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Die beliebten Protagonisten, die bereits aus den Büchern "Der Sommereremit", "Der Seelenspiegler" und "Die Krystallwesen" bekannt sind, werden in diesem Buch erneut aktiv. Aus dem ersten Roman, in dem unter anderem auch autobiographische Reiseanekdoten und Lebenserfahrungen verarbeitet werden und dem zweiten Roman, welcher bereits skurrile Inhalte aufweist, ging ein Genrewechsel, hin zur Science-Fiction, hervor. Auch eigene Weltanschauungen, sowie eine gehörige Portion Humor kommen hierbei wieder einmal nicht zu kurz. Von Autorenseite heißt es dazu: Von Kindheit an habe ich die Science-Fiction Literatur verschlungen und jeden Autor bewundert, der oder die sich an dieses schwierige Genre herantraut. Schließlich müssen diese Kollegen komplette, neue Welten und Zusammenhänge entwickeln, was von Schreibern, die im Hier und Jetzt arbeiten nicht gefordert wird. Literatur wird für mich sowohl beim Lesekonsum als auch beim Schreiben interessant, wenn Phantasie, Geist und Humor auf einen erträglichen Schreibstil treffen. Ich hoffe, dass mir dieses mit dem vorliegenden Roman gelungen ist und er ihre Zustimmung findet.
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Seitenzahl: 118
Veröffentlichungsjahr: 2016
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Liesbeth Listig
Kontinuum der Träume
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Vorwort
Weltenmacher
Infektionisten
Traumhafte Begegnungen
Das Daseinsverwaltungsgericht
Selbsterkennen
Der Hersteller
Urlaubsfreuden
Plop
Aus dem Paradies nach Hause
Wieder in der Heimat
Der Türöffner
Erschütterungen
Gebrochene Abmachungen
Befreiung
Gedankenspiele
Träume werden wahr
Niederkunft und Herkunft
Die vorletzte Versammlung
Schmucksteine
Impressum neobooks
Wenn wir die „Ebenbilder“ höherer Wesen sein sollen, trifft uns keinerlei Schuld, dass wir sind wie wir sind. Hat da etwa jemand einen Fehler gemacht? Nicht nur Kinder machen Fehler, wie wir in dieser Geschichte gleich lesen werden. Aber die Hoffnung ist noch nicht gestorben.
Nehmt meine Geschichten nur nicht zu ernst. Nachdenklich machen sollen sie aber schon. Vor allen Dingen jedoch sollen sie unterhalten. Viel Spaß beim Lesen, wünscht euch
Liesbeth Listig
Der kleine Thore saß an einem Gerät, welches wir in unserem derzeitigen Dasein wohl als PC bezeichnen würden, und spielte unbeaufsichtigt. Vater hatte vor einiger Zeit für seinen Chef, den obersten Daseinsverwalter, daran gearbeitet und verschiedene Szenarien erdacht, diese jedoch aufgrund gravierender Mängel alle wieder verworfen. Mehrere Universen lagen aber noch im Rundordner. Natürlich konnte Thore, trotz strengsten Verbotes, nicht widerstehen und reaktivierte eines der Kontinuen, die schon verworfen waren.
Es war eine Blase mit unendlicher Größe und unendlicher Kleinheit im räumlichen, wie auch im zeitlichen Spektrum. Zwischen dem Größten und dem Kleinsten hatte er Existenzen geschaffen, die verschiedensten Moralkodexen folgten. Besonders faszinierend fand Thore das „Fressen und Gefressen werden“, da dieses dem eigenen Kodex zuwider lief und vom obersten Daseinsverwalter auch strengstens verboten worden war. Es wurde als obszön und widerlich angesehen und lag unter einem allgemeinen Bann. Besonders geeignet für Kinder, die gern etwas Verbotenes ausprobieren. So ließ er der Evolution seinen Lauf und beschleunigte sie von Zeit zu Zeit etwas, da er nicht warten wollte und das Ganze doch so schön eklig war. Thore hatte gerade Riesenechsen ins Spiel gebracht, die andere Riesenechsen tot bissen und blutig ausweideten, als seine Mutter ihn zum Essen rief.
