfeuer, Hitze und flüchtigen Blicken beginnt sich etwas zu verändern. Wünsche, die jahrelang verdrängt wurden, drängen an die Oberfläche. Hemmungen fallen. Grenzen verschwimmen. Sandra, die blonde Verführerin, träumt von der Lust zu dritt. Jennifer sehnt sich nach einer diskreten Affäre – ausgerechnet mit dem besten Freund ihres Ehemanns. Florian, schüchtern und unsicher, gerät in eine verbotene Versuchung, die alles verändert. Daniel entdeckt seine voyeuristische Seite und begegnet Teresa, deren exhibitionistische Fantasien perfekt zu seinen passen. Und Tanja, offen und leidenschaftlich, findet endlich den Mut, ihre lange unterdrückten lesbischen Gefühle auszuleben. Zwischen Begehren und Eifersucht, Lust und Loyalität entfaltet sich ein erotisches Geflecht aus Affären, Seitensprüngen, Rollenspielen und heimlichen Begegnungen. Nichts bleibt folgenlos. Jede Entscheidung zieht Konsequenzen nach sich. Dieser Roman entführt in eine Welt aus sexueller Neugier, Untreue, Gruppenerfahrungen, Partnertausch, Voyeurismus und verbotener Nähe – intensiv, sinnlich und mit überraschenden Wendungen erzählt. Achtung: Die erotischen Szenen werden nicht beschönigt, sondern realistisch und kompromisslos dargestellt. Dieses Buch richtet sich ausschließlich an volljährige Leserinnen und Leser.
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Seitenzahl: 122
Veröffentlichungsjahr: 2026
Jenny Starr
Hitze zwischen uns
Sommer ohne Grenzen (Band 1)
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Prolog
1
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Impressum neobooks
Die Abiturklasse 13 A des Dürer-Gymnasiums Nürnberg war nie einfach nur eine Schulklasse gewesen. Sie war ein Geflecht aus Blicken, Rivalitäten, heimlichen Schwärmereien und jenem stillen Einverständnis, das entsteht, wenn man gemeinsam erwachsen wird. Als sie im Sommer 2015 ihr Abitur feierten, hatten sie geglaubt, alles hinter sich zu lassen: Prüfungen, Unsicherheiten, die Nächte vor Klausuren, das nervöse Lachen auf Klassenfahrten.
In dieser letzten Nacht – irgendwo zwischen Tanzfläche, warmem Asphalt und zu viel Alkohol – hatten sieben von ihnen einen Schwur abgelegt. Kein pathetisches Gelöbnis, eher ein betrunkenes, ehrliches Versprechen: Wir verlieren uns nicht.
Sie hatten gelacht und sich umarmt. Und obwohl keiner von ihnen am nächsten Morgen noch jedes Wort wusste, war der Entschluss geblieben.
Seitdem trafen sie sich jeden August. Vierzehn Tage. Immer derselbe Campingplatz in Italien. Sonne, Hitze, Staub unter nackten Füßen, Nächte, die nie wirklich kühl wurden. Was als Tradition begonnen hatte, war längst zu einem festen Bestandteil ihres Lebens geworden – ein Rückzugsort fernab von Jobs, Erwartungen und Verpflichtungen.
Im August 2025 war es das zehnte Mal.
Zehn Sommer, die sie gemeinsam verbracht hatten.
Zehn Sommer, in denen sich Blicke verändert, Körper erwachsen und Grenzen verschoben hatten.
Und zehn Sommer, in denen manches unausgesprochen geblieben war.
Christian Lauer war der Ruhepol der Gruppe. Informatiker, analytisch, bedacht – und doch der Erste, der lachte, wenn der Wein zu fließen begann. Seit 2019 brachte er seine Frau Katrin mit, die jünger war als die meisten anderen, mit wachem Blick und einer Art, die Aufmerksamkeit auf sich zog, ohne sie zu suchen.
Markus Wagner, Bankangestellter, strukturiert, kontrolliert, kam ebenfalls seit 2019 nicht mehr allein. Seine Ehefrau Jennifer war das Gegenteil von nüchtern: offen, charmant, mit einer Wärme, die Nähe schuf, manchmal schneller, als man es wollte.
