Kandinsky - Mikhaïl Guerman - E-Book

Kandinsky E-Book

Mikhaïl Guerman

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Beschreibung

Der russische Maler Wassily Kandinsky (1866-1944) gilt als einer der Ersten, die sich auf das Feld der abstrakten Kunst gewagt haben. Trotz negativer Reaktionen einiger Kollegen bestand er darauf, sein Innenleben mithilfe der Abstraktion darzustellen. Dazu entfernte er sich immer mehr von einer Malerei, die als gegenständlich bezeichnet werden kann, was in seinem einzigartigen Gebrauch von Form und Farbe resultierte. Obwohl seine Werke zunächst heftiger Kritik ausgesetzt waren, würden sie sich schließlich als wegweisend erweisen.

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Seitenzahl: 40

Veröffentlichungsjahr: 2015

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© Confidential Concepts, worldwide, USA

© Parkstone Press International, New York, USA

Image-Barwww.image-bar.com

©Estate Kandinsky / Artists Rights Society,New York, USA / ADAGP, Paris

ISBN978-1-78160-740-4

Weltweit alle Rechte vorbehalten

Soweit nicht anders vermerkt, gehört das Copyright der Arbeiten den jeweiligen Fotografen. Trotz intensiver Nachforschungen war es aber nicht in jedem Fall möglich, die Eigentumsrechte festzustellen. Gegebenenfalls bitten wir um Benachrichtigung.

Victoria Charles

INHALT

Biographie

Abbildungsverzeichnis

1.Gouspiar, Tretjakow Galerie, Moskau.

2.Gebirgssee, 1899.

3.München, Schwabing, 1901.

4.Achtyrka, Herbst,Skizze 1901.

5.Kochel, (der Kochelsee und das Hotel Grauer Bär)um 1902.

6.Plakat für die erste Ausstellung der Phalanx, 1901.

7.Der Park von St. Cloud, 1904.

8.Der Spiegel, 1907.

9.Murnau, 1908.

10.Sommerlandschaft, 1909.

11.Der Blaue Berg, 1908-09.

12.Improvisation VII, 1909.

13.Improvisation IV, 1909.

14.Murnau, Ansicht mit Eisenbahn und Schloß, 1909.

15.Schicksal, 1909.

16.Reifröcke, 1909.

17.Pastorale, 1911.

18.Improvisation XX, 1911.

19.Bild mit Kreis, 1911.

20.Schwarzer Fleck I, 1912.

21.Hafen in Odessa, ca. 1898.

22.Schwarze Linien I, 1913.

23.Komposition VII, 1913.

24.Kleine Freuden, 1913.

25.Moskau, Subow-Platz, um 1916.

26.Analyse-Zeichnung zu Komposition VII, 1913.

27.Komposition, Landschaft,1915.

28.Komposition, Landschaft, c. 1916.

29.Hafen, 1916.

30.Gegenstandslos, um 1916.

31.Moskau, Roter Platz, 1916.

32.Wintertag, Smolensker Boulevard, um 1916.

33.Umgebung von Moskau, um 1916.

34.Imatra, 1917.

35.Dämmerung, 1917.

36.Südliches, 1917.

37.Komposition, 1916.

38.Graues Oval, 1917.

39.Amazone, 1918.

40.Reiter in Rosa, 1918.

41.Weißes Oval, 1919.

42.Dame in goldenem Kleid, um 1918.

43.Bild mit Spitzen, 1918.

44.Stich III, 1918.

45.Komposition auf braunem Hintergrund, 1919.

46.Rotes Oval, 1920.

47.Zwei Ovale, 1919.

48.Auf Weiß, 1920.

49.Komposition. Rot und Schwarz, 1920.

50.Ohne Titel, 1920-1921.

51.Komposition auf Gelb, 1920.

52.Kleine Welten V,1922.

53.Blauer Kreis, 1922.

54.Kirche in Murnau, 1908-1909.

55.Im Schwarzen Quadrat, 1923.

56.Entscheidendes Rosa,1932.

57.Komposition. Aquarell. Tretjakow Galerie, Moskau.

58.Einige Kreise, 1926.

59.Titelseite der Revue Bauhausvon 1928.

60.Etagen, 1929.

61.Bunte Aktionen, 1941.

62.Blau des Himmels, 1940.

63.Verschiedene Teile, 1940.

64.Rote Kirche, 1901.

65.Porträt von Kandinsky, um 1913.

1. Gouspiar, Tretjakow Galerie, Moskau.

Vor kurzem schien es so, als habe das vorige Jahrhundert mit Wassily Kandinsky nicht nur begonnen, sondern auch mit ihm geendet. Doch wie oft die Anhänger von neuen und modischen Interpretationen seinen Namen auch zitieren mögen – dieser Künstler hat Geschichte geschrieben und gehört vielleicht mehr zur Vergangenheit oder der Zukunft als zum Heute.

Die Kunst Kandinskys trägt in sich nicht den Widerhall oder, besser gesagt, die Schicksalslast anderer Meister der russischen Avantgarde, denn er verließ Russland sehr viel früher, lange bevor sich die offiziöse sowjetische Ästhetik von der neuesten Kunst abwandte. Kandinsky entschied selbst, wo er leben und wie er arbeiten wollte. Er war weder gezwungen, gegen sein Schicksal zu kämpfen noch einen Kompromiss mit ihm zu schließen; und war und blieb so stets ein freier Mensch. Seine Kämpfe trug er mit sich selbst aus. Die Verfolgungen, denen die „Linken“ in Russland ausgesetzt waren, betrafen ihn nicht und erschwerten ihm deswegen auch nicht das Leben. Obendrein wurde ihm weder der Ruhm noch der Dornenkranz eines Märtyrers zuteil – das Los der in Russland verbliebenen berühmten Künstler der Avantgarde. Sein Ruf hat nichts dem Schicksal, sondern einzig und allein der Kunst selbst zu verdanken.

Die Kultur der Vergangenheit war ihm verständlich und teuer. Es war nicht sein Ziel, Götzen zu entthronen. Die Schaffung des Neuen nahm ihn voll und ganz in Anspruch. Er war kein Bilderstürmer oder Provokant, doch sein Werk war durchaus herausfordernd und provozierend, und diese Kühnheit war gedankenvoll, korrekt und argumentierte mit höchster künstlerischer Qualität.

Kandinsky war ein europäisch gebildeter Mensch, Schriftsteller und professioneller Musiker: Ein Künstler, der mehr zu Reflexion und strenger Logik als zu schreienden Deklarationen neigte – jedoch nicht ohne eine Spur von Romantik. Er wahrte die Würde eines Denkers und verschwendete seinen Intellekt nicht an kleinkarierte, pseudokünstlerische Streitigkeiten. Oft und zu Recht wurde darauf hingewiesen, dass nicht allein die Kunst, sondern das gesamte Weltgefühl Kandinskys in Russland und Deutschland wurzelt.