Um seine Missetat zu kaschieren, ließ er einen großen Kleinplaneten ins Szenario stürzen und löschte damit den größten Teil des grausigen Spielzeugs. Nach dem Essen und einem Mittagsschläfchen, dem „Schlaf des Gerechten“, setzte sich Thore wieder an das Spielgerät und heckte weiteren, bösen Schabernack aus. Er wollte etwas erschaffen, was für die meisten seiner Art ein unvorstellbares Sakrileg darstellte. Thore wollte Wesen erschaffen, die aussahen wie er selbst. Er beschleunigte erneut die Evolution und lenkte diese in eine Bahn, die unweigerlich Wesen dabei herauskommen lassen würde, die über Selbsterkenntnis verfügten, aber immer noch dem allgemeinen Grundsatz des „Fressen und Gefressen werden“ folgen mussten. Das Unheil nahm seinen Lauf. Die Wesen erforschten alles, was in ihrem zeitlichen und räumlichen Rahmen möglich war. Das Größte und das Kleinste, was sie mit ihren bescheidenen Mitteln erkennen konnten, nutzen sie vorwiegend dazu sich gegenseitig zu vernichten und dabei angeblich sogar in seinem Namen zu handeln.
Thore war außer sich. Es war bei höchster Strafe verboten, Wesen, die wie er selbst über sich nachdenken konnten, zu vernichten. Aber er musste sie doch loswerden, bevor Vater ihn bei seinem Tun noch erwischte. Er versucht alles: Erdbeben, Feuer, Wasserfluten. Nichts half gegen diese abartige Brut. Nun schnitten sie sich gar in seinem Namen die Kehlen durch, worüber er bei den ersten primitiven Abkömmlingen noch gelacht hatte.
Vater stand mit bösem Blick hinter ihm und Thore ahnte, er würde niemals wieder das Gerät bedienen dürfen. Wenn Vater dieses seinem Chef melden würde, wäre die ganze Familie geliefert. Sein Vater wusste, dass die nächste Geräteüberprüfung erst in sehr vielen Dekaden stattfinden würde und schob das ganze Kontinuum in einen geheimen Ordner. „Wenn die Wesen von selbst ausgestorben sind, löschen wir das Ganze“, meinte er noch. „So lange kann das ja nicht dauern.“
So vergingen viele Zeitalter ohne, dass die Daseinsverwaltung von dem unglaublichen Tun erfuhr. Es ging so lange gut, bis Thores Mutter einer Freundin unter dem Siegel der Verschwiegenheit von einem geheimen Ordner erzählte, den die Verwaltung nicht prüfen dürfe. Diese Freundin erzählte ihrer anderen Freundin, natürlich auch unter dem Siegel der Verschwiegenheit, davon und das Lauffeuer war entbrannt. Solche „Hausbriefkästen“ funktionierten bei den höheren Wesen natürlich genauso gut, wie bei den Fehlentwicklungen, die Thore in die Welt gesetzt hatte und die natürlich nicht wie geplant ausgestorben waren.