Alexander Ackermann, Architekt, Single. Er beobachtete mehr, als er sprach. Seine Blicke blieben oft einen Moment zu lange hängen – auf Gesichtern, auf Bewegungen, auf Situationen, die andere übersahen.
Sandra Falk, selbstbewusst, blond, mit einem Lächeln, das nie ganz verriet, was sie dachte. Sie war es gewohnt, begehrt zu werden – und genoss es, die Kontrolle darüber zu behalten.
Daniel Brandt, Jurist, scharf im Verstand, leise in der Gruppe. Er liebte es, zuzusehen, zuzuhören, zu registrieren, wie sich Stimmungen veränderten, wenn der Abend fortschritt.
Tanja Lehmann war direkt, lebensfroh, körperlich präsent. Sie lachte laut, berührte beiläufig, lebte ihre Offenheit ohne Scham – und hatte doch mehr Sehnsüchte, als sie zeigte.
Und Florian Schröder, Arzt, schüchtern, freundlich, mit diesem Blick, der verriet, dass er sich oft fragte, ob er hier wirklich dazugehört – obwohl es niemanden gab, der ihn je ausgeschlossen hätte.
Sie alle reisten mit der gleichen Hoffnung an wie jedes Jahr: Erholung. Sonne. Abstand vom Alltag.
Doch etwas war anders in diesem Sommer.
Vielleicht lag es an der Hitze, die schwerer auf der Haut lag als sonst.
Vielleicht an den Blicken, die nicht mehr so unschuldig waren.
Oder daran, dass niemand mehr so tat, als wäre man noch achtzehn.
Sie ahnten nicht, dass dieser Urlaub alles verändern würde.
Dass Nähe entstehen würde, wo Freundschaft gewesen war.
Dass Wünsche laut würden, die jahrelang geschwiegen hatten.
Und dass der Sommer in Italien mehr hinterlassen würde als Erinnerungen.
Manche Dinge beginnen leise.
Andere mit einem ersten Blick, der zu lange dauert.
Campingplatz Rubicone, Italien
„Meinst du, dass es etwas Schlimmes ist?”, fragte Sandra Falk.
Nicht einmal die Sport Bild kann man in Ruhe lesen, dachte Christian Lauer wütend. Sie war ein nettes Mädchen, aber seit der gemeinsamen Schulzeit nervte ihr dauerndes Gequassel. Sandra Falk hatte einen kleinen Wohnwagen direkt neben dem Campingbus der Eheleute Christian und Katrin Lauer angemietet.
„Was ist denn, Sandra?“, fragte Christian leicht genervt.
Er sah von seiner Zeitung auf und war überrascht, wie freizügig seine Schulfreundin vor ihm stand. Außer einem Handtuch, das sie um ihren schlanken Körper gebunden hatte, war sie nackt. Er betrachtete ihr langes blondes Haar, das sie zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte. Die neunundzwanzigjährige besaß einen hochgewachsenen, sportlich trainierten Körper, mit festen Gesäßbacken und einem perfekt geformten Busen.
Sandra merkte, dass Christian über ihren Aufzug etwas befremdet war. Deshalb erklärte sie schnell: „Ich war gerade duschen.“
„Du kannst hier rumlaufen, wie es dir beliebt, Sandra.“
„Ich glaube, ich habe mich beim Duschen verletzt“, meinte die Blondine und zeigte auf die Innenseite ihres linken Oberschenkels. Damit der Schulfreund es auch richtig sehen konnte, stellte sie das Bein auf den Stuhl.
„Und du hältst mich für einen Arzt? Ich bin ein beschissener Informatiker, schon vergessen?“
Christian sah ungehalten von seiner geliebten Sportzeitung auf. Seine Augen wurden rund und groß, weil er gerade ins Paradies hineinsah. Das Handtuch war durch die Position nicht mehr in der Lage die Intimzone der Blondine zu bedecken. So konnte er die kurzrasierten Schamhaare erblicken, sogar ein Teil ihrer Spalte war zu erkennen, die noch nass von der Dusche glänzte. Es roch nach Duschgel und Frische.
„Wo tut es dir weh?“, fragte Christian mit rauer Stimme. Es räusperte sich, weil ein dicker Kloß in seinem Hals steckte.
