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Finden wir Menschen noch die Zeit für den Freund, Bekannten oder gar Fremden? Ist es nicht scheusslich, wenn die Werbung uns sagt: "verschenke doch Zeit". In diesem Buch finden sie als Leser, wie es ist, Zeit zu haben. Hier erzähle ich, erlebte kleine Anekdötchen aus dem täglichen Leben. Erlauben sie mir noch einen Rat, nehmen sie nicht alles so ernst, ich mach es doch auch nicht. Ihr Horst Pfeil
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Seitenzahl: 32
Veröffentlichungsjahr: 2017
Schon vor über 100 Jahren sprach der Volksmund: lachen ist sooooooo gesund!
Lieber Leser,
ob maskulin oder feminin, ob jung oder alt, lieben Sie sich und das Leben? Wer allerdings keinen Humor und auch noch das Lachen verlernt hat, oder nie ein Schmunzeln in seine Gesichtszüge bringt, der möge bitte und schnell, das Buch zur Seite legen.
Hoddel und Anne sind über fünfzig Jahre verheiratet und erzählen kurze oder etwas längere Geschichten aus ihrem täglichen Leben in Spanien oder in Deutschland. Wobei das Leben am Mittelmeer unbeschwerter ist, dort kommt zur Lebensfreude auch noch der Humor. In Andalusien kam mir der Gedanke über unser tägliches Miteinander zu schreiben. In diesem Buch finden sich erlebte nacherzählte kleine Anekdoten wieder.
Im Universum spielen wir Menschen, ob reich, jung oder alt, nur eine winzig kleine Nummer, darum bleibt uns Menschen wenig Zeit, für den uns angeborenen Kummer ein Lachen oder lächelndes Gesicht erhält uns jung so erhalten wir Menschen für jede Lebenslage, den nötigen Schwung.
Ihr Horst Pfeil
Der Polterabend
Silvester
Die Mittagsreste
Die Sonne
Das liebe Telefon
Der Sonnenuntergang
Von Hoopte nach Zollenspieker
Eine vorweihnachtliche Fernsehsendung im MDR
Wetterbericht im ZDF
Flughafen Malaga
Air Berlin Center
Geldverleih
Der Einlauf
Antonio
Katzenfutter
Manni’s Treff
In Seifen
Die Gedanken sind frei
Drei Sternekoch
Das Gesindebad
Der Regenschirm
Am Weihnachtsmorgen
Der Stock
Der Piepton
Hoddels Lieblingskatze
Das geborstene Ei
Die Zahnbürste
50. Hochzeitstag
Die Uhr
Wo ist die Pille
Das Foul
Der Schlafanzug
76. Geburtstag
Der liebe Nachbar
Der Schalter
Die letzte Maschine
Sein Haupt
Das liebe Haushaltsgeld
Der Frühsport
Das Wetter
Das Loch
Ein Regentag
Er ist doof
Der HNO-Arzt
Die Meise
Weißer Kaffee
Der Adventkalender
Befreiung
Die Weihnachtsdekoration
Der Besuch
Die Bekömmlichkeit
Die Partnersuche
Gedächtnis
Nachwort
Hoddel sitzt im Sonnenschein auf der Porche*. Mit einem leeren Essteller in der Hand geht Anne an ihm vorbei zur außen liegenden Sommerküche. Er blickt auf und fragt: „Was willst du mit dem leeren Teller?“ Sie: „Ich gehe zum Polterabend“ und geht um die Hausecke. Nach einiger Zeit kommt sie mit einer Auflaufform in der Hand zurück. Er fragt: „Wo hast du den Essteller gelassen?“ Sie: „Hast du etwa in der Zwischenzeit vergessen, dass ich vom Polterabend komme.“
(*Porche: überdachte Terrasse)
Hoddel und Anne, sitzen am Silvesterabend vor dem Puschenkino, auch Television genannt. Er sieht mit großer Bewunderung die Tänzer und Tänzerinnen vom deutschen Fernsehballett. Er wendet sich Anne zu: „Eigentlich müssten wir uns wieder ein Aufnahmegerät kaufen.“ Sie: „Und wofür?“ „Für mich natürlich, dann kann ich die Tanzschritte sehen und auch lernen.“ Sie schüttelt sich vor lachen: „Du willst die Tanzschritte lernen? Ach, deshalb trägst du im Sommer, wenn wir nach Marbella fahren das gelbe T-Shirt. Vorn mit der Aufschrift: Alt aber gut, auf der Rückseite: Runderneuerte Prothesen machen es möglich.“
Anne legt die Reste vom Mittagessen auf ein Salatblatt, um sie zum Komposthaufen zu tragen. Hoddel: „Oh, alles für die streuenden Tiere?“ Sie nickt mit dem Kopf. Er: „Wenn du schon auf einem Salatblatt servierst, dann lege doch bitte ein Essbesteck und Servietten dazu.“