„Erzähle etwas unter dem Siegel der Verschwiegenheit und du kannst sicher sein, dass in kürzester Zeit alle Welt davon weiß“, stöhnte der oberste Daseinsverwalter auf. Thores Vater, der zum Rapport gerufen worden war, saß da wie vom Donner gerührt und war sprachlos. Nach unzähligen Äonen fachlicher Diskussionen, war er tatsächlich sprachlos. Auf diese Offenbarung wusste er nichts zu sagen. „Wäre deine Frau doch auch so still gewesen wie du im Hier und Jetzt, dann wäre uns vieles erspart geblieben“, meinte sein Vorgesetzter missmutig. „Als mir die Sache zugetragen wurde, musste ich dem nachgehen und habe deine Maschine sichergestellt.“
„Aber das ist nicht das Schlimmste.“ „Gibt es Schlimmeres“, fragte Thores Vater traurig und gebrochen? „Natürlich gibt es das!“ Nun kochte der Chef vor Wut. „Ich hatte gerade ein schönes, makelloses Kontinuum entwickelt und bereits zum Einsatz freigegeben. Dann kam deine dumme Datei und ich legte deinen versteckten, verdreckten Unrat neben meinen Entwurf auf meinen Entwicklungsplatz. Sie stießen aneinander und nun ist mein Kontinuum infiziert. Ein Virus ist eingedrungen und die schrecklichsten Träume werden wahr.“
Ein wissenshungriger Seelenspiegler, die Fortentwicklung einer uralten, ausgestorbenen Rasse von intellektuellen Wissenssammlern, wie er meinte, schoss auf einer Raumkrümmung durchs All, ohne die geringste Eigenbewegung. Er bestand vorwiegend aus einem neuronalen Netzwerk, welches die Kapazität eines menschlichen Gehirns um das Tausendfache und mehr übertraf. Seine Außenhülle wirkte grau, wie die Haut eines Haifisches, war jedoch sehr stark und nahezu unverwundbar. Das ganze Gebilde, welches ein lebendes Wesen sein sollte, hatte die Form eines überdimensionalen, etwas dicklichen Surfbrettes.
Dieses Wesen war ein Telepath mit sehr umfangreichen Fähigkeiten. So konnte er unter anderem in den Gehirnen von anderen Lebewesen, ob dumm oder intelligent, nach verwertbaren Informationen suchen, die ihn der Wahrheit über den Sinn des Daseins näher bringen würden. Er sah in den Gehirnen ein Äquivalent zu Bibliotheken, durfte jedoch mit seiner „Schnüffelei“ niemandem Schaden zufügen. Bei den vielen Milliarden Jahren, die er bereits auf der Suche nach Wissen durchs All geisterte, hatte er oft auch komplette Seelen von verstorbenen Individuen zu Gast, die freiwillig ein paar Tausend Jahre mit ihm verbringen wollten, um dann jedoch endgültig zu degenerieren und in die ewigen Jagdgründe einzugehen. Das war dann für den Spiegler besonders traurig, da er meist mit diesen Wesenheiten eine innige Freundschaft pflegte.
Bei seinen letzten Aufenthalten auf dem Planeten, der von seinen Bewohnern als Erde bezeichnet wurde, hatte er drei von ihnen mit an Bord nehmen dürfen und sich mit diesen angefreundet. Nun strebten sie neuen Abenteuern entgegen, wenn auch die Motivationen zur Teilnahme an den Reisen recht unterschiedlich waren. Der Seelenspiegler wollte Wissen erlangen und die drei Mitreisenden wollten, über ihren Tod hinaus, Spaß haben.
Da der Spiegler einen für Menschen unaussprechlichen Namen trug, hatte er vorgeschlagen ihn doch Manfred zu nennen. Einen solchen Namen trug keiner im Bekanntenkreis der drei Freunde und es könne somit nicht zu Verwechselungen kommen, meinte der Seelenspiegler, der nun fortan Manfred genannt wurde.
Bei den anderen drei Gestalten handelte es sich um erlesene Persönlichkeiten, die im Leben wie im Tode ihresgleichen suchten. Da war zum einen Rigo Walder, ein Weltkriegsveteran und U-Boot-Kapitän, der auf der falschen Seite gekämpft, aber zwischenzeitlich sein Hitlerbild verbrannt hatte.
Dann war da Bernhard Gross, ein ausgedienter Professor der Sozialwissenschaften, welcher als erster Kontakt mit Manfred bekommen hatte. Und zu guter Letzt Agnes Angerer, geborene Blaulicht, eine schrille, attraktive, manchmal auch notgeile, ausgediente Flugbegleiterin. Ihrem Mädchennamen machte sie alle Ehre, da ihr Auftreten und ihre sirenenhafte Stimme durchaus mit einem Blaulicht in Einklang zu bringen waren.
