Kroatische Inseln und Küstenstädte Reiseführer Michael Müller Verlag - Lore Marr-Bieger - E-Book

Kroatische Inseln und Küstenstädte Reiseführer Michael Müller Verlag E-Book

Lore Marr-Bieger

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20,99 €

Beschreibung

E-Book zur 10. komplett überarbeiteten und aktualisierten Auflage 2021 Kroatien ist ein Land der Inseln. Mehr als tausend sind es, die der über 1.700 km langen Festlandküste der Adria vorgelagert sind. Sie alle bergen eine lange Kulturgeschichte, bestechen mit einem glasklaren, türkis leuchtenden und buchtenreichen Meer, einer duftenden, von Heilkräutern überzogenen Landschaft und beeindruckenden Naturdenkmälern. Zum Schutz dieser imposanten Natur wurden viele Inseln und Küstengebirge zu Nationalparks oder Naturparks ausgewiesen, die man auf markierten Wegen erkunden kann. Viele der Inseln sind seit Urzeiten besiedelt und ihre malerischen Städtchen liegen meist auf Halbinseln und haben sich im europäischen Tourismus längst einen Namen gemacht. Darunter das viertürmige, mittelalterlich geprägte Rab, die Frankopanenhochburg Krk oder die von mildem Klima gesegnete Lavendelinsel Hvar. Ähnlich eindrucksvoll ist z. B. Korčula, wo Marco Polo geboren sein soll, oder die Odysseus-Insel Mljet mit ihren Salzseen. Ob Kelten, Griechen, Römer, Venezianer oder Habsburger - sie alle hinterließen ihre Spuren, denen man auf Schritt und Tritt ebenso in den großen Hafenstädten am Festland begegnet: Rijeka, Zadar, Trogir, Split oder Dubrovnik sind so etwas belebte und sehr charmante Freilichtmuseen. Fazit: Auf knapp 800 Seiten verrät Lore Marr-Bieger - sie bereist die Gegend seit 40 Jahren! - ihre schönsten und spannendsten Detailinformationen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 1583

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Inhaltsverzeichnis

Unterwegs mit Lore Marr-Bieger

Orientiert auf den Kroatischen Inseln und in den Küstenstädten

Die Inseln und Küstenstädte sind ...

... Perlen entlang der Küste

... geschichtsträchtig und grün

... von Bergen geprägt

... Kultur- und Flaniermeilen

... ein Outdoor-Paradies

... kulinarisch vielfältig

Erlebnis Kultur

Baukunst durch die Zeiten

UNESCO-Weltkulturerbe

Lohnende Oasen der Ruhe

Architektonische Leckerbissen

Geniale Installationen

Traditionsreiche Seefahrt

Kreative Köpfe

Erlebnis Natur

Schutzgebiete für die Natur

Flüsse, Seen, Wasserfälle

Inseln, Kliffs und Höhlen

Berge und Schluchten

Baden und Wassersport

Türkisfarbenes Meer

Sand, Kies oder Fels

Bekannte, beliebte Strände

Eldorado für Wassersportfans

Urlaub mit Kindern

Hotel oder Campingplatz?

Pack die Badehose ein …

Adrenalin für Groß und Klein

Und an Regentagen …

Festungen und Fantasy

Ausflugstouren

Unterwegs in der Kvarner-Bucht

Kvarner-Inseln und Küstenstädte

Die Inseln

Die Küstenstädte

Seefahrt – mit dem Meer leben

Klima, Flora und Fauna

Geschichte

Die Kvarner-Bucht

Was anschauen?

Was unternehmen?

Wo baden?

Naturstarke Ausflüge

Events

Insel Cres

Geschichte

Von Porozina nach Beli

Beli

Praktische Infos

Von Beli nach Cres

Cres

Geschichte

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Umgebung von Cres

Valun

Praktische Infos

Wassersport

Lubenice

Vraner See

Nach Martinšćica

Martinšćica

Auf der Inselstraße Richtung Osor

Ustrine

Osor

Geschichte

Praktische Infos

Umgebung von Osor

Insel Lošinj

Geschichte

Nerezine

Praktische Infos

Wandern: Zum Televrin

Nach Mali Lošinj

Sveti Jakov

Čunski

Halbinsel Kuril

Mali Lošinj

Geschichte

Sehenswertes

Ausflüge um Mali Lošinj

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Veli Lošinj

Geschichte

Kleiner Rundgang

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Ausflugsinseln um Lošinj

Die Inseln Ilovik und Sv. Petar

Insel Ilovik

Insel Sv. Petar

Insel Unije

Baden und Wandern

Praktische Infos

Insel Susak

Baden und Wandern

Praktische Infos

Opatija

Sehenswertes

Umgebung von Opatija

Rijeka

Geschichte

Stadtbummel

Museen

Umgebung von Rijeka

​Crikvenica

Geschichte

Sehenswertes

Umgebung von Crikvenica

Insel Krk

Geschichte

Omišalj

Sehenswertes

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Njivice

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Malinska und Umgebung

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Über Glavotok nach Krk

Praktische Infos

Krk

Stadtbummel

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Punat

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Stara Baška

Praktische Infos

Vrbnik

Sehenswertes

Praktische Infos

Dobrinj und Umgebung

Šilo

Soline, Klimno und Čižići

Biserujka-Höhle

Nach Baška

Baška

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Die Inseln Privić, Sv. Grgur und Goli

Insel Rab

Geschichte

Lopar

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Supetarska Draga

Praktische Infos

Rab

Stadtbummel

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Ausflüge um Rab

Kampor

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Suha Punta

Praktische Infos

Banjol

Praktische Infos

Barbat

Praktische Infos

Zum Fährhafen Mišnjak

Senj

Geschichte

Sehenswertes

Umgebung von Senj

Grifon-Centar

Naturpark Velebit

Ausflug zu den Plitvicer Seen

Jablanac

Praktische Infos

Unterwegs in Dalmatien

Dalmatinische Inseln und Küstenstädte

Fauna, Flora und Gestein

Seefahrt – mit dem Meer leben

Geschichte

Norddalmatien

Was anschauen?

Was unternehmen?

Wo baden?

Und für Sportbegeisterte?

Events

Starigrad Paklenica

Nationalpark Paklenica

Praktische Infos

Sport

Insel Pag

Geschichte

Von Stara Novalja nach Novalja

Novalja

Geschichte/Sehenswertes

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Halbinsel Lun

Škuncini stani

Potočnica

Dražica

Jakišnica

Dudići

Lun

Tovarnele

Von Novalja nach Pag

Kolan

Wanderung zum Inselberg Sv. Vid (348 m)

Mandre

Šimuni

Košljun

Die Pager Bucht

Zrće-Bucht

Caska-Bucht

Kustići und Zubovići

Metajna und Halbinsel Zaglava

Buchten Barkariž und Sv. Duh

Pag

Sehenswertes

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Der Südosten der Insel

Povljana

Der See Velo Blato

Vlašići

Smokvica

Nin

Geschichte

Sehenswertes

Insel Vir

Vir

Weitere Inselorte

Zadar

Geschichte

Rundgang durch die Stadt

Archipel vor Zadar

Insel Olib

Geschichte

Sehenswertes

Praktische Infos

Wassersport

Insel Silba

Sehenswertes

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Insel Premuda

Insel Ist

Insel Molat

Molat

Bruglje

Zapuntel

Insel Zverinac

Inseln Sestrunj und Rivanj

Insel Iž

Veli Iž

Mali Iž

Insel Rava

Insel Ugljan

Geschichte

Ugljan

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Von Ugljan nach Preko

Preko

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Kali

Kukljica

Praktische Infos

Wassersport

Insel Pašman

Geschichte

Ždrelac

Banj

Dobropoljana und Neviđane

Pašman

Praktische Infos

Kraj und Ugrinić

Tkon

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Insel Gnalić

Insel Vrgada

Geschichte und Sehenswertes

Praktische Infos

Wassersport

Biograd na moru

Geschichte

Umgebung von Biograd

Insel Dugi Otok

Geschichte

Božava

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Zur Nordwestseite Dugi Otoks

Soline

Verunić

Veli Rat

Von Božava nach Savar

Brbinj

Luka

Žman

Zaglav

Sali

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Naturpark Telašćica

Praktische Infos

Wandern und Mountainbiken

Vorgelagerte Inselchen

Nationalpark Kornaten

Entstehung

Geschichte

Die Inseln des Archipels

Žut

Kornat

Kornat vorgelagerte Inseln

Insel Murter

Tisno

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Jezera

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Richtung Murter

Slanica-Bucht

Murter

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Betina

Praktische Infos

Vodice

Kulturgüter und Geschichte

Šibenik

Geschichte

Stadtbummel

Šibeniks Festungen

Umgebung von Šibenik

Jadrija

Brodarica

Dubrava

Ausflug in den Nationalpark Krka

Besuch der Hauptattraktionen im Nationalpark Krka

Praktische Infos

Skradin

Geschichte

Praktische Infos

Archipel vor Šibenik

Insel Prvić

Šepurine

Prvić Luka

Praktische Infos

Insel Zlarin

Praktische Infos

Insel Kaprije

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Inseln Zmajan, Obonjan und Kakan

Insel Žirje

Geschichte

Praktische Infos

Insel Krapanj

Praktische Infos

Primošten

Geschichte

Mitteldalmatien

Was anschauen?

Was unternehmen?

Wo baden?

Und für Sportbegeisterte?

Events

Trogir

Geschichte

Sehenswertes

Seget

Insel Čiovo

Geschichte

Von Čiovo nach Gornji Okrug

Praktische Infos

Wassersport

Von Gornji nach Donji Okrug

Von Čiovo nach Slatine

Die Inseln Drvenik

Insel Veli Drvenik

Praktische Infos

Insel Mali Drvenik

Split

Geschichte

Stadtbummel

Museen und Galerien

Sehenswertes außerhalb von Split

Omiš

Geschichte

Sehenswertes

Umgebung von Omiš

Insel Šolta

Rogač

Grohote

Praktische Infos

Umgebung von Grohote

Maslinica

Praktische Infos

Wassersport

Nečujam

Praktische Infos

Nach Stomorska

Stomorska

Praktische Infos

Insel Brač

Geschichte

Supetar

Stadtbummel

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Mirca

Sutivan

Praktische Infos

Bobovišća na Moru

Praktische Infos

Ložišća

Bobovišća

Milna

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Von Ložišća nach Nerežišća

Dračevica

Donji Humac

Nerežišća

Vidova Gora

Eremitenkloster Blaca

Rundgang durch die Eremitage

Von Pražnice nach Bol

Bol

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Umgebung von Bol

Murvica

Selca

Praktische Infos

Sumartin

Praktische Infos

Novo Selo

Povlja

Praktische Infos

Pučišća

Praktische Infos

Postira

Praktische Infos

Abstecher nach Dol

Praktische Infos

Splitska

Praktische Infos

Abstecher nach Škrip

Makarska

Sehenswertes

Umgebung von Makarska

Naturpark Biokovo

Botanischer Garten Biokovo

Insel Hvar

Geschichte

Hvar

Geschichte

Stadtbummel

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Umgebung von Hvar

Vira

Auf der alten Inselstraße nach Stari Grad

Von Hvar nach Stari Grad

Milna

Stari Grad

Geschichte

Sehenswertes

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Umgebung von Stari Grad

Vrboska

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Vrbanj und Umgebung

Dol

Svirče

Vrisnik

Pitve

Die Südküste zwischen Zavala und Sv. Nedjelja

Zavala

Insel Šćedro

Gromin Dolac

Ivan Dolac

Jagodna

Sv. Nedjelja

Jelsa und Umgebung

Geschichte

Sehenswertes

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Ausflüge von Jelsa

Von Jelsa nach Sućuraj

Zastražišće

Gdinj

Bogomolje

Sućuraj

Praktische Infos

Wassersport

UNESCO-Geopark Archipel Vis

Insel Vis

Geschichte

Vis

Sehenswertes

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Die Südküste von Vis

Praktische Infos

Komiža

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Der Archipel

Inseln Ravnik und Veli und Mali Budikovac

Insel Biševo

Insel Sveti Andrija (Svetac)

Inseln Brusnik und Jabuka

Insel Palagruža

Drvenik

Praktische Infos

Süddalmatien

Was anschauen?

Was unternehmen?

Wo baden?

Und für Sportbegeisterte?

Events

Ploče

Praktische Infos

Weiterfahrt

Halbinsel Pelješac

Geschichte

Trpanj

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Von Trpanj nach Duba

Von Trpanj nach Orebić

Abstecher nach Podobuče

Mokalo

Orebić

Geschichte

Sehenswertes

​Praktische Infos

Wassersport/Sport

Wanderung zum Sv. Ilija (961 m)

Perna und Kućište

Praktische Infos

Viganj

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Gornij und Donij Nakovanj

Lovište

Praktische Infos

Potomje

Praktische Infos

Kuna und Oskorušno

Praktische Infos

Trstenik

Praktische Infos

Von Trstenik nach Žuljana

Žuljana

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Auf der Inselstraße Richtung Ston

Sparagović und Ponikve

Uvala Prapratna

Ston

Geschichte

Rundgang durch Veliki Ston

Rundgang durch Mali Ston

Praktische Infos

Umgebung von Ston

Praktische Infos

Insel Korčula

Geschichte

Korčula

Geschichte

Sehenswertes

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Vorgelagerte Badeinselchen

Lumbarda

Praktische Infos

Wassersport

Von Korčula nach Račišće

Račišće

Von Korčula nach Žrnovo

Pupnat und Umgebung

Praktische Infos

Čara und Umgebung

Praktische Infos

Smokvica

Praktische Infos

Brna

Praktische Infos

Prižba und Umgebung

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Blato und Umgebung

Sehenswertes

Praktische Infos

Prigradica und Bristva

Vela Luka

Sehenswertes

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Umgebung von Vela Luka

Insel Lastovo

Geschichte

Ubli

Praktische Infos

Pasadur

Praktische Infos

Von Ubli nach Lastovo

Lastovo

Praktische Infos

Umgebung von Lastovo

Insel Mljet

Geschichte

Pomena

Praktische Infos

Goveđari

Praktische Infos

Veliko und Mali jezero

Klosterinsel Sv. Marija

Polače

Praktische Infos

Von Polače nach Babino Polje

Babino Polje

Praktische Infos

Von Babino Polje bis Saplunara

Sobra

Prožura

Okuklje

Nach Saplunara

Die Elaphiten

Geschichte

Insel Šipan

Geschichte

Šipanska luka

Praktische Infos

Suđurađ

Praktische Infos

Insel Jakljan

Insel Ruda

Insel Lopud

Geschichte

Lopud

Sehenswertes

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Kliff St. Andreas

Insel Koločep

Geschichte

Donje Čelo

Praktische Infos

Wassersport/Sport

Gornje Čelo

Insel Daksa

Dubrovnik

Geschichte

Stadtbummel

Die wichtigsten Museen und Galerien

Umgebung von Dubrovnik

Berg Srđ

Halbinsel Lapad

Insel Lokrum

Elaphiten-Archipel

Cavtat

Geschichte

Sehenswertes

Wandern und Mountainbiken

Nachlesen & Nachschlagen

Klima und Reisezeit

Winde

Flora

Die Pflanzenwelt der Inseln

Fauna

Geschichte

Anreise

Mit dem eigenen Fahrzeug

Mit der Fähre von Italien nach Kroatien

Mit der Eisenbahn

Mit dem Bus

Mit dem Flugzeug

Verkehrsmittel vor Ort

Mit dem eigenen Fahrzeug

Informationen für Kraftfahrer in Kroatien

Mit der Fähre

Mit dem Bus

Mit der Eisenbahn

Mit dem Flugzeug

Mit dem Fahrrad

Mit dem Mietwagen

Mit dem Taxi

Übernachten

Privatunterkünfte

Urlaub auf dem Bauernhof

Hotels

Jugendhotels

Camping

Leuchttürme

Berghütten

Essen und Trinken

Die Lokale

Vorspeisen und Snacks

Gerichte von Fisch und Meeresfrüchten

Fleischgerichte

Eintöpfe und Aufläufe

Reis-, Nudel- und Gemüsegerichte

Beilagen

Nachspeisen

Getränke

Sport

Baden

Canyoning

Fahrradfahren

Fischfang

Klettern

Joggen

Kanu, Kajak, Rafting

Paragliden

Reiten

Schnorcheln

Sportschifffahrt

Stand-up-Paddling (SUP)

Surfen und Kiten

Tauchen

Tennis

Wakeboarden

Wandern

Wasserski

Ziplines und Hochseilgärten

Wellness und Kurorte

Reisepraktisches von A bis Z

Ärztliche Versorgung

Diplomatische Vertretungen

Eintrittskarten

Elektrizität und Trinkwasser

Feiertage

Feste und Veranstaltungen

Finanzen

Informationen

Internet

Karten

Kleidung

Literatur

Minenfelder

Öffnungszeiten

Organisierte Aktivreisen

Papiere

Post

Rauchen

Souvenirs

Telefon/Wichtige Nummern

Trinkgeld

Zoll

Etwas Kroatisch

Über dieses Buch

Präambel

Impressum

In eigener Sache

Was haben Sie entdeckt?

Vielen Dank!

Übersichtskarten und Pläne

Zeichenerklärung

Kroatische Inseln – Übersicht

Split – Übersicht

Index

Alles im Kasten

Der Kvarner-Raum

Franjo Petrić

Die Tafel von Valun

Osor – Geburtsstadt der Kuna

Der athletische Bronzemann (Apoxyòmenos)

Delfin-Projekt – Adriatic Dolphin Project Blue World

Mit dem Schiff nach Unije

Ausflug ins slowenische Höhlenlabyrinth

Karolina Riječka – die Heldin Rijekas

Der Wallfahrtsort Trsat

Glagoliza – die glagolitische Schrift

Vom Galeriebesitzer zum Kulturverwalter

Klosterinsel Košljun

Süffiger Žlahtina

Auf den Spuren der Glagoliza

Mrgari

Armbrustschießen – eine präzise und herausfordernde Leidenschaft

Die Ruinen von Sv. Damijan

Die Uskoken

Auf Winnetous Spuren

Mirila – Totenraststeine

Von der Milch zum Pager Käse (Paški sir)

Reticella-Spitzen – Čipka

Die Madonna von Stari Grad

Die Tränen der Madonna von Zečevo

Meeresorgeln (Morske orgulje)

Gruß an die Sonne

König Eduard VIII.

Inselbräuche

Versunkene Schätze

Die Fischfabrik in Sali

Die Fischer von Sali

Tobendes Meer auf der Insel Mana

Gospa od Karavaja (Unsere Liebe Frau von Caravaggio)

Hr. Šupuk, das Pflänzchen Buhač und die Hydrozentrale

Faust Vrančic

König Belas Kapuze

Der venezianische Löwe

Ivan Meštrović – Bildhauer, Architekt und Mystiker

Demokratie im Mittelalter – die Republik Poljica

Ivan Rendić und der Mausoleumsbau

Familie Jakšić in Donji Humac

Das Dominikanerkloster

Die Episode vom „Haus im Haus“ ...

Zlatni rat – das Goldene Horn

Die Drachenhöhle (Zmajeva špilja)

Steinmetzschule (Klesarska Škola) in Pučišća

Die Insel Brač – Gedanken von Vladimir Nazor

Lavendel, Rosmarin und Immortelle

Pakleni otoci

Paprenjac – Honigkuchen à la Stari Grad

Petar Hektorović

Ager-Feld

Schmankerln aus Jelsa und Umgebung

Die Weine von Vis

Gajeta Falkuša

Berg Sv. Ilija

Dingač und Postup

Delorita – die Schwarze Madonna

Vom Weinbauern zum Chardonnay-König und Zinfandels Gene

Austern (Ostrea edulis)

Der Säbeltanz Moreška

Marco Polo

Kumpanija – der Schwert- oder Säbeltanz

Dobrić Dobričević

Lastovski Poklad – Fasching von Lastovo

Die Gesetze von Mljet (1345)

Süße Verbannung auf Sv. Marija

Polačes Palast und seine Bewohner

Der König und Großmutters Feld

Miho Pracat

Das Waisenmädchen und der Adelssohn

Dubrovniks Literaten

Dubrovniks Republikkonzept

Das Pflänzchen Buhać

Hornotter oder Hornviper (Vipera ammodytes) – eine gefährliche Sonnenanbeterin

Die dalmatinischen Piraten

Politischer Aufbau „Ex-Jugoslawiens“

Entlang der Küstenstraße (E 65) – ein Highlight!

Achtung Bora!

Fische – fangfrisch (svježa riba) oder gezüchtet (riba iz uzgajališta)?

Gerichte aus der Peka

Kartenverzeichnis

Kvarner-Bucht (Übersicht)

Insel Cres

Cres

Insel Lošinj

Mali Lošinj (Stadt)

Opatija (Stadt)

Rijeka (Stadt)

Crikvenica (Stadt)

Insel Krk

Krk (Stadt)

Insel Rab

Rab (Stadt)

Nationalpark Plitvicer Seen

Norddalmatien (Übersicht)

Nationalpark Paklenica

Insel Pag

Nin

Insel Vir

Zadar (Übersicht)

Archipel vor Zadar

Insel Ugljan

Preko

Insel Pašman

Biograd (Stadt)

Insel Dugi Otok

Nationalpark Kornaten

Insel Murter

Murter

Vodice (Stadt)

Šibenik (Stadt)

Nationalpark Krka

Archipel vor Šibenik

Primošten (Stadt)

Mitteldalmatien (Übersicht)

Trogir (Stadt)

Inseln Čiovo und Drvenik

Split (Altstadt)

Insel Šolta

Insel Brač

Makarska (Stadt)

Insel Hvar

Hvar (Stadt)

Geopark Vis-Archipel

Vis (Stadt)

Süddalmatien (Übersicht)

Neretva-Delta und Halbinsel Pelješac

Insel Korčula

Korčula (Stadt)

Naturpark Lastovo-Archipel

Insel Mljet

Archipel Elaphiten und Küstenland von Dubrovnik

Dubrovnik (Übersicht)

Dubrovnik (Altstadt)

Zeichenerklärung

Kroatische Inseln – Übersicht

Split – Übersicht

Unterwegs mit
Lore Marr-Bieger
Lore Marr-Bieger ist freie Reisejournalistin und lebt in der Nähe von Erlangen. Seit 1983 besucht unsere Autorin die über tausend Kilometer lange kroatische Küste mit ihren Inseln, ihren mittelalterlichen und venezianisch geprägten Städte mit oft römischem Touch, kennt fast jede Bucht und jeden Stein, auch das Hinterland und Zentralkroatien und bestieg auch viele Berge. Dabei begeistern die abwechslungsreiche Küche und die regionalen Weine ebenfalls ihre Geschmacksnerven.
Seit über 30 Jahren bereise ich das einstige Jugoslawien, das heutige Kroatien. Die würzig duftenden Inseln mit ihrer fast unberührten Natur, ihren mittelalterlichen Städten und ihren Häfen haben es mir angetan - dort verrichten die Fischer ihre Arbeit, Möwen kreischen, Boote schaukeln und Segelmasten klirren. Eine Leidenschaft für dieses Land, diese gewaltige vielfältige Natur und seine Menschen ist entstanden - und in der Tat gibt es für mich kein schöneres Meer! Faszinierend ist immer wieder der Weitblick von der Bergwelt auf die zahlreichen Inselkuppen im in allen Blaunuancen schimmernden Meer. Meinen Geschmacksnerv traf auch die bodenständige Küche: Muscheln na buzaru, fangfrischer Fisch, dazu ein Glas regionaler Wein, zum Naschen vielleicht noch ein paar Feigen, serviert nahe dem Meer - besser und schöner geht’s für mich nicht!
Seit 1983 bin ich in diesem Land mit seinen gastfreundlichen, hilfsbereiten Menschen auch für Reiseführer unterwegs, einst mit Fähren zu Bäckerszeiten und auf Makadam-Rüttelstrecken. Das einstige Inselbuch mit Festlandshäfen wurde von Auflage zu Auflage mit touristisch sehenswerten Küstenstädten und Ausflugszielen ins Hinterland erweitert - aus einem einst dünnen Büchlein entstand ein komplexer Band, mit dessen Hilfe Sie hoffentlich vieles entdecken!
Viel Spaß im Land der „Tausend Inseln und Möglichkeiten“ wünscht Ihnen
Lore Marr-Bieger
Orientiert auf den Kroatischen Inseln und in den Küstenstädten
Die Region im Profil
Die Inseln und Küstenstädte sind ...
Das „Land der tausend Inseln“ lockt mit seinen bezaubernden, unterschiedlichen Eilanden zum Erkunden, Baden, Wandern und Entspannen. Aber auch mit attraktiven Städten, römisch, mittelalterlich, venezianisch geprägt, mit K.-u.-k.-Charme oder trutzig. Eindrucksvolle Küstengebirge und Nationalparks warten auf Ihren Besuch.
♦ 1185 Inseln, davon 64 bewohnt.
♦ 1880 km Festlandküste (mit Istrien), inkl. Inseln u. Riffs 6278 km!
♦ Die Küstenstädte sind beliebte Ganzjahresdestinationen.
♦ Badesaison ca. Mai bis Oktober, Wassertemperatur 18 bis 25 Grad.
... Perlen entlang der Küste
Wie an einer Kette ziehen sich die über 1000 Inseln, Inselchen und Riffe entlang der kroatischen Küste. Von fern wirken sie karstig-kahl wie Mondlandschaften, im Inneren sind sie oft üppig von würzig duftender Macchia, samtgrünen Kiefernwäldern und Feldern bedeckt. Kontrastreich zeigen sie sich zum blauen Meer durch ihren meist weißen Kalkstein. Fels und Kiesel dominieren an den Buchten, aber es gibt auch Sandstrände. Fast alle der 64 bewohnten Inseln inklusive alter Hafenstädte und einiger weiterer attraktiver Orte entlang der Küste werden in diesem Reisebuch vorgestellt.
... geschichtsträchtig und grün
Im 6. Jahrtausend v. Chr. begann die sesshafte Besiedlung. Die Römer erbauten Handelsstraßen und Militärlager, die Uskoken und Frankopanen Burgen und befestigte Städte, dergleichen die lange währende K.-u.-k.-Monarchie (Österreich-Ungarn), um sich gegen die Osmanen zu wappnen; in den nachfolgend ruhigeren Zeiten wurden die Städte mit Palästen verschönert. Auch die Venezianer hinterließen ihren Baustil, zankten sich um Rechte und Salz. Der Sozialismus brachte Stillstand, der allerdings der Natur zugutekam. Und diese ist üppig und unterschiedlich: Allein entlang der Küstenregion und auf den Inseln gibt es sechs Naturparks, sieben Nationalparks und einen Geopark - bestens also zum Wandern, Radeln, Klettern, Paragliden, Tauchen, Surfen, Kiten, Baden und natürlich auch zum Relaxen.
... von Bergen geprägt
Die buchtenreiche kroatische Küste erstreckt sich über 1880 km von Umag (Istrien) bis nach Molunat (Grenze zu Montenegro). In diesem Buch werden 650 Straßenkilometer entlang der Adriaküste von Opatija bis hinab nach Cavtat beschrieben, inklusive der bewohnten Inseln. Die Küste wird gesäumt vom Dinarischen Gebirge, das sich hier bis über 1700 m erhebt und vor allzu kalten Ostwinden schützt. Die Küstengebirge, durch Natur- und Nationalparks geschützt, ziehen sich mit dem Učka im Norden, über den langen Velebit südwärts bis hinab zum Biokovo. Besonders hübsch und aussichtsreich ist die Fahrt entlang der buchtenreichen Küstenstraße Jadranska Magistrala, die nicht umsonst zu Europas schönsten Panoramastraßen zählt.
... Kultur- und Flaniermeilen
Stopps lohnen in den geschichtsträchtigen und teils unter UNESCO-Schutz stehenden Städten, die eine Fülle an Kulturdenkmälern, Museen und Installationen bieten. Es ist bezaubernd über die glattpolierten Pflaster uralter Städte wie Zadar, Šibenik, Trogir, Split oder Dubrovnik zu wandeln oder sich an einem der lauschigen Altstadtplätze niederzulassen und dieses zeitlose Flair einzusaugen. Über den Sommer präsentieren die Städte ein großes und vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit Konzerten von Klassik über Klapa bis hin zu Rock, Mittelalter- und Theaterfestivals sowie Wein- und Kulinarikevents oder Segelregatten.
... ein Outdoor-Paradies
Die kroatische Küste und ihre Inseln locken natürlich mit Wasserport wie Baden, Schnorcheln, Tauchen, SUP, Segeln oder Seekajakfahren. Aber man kann auch bestens die Inselberge oder Küstengebirge erklimmen und die fantastische Aussicht genießen - das markierte Rad- wie Wanderwegenetz wurde stark erweitert. Auch Kletterfans kommen auf ihre Kosten - das Highlight sind die Paklenica-Schluchten. Auf Bootsfreunde warten 22 ACI-Marinas und viele Hundert Häfen und Ankerbuchten - das kroatische Segelrevier zählt zu den beliebtesten Europas. Wer es ruhig mag, relaxt im Schatten von Aleppokiefern bei einem Grillenkonzert und Meeresrauschen.
... kulinarisch vielfältig
Die Küchenkunst präsentiert regionale Schmankerln und Tropfen, die es zu versuchen lohnt. Der fangfrische Fisch schmeckt entlang der gesamten Küste bestens. Spezialitäten sind die saftigen Škampi aus dem Kvarnerić, Thunfisch, gezüchtete Muscheln und Austern aus Šibenik, besonders schmackhaft sind Muscheln und Austern aus Ston. Hummer gibt es um die Kornaten sowie um Vis. Auf den Inseln grasen überall Schafe, berühmt ist der würzige Pager Käse aus Schafsmilch. In der bergigen Küstenregion leben auch Ziegen, die neben gutem Käse auch gute Braten liefern. Überall wachsen schmackhafte Oliven und Feigen, im Süden Johannisbrot, Granatäpfel sowie Zitrusfrüchte und natürlich Wein - von Insel zu Insel mit unterschiedlicher Note, aber immer gut, ob rot oder weiß.
Reizvolle Entdeckungstouren
Erlebnis Kultur
Kroatiens Küsten- und Inselstädte prunken mit altem Kulturgut, Museen und einer oft bestens erhaltenen alten Bausubstanz. Viele Städte liegen malerisch auf kleinen Halbinseln, bewehrt und dicht gedrängt mit ihren Kirchtürmen und Palästen. Ein Augenschmaus für Liebhaber einer einst stilsicheren Bauweise.
♦ Großes Kulturprogramm über die Sommermonate (www.croatia.hr).
♦ Kombitickets für Museen, auch preisreduzierte Familientickets.
♦ Die sog. Hop-on-hop-off-Busse bieten oft einen guten Einstieg in die Stadtgeschichte.
Baukunst durch die Zeiten
Illyrer, Kelten, Byzantiner, Römer, kroatische Stammesfürsten, Venezianer, Osmanen und Habsburger hinterließen einen riesigen Schatz an Kulturgütern und Baustilen, den man eindrucksvoll in den Küstenstädten und auf den Inseln bewundern kann: prachtvolle Mittelalterpaläste, einst von reichen Kaufmännern, Rektoren oder Kapitänen bewohnt, Bastionen, die sich schützend um die Städte schmiegen und einen oft herrlichen Weitblick bieten. Schmucke venezianische Palastfassaden wechseln sich mit jenen der Gründerzeit während der K.-u.-k.-Monarchie ab. Die Sakralbauten prunken mit kunstvoll verzierten Steinmetzarbeiten einheimischer Meister und prachtvollen Gemälden, meist von Venezianern. Bedeutsam seit den Römern ist der marmorähnliche Kalkstein der Insel Brač, verbaut u. a. im Weißen Haus in Washington.
UNESCO-Weltkulturerbe
Dubrovnik: Die „Mittelalterperle der Adria“ steht komplett mit ihrer begehbaren Altstadtmauer, den Palästen und Kirchen unter Schutz. → Link
Split: Das Areal des großen römischen Diokletianspalasts, Wohnhaus des Kaisers, kam bereits 1979 hinzu. → Link
Trogir: Die schmucke Altstadt mit ihren engen Gassen und der eindrucksvollen Kathedrale gehört dazu. → Link
Zadar: Die wuchtige, lange Stadtumfriedung steht auch auf der UNESCO-Liste - sie zählte zu Venedigs wichtiger Verteidigungslinie. → Link
Šibenik: Das Bollwerk Sv. Nikola, das die Kanaleinfahrt bewacht (→ Link), gehörte ebenso zum venezianischen Verteidigungssystem. Das wichtigste, geschützte Kulturgut ist aber der prächtige Dom mit seiner einzigartigen Kuppelbauweise (→ Link).
Stari Grad (Insel Hvar): Das Ager-Feld nahe der uralten Fährstadt wurde aufgrund seiner griechischen und illyrischen Spuren sowie römischer Landvillen auf die UNESCO-Liste gesetzt. → Link
Archipel von Vis: Aufgrund geologischer Besonderheiten seit 2019 auf der Geoparkliste, prunkt aber auch mit sehenswertem Kulturgut. → Link
Lohnende Oasen der Ruhe
Besuchenswert auch die häufig in herrlicher Insellage erbauten Klöster, Hüter reicher Schätze wie wertvolle Inkunabeln, Bücher, Gemälde und Sakralobjekte: u. a. die Klosterinsel Košljun auf Krk (→ Link) oder das Franziskanerkloster auf der Insel Visovac im Nationalpark Krka (→ Link). Herrlich am Berg liegt das Franziskanerkloster in Orebić (→ Link), jenes in Dubrovnik prunkt mit der drittältesten Klosterapotheke Europas am Stradun (→ Link).
Architektonische Leckerbissen
Auch ohne UNESCO-Eintrag ein Augenschmaus: u. a. die Mittelalterperle Rab mit den prägnanten vier Kirchtürmen (→ Link), Nin mit der „kleinsten Kathedrale der Welt“ (→ Link); pittoresk ist Hvar mit seiner Festung (→ Link).
Senj prunkt mit uralter Uskokenburg (→ Link), kastellbewehrt präsentiert sich die Frankopanenhochburg Krk (→ Link). Rijeka, nicht umsonst 2020 Kulturhauptstadt, bietet viele Gründerzeitpalästen, Museen und die Frankopanenburg Trsat (→ Link). Mali Lošinj besticht mit venezianischem Flair an seinem Fjord (→ Link), Opatija mit K.-u.-k.-Charme (→ Link).
Geniale Installationen
In Zadar lassen die „Meeresorgeln“ und der „Gruß an die Sonne“ die Besucher lauschen und staunen. → Link
Ein altes Kulturgut, v. a. im Nordadriatischen-Raum, ist die Glagoliza (→ Link), die älteste slawische Schrift. In Baška wartet der herrliche Pfad „Auf den Spuren der Glagoliza“ mit dem glagolitischen Alphabet in Steinskulpturen gemeißelt (→ Link).
Traditionsreiche Seefahrt
Kroatiens Menschen waren und sind eng mit dem Meer verbunden und ihm auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Viele Kroaten sind tüchtige Seefahrer und auf vielen Weltmeeren zu Hause. Anfang des 20. Jh. wurden die alten Segler durch moderne Dampfschiffe ersetzt (→ Link). Dieser Epoche widmen sich Seefahrtsmuseen, z. B. in Rijeka (→ Link). Schöne Kapitänsvillen stehen u. a. in Mali Lošinj (→ Link).
Kreative Köpfe
Ivan Meštrović hinterließ überall eindrucksvolle Skulpturen; das Spliter Museum zeigt die größte Sammlung (→ Link). Faust Vrančić, ein geniales Multitalent des 16. Jh.; seine Erfindungen zeigt das Inselmuseum auf Prvić (→ Link). Miljenko Grgić, verhalf der kroatischen Crljenak-Rebe zu weltweiter Anerkennung (→ Link).
Imposant und vielfältig
Erlebnis Natur
Eine buchtenreiche Küste, Gebirge, Waldreservate, Karst, Flüsse, Seen, Höhlen, Canyons und das Meer mit seiner Unterwasserwelt bieten eine enorme Vielfalt und einen Artenreichtum an Flora und Fauna, die in Natur- und Nationalparks sowie einem Geopark geschützt wurden. Diese laden zum Lernen, Erkunden und Sporteln ein.
♦ Insgesamt stehen 11.023 km2 der Fläche Kroatiens unter Naturschutz, d. h. 12,6 % des Staatsterritoriums (Land und Meer).
♦ 37 % der Landfläche und16 % des Meeresgebietes sollen in Kroatien durch Natura 2000 abgedeckt werden.
♦ In den Natur- und Nationalparks gibt es lehrreiche Infotafeln.
Schutzgebiete für die Natur
Auf den Inseln und entlang der Küste ist die Natur noch immer üppig. Damit dies so bleibt, wurden bestimmte Gebiete geschützt, aufgrund endemischer Pflanzen und Tiere, aber auch besonderer Gesteine. Es sind Pflanzenoasen und Rückzugsgebiete für selten gewordene Tiere, die hier noch leben und brüten können. In diesem Buch werden die auf Inseln und in kurzer Entfernung zur Küste liegenden sechs Naturparks, sieben Nationalparks, ein Geopark und etliche Naturschutzgebiete beschrieben - sie alle bieten Lehrpfade und Infotafeln. Neben diesen Highlights findet sich auf den kleinen Inseln eine oft fantastische, unberührte Natur - ein Erlebnis für alle Sinne.
Das Netzwerk Natura 2000, in das auch Kroatien mit dem EU-Beitritt aufgenommen wurde, spricht von einer herausragenden Artenvielfalt, nicht zuletzt durch die drei Klimazonen: mediterran, alpin und kontinental. Die Gletscherschmelze war in diesem Gebiet im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern nicht so stark, was heute noch anhand tertiärer Relikte im Nationalpark Nord-Velebit (Eishöhlen) und im Naturpark Biokovo zu sehen ist. Auch die geringe Besiedlung durch Kleinbauern und ihre Landwirtschaft waren für die Natur von Vorteil.
Flüsse, Seen, Wasserfälle
Nationalpark Plitvicer Seen: Er zählt zu den bekanntesten und liegt von Senj rund 90 km landeinwärts. Das Eldorado aus großen und kleinen Wasserfällen kann auf Pfaden umrundet werden -Baden ist streng untersagt. → Link
Nationalpark Krka: Nur 15 km landeinwärts von Šibenik schuf die Krka Canyons und Wasserfälle - per Bootstour und zu Fuß zu erkunden. → Link
Nationalpark Mljet: Weit im Süden auf der gleichnamigen Insel liegt dieses waldreiche Schutzgebiet mit seinen Salzseen, die auf Uferwegen oder im Kajak umrundet werden können. Auch baden ist hier möglich. → Link
Naturpark Vransko jezero: Der See, ein Vogelparadies nahe Biograd, ist durch Kanäle mit dem Meer verbunden und weder süß noch salzig - man kann Kajak fahren, fischen oder auf dem Lehrpfad wandern. → Link
Inseln, Kliffs und Höhlen
Nationalpark Kornaten: Beliebt, vor allem bei Bootsbesitzern, ist der fast unbewohnte, fischreiche, sagenumwobene Archipel mit zig Inselchen und Riffs; einige Inseln sind auch per Ausflugsfahrt erreichbar. → Link
Naturpark Telaščica: Auf der Insel Dugi Otok beeindruckt dieses Schutzgebiet mit seiner tiefen Bucht, einem Salzsee und steil abfallenden Klippen - bestes Wander- und Radlgebiet. → Link
Naturpark Lastovo: Der waldbedeckte Archipel liegt tief im Süden und wird meist nur von Bootsbesitzern angelaufen - ein wunderschönes Gebiet zum Wandern und Tauchen. → Link
Geopark Archipel Vis: Um die schöne Hauptinsel Vis (beliebt bei Bootsbesitzern) liegen etliche Eilande; auch die weiter entfernte Insel Pelagruža gehört dazu. Das Außergewöhnliche des Archipels sind die bizarren Höhlen und das Lavagestein, das eine ganz besondere Flora und Fauna hervorbringt - auf Ausflugstouren per Speedboot, im Segelboot oder auch auf einer alten Gajeta Falkuša, erreichbar. → Link
Berge und Schluchten
Naturpark Učka: Der bis 1400 m hohe Bergzug schützt die Opatija Riviera vor kalten Winden - Wanderer und konditionsstarke Mountainbiker genießen einen fantastischen Blick über die Kvarner­Region und gen Istrien. → Link
Naturpark Risnjak: Nur 40 km nordöstlich von Rijeka liegt dieses Schutzgebiet, höchster Gipfel ist mit 1528 m der Veliki Risnjak; der Name leitet sich von ris ab, kroatisch für Luchs - ein wunderbares, wenig überlaufenes Wandergebiet mit Weitsicht über die Region Gorski kotar und gen Meer. → Link
Naturpark Velebit: Er erstreckt sich mit über 1700 m hohen Bergen 150 km entlang der Küste zwischen Senj und Starigrad Paklenica. Gleich zwei Nationalparks sind hier zu finden, der Nationalpark Nord-Velebit (→ Link), der Wandertouren mit herrlicher Weitsicht gen Meer und Inland bietet und zwei streng geschützte Naturreservate mit Eishöhlen, und am Südrand der Nationalpark Paklenica (→ Link) mit zwei eindrucksvollen Schluchten, ein beliebtes Kletter- und Wandergebiet und einst Winnetou-Filmkulisse.
Naturpark Biokovo: Der ca. 30 km lange, bis knapp 1800 m hohe Gebirgszug erstreckt sich entlang der Makarska Riviera mit ihren herrlichen Badebuchten. Wer ihn erklimmt oder per Auto über die Panoramastraße ansteuert, dem liegt Mittel- und Süddalmatien zu Füßen. → Link
Spritziges, nasses Vergnügen
Baden und Wassersport
An der Tausende von Kilometern langen Küste wird sicherlich jeder sein Plätzchen zum Baden und Relaxen finden. Das glasklare, türkisfarbene Meer lädt auch zum Tauchen, Schnorcheln, Surfen, Kiten und Stand-up-Paddeln ein. Auf Bootsbesitzer warten zahlreiche gut ausgestattete Marinas und lauschige Ankerbuchten.
♦ An vielen Stränden und Marinas weht die Blaue Flagge.
♦ Bademonate: Mai bis Oktober; Wassertemperatur: 18 bis 25 Grad.
♦ Über 60 Marinas, davon 22 ACI-Marinas (www.aci-marinas.com).
♦ Surf-, Kite- und Tauchschulen in fast allen Touristenorten.
Türkisfarbenes Meer
1880 km Küste (mit Istrien) bietet Kroatien; inklusive jener von mehr als 1000 Inseln und Inselchen ergibt das eine Gesamtlänge von 6278 km! Sicherlich wird da jeder „seinen“ Traumstrand finden.
Die Blaue Flagge (www.blueflag.global), die u. a. für gute Wasserqualität steht und jährlich überprüft wird, weht an 93 Stränden großer Touristenorte und in 29 Marinas, 122 Strände wurden prämiert (Stand: 2019). Und dass die Wasserqualität in unberührter Natur bestens ist, ergibt sich von selbst.
Die kroatische Adria zählt zu den saubersten Gewässern des Mittelmeerraums mit Sichtweiten bis zu 50 m Tiefe, d. h., beste Schnorchel- und Tauchreviere warten. Auch zum Surfen, Kiten und Stand-up-Paddling eignen sich Meereskanäle und viele Buchten.
Kroatien zählt zu den Ländern mit langer FKK-Tradition. Vorreiter war der englische König Edward VIII., der 1936 mit seiner Geliebten Wallis Simpson auf der Insel Rab in die Fluten eintauchte, wie Gott ihn schuf (→ Link). An offiziellen Stränden ist das Nacktbaden inzwischen etwas rückläufig. Aber an einsamen Stellen, wo keiner ist, stört es sicherlich niemanden, wenn man die Hüllen fallen lässt.
Fans von Salinenschlammkuren finden bei Nin oder Pag ihre Plätze (s. u.).
Sand, Kies oder Fels
Es überwiegen schöne Kies- und Felsbuchten, meist eingebettet in sattgrüne, schattenspendende Aleppokiefern. Aber es gibt auch Sandstrände oder sandigen Untergrund. Teils wurden in Touristenorten auch Sand- und Feinkiesstrände für die Gäste angelegt. Gerade Familien mit Kindern lieben diese, da sie auch meist flach ins Wasser abfallen. Kleinkinder können so ungefährdet im Sand buddeln und ihre Burgen mit Mami und Papi bauen.
Doch es gibt auch viele Fans von Kiesstränden, die es entlang der Küste zuhauf gibt - das Laufen ist hier nicht ganz so komfortabel, aber da helfen Badeschuhe. Auch Felsbadestrände sind beliebt, gerade FKKler können sich hier ihre Nische suchen. Kinder wiederum lieben das Hineinspringen vom Fels ins kühle Nass und das Beobachten der Krebse oder Fische.
Bekannte, beliebte Strände
Sandstrandliebhaber wird es sicherlich auf die Insel Rab, u. a. zum Paradies-Strand (→ Link), ziehen; viele weitere warten rund um die Insel.
Auch die Insel Pag ist, u. a. an der Pager Bucht (→ Link), gesegnet mit viel Sand. Schlammkuren kann man im Städtchen Pag (→ Link) machen. Die kleine Insel Susak bei Lošinj bietet ebenfalls Sandbuchten (→ Link).
Bei Nin wartet der Königsstrand mit einer Mischung aus Sand und Feinkies, auch das Kuren oder der Spaß im Heilschlamm ist beliebt (→ Link).
Auf der Insel Dugi Otok gibt es die schöne Sand-Kies-Bucht Sakarun (→ Link). Wer es mit Infrastruktur mag, fährt zu den Stadtsandstränden von Vodice (→ Link), Crikvenica (→ Link) oder Omiš (→ Link).
Fans von Kies- und Feinkiesstränden werden um Makarska (→ Link) glücklich. Auf der Insel Brač wartet das Highlight Goldenes Horn (→ Link).
Auch die Insel Hvar bietet viele schöne Badebuchten. Von Hvar geht’s per Taxiboot auf die vorgelagerten Pakleni­Inseln (→ Link); von Korčula auf gleichnamiger Insel ist dies zu den dort vorgelagerten Inselchen wie Badija und Vrnik möglich (→ Link).
Ein Badeerlebnis der besonderen Art sind sicherlich die Salzseen im Nationalpark Mljet (→ Link).
Viele weitere Buchten und Plätze entlang der Küste und Inseln warten auf ihre Entdeckung!
Eldorado für Wassersportfans
Die Surf- und Kiteparadiese (mit Verleih) sind sicherlich der Königsstrand bei Nin (→ Link) und der Kanal von Pelješac (→ Link), wo sich eine Surf- und Kiteschule an der anderen befindet. Auch auf Insel Brač am Goldenen Horn (→ Link) tummelt sich die Szene, die sich gerne bei ihren waghalsigen Sprüngen und Kurven beäugen lässt. Auf der Halbinsel Čikat (→ Link) finden Anfänger ruhige Buchten und ein breites Wassersportangebot.
Zum Tauchen locken die Kornaten (→ Link ), von der Insel Murter gibt’s Tauchausflüge dorthin. Weitere Spots sind um Dugi Otok, von Sali aus (→ Link). Auch von Stari Baška werden gute Tauchgründe angesteuert (→ Link); Wracks finden sich u. a. bei Žirje (→ Link), eine Kathedrale bei Premuda (→ Link). Sehr beliebt sind die Tauchspots um Vis (→ Link) und um Lastovo (→ Link).
Wakeboard-Fans finden ihr Vergnügen an der Pager Bucht (→ Link) und bei Krk (→ Link).
Spannend und unterhaltsam
Urlaub mit Kindern
Die kroatischen Inseln und Küstenstädte sind groß genug, um jede Menge Abwechslung für Sprösslinge jeden Alters zu bieten. Ob am Meer, in den Bergen, bei Bootstouren, in Städten und Museen oder bei Aktivitäten - Spaß und Unterhaltung sind für Groß und Klein garantiert.
♦ Familientickets bieten Ermäßigung.
♦ Tauchkurse für Kinder ab ca. 10 J. (je nach Reife - gilt für alle Kurse).
♦ Windsurfkurse für Kinder ab ca. 7-12 Jahren möglich.
♦ Stand-up-Paddeln ab ca. 8 Jahren.
♦ Tenniskurse ab ca. 5 Jahren.
Hotel oder Campingplatz?
Ein Urlaub mit Kindern fängt bei der Wahl der richtigen Unterkunftsart an: Ob man ein familienfreundliches Hotel mit Animation und Sportprogramm bucht oder ein nettes Mobilhaus oder preiswerteres Glampingzelt auf einem Campingplatz, wo die Kinder ungeniert herumrennen können (häufig gibt es auch hier Animation und Pools). Oder ob man einen kleineren Zeltplatz direkt am Meer wählt oder ein nettes, meernahes Appartement, wo man ungestört seinen Tagesablauf selbst gestalten kann. Die Devise lautet: Wohlfühlen, Spaß und Entspannung.
Pack die Badehose ein ...
Familien zieht es zu meist flach abfallenden Sandstränden, wo Kleinkinder ungefährdet planschen und im Sand Burgen bauen können. Das bietet u. a. der Paradiesstrand (Insel Rab), der sich rund um die Bucht erstreckt (→ Link). Auch die Insel Pag ist sandverwöhnt, z. B. an der Pager Bucht (→ Link) oder auch bei Povlijana. Bei Nin gibt es den sandigen und schlammigen Königsstrand - das Einschmieren mit dem schwarzen Brei ist ein Spaß für alle (→ Link).
Am Goldenen Horn bei Bol (Insel Brač) findet die gesamte Familie ihr Vergnügen (→ Link): Die Kleineren können im Sand buddeln, die Größeren das Surfen oder das SUP ausprobieren oder auch einen Kurs belegen können.
Wer gerne mit Kindern wandert und dabei Strände und die Natur entdecken möchte, findet vielleicht auch kleinere, autofreie Inseln reizvoll wie Unije (→ Link), Susak (→ Link), Ilovik (→ Link), Silba (→ Link) oder Olib (→ Link). Hier gibt es rundum viele Strände. Nur der Koffer oder besser Rucksack sollte minimalistischer gepackt werden - vielleicht auch ein spannendes Abenteuer.
Adrenalin für Groß und Klein
Wakeboard-Anlagen gibt es bei Krk (→ Link), dergleichen an der Pager Bucht (→ Link).
Bei Baška (Insel Krk) lockt eine große Zipline, an der man sich probieren kann (→ Link), eine kleinere ist auf der Insel Cres am Strand von Beli (→ Link). Und in Omiš geht es über den Canyon der Cetina (→ Link).
Kindgerechte Surf- oder SUP-Kurse werden bei Viganj (Halbinsel Pelješac) angeboten (→ Link), ebenso auf der Halbinsel Čikat bei Mali Lošinj (→ Link) am hier ruhigeren Meer - auch einen Aquapark gibt es hier.
Im Nationalpark Paklenica können auch Kinder das Klettern ausprobieren oder in Kursen erlernen (→ Link), sowie den Profis am Fels zusehen.
Eine Raftingtour auf der Cetina bietet Adrenalin, gemütlicher ist es mit dem Kajak oder Kanu (→ Link).
Im Tennis-Eldorado Bol (Insel Brač) gibt’s auch Kinderkurse (→ Link).
Und an Regentagen ...
Liebevoll und lustig ist das Museum Froggyland in Split (→ Link) - lasst euch überraschen!
Im Glasmuseum (→ Link) in Zadar, können nach Anmeldung auch Kinder eine Vase oder Perle anfertigen. Ein Haus weiter, im Museum der Illusionen (→ Link), wird es lustig - hier warten optische Täuschungen und jede Menge Spiele und Puzzles.
In Starigrad Paklenica gibt es ein kleines Winnetou-Museum (→ Link).
Aquarien, teils aufgrund ihrer zu geringen Größe umstritten, bieten einen kleinen Einblick in die Unterwasserwelt, u. a. in Crikvenica (→ Link), Šibenik (→ Link), Vodice (→ Link) und Dubrovnik (→ Link).
Festungen und Fantasy
Burgen sind auch für Kinder beeindruckend. In Šibenik (→ Link) warten gleich drei: in der Stadt die Festung Sv. Mihovil, etwas höher Barone und an der Kanaleinfahrt Sv. Nikola, die man per Bootstour erreicht.
Viele Kinder kennen das Buch „Die rote Zora und ihre Bande“ - ihre Burg bei Senj mit Ritterrüstungen kann man besichtigen (→ Link).
Spannend sind auch die riesigen Altstadtmauern von Ston auf der Halbinsel Pelješac (→ Link) und natürlich jene von Dubrovnik (→ Link).
Ältere wird sicherlich eine Führung zu den Game-of-Thrones-Schauplätzen, u. a. in Dubrovnik (→ Link) und Split (→ Link) begeistern.
Ausflugstouren
Mit dem Ausflugsboot zu den Kornaten (→ Link) ist bestimmt auch für Kinder ein Highlight. Im Nationalpark Plitvicer Seen (→ Link) umrundet man auf Pfaden viele Wasserfälle oder per Boot über über den See. Auch im Nationalpark Krka (→ Link) warten Wasserfälle und Bootstouren flussaufwärts durch den Canyon. Lehrtafeln informieren bestens über die hiesige Flora und Fauna.
Unterwegs in der Kvarner-Bucht
Kvarner-Inseln und Küstenstädte
Die Kvarner-Bucht, eine riesige Meereseinbuchtung mit einer malerischen Inselgruppe, wird im Nordwesten durch die Halbinsel Istrien und im Osten vom Kroatischen Küstenland begrenzt. Gesäumt wird dieser oft menschenleere Küstenabschnitt vom Dinarischen Gebirge, von dem Teile durch Natur- und Nationalparks geschützt sind.
Das hier beschriebene Kvarner-Gebiet erstreckt sich von Brestova, dem Fährhafen zur Insel Cres, über den Hauptort Opatija an seiner gleichnamigen Riviera über Rijeka und das Kroatische Küstenland (Hrvatsko primorje), über Crikvenica südwärts bis Senj und zum Velebit. In dieser Region lebten Frankopanen und Uskoken, die ihre Bollwerke hinterließen, die Venezianer ihren filigranen Gotikstil und die Habsburger ihren Sezessionsstil, Klassizismus und auch alpinen Barock - zu bewundern in den Küstenstädten und auf den Inseln.
Im Norden wird diese malerische Küste und ihre Inseln vom 1400 m aufragenden Bergzug Učka gesäumt, einem Naturpark, der die Opatija Riviera vor kalten Winden schützt. Oberhalb der Crikvenica Riviera erstreckt sich das Vinodol, ein bis über 1000 m ansteigendes Gebirge, und ab Senj schließlich der 150 km lange und bis in 1700 m Höhe imposant aufragende Velebit, ein besuchenswerter Naturpark, in dem die zwei Nationalparks Nord-Velebit und Paklenica liegen.
Im Hinterland gibt es reizvolle Ausflugsziele, u. a. den Nationalpark Risnjak mit über 1500 m hohen Gipfeln und den bekannten Nationalpark Plitvicer Seen mit seinen zahlreichen Wasserfällen. Auch die berühmten, eindrucksvollen Grotten von Postojna in Slowenien werden im Reiseteil erwähnt, die man bei der An- oder Rückreise besuchen kann.
Die Kvarner-Hauptinseln, die man über Brücken und durch Fähren erreicht, sind Cres, Lošinj, Krk,Rab und Pag - alle touristisch bestens erschlossen: Auf der Insel Krk gibt es einen Flughafen, auf allen Inseln sind die Straßen gut ausgebaut, es gibt eine große Auswahl an Hotels der verschiedensten Kategorien und ein sehr großes Angebot an Campingplätzen, sehr gut ausgestattet, im Gegensatz zum Süden, und meist direkt am Meer gelegen. Die Kvarner-Inseln sind noch ein Paradies für Nudisten, es gibt sogar eigene FKK-Camps. Auf Bootsbesitzer warten gut ausgebaute Marinas und viele kleine Inselchen.
Sprachprobleme dürfte man im Kvarner-Raum nicht haben - hier wird noch viel Deutsch, vor allem Italienisch und natürlich auch Englisch gesprochen.
Gourmetfreunde können sich in der Kvarner-Region auf die besten Scampi von ganz Kroatien freuen, auch Thunfischschwärme besuchen diese Region. Eine Spezialität sind die Peka-Gerichte, z. B. mit Lamm oder Oktopus. Weinliebhaber finden auf der Insel Krk den autochthonen Tropfen Žlahtina.
Die Inseln
Aus der Ferne wirken die Kvarner-Inseln wie Mondlandschaften: bleicher Karst im Adriablau. Taucht man allerdings ein, sind sie von würzig riechender Macchia bewachsen und teilweise auch mit Wald und Feldern, wo Oliven und Wein gedeihen, bedeckt. Obwohl in der Kvarner-Bucht die bekannten und viel besuchten Inselriesen liegen, beschränkt sich der Tourismus auf wenige Orte, sodass die Landschaft bisher weitgehend unberührt geblieben ist. Doch man baut auch hier, teils im letzten Jahrzehnt sogar kräftig, und beraubt sich des wertvollen Erbes Natur.
Der Kvarner-Raum
Der Name „Kvarner“ bezieht sich eigentlich nur auf das Meeresstück zwischen der istrischen Küste und den Inseln Cres und Lošinj, jedoch wird der ganze Golf zwischen Velebit und Istrien so genannt.
Die eigenwillige Namensgebung „Kvarner-Inseln“ ist nicht ganz geklärt. Wahrscheinlich aber leitet sich der Name „Quarner“ vom lateinischen „mare quaternarium“ ab (= „vierteiliges Meer“): Blickt man auf eine Karte, sieht man, dass die Inselgruppe in zwei Reihen gegliedert ist: Parallel zur Vinodol- und Velebit-Küste verlaufen die Inseln Krk, Rab und Pag und säumen den Vinodol- und Velebit-Kanal. Die Inseln Cres und Lošinj, südwestlich angereiht, werden vom Meereskanal Kvarnerić von obigen Inseln unterteilt und begrenzen den Golf von Rijeka. Da die Inseln Cres und Lošinj einst eine Insel waren, die von den Römern durch einen Kanal getrennt wurde, kämen wir damit auf ehemals vier Hauptinseln.
Die Insel Krk ist mit einer Fläche von 410 km2 und 16.500 Bewohnern die größte der Kvarner-Inseln sowie gleichzeitig die größte der Adria. Eine Brücke im Norden verbindet sie mit dem Festland. Hier befindet sich der Flughafen von Rijeka. Touristisch ist sie mit einem reich verzweigten Straßennetz, Hotels, vielen großen Campingplätzen, großem Sportangebot und Jachthäfen gut erschlossen. All diese Annehmlichkeiten ziehen in der Hauptsaison große Besucherschwärme an. Zentren des Getümmels sind Krk, Punat, Baška, Njivice und Malinska.
Die Insel Cres, würzig duftend und steinig, erstreckt sich als zweitgrößte Insel der Kvarner-Gruppe und der Adria über 407 km2. Nur 3300 Menschen leben auf dieser eher provinziellen Insel mit den Zentren Cres, Osor, Martinšćica und Punta Križa. Eine gut ausgebaute Straße verbindet die kleinen Orte und die schön gelegenen Campingplätze. Hotels gibt es wenige, dafür viele Pensionen und Appartements.
Die Insel Pag, eine bleiche, karstige Schönheit, ist mit 285 km2 und 7500 Bewohnern flächenmäßig die drittgrößte der Kvarner- und die fünftgrößte der Adria-Inseln. Wegen ihrer Nähe zu Zadar wird sie schon zu den Dalmatinischen Inseln gezählt (→ Link). Die stark zergliederte Insel bietet unendliche Badebuchten, gut gelegene Campingplätze, Hotels und Pensionen, und es wird fleißig gebaut, um den touristischen Ansprüchen zu genügen. Aber es gibt noch genug stille Winkel, wo man genüsslich Pager Schafskäse oder gedörrte Feigen verspeisen kann. Zentren sind die Orte Pag und Novalja.
Die Insel Rab, grün und dicht besiedelt, kann bereits über 130 Jahre Tourismus feiern. 8500 Menschen leben hier auf nur 94 km2. Gut ausgestattete Hotels, Pensionen aller Kategorien, Campingplätze, Jachthäfen, ein großes kulturelles Angebot und das Museumsstädtchen Rab sind Grund genug, um die Insel in der Hochsaison aus den Fugen geraten zu lassen. Das Klima ist sehr mild, und so kann man hier auch noch gut in der Nachsaison oder im Winter Urlaub machen; etliche Pensionen und Hotels sind ganzjährig geöffnet.

Die Mittelalteridylle Rab

Die Insel Lošinj ist üppig bewachsen, hat 8000 Bewohner auf einer Fläche von 75 km2. Mildes Klima ließ schon Anfang dieses Jahrhunderts die Insel zu einem Kurort werden. So fand man seinen „Schatten“ vielleicht in einer der prachtvollen Villen, die an den einstigen Reichtum in der Blütezeit der Segelschifffahrt erinnern. Hotels, Pensionen und Campingplätze gibt es überall. Bootsbesitzer finden hier eine gute Ausgangsposition für eine Fahrt zu den vorgelagerten Inseln.
Die kleinen autofreien Kvarner-Inseln laden mit Pensionen und Restaurants zum Verweilen ein: Unije mit 17 km2 Fläche bietet sich für Wanderungen zu entlegenen Badebuchten an. Das 3,8 km2 große Susak lockt mit einem Sandstrand und kräftigem Inselwein zahlreiche Tagesausflügler. Lebhaft ist es auf der 5,8 km2 großen Blumeninsel Ilovik mit ihren Stränden, die gerne von Bootsbesitzern angelaufen wird.
Die Küstenstädte
An der Festlandsküste lohnt auf jeden Fall Opatija an der gleichnamigen Riviera mit prachtvollen Villen und üppiger Vegetation einen Besuch. Sportliche wird es hoch in den Naturpark Učka ziehen. Die Großstadt und Handelsmetropole Rijekazeigt meisterhaft renovierte Fassaden und sehenswerte Museen. Ihre einstige Stellung als Ausgangspunkt für die Inseln hat sie leider verloren, nur noch Katamaranverbindungen gibt es zu den Inseln. Von hier aus erreicht man in Kürze den Nationalpark Risnjak. Zu Füßen des Velebit liegt die mittelalterliche Stadt Senj mit der Uskokenburg Nehaj, die zu einem Stopp einlädt. Von hier gelangt man in den Naturpark Velebit und zum Nationalpark Plitvicer Seen.
Seefahrt - mit dem Meer leben
Die Bewohner der kroatischen Küste sind mit dem Meer verbunden, das oft ihr „Arbeitgeber“ ist. Mit Geschick kämpften sie ums Überleben - bis heute ist das stürmische Meer kein Spaß. Das Inselleben hat sich heute natürlich verbessert, es gibt nicht nur Fisch und karge Kost zu essen, aber immer noch gibt es Tage, an denen die Fischer nicht hinausfahren können oder keine Fähre geht.
Viele Kroaten sind tüchtige Seefahrer und auf vielen Weltmeeren zu Hause (→ Link). Heute kann man u. a. auf der Insel Lošinj in Mali und Veli Lošinj prachtvolle Kapitänsvillen bewundern und viele Kapellen, die an Buchteinfahrten stehen, aus Dank fürs heile Heimkommen von Seemännern errichtet - meist mit Namen Sv. Nikola, dem Beschützer der Seefahrer. Aber auch Friedhöfe, u. a. in Mali Lošinj, mit prachtvollen Gräbern, in denen Kapitäne ruhen. Auch Seefahrtsmuseen erinnern an jene Zeit, u. a. in Rijeka (→ Link).
Klima, Flora und Fauna
Die Kvarner-Inseln haben ein mediterranes Klima. Der Sommer ist sonnig und meist trocken und der Winter mild und regnerisch.
Von den riesigen Flaumeichenwäldern sind nur noch kleine Waldflecken übriggeblieben. Den größten Waldbestand bildet heute die wieder aufgeforstete Aleppokiefer oder Seestrandföhre. Macchia ist die am meisten verbreitete Vegetationsform der Inseln: ein immergrünes, kratziges, undurchdringliches Gebüsch aus stechendem Goldginster, Wacholder, Steinlinde, Myrte, lorbeerähnlichem Schneeball, Baumerika, Schlingpflanzen, Klettergewächsen und Zistrosen, gesäumt von Olivenbäumen und Steineichen. Büschelweise wachsen zwischen Weiden und Gestein Sträucher und Halbsträucher, Garigue genannt: Erika, Rosmarin, Salbei, Thymian und viele andere Kräuter. Auch wo nur noch Fels ist, wachsen oft noch Pflanzen, Felstrift genannt, wie z. B. die Immortelle.
Unter den Tieren, die auf den Inseln leben, fallen zuallererst die vielen Eidechsen ins Auge. Sie haben sich je nach Insel unterschiedlich und isoliert voneinander entwickelt. Die prächtigste unter ihnen ist die bis zu einem halben Meter lange Smaragd-Eidechse mit ihrem leuchtenden Grün. Auf der Inselgruppe Cres-Lošinj gibt es keine Giftschlangen. Anders u. a. auf der Insel Krk, hier sollte man auf die Hornotter (Vipera ammodytes) achten (→ Link). Eine Freude, vor allem für Kinder, die sofort an Flipper denken, sind Delfine, die manchmal neben den Fährschiffen und um die Inseln Cres und Lošinj schwimmen. Wer möchte, kann das Delfinprojekt „Blue World“ aktiv oder passiv unterstützen (→ Insel Lošinj/Veli Lošinj)! Eine Besonderheit auf der Insel Cres sind die hier brütenden Weißkopfgeier, es gibt noch ein kleines Museum, eine weitere Station ist bei Senj. Eine weitere Rarität auf der Insel Cres sind die Meeresschildkröten, die sich bei Merag aufhalten.
Geschichte
Die Kvarner-Küste war schon in der jüngeren Steinzeit besiedelt, die Bernsteinstraße, die an der Ostsee begann und in Griechenland endete, lief hier entlang (Bernstein war begehrt als Schmuck und ihm wurden Zauberkräfte zugeschrieben). Ohne die Häfen und Inseln dieses Küstenstrichs war kein Handel möglich. So hatten die dort ansässigen Illyrer niemals Ruhe. Weil sie manchmal als Seeräuber unterwegs waren, war dies ein guter Vorwand für die Römer, sie zu unterwerfen. Als bei uns die Schlacht im Teutoburger Wald geschlagen wurde, war das Land im Besitz der Römer. Nach der Teilung des Römischen Reichs fielen Istrien und die Kvarner-Inseln an Byzanz. Im Hinterland entstand Kroatien. Unter Karl dem Großen herrschten die Franken über Kroatien bis zum Ende des 9. Jh. Man begann in den Kirchen die glagolitischeSchrift (→ Insel Krk/Kasten „Glagoliza“) einzuführen. Auch als die Venezianer auftauchten, erstarb die glagolitische Tradition nicht, obwohl die Kvarner-Inseln bis zum Untergang der Republik Venedig als Venezianisches Dalmatien von der Küste abgetrennt waren. Zwischen 1805 und 1814 hatte Napoleon einen kurzen, aber wirkungsvollen Auftritt und unter den Österreichern wurden 1822 die Inseln Krk, Cres und Lošinj an Istrien angegliedert, Rab und Pag blieben bei Dalmatien. Nach dem Ersten Weltkrieg gingen Istrien, Rijeka und Cres-Lošinj an Italien; Krk, Rab und Pag wurden Kroatien zugesprochen, erst nach dem Zweiten Weltkrieg auch Istrien, Rijeka, Cres und Lošinj. Heute wird Pag mehr zu Dalmatien gerechnet, wegen der Nähe zu Zadar.
Die Kvarner-Bucht
Malerische Inseln liegen in der großen Kvarner-Bucht, die gesäumt wird von der Opatija Riviera mit ihrem schützenden Učka-Gebirge und dem Kroatischen Küstenland mit dem Velebit-Gebirge. Kultur finden Sie in den attraktiven Hafen- und Küstenstädten. Die gesamte Region ist schon sehr lange mit dem Tourismus vertraut.
♦ Rijeka: Hauptort (ca. 154.000 Einwohner) der Gespanschaft Primorje-Gorski kotar.
♦ Ab Senj und Velebit: Gespanschaft Lika-Senj mit Verwaltungsort Otočac.
♦ Zu den Namen Kvarner und Kvarnerić (→ Link).
♦ Flughafen Rijeka: auf der Insel Krk.
Die Kvarner-Inseln und die attraktiven Küstenstädte liegen im Norden Kroatiens und sind schnell erreichbar. Dies schätzte auch der Wiener Adel, der diese Gegend über die Eisenbahnstrecke Wien-Triest, die sog. Südbahn, erschloss. An der Opatija Riviera wurde bereits um 1900 gekurt bzw. sich mehr amüsiert bei Einladungen und Bällