Verborgene Blicke - Jenny Starr - E-Book

Verborgene Blicke E-Book

Jenny Starr

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Beschreibung

Was im Sommer begann, lässt sich nicht mehr verbergen. Der Ferienhof wird zur Bühne eines Spiels, das längst keine Unschuld mehr kennt. Hinter verschlossenen Türen, in dunklen Gängen und stillen Zimmern verschieben sich Machtverhältnisse. Beobachten wird zur Versuchung, Wissen zur Waffe. Wer sieht, weiß mehr – und wer weiß, kontrolliert. Daniel verliert sich zunehmend in der Lust des heimlichen Blicks und überschreitet Grenzen, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen. Sandra spielt mit Nähe und Einfluss, Jennifer entdeckt Seiten an sich, die sie lange verdrängt hat. Katrin, gefangen zwischen Reue und Begehren, gerät immer tiefer in ein Netz aus Abhängigkeit und Kontrolle. Beziehungen werden brüchig, Loyalitäten auf die Probe gestellt. Je heißer die Nächte, desto gefährlicher das Schweigen. Was verborgen bleibt, wirkt stärker als alles Offene. Und nicht jeder, der beobachtet, bleibt unbeteiligt. Band 3 der Reihe Sommer ohne Grenzen erzählt von Voyeurismus, Macht und der Frage, was geschieht, wenn niemand mehr wegsehen kann.

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 121

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Jenny Starr

Verborgene Blicke

Sommer ohne Grenzen (Band 3)

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Prolog

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Impressum neobooks

Prolog

Manchmal beginnt alles nicht mit einer Berührung, sondern mit einem Blick, der zu lange bleibt.

Das Haus schlief nicht wirklich. Es tat nur so.

Hinter geschlossenen Türen atmete es leise weiter, nahm Geräusche auf, Bewegungen, das Knarren eines Bodens, das Öffnen einer Tür, das Rascheln von Stoff. In den Fluren lag gedämpftes Licht, warm und trügerisch. Nichts daran wirkte zufällig. Alles war Bühne.

Wer hierherkam, wusste, was er suchte. Oder glaubte es zumindest.

Freundschaften hatten sich über Jahre verändert. Nähe war selbstverständlicher geworden, Distanz gefährlicher. Man kannte die Geschichten der anderen, ihre Routinen, ihre Schwächen. Und genau darin lag die eigentliche Versuchung: im Wissen. Im Sehen. Im Erkennen dessen, was verborgen bleiben sollte.

Daniel hatte früh verstanden, dass Macht nicht laut war. Sie zeigte sich nicht in Gesten, sondern im Beobachten. Im richtigen Moment. Im Schweigen.

Andere suchten Nähe, um sich selbst zu spüren. Manche suchten Bestätigung. Wieder andere Kontrolle.

Und einige begriffen erst jetzt, dass sie längst Teil eines Spiels waren, dessen Regeln niemand offen ausgesprochen hatte.

In dieser Nacht würden Grenzen nicht gestürzt.

Sie würden verschoben.

Unmerklich.

Bewusst.

Blicke würden sich treffen, ohne sich zu verraten. Geheimnisse würden entstehen, noch bevor jemand wusste, dass er eines hatte. Und was gesehen wurde, ließ sich nicht mehr ungesehen machen.

Es war Sommer.

Aber die Hitze kam nicht von draußen.

1

Der Ferienhof Ostseeblick war ein typisch norddeutscher Bauernhof von durchweg altmodischer Bauart, ein Gebäude, das aussah, als hätte es schon Generationen von Wind und Wetter überstanden und dabei eine störrische Würde bewahrt. Das Haupthaus wirkte von außen solide und schwer, mit dunklem Holz, hellen, leicht verzogenen Fensterrahmen und einem Dach, das in der Mittagssonne flimmerte, als läge noch Salz Luft darin, obwohl die Ostsee ein Stück entfernt war. Innen empfingen einen behagliche Zimmer, die zwar freundlich hergerichtet waren, aber nicht nach Hotel aussahen, sondern nach „hier hat schon immer jemand gewohnt“. Doch diese Zimmer lagen nicht ordentlich nebeneinander in einem Stockwerk, wie man es erwarten würde, sondern verstreut, hier hinter einem dunklen Gang, dort am Ende einer knarrenden Treppe, mal links, mal rechts, mal eine halbe Etage höher, als hätte jemand beim Bauen zwischendurch die Lust verloren und später einfach weitergemacht. Es war mit einem Wort ein richtiges Winkelwerk, sodass man einige Tage zubringen musste, um sich zurechtzufinden, und selbst dann war man nie ganz sicher, ob man nicht doch wieder vor der falschen Tür stand.

Die Wirtschaftsgebäude lagen etwas abseits vom Haupthaus, und wenn man aus einer der Nebentüren trat, roch es sofort nach Holz, Staub, altem Heu und dieser warmen Mischung aus Sonne und Erde, die an Sommer auf dem Land erinnerte. Im Hof stand außerdem eine geräumige Kapelle, seitlich an den Ferienhof angebaut, so dass man sowohl vom Hof wie vom Inneren in dieselbe gelangen konnte. Ihr heller Stein wirkte im Kontrast zum dunklen Hof fast feierlich, und selbst wer nicht gläubig war, spürte, dass dieser Ort eine andere Stimmung trug als die übrigen Gebäude: stiller, kühler, wie ein Atemzug zwischen all den Geräuschen des Hofes.

Daniel Brandt, der einunddreißigjährige Jurist aus Nürnberg, lebte seine Sexualität als Voyeur aus. Er war nicht der Typ Mann, der laut und prahlerisch in der Gegend herumflirtete, sondern einer, der beobachtete, abwog, Details aufsaugte, als würde er in jedem Blick ein Beweisstück suchen. Er liebte die heimliche Beobachtung, besaß dafür ein Zeiss Fernglas und zum Filmen den Panasonic HC-V777 Camcorder. Diese Geräte hatten etwas Beruhigendes für ihn, fast etwas Diszipliniertes: Distanz, Kontrolle, ein Blickwinkel, den er bestimmte.

Am zweiten Tag seiner Ankunft beschloss er, den Ferienhof zu durchstöbern. Nicht aus reiner Neugier, wie er sich vielleicht selbst eingeredet hätte, sondern weil er hoffte, Motive zu finden, die seine voyeuristische Neigung ansprach. In einem Haus, das so viele Winkel kannte, so viele dunkle Gänge und Treppen, gab es immer Türen, die nicht richtig schlossen, Vorhänge, die nicht ganz zuzogen, und Situationen, die zufällig wirkten, aber in seinem Kopf sofort Bedeutung bekamen.

Der dreißigjährigen Sandra Falk war einfach nur langweilig. Die attraktive Blondine hatte diesen Ausdruck im Gesicht, den man bekommt, wenn die Zeit sich wie Kaugummi zieht und der Tag plötzlich zu lang ist. Sie saß nicht fest, sie war nicht unglücklich, aber sie war unterfordert, und das machte sie ungeduldig. Als sie sah, wie Daniel Brandt mit einem Camcorder in der Hand den Aufenthaltsraum verlassen hatte, war das für sie wie ein kleiner Funke in einem ansonsten faden Nachmittag. Ohne groß nachzudenken war sie ihm gefolgt, mit dieser Mischung aus Neugier und Trotz, die sie schon früher ausgezeichnet hatte.

Daniel blieb stehen, drehte sich halb um und hob fragend die rechte Augenbraue, als hätte er sie nicht kommen sehen, obwohl er sie natürlich längst bemerkt hatte. „Was hast du vor, Sandra?“

Sandra zuckte mit den Schultern, als wäre das alles völlig selbstverständlich. „Es ist ziemlich fad hier, Daniel.“

Er sah sie an, die Sonne zeichnete helle Linien in ihr blondes Haar, und für einen Moment schien er sich zu fragen, ob er sie ernst nehmen oder abwimmeln sollte. „Warum bist du nicht mit Katrin und Tanja an die Ostsee gefahren?“

Sandra verzog den Mund. „Die wollen spazieren gehen!“

„Ja und?“, fragte Daniel, als wäre das die logischste Freizeitbeschäftigung der Welt.

„Das ist ungefähr so spannend, wie das Stricken eines Pullovers“, erklärte Sandra, trocken, und ihre Stimme hatte diese leichte Schärfe, die verriet, dass sie sich gerade selbst dabei ertappte, wie kindisch sie klang, aber es war ihr egal.

Daniel schnaubte leise, irgendwo zwischen Lachen und Seufzen. „Dann solltest du etwas finden, dass dir Freude macht.“

„Ich werde mich dir anschließen.“

Er blinzelte. „Mir?“

„Du hast doch mit deinem Camcorder einen Plan, oder?“, sagte Sandra und nickte in Richtung des Geräts, als wäre das eine Eintrittskarte in ein Abenteuer.

Daniel hob den Camcorder einen Zentimeter an, als wolle er bestätigen, dass er ihn wirklich in der Hand hielt. „Ich wollte die Räume durchstöbern. In einem so alten Gebäude gibt es spannende Motive“, sagte er, und der Tonfall verriet, dass er das Wort „spannend“ anders meinte als Sandra.

Sandra trat einen Schritt näher, ihre Langeweile verwandelte sich sichtbar in Vorfreude. „Das finde ich spannender, als mit Katrin und Tanja am Strand spazieren zu gehen. Darf ich mich dir anschließen?“

Daniel hielt einen Moment inne, als wägt er ab, ob sie ihm nützlich oder störend sein würde. Dann nickte er, kurz und knapp. „Na gut. Komm.“

Und es wurde ein unterhaltsamer Nachmittag. Die beiden Schulfreunde durchstöberten den alten Bauernhof in allen seinen unzähligen Winkeln bis unters Dach hinauf. Sie gingen durch Flure, in denen der Boden an manchen Stellen nachgab, als würde er sich an ihre Schritte erinnern, und über Treppen, die so schmal waren, dass man automatisch langsamer wurde. Türen klemmten, Fenster schlossen nicht richtig, irgendwo roch es nach altem Lack, und hin und wieder hörte man aus dem Hof Stimmen, Geschirrklappern oder das dumpfe Schlagen einer Tür im Wind.

Dann und wann versteckte sich einer oder der andere hinter einem Mauervorsprung oder einem rechtwinkligen Treppenabsatz, um dann, plötzlich hervorbrechend, und den anderen zu erschrecken. Sandra lachte dabei zu laut für ein Haus, das so viele Ecken hatte, und Daniel grinste jedes Mal ein bisschen zu zufrieden, als hätte er einen Prozess gewonnen. Es war dieses kindische Spiel, das sie beide kannten, weil sie es schon früher gespielt hatten, nur dass es hier, in diesem dunklen Labyrinth, plötzlich eine andere Schärfe bekam, weil jede Ecke tiefer wirkte und jeder Schatten länger.

Die Dachbodenstiege war besonders steil, und sie knarrte so laut, dass man das Gefühl hatte, das ganze Haus würde zuhören. Oben war es wärmer, staubiger, und das Licht kam schräg durch eine Dachluke, sodass die Luft wie voller feiner, schwebender Partikel war. Daniel war der Schulfreundin vorausgeeilt beim Hinuntersteigen und hatte sich zwischen zwei großen Schlotmauern versteckt, wo es dunkel war, während die Treppe selbst durch eine Dachluke recht gut beleuchtet wurde.

Als Sandra vorsichtig die schadhafte Treppe hinabstieg und laut nach Daniel rief, stürzte er plötzlich mit einem lauten „Huuuu!“ aus seinem Versteck hervor. Sandra, die ihn in dieser Nähe gar nicht vermutet hatte, verlor im Schrecken das Gleichgewicht, übersah eine Stufe, kam zu Fall und blieb am Fuß der Treppe liegen, und zwar so, dass ihr Kopf unten lag, während ihre Beine noch auf den Treppenstufen lagen. Dabei war es unvermeidlich gewesen, dass sich ihr Rock in die Höhe geschoben hatte, und zwar infolge des jähen und steilen Falles bis über ihr Gesicht, sodass ihre Beine jeder Hülle, mit Ausnahme der Turnschuhe und der Knöchel Socken, entblößt waren.

Als Daniel nun zunächst lachend nähertrat, bemerkte er, dass auch ihr Shirt bis zum Nabel hinaufgerutscht war.

Sandra hatte, da die mitgebrachte Wäsche noch nicht ausgepackt war, kein Höschen angezogen. So kam es, dass er seine hübsche Schulfreundin in einer gänzlich schamlosen Entblößung erblicken konnte.

Er hatte Sandra während dem letzten Urlaub bereits ganz nackt gesehen. Insbesondere, als die Blondine auf der Bühne in der Borgia Villa von drei Kellner gefickt wurde. Bei der anschließenden Gruppensex Orgie hatte er die Schulfreundin anal benutzt.

Sandra Falk lag also mit gänzlich entblößter Scham da und erhob sich nicht sogleich; auch dann nicht, als Daniel ihr ganz nahegetreten war. Sie war vom Fall und vor Schrecken wie betäubt. Daniel aber meinte, sie wolle jetzt ihn erschrecken, und die Neugierde überwog das Mitgefühl.

Und in dieser Sekunde übernahm die voyeuristische Neigung sein weiteres Handeln!

Er konnte heimlich jemanden bespannen, ohne, dass dieser davon wusste. Genau das war es, dass ihn so stark erregte.

Seine Augen konnten sich nicht von der entblößten Scham der blonden Schulfreundin losreißen. Sie hatte die Beine gestreckt und geschlossen. Er erblickte gerade da, wo der untere Teil ihres Bauches von den Schenkeln eingeschlossen war, eine wulstige Erhebung in Form eines Dreiecks, auf welcher hellblonde Haare wuchsen, die sich leicht kräuselten.

Ziemlich nahe an der Stelle, wo die Schenkel sich schlossen, war diese Erhebung durch eine Spalte in zwei Teile geteilt, die wie zwei längliche Wülste aussahen. Das Ende dieser Wülste konnte er erst erblicken, als sich Sandra bemühte, sich aus ihrer üblen Lage zu erheben.

Offenbar hatte sie noch keine Ahnung von ihrer Entblößung, sonst hätte sie sicher zuvor ihre Kleidung in Ordnung gebracht. So aber öffnete sie plötzlich ihre Schenkel und zog die Füße etwas an, um sich gegen die Treppe stemmen zu können.

Da sah Daniel, wie die zwei Wülste, deren Anfang er zuvor zwischen den geschlossenen Schenkeln gesehen hatte, sich fortsetzten und, immer durch die Spalte, den Schnitt, getrennt, sich bis nahe zu ihrem Popo fortsetzten, wo sie sich wiedervereinigten.

Bei ihrer raschen und heftigen Bewegung hatte sich die Spalte etwas geöffnet und rotes Fleisch sehen lassen, während alles Übrige die sonstige weiße Fleischfarbe hatte. Nur an den Schenkelseiten zeigten die Vertiefungen, welche zwischen den Schamlippen und den Schenkeln vorhanden waren, eine leichte Rötung.

Zwischen dem Ende der Lippen ihrer Vagina und ihrem Popo war ein Raum von etwa Fingerbreite. Dann kam der Anus, das runzlige Löchlein ihres Hinterstübchens. Die ganze Stelle war nicht größer als die Spitze eines Mittelfingers und zeigte eine etwas dunklere Hautfärbung. Auch zwischen den Hinterbacken war die Haut an jenen Stellen, wo dieselben sich berühren mussten, leicht gerötet infolge des Schwitzens an dem heißen Tag.

Daniels voyeuristische Neugierde war so lebhaft gewesen, dass zunächst eine tiefere sinnliche Regung gar nicht aufkam, zumal jetzt auch das Mitleid ins Spiel kam. Ihm war endlich klargeworden, dass Sandra sich ziemlich wehgetan haben musste, und er eilte jetzt, ihr zu helfen. Die ganze Szene hatte keine dreißig Sekunden gedauert.

