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Unterwegs: Ein Bild könnte mehr als tausend Worte wert sein oder es könnte seine Erlösung sein. Die eindringlichen Augen in einem Bild fesseln Caleb Belikovs Aufmerksamkeit und er weiß, dass er herausfinden muss, ob der weiße Büffel wirklich nur ein Tier ist oder ein in einem Zoo in der Nähe von Albuquerque gefangener Wandler. Caleb überredet seinen Alpha und ein paar Freunde dazu, ihn zu begleiten und entdeckt nicht nur, dass der Büffel ein Wandler ist, er ist auch sein Gefährte. Aber die Rettung von Emmett wird das Leben von Unschuldigen in Gefahr bringen und eine ganze Reihe neuer Probleme verursachen. Können Caleb und seine Freunde herausfinden, wie sie alle vor einem erpresserischen Alpha beschützen können? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 20.800 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2019
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
ÜBER CHARLIE RICHARDS
LESEPROBE:
Hoffnung für einen Büffel
Unterwegs: Ein Bild könnte mehr als tausend Worte wert sein oder es könnte seine Erlösung sein.
Die eindringlichen Augen in einem Bild fesseln Caleb Belikovs Aufmerksamkeit und er weiß, dass er herausfinden muss, ob der weiße Büffel wirklich nur ein Tier ist oder ein in einem Zoo in der Nähe von Albuquerque gefangener Wandler. Caleb überredet seinen Alpha und ein paar Freunde dazu, ihn zu begleiten und entdeckt nicht nur, dass der Büffel ein Wandler ist, er ist auch sein Gefährte. Aber die Rettung von Emmett wird das Leben von Unschuldigen in Gefahr bringen und eine ganze Reihe neuer Probleme verursachen. Können Caleb und seine Freunde herausfinden, wie sie alle vor einem erpresserischen Alpha beschützen können?
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.
Länge: rund 20.800 Wörter
CHARLIE RICHARDS
Hoffnung für einen Büffel
Kontras Menagerie 3
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „Hope for a Buffalo“:
Charlie Richards
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2019
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Sage Marlowe
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Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.
Bitte beachten:
Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.
Widmung
Für Tina – Danke für dein Vertrauen in mich und all die tollen Cover!
„Hey, schau dir das mal an“, rief Sam und zog Calebs Aufmerksamkeit auf sich. Der Bullenwandler hielt eine Zeitung hoch, damit Kontra sie ansehen konnte. „Schau dir die Augen an“, fügte er hinzu. „Sehen sie nicht so aus, als wären sie mehr als nur die eines Tiers?“
„Hmm, vielleicht hast du recht“, antwortete Kontra und starrte weiterhin das Bild an.
Interessiert ging Caleb durch den Speisesaal. Er war nicht der Einzige. Als er an den Tisch kam, waren bereits fünf andere ihrer Motorradgang um die zwei herumgedrängt und beugten sich über das Bild. Als einer der kleinsten in ihrer Gruppe wartete Caleb ungeduldig darauf, dass sich jemand bewegte, damit er sich dazwischen quetschen konnte. Er war einen Meter achtundsiebzig groß und wusste, dass er nach menschlichen Maßstäben nicht klein war, aber in Anbetracht dessen, dass die meisten anderen Männer weit über eins achtzig groß waren, war er auf jeden Fall eher klein im Vergleich.
Eli, ein großer, schlanker Pythonwandler, grunzte und entfernte sich. „Sieht aus, als könnte es definitiv mehr als nur ein Tier sein“, sagte er.
Der Rückzug des Mannes öffnete eine kleine Lücke zwischen ein paar anderen, in die Caleb sich drängen konnte, um zu sehen, worüber sie sprachen. Er neigte den Kopf und starrte auf das Bild eines weißen Büffels in einem Zoo. Die Schlagzeile der Geschichte lautete: Seltener weißer Büffel: nur eine Woche hier im Zoologischen Park!
Caleb ignorierte die Informationen in dem Artikel und starrte die Augen des Tieres auf dem Foto an. Er hatte gehört, dass die Augen Fenster zur Seele waren, und in diesem Fall stimmte es genau. Unter dem entspannten Blick der dunklen Augen lag so viel Schmerz und Verzweiflung, dass es fast die Luft aus Calebs Lungen presste.