Auch hatte sie bereits, auch zu Lebzeiten, eingehend menschliche Kontakte mit ihren beiden Reisegefährten gepflegt und war keinesfalls bereit, diese im Tode aus ihren Fängen zu entlassen. Schließlich war sie nur wegen der beiden „Jungs“ mit auf die Reise gegangen. Und natürlich, weil sie in Manfred wieder jung und schön aussehen konnte und nicht mehr alt, verschrumpelt und schmerzhaft verkrümmt im Sterbebett liegen musste.
Ein Schachspiel vertrieb Rigo und Bernhard die Reisezeit, aber sie hatte ihre liebe Mühe, die um Aufmerksamkeit heischende Agnes davon abzuhalten, unqualifiziert in das Spiel einzugreifen. Manfred wollte mit den Dreien bis an den Rand des bekannten Universums vorstoßen und, obwohl eine Raumkrümmung nur verhältnismäßig wenig Reiseeigenzeit beanspruchte, dauerte es doch ein paar Tage.
Plötzlich beschlich alle ein ungutes Gefühl und als sich dann noch Manfred aufgeregt an sie wendete war klar, dass etwas Furchtbares geschehen war. Ich kann die Krümmung des Raumes nicht mehr beenden, dachte er aufgeregt. So etwas ist mir noch nie passiert. Das Ende unseres Kontinuums dürfte, nach meinen Berechnungen, bald erreicht sein und ich bekomme die Raumkrümmung nicht in den Griff. Es ist, als wenn mich etwas Riesiges immer weiter zieht.
Manfred wurde immer hektischer bei den Versuchen, die Krümmung doch noch zu glätten. Dann gab er erschöpft und frustriert auf. So hatten die drei Freunde ihren, immer so überlegen wirkenden Außerirdischen noch niemals erlebt. Ich kann es nicht stoppen, greinte er. Wir werden alle umkommen, wenn nicht ein Wunder geschieht.
Du könntest umkommen, dachte Bernhard pragmatisch. Wir anderen sind bereits gestorben. Natürlich wäre es nicht wünschenswert, wenn gerade dann, wenn es spannend wird, das Licht ausgeht. Aber die einzige arme Sau bist du, da du noch reales Leben in dir hast.
Sehr empört meldete sich nun auch Agnes zu Wort. Und ich wollte euch noch ein paar Jahrtausende körperlich und geistig Freude bereiten, schimpfte sie entrüstet. Das soll nun alles vorbei sein? Aus Rigos Ecke kam nur ein „Danke“ und keiner wusste so recht, wie er das meinte.
In der Zwischenzeit hatte sich Manfred wieder gefangen und seine Synapsen arbeiteten wieder rational. Wir haben sicher noch mindestens zwei Tage, bis was weiß ich passiert. Ihr könnt derweil in meinen Bibliotheken stöbern, wenn ihr wollt. Gegen etwas Lehrreiches zum Schluss hatte Rigo nichts einzuwenden. Agnes jedoch ergriff Bernhards Hand und zog ihn mit sich fort, in einen Winkel von Manfreds neuronalem Netz, der nur für ihren Geist bestimmt war.
Aber seid nicht so laut, sagte Manfred noch und obwohl die Gesamtsituation nicht dazu angetan war, konnte er sich ein Lächeln nicht verkneifen. Nachdem seine Freunde nun damit beschäftigt waren letzte, interessante Dinge zu erledigen, rechnete Manfred seine verbleibenden Möglichkeiten durch. Die nächsten Spiegler, die er hätte um Hilfe bitten können, standen zu weit entfernt, als dass sie ihn noch in der verbleibenden Zeit hätten erreichen können. Außerdem würde er sie dann wahrscheinlich nur mit ins Unglück reißen. Was konnte es sein, was ihn so rigoros anzog? Hier, am Ende der Welten, hätte er eine solche Kraft nie vermutet. Nun war er aber auch einer der jüngsten Spiegler und eventuell fehlte ihm nur die Erfahrung, um dieses Problem zu meistern. Dann erinnerte er sich jedoch, dass er vor nicht allzu langer Zeit, bei einem Zeitparadoxon, seinem älteren Ich begegnet war. Folglich würde diese Situation nicht sein Ende bedeuten, tröstete er sich.
Dann ging alles sehr schnell. Die Gedanken aller an Bord befindlichen Seelen nebst der von Manfred wurden nicht eingefroren, wiederholten sich jedoch ständig. Rigo las gerade noch einmal in den Speicherungen der Krystallwesen, welche sie zuletzt besucht hatten, als ihn die Gedankenbeeinflussung traf. Wie eine kaputte Schallplatte, auf der immer wieder die letzten Töne zu hören waren, erlebte er seine Gedanken.
Am härtesten, im wahrsten Sinne des Wortes, traf es Agnes und Bernhard, die in einem langen Orgasmus befindlich diesen immer wieder erleben durften. Dann, nach unendlich wirkenden Minuten, war alles vorbei. Sie stießen gegen die schalenartige Begrenzung ihres Kontinuums und spürten nur noch einen wohligen Schmerz, als sie durch eine weitere Schale in ein anderes, größeres Kontinuum gezogen wurden.
Etwas ist anders, erklärte Manfred. Sie fanden sich auf einer erdähnlichen Oberfläche wieder, die sich wie ein unbeschriebenes Blatt Papier um sie herum, horizontlos auftat. Was ist das hier? fragte Bernhard, der sich augenscheinlich wieder hervorragend von dem Schock des Eindringens erholt hatte. Das weiß ich auch nicht, entgegnete Manfred, es fühlt sich an wie etwas Jungfräuliches, was bereit ist von etwas Ekligem besudelt zu werden.
Das Eklige sind wir, dachte Rigo. Hier gibt es sonst noch nichts Böses und nichts Gutes. Ich muss mich erst einmal ausruhen und von dem Schock erholen, meinte Manfred. Bereits eingeschlafen waren Agnes und Bernhard, die ein weiteres Schockerlebnis zu verkraften hatten. Nie wieder Sex, hatte Bernhard noch gedacht, bevor er entschlummerte. Rigo dachte noch einen Moment darüber nach, grinste und schlief ein.
Wirre Träume begleiteten den Schlaf der Ankömmlinge. Sogar Manfred träumte. Er träumte er wäre ein kleiner, verlassener Erdenknabe, der nie zur Schule gegangen war und sich alles Wissen selbst aneignen musste. Rigo war in seine Träumen Kommandant einer Raumschiffflotte und auf einem fernen Planeten gestrandet. Sein havariertes Raumschiff würde nutzlos in der Gegend herumliegen, wie ein Blechsarg.
Ein Bibliothekar zu sein, der die Leser regelmäßig zur Stille ermahnen musste, nicht nur im Lesesaal sondern auch die Sexbesessenen hinter den Bücherwänden, träumte Bernhard. Und dann die holde Agnes. Sie war im Traum eine männerverschlingende Domina-Hexe, die aber nur eine Gefahr für die Männerwelt darstellte, wenn sie längere Zeit unbefriedigt blieb.
Rigo wachte ganz plötzlich auf und griff rechts an seinen Holster. Gott sei Dank, die Strahlenwaffe befand sich noch an seinem Platz. Sein schöner Raumgleiter, aus dem er wohl herausgeschleudert worden war, lag zerschellt hinter ihm. Ein merkwürdiger Ort war das hier. Es gab Helligkeit, aber keine Sonne. Auch regte sich kein Lüftchen, obwohl eine atembare Atmosphäre vorhanden war. Um ihn herum gab es buchstäblich nichts, außer einem Steinhügel, an dem sein Gleiter zerschellt war. Auch war er augenscheinlich auf den Kopf gefallen, da er sich an keine Ereignisse vor seinem Absturz erinnerte. In der Ferne jedoch gewahrte er eine Bewegung. Rigo raffte sich auf und ging langsam darauf zu.