Er half Sandra auf die Beine, sie stand unsicher und klagte über Kopfschmerzen. Kaltes Wasser wäre im Hof am Brunnen zu haben gewesen, aber sie hätten möglicherweise indiskrete Fragen beantworten müssen. So machte Daniel den Vorschlag, zu dem kleinen Weiher zu gehen, den sie im Hintergrund des parkähnlichen Gartens vom Dachboden aus entdeckt hatten.

Dort angelangt, fanden sie eine von verwildertem Gebüsch dicht umwachsene künstliche Felsenpartie, aus welcher eine Quelle hervorbrach, die den Weiher speiste. Hier nahmen Daniel ein Taschentuch, um der Schulfreundin einen nassen Umschlag zu reichen.

Sandra saß auf einer Steinbank. Ehe eine halbe Stunde vergangen war, hatte sie ihre Munterkeit wiedererlangt; obwohl sie eine tüchtige Beule davongetragen hatte, welche durch ihre langen blonden Haare verdeckt wurde.

„Wie geht es dir?“

„Nur leichte Kopfschmerzen“, antwortete Sandra. „Was ist genau geschehen?“

„Du bist die Treppe heruntergestürzt und hast dir den Kopf angeschlagen.“

„Ich lag leicht verdreht.“

„Stimmt.“

„Dann hast du sicher bemerkt, dass ich wegen der heutigen Hitze keinen Slip trage.“

„Das ist mir aufgefallen, Sandra.“

„Erkläre mir das bitte genauer!“

„Du lagst völlig entblößt an der Leiter.“

„Das war ein Fest für die Augen eines Voyeurs, richtig?“, fragte Sandra mit leichter Bissigkeit.

„Hm.“

„Ist das dein gesamter Kommentar?“

„Es hat mir gefallen, Sandra.“

„Du konntest meine gesamte Schamregion betrachten?“

„Ja.“

„Dann sollten wir wieder Fairness in unserer Freundschaft herstellen!“

„Wie meinst du das?“

„Hose runter! Wenn du mich heimlich bespannen konntest, steht mir das gleiche Recht zu.“

Daniel nickte. „Einverstanden.“

Er hatte sich längst überzeugt, dass niemand in dem verwahrlosten Garten anwesend war, auch konnte sie in dem dichten Buschwerk niemand entdecken, dagegen hätten sie jede Annäherung Fremder bemerken können.

Er öffnete den Gürtel, Knopf und Reißverschluss seiner leichten Sommerhose und streifte sie gemeinsam mit der Unterhose herunter.

„Kann dich hier niemand sehen?“, fragte Sandra halblaut, konnte aber ihren Blick nicht von seinem nackten Geschlechtsorgan abwenden.

„Kein Mensch ist in der Nähe, Sandra“, gab er in gleichem Ton zurück.

Dann stand er auf, stellte sich vor die Schulfreundin, hob sein Hemd ganz hoch hinauf und sagte: „Weil ich von dir alles gesehen habe, so darfst du auch von mir alles sehen.“

Sandras verletzte Eitelkeit war besänftigt. Ihre Neugierde war erwacht, und so besichtigte sie den Schulfreund ganz ungeniert. Nachdem die ängstliche Beklemmung geschwunden war, stellte sich bei Daniel die erwachende Sinnlichkeit ein. Sein Penis versteifte sich, stieg langsam in die Höhe und zuckte unruhig auf und ab, während die Vorhaut so weit zurücktrat, dass man die Spitze der Eichel mit dem kleinen Einschnitt sehen konnte.

„Na, super“, meinte Daniel.

„Meinst du deine wachsende Erektion?“

„Nein. Ich muss urinieren, aber wenn mein Pint steif ist, funktioniert das nicht.“

„Ich müsste auch schon seit einer gefühlten Ewigkeit“, sagte Sandra leise, „aber ich schäme mich, denn ich möchte nicht, dass du mir dabei zusiehst.“

„Du brauchst dich wegen mir doch nicht zu schämen. Außerdem würdest du mir eine große Freude damit machen. Du kennst doch meine voyeuristische Neigung. Ich sehe gerne zu!“