„Oh, Götter“, flüsterte er und streckte die Hand aus, um das dünne Papier zu berühren. „Wir müssen ihm helfen.“
Kontra richtete sich auf und atmete aus. „Wir müssen bestätigen, dass er wirklich ein Wandler ist“, sagte er, „was einen Trip zu diesem … Ort bedeutet.“ Es sah so aus, als wäre Caleb nicht der Einzige, der sich unwohl dabei fühlte, in einen Zoo zu gehen. Kontras resignierter Ton und verzogene Lippen sagten alles. Der große Alpha sah die Männer um sich herum an. „Irgendwelche Freiwilligen?“
„Ich gehe“, antwortete Caleb sofort und seine schnelle Reaktion überraschte ihn selbst.
Sam seufzte. „Ich werde auch gehen.“
Kontra nickte. „Sieht aus, als ob einige von uns eine Reise nach Süden unternehmen“, sagte er. „Nicht alle von euch müssen mit. Es ist nur etwa eine Stunde entfernt.“ Er verschränkte die Arme vor der Brust und sah sich unter der Gruppe von Männern um.
Terence verzog das Gesicht und fuhr sich mit einer Hand durch seine honigbraunen Haare. „Ich denke, es macht mir nichts aus, einen Ausflug in den Zoo zu unternehmen. Wann ist diese Ausstellung geöffnet?
„Diese Zeitung ist eine Woche alt“, gab Sam zu. „Ich nahm sie mir nur wegen des Kreuzworträtsels.“
„Also ist er vielleicht nicht einmal mehr dort?“ Caleb war sich nicht sicher, warum ihn diese Erkenntnis so sehr störte, aber er spürte, wie sein Herz schneller schlug, weil die Möglichkeit bestand, dass er diesen Kerl nicht überprüfen konnte.
Kontra musste seine Anspannung bemerkt haben, denn er legte eine Hand auf Calebs Schulter und drückte leicht. „Nein, es sieht so aus, als ob heute sein letzter Tag ist. Wenn wir uns beeilen, können wir vor Mittag dort sein. Hoffentlich haben wir Zeit, einen Weg zu finden, um nahe genug heranzukommen und herauszufinden, ob er ein Wandler ist oder nicht“, versicherte er.
Caleb nickte und lächelte seinen Alpha an. „Vielen Dank.“
„Natürlich“, antwortete Kontra. „Kein Wandler will sein Leben in Gefangenschaft leben. Lasst uns in Gang kommen.“
Es stellte sich heraus, dass fast die Hälfte ihrer Gang sich ihnen anschloss. Ben, Mutegis menschlicher Gefährten, wollte den Zoo ohnehin besuchen, deshalb hatte ihr Freund dem Ausflug zugestimmt. Dazu kamen Kontra, Sam und Terence, sowie Caleb selbst. Der Rest machte es sich im Wohnzimmer von Gallo Riccis Haus bequem. Der vor kurzem verpaarte Pferdewandler würde bei seinem neu entdeckten Gefährten, einem Detective, bleiben, wenn sie in wenigen Tagen abreisten. Obwohl Caleb und seine Freunde es bedauerten, den süßen Gestaltwandler zurückzulassen, waren sie nach dem harten Leben, das Gallo bisher gehabt hatte, sehr erfreut darüber, dass er ein gewisses Maß an Glück gefunden hatte.
Genau wie Kontra sagte, brauchten sie etwas mehr als eine Stunde, um Albuquerque zu erreichen. Es dauerte weitere zwanzig Minuten, um den fraglichen Ort zu finden. Nach dem Parken holte Caleb tief Luft und folgte seinen Begleitern zur Kasse. Kontra zahlte für alle, was ziemlich üblich war, wenn sie etwas als Gruppe taten. Sie alle handelten mit Aktien als Einnahmequelle und legten aus genau diesem Grund die Hälfte ihrer Ressourcen zusammen. Die andere Hälfte wurde auf privaten Konten angelegt, die sie für persönliche Ausgaben wie Benzin, Kleidung und Toilettenartikel verwendeten.
Caleb beobachtete, wie Ben Mutegi angrinste, als sie eintraten, und dann in die düsteren Gesichter aller schaute. Sein Lächeln verblasste. „Fühlt ihr euch aufgrund der Situation oder der Lage so?“, fragte der schlanke Mensch.