„Ich dachte, du bist kein Arzt, sondern ein beschissener Informatiker?“
„Ich kann es mir mal ansehen, vielleicht haben wir eine Salbe im Wohnwagen. Wo genau schmerzt es denn?“
„Genau hier“, erklärte Sandra und zeigte auf ihren Oberschenkel, wo eine winzig kleine Stelle auffällig gerötet war.
„Aha ...“, meinte Christian, der verwirrt auf die Rötung stierte.
„Taste es bitte mal ab! Ich habe Angst, dass ein Abszess daraus wird.“
Mit zittrigen Händen berührte Christian die gebräunte glatte Haut seiner Schulfreundin. Er versuchte ruhig zu bleiben. Vorsichtig tastete er die Umgebung der Rötung ab. Kein Knoten, nichts Gefährliches.
„Es ist nichts“, erklärte er. „Nur ein Pickel. In ein paar Tagen ist er verschwunden.“
Er sah wieder krampfhaft in seine Sportzeitung. Der Anblick hatte eine heftige Erektion bei ihm ausgelöst. Gottseidank konnte Sandra es nicht sehen.
„Meinst du? Dann bin ich beruhigt. Danke, Christian.“
„Wenn du Bedenken hast, fragt Jennifer, die ist doch Arzthelferin.“
„Okay, werde ich machen“, sagte die Blondine und verzog sich wieder.
Christian konnte nicht sehen, dass sie spitzbübisch grinste. Sie hatte durchaus bemerkt, wie interessiert er zwischen ihre Schenkel geschaut hatte. Sie würde ihn schon noch so weit bekommen. Schon während der Zeit auf dem Gymnasium war sie scharf auf Christian gewesen. Leider hatte sich nie eine passende Gelegenheit ergeben. Aber in diesem Urlaub sollte sich das ändern, beschloss sie selbstbewusst.
„Ich bin weg zum Angeln!“, rief Christian noch, bevor er die Aluminiumtür des großen Caravans hinter sich zuknallte.
Sandra sah von ihrem Campingplatz aus, wie Christian zum Nachbarplatz hinüberging, um Markus Wagner, seinen besten Freund, abzuholen.
Katrin Lauer, die sechsundzwanzigjährige Ehefrau von Christian, kam gerade mit den Einkaufstüten zurück. Sie hatte schon wieder Konserven eingekauft, obwohl ihre Kühltruhe allmählich überquoll. Bald würde ihr keine Ausrede mehr einfallen, um Sandra Gelegenheit für ihre erotischen Angriffe auf Christian zu verschaffen. Katrin hoffte im Stillen, dass der Plan diesmal aufgegangen war.
Sie lächelte, als Sandra die Caravan-Tür öffnete.
„Na? Hat es funktioniert?“
Sandra schüttelte den Kopf. „Er hat mir zwar zwischen dien Schenkel gestarrt, aber mich erneut abblitzen lassen. Hast du noch eine Idee, wie das weitergehen soll?“
Katrin Lauer schüttelte niedergeschlagen den Kopf. Das erotische Spiel, das sie heute Morgen mit Sandra in Gegenwand von Christian am einsamen Strand aufgeführt hatte, war wohl nicht weit genug gegangen. Oder war er vielleicht doch erregt worden, als sie sich beim Einölen ziemlich lange mit Sandras Brüsten beschäftigt hatte?
Die beiden Frauen waren seit der Hochzeit von Christian mit Sandra engbefreundet. Während einiger gemeinsamer Shoppingtouren hatten sie in einem Gespräch festgestellt, dass beide auf Sex zu dritt standen. Zwei Frauen und ein Mann. Und dafür würde sich doch perfekt Christian eignen, so war ihr Plan. Bisher hatte der Ehemann auf die Andeutungen diesbezüglich nicht reagiert.
„Du kannst aber sicher sein, dass wir nicht aufgeben. Wir werden ihn während dem Urlaub schon noch überzeugen“, meinte Katrin beruhigend.
„Ich werde mal mit Jennifer reden“, meinte Sandra. „Sie hat sicher eine Idee.“
„Sie beißen heute nicht!“, konstatierte Christian Lauer mürrisch.
Er hatte sich ausgemalt, dass sie heute Abend ein zünftiges Fischessen am Lagerfeuer veranstalten könnten. Der kleine See, der etwa zweihundert Meter landeinwärts hinter dem Campingplatz lag, war von dem Besitzer eigens künstlich belüftet worden, so dass hier sogar Forellen gediehen. Heute kam ihm der See tot vor, obwohl die Bewegung des Wassers durch die in zwanzig Meter Tiefe laufenden Belüftungsaggregate bis zum Ufer zu merken war. Kein Fisch sprang, obwohl es heute relativ kühl war. Sie schienen sich einig zu sein, heute die schützende Tiefe nicht zu verlassen. Sauerstoff hatten sie ja da unten durch die ständig laufenden Aggregate genug.
„Was meinst du, ob wir die Pumpe eine Weile abschalten?“, fragte Christian.
„Besser nicht“, antwortete Markus Wagner. „Wenn es einer merkt, gibt es Ärger. Dann sind wir die Erlaubnis los, für die wir fünfzig Euro berappt haben. Aber verstehen kann ich die Geschichte nicht. Das ist ein seltsames Verhalten. Vielleicht sind sie alle tot. Gift oder sowas. Könnten auch Abwässer gewesen sein. Hoffentlich hat keiner der Camper etwas in den See gekippt.“
„Nun übertreib nicht gleich, Markus. So dumm wird keiner der Urlauber sein. Wir sollten es für heute aufgeben.“
„Sie werden schön über uns lachen“, meinte Markus. „Jennifer und deine Katrin beraten schon, wie sie die Fische heute Abend zubereiten sollen. Die haben da unheimlich gute Rezepte drauf mit Zwiebeln und Zitronen. Beim letzten Mal hat es fantastisch geschmeckt.“
„Apropos Frauen“, meinte Christian nachdenklich. „Ich habe das Gefühl, dass Sandra mich anmacht.“
„Sandra? Wie kommst du denn darauf?“
„Sie hat sich eben nackt gezeigt, und Andeutungen gemacht“, antwortete Christian.
„Oh. Wie war der Anblick?“
„Hm. Eigentlich perfekt.“
„Dann lass sie doch und genieße es. Ich kann dir gerne ein Geheimnis anvertrauen.“
„Was denn?“
„Aber es bleibt unter uns, ja?“
„Sicher. Du bist mein bester Freund. Ich breche kein Versprechen dir gegenüber.“
„Jennifer hat mir eines Tages gebeichtet, dass sie mit Tanja ausführlich über Sexpraktiken gesprochen hatte.“
„Du meinst unsere Tanja? Tanja Lehmann?“
„Ja, klar.“
„Weiter. Was haben die Frauen gesprochen?“
„Tanja steht auf Gruppensex. Und davon wurde meine Frau erregt.“
„Heißt das, dass ihr mit Tanja Sex hattet?“, fragte Christian verwundert.
„Es war ein wundervolles Erlebnis. Daher solltest du nicht so verklemmt sein, wenn dich Sandra anbaggert. Vielleicht haben die Frauen einen Plan mit dir.“
Christian war sehr nachdenklich geworden. Was Markus ihm da erzählte, klang alles sehr plausibel. Er war nicht ganz bei der Sache, als er sein Angelzeug zusammenpackte, um zum Campingplatz zurückzugehen. Immer wieder musste er an die Erzählung denken, die ihn jetzt auf einmal faszinierte. Sex zu dritt, mit der Ehefrau und einer Schulfreundin.
Es ging ihm, wie den meisten Männern, die allmählich beim Sex abstumpften. Eine Frau kann noch so schön und interessant sein – nach Jahren ist sie nur noch ein Stück Inventar. Es reizte ihn, eine andere Frau zu ficken. Als er sich die Sex-Orgien seiner Freunde vorstellte, bekam er eine Erektion. Plötzlich hatte Christian es sehr eilig, zum Campingplatz zurückzukommen. Zum Glück konnte er nicht sehen, dass Markus hinter ihm grinste.
„Was ist denn mit dir los?“, fragte Katrin Lauer lachend, als sie den leeren Eimer in der Hand ihres Mannes sah. „Sind unterwegs alle Fische herausgesprungen?“
„Es wird wohl heute Abend keine Forellen geben“, antwortete Christian, verstaute sein Angelzeug und wusch sich die Hände. „Wo ist Sandra? Vielleicht fährt sie schnell in die Stadt und kauft uns Fisch zum Grillen.“
„Sie ist bei nebenan bei Jennifer. Ich hole sie nur ungern dort weg. Sie hat ein Gespräch mit Jennifer, ich vermute etwas Medizinisches. Es war ihr ziemlich wichtig.“
Christian nickte. Er konnte sich beinahe vorstellen, worum es bei diesem Gespräch ging.
„Das trifft sich vielleicht ganz gut, Katrin. Wir müssen sowieso miteinander reden.“
„Nur reden?“, lachte Katrin. „Sonst fällt dir nichts ein?“
„Kommt darauf an. Wir haben ja Zeit!“
Katrin lächelte vielsagend und ließ Christian eine Menge von ihren festen Gesäßbacken sehen, als sie vor ihm in den Caravan stieg. Christian kannte sämtliche Kurven schon in- und auswendig und dachte lieber an das rätselhafte Verhalten der Forellen. Dann kam die Assoziation mit der interessanten Erzählung seines Freundes, und schon zuckte wieder sein Penis in der Hose.
„Ich kenne dich gar nicht wieder!“, lachte Katrin, als sie die neugierige Hand ihres Mannes zwischen ihren Schenkeln spürte. „Habt ihr etwa – anstatt Angeln zu gehen – nackte Mädchen beobachtet?“
„Hör bloß auf mit diesen blöden Forellen!“
Christian fühlte sich im Innersten getroffen, weil er es als Niederlage ansah, dass er mit leeren Händen zurückgekommen war. Sie hatten gerade den geräumigen Wohnwagen betreten, als Katrins Handy klingelte und den Eingang einer Nachricht über WhatsApp anzeigte. Es war eine Nachricht von Jennifer Wagner: Ich muss unbedingt mit euch reden. Kann ich schnell zu euch kommen?
Schon wieder jemand, der unbedingt mit uns reden wollte. Was war nur an diesem Tag los?
Katrin antwortete über WhatsApp: Ist etwas mit Sandra? Sie wollte einen medizinischen Rat von dir. Geht es ihr nicht gut?
Die Antwort von Jennifer kam unverzüglich: Sandra hat sich kurz hingelegt. Sie war müde.
Katrin schrieb wieder: Wir erwarten dich, Jennifer. Soll ich einen Kaffee machen?
Antwort: Nein, danke. Bis gleich.
Zwei Minuten später schwebte Jennifer Wagner herein. Christian betrachtete bewundernd die attraktive Ehefrau seines besten Freundes Markus. Mit ihrem südländischen Flair faszinierte sie die Männerwelt. Er bewunderte ihre schlanken braungebrannten Beine, die schmalen Füße mit den rotlackierten Nägeln, die in glitzernden Flip-Flops steckten. Sie trug einen enganliegenden, kurz geschnittenen Rock, der die Form ihrer festen Pobacken perfekt modellierte.
„Mach´s dir bequem, Jennifer. Ich hoffe, Sandra wird nicht krank“, begann Katrin Lauer.
„Nein, alles okay. Ich vermute, sie hat etwas zu viel Sonne erwischt“, antwortete Jennifer.
„Geheime Frauengespräche?“, versuchte Christian zu scherzen, als er den Wohnwagen betreten hatte.
„Nein. Wir sprechen nur über Gruppensex“, antwortete Jennifer und grinste.
„Was sollen wir besprochen haben?“, rief Katrin verwirrt.
„Ihr sprecht über Gruppensex?“ Christian hob verwundert die Augenbraue.
„Nein! Haben wir nicht“, sagte Katrin.
„Haben wir doch!“, meinte Jennifer.
„Das haben wir?“ Katrin war nun völlig verwundert.
Jennifer lächelte: „Also ich liebe Sex zu dritt. Was glaubst du wohl, was notwendig ist, um uns Drei zusammenzubringen? Ich meine, zu einem süßen Vergnügen für uns alle?“
„Ich weiß nicht ...“, stammelte Katrin wahrheitsgemäß.
