3,99 €
In seinem nunmehr 10. Buch, "Nix für Humorlose" erzählt Horst Pfeil wie immer aus seinem facettenreichen Leben. Hier lässt er zwei Menschen zu Wort kommen, die ihm sehr nahe standen. Die sicherlich hoch oben vom Himmel aus beobachten, ob ihre humorvollen Geschichten, die Horst Pfeil noch einmal - mit ihrer Genehmigung - zu Papier gebracht hat. In einer fast seelenlosen Gegenwart, seinen heutigen Leserinnen und Lesern zum Schmunzeln oder gar zum Lachen bringen kann.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 43
Veröffentlichungsjahr: 2021
Warum schreiben wir Menschen in der digitalen, so hoch gelobten Welt, überhaupt noch Bücher? Kann jemals die Digitalisierung das menschliche Gedankengut ersetzten? Zum Teil schon, denn einige Bestseller-Autoren nutzen die fast unerschöpfliche Plattform unter http//www.undsoweiterundsofort.de ...
Was hat mich überhaupt dazu getrieben Bücher zu schreiben? War es etwa die lange Weile, die meist einsetzt, wenn der Mensch erfolgreich aus dem Berufsleben ausscheidet? Bei mir war es die angeborene Neugierde auf unserer Mutter Erde zu sein! Mir sagt man nach, ich hätte von klein auf an immer, nach dem Warum gefragt. Manche Menschen – besonders die Elternteile und Lehrer in der Schule – habe ich mit dieser Frage unbewusst, aus meiner damaligen Denkweise, ganz bestimmt genervt.
Das Wort Warum prägte mein facettenreiches Leben! Aus diesem schöpfe ich mein aufs Papier gebrachte Gedankengut. Die Resonanz meiner Leserschaft hat mir gezeigt, dass es mit dieser Ausgabe 10 Bücher geworden sind. Ein gutes Buch ist wie ein guter Wein der reifen muss! Bleiben Sie oder werden Sie mir treu.
Neulich schrieb mir eine Leserin: „Deine Art zu schreiben, erinnert mich an den vor sechs Jahren, im Alter von 87 Jahre verstorbenen, Hans-Joachim Fuchsberger.“
Tage später hielt ich das, mit der Post geschickte Buch Altwerden ist nichts für Feiglinge in meinen Händen. Wie recht hatte Blacky mit diesem Buch! So Gott will, werde ich 2021 im Mai 85 Jahre.
Lang ist es her, als im deutschen Fernsehen – auch Puschenkino – genannt, die Gäste mit folgendem Text begrüßt worden: „Diese Sendung ist für Sie und nur für Sie“ Da ich diese Zeit miterleben durfte, lade ich sie jetzt und heute als meinen Leser, mit dem nötigen Respekt und Achtung zum Lesen der humorvollen Kurzgeschichten ein. Nach dem Motto: „Mein Buch ist für Sie und nur für Sie!“
Und nun lesen Sie mal schön mein 10. Buch.
Ihr oder Euer Horst Pfeil
Buchholz, im Dezember 2020
Appell des Jahres
So begann alles!
Für meine Freunde
Wann bist du alt?
Es ist alles nur geliehen …
Wie entsteht ein Mensch?
Aus Kindermund
Aus dem Tagebuch meiner Mutter
Die Sage vom Wilden Mann
Die Alters-Pille
Wie geht eigentlich Politik?
Die Männerhose
Im Jahre 2020
Staatsdiener 1763-1810
Und Staatsdiener 2020
Der Gassenhauer 1924
Fast hundert Jahre später!
Zwischen durch
Zeitläufe
Das müssen wir ertragen!
Das Seniorenangebot!
Die drei Siebe!
Ein kleiner Nussbaum!
Das Zeitalter im Jahre 2020!
Ich habe kein Dach!
Die Freundin!
Die Bürokratie
Im Rathaus wird ein Findelkind entdeckt!
Ich bin das Großkapital!
Zum Jahresausklang!
Alle Jahre wieder!
Große Freiheit auf See
Mein Dank!
Einfach aufgelesen!
Zu guter Letzt!
Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein.
Die öffentlichen Schulden müssen verringert,
die Arroganz der Behörden
muss gemäßigt und kontrolliert werden.
Die Zahlungen an ausländische Regierungen
müssen reduziert werden,
wenn der Staat nicht bankrott gehen soll.
Die Leute sollen wieder lernen zu arbeiten,
statt auf öffentliche Rechnung zu leben.
Marcus Tullius Cicero, Rom, 55 vor Chr.
Diesen Appell fand ich in meinem Ordner Gesammelte Kostbarkeiten. Würden Sie mit mir nach dem Lesen spontan den folgenden Satz unterschreiben? Wir Menschen verweigern uns, oder es fehlt uns die innere Einstellung aus der Vergangenheit – der Geschichte unserer Ahnen – zu lernen? Entschuldigung, wie konnte ich nur in der letzten Satzbildung total vergessen, auch wir älteren und alten Menschen: „Hätten sich gefälligst der Postmoderne zu unterwerfen!“ Befinden wir uns Menschen nicht gegenwärtig in einer seelenlosen Zeit?
In meinem letzten Buch Die Krönung erzählte ich einer mir bisher wohlgesonnenen femininen älteren Weiblichkeit von den Anrufen alleinstehender Frauen. In deren Gesprächen stand die Angst, Einsamkeit und das Wegsperren in den Senioren-Anlagen.
Der Rat von der mir bisher wohlgesonnenen Person: „Die Alten sollen sich nicht so anstellen!“
Im jetzigen Buch komme ich auf das zurück, worüber ich am liebsten schreibe: gereimtes oder nichtgereimtes aus dem Täglichen. Mein Motto: Nimm dich selbst nicht ernst! In meinem facettenreichen Leben haben in diesem Buch – zwei der ehemaligen, nicht mehr lebenden Freunde – in meinem Herzen den ersten Platz eingenommen.
Sie wurden nun von mir per Engelspost im Himmel unterrichtet. Per Satellit kam ihre Antwort: „Ja, wir freuen uns, dass Du uns nicht vergessen hast. Schreibe unsere hinterlassenen Geschichten noch einmal in einem Buch. Tschüss, und schick uns ein Exemplar mit der Engelspost.“ Jetzt ist mir ganz schön mulmig zu Mute, denn beide haben große Spuren auf der Mutter Erde hinterlassen! Nun, ich werde es wenigstens versuchen. Dazu bedarf es zu erklären, wie lernten wir uns kennen?
Im letzten Jahrhundert erhielt der Bürgerverein Hohenfelde und Uhlenhorst