Mutegi nahm die Hand seines Gefährten und lehnte sich an ihn. „Ein bisschen von beiden“, gab er für alle zu. „Wir würden niemals einen unserer Brüder in einer Notlage zurücklassen, aber ein Zoo mit all diesen Käfigen macht es unangenehm für uns.“
Als Bens Brauen besorgt zusammengezogen wurden, sah er ziemlich süß aus, entschied Caleb. Während Caleb die Interaktion beobachtete, war er froh, dass Mutegi einen so verständnisvollen Mann als Gefährten gefunden hatte. „Warum?“, fragte Ben neugierig.
Caleb wusste, dass nicht nur seine eigenen Brauen bei dieser Frage nach oben schossen. Warum eigentlich?Wie kann man es in Worte fassen?
Kontra sah sich zu den Leuten um, die an ihnen vorbeigingen, und ging zu ein paar leeren Bänken in der Nähe einiger Toiletten. „Weil wir unsere Seele mit einem Tier teilen, Ben“, knurrte er leise. „Dieses Tier will nicht das Schicksal erleiden, in einem Käfig zu enden, und auch wenn viele dieser Tiere hier glücklich sind, sind es einige nicht. Sie fühlen sich unwohl, sind wütend, aggressiv, und unser Tier greift das auch auf.“
„Ah, ich verstehe.“ Zu Calebs Überraschung wurde Bens Ausdruck zu einem Grinsen. „Dann werde ich versuchen, meine Begeisterung für mich zu behalten!“
Mutegi lachte. „Es macht uns nichts aus, dass du glücklich bist, hier zu sein.“
Terence nickte und zwinkerte dem Menschen zu, wofür er von dessen Gefährten ein verspieltes Knurren erhielt. „Erwarte nur nicht, dass wir an deiner Freude teilhaben.“
Nachdem dies erledigt war, nahmen sie ihre Wanderung durch den Park wieder auf. Die temporäre Ausstellung befand sich laut Karte natürlich ganz hinten. Sie versuchten, nicht so zu erscheinen, als würden sie sich beeilen, und Ben machte Pausen, um fast jede Plakette zu lesen, die an einem Käfig oder in der Nähe eines Käfigs hing, sodass sie weiter aufgehalten wurden.
Schließlich waren Calebs Nerven bis aufs Äußerste gespannt und er hielt Terence am Arm fest. Als der Löwenwandler ihn fragend ansah, sagte er: „Ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalten kann. Würdest du direkt mit mir dorthin gehen?“
Terences Lippen pressten sich zu einer dünnen Linie zusammen, aber er befragte Caleb nicht, wofür er dankbar war. Caleb verstand selbst nicht, warum das für ihn so wichtig war.
„Sicher, Caleb.“
Terence drehte sich um, um es Kontra zu sagen, aber der große Grizzlywandler hatte es gehört. „Sam wird mit Mutegi und Ben zusammenbleiben. Sobald wir fertig sind, werden wir uns mit ihnen in Verbindung setzen und einen Treffpunkt ausmachen“, sagte Kontra.
Sie schlenderten so schnell wie möglich, ohne auffällig zu sein, in die Gegend, in der der weiße Büffel gehalten wurde. Als sie dort ankamen, brauchten sie einen Moment, um das Tier zu entdecken, da es hinter einigen Baumstämmen im rückwärtigen Bereich lag. Caleb war gut fünfzig Meter entfernt, zusammen mit den vielen Menschen, die sich um ihn herum bewegten, und wusste, dass es keine Möglichkeit gab, den Geruch des Tieres von außerhalb des Geheges wahrzunehmen. Aber wie komme ich näher?
Kontra musste die gleichen Gedanken gehabt haben. Er legte eine Hand auf Calebs unteren Rücken und führte ihn zur Seite und zu einem niedrigen Steingebäude. Toiletten. Caleb warf seinem Alpha einen fragenden Blick zu und der große Mann grinste und führte ihn hinein. Er ging zu den Waschbecken und wusch sich die Hände, und Caleb folgte seinem Beispiel und versuchte, seine Fragen zurückzuhalten.
Plötzlich wurde er von dem Gestaltwandler in die Kabine für Behinderte gezogen. Er starrte den viel größeren Mann schockiert an und wusste, dass Was-zum Teufel? in seinen Augen stand. Kontra brachte ihn nicht dazu, es zu fragen und befahl: „Zieh dich aus und verwandle dich. Ich stecke dich unter meinen Mantel und trage dich bis an den Rand des Geheges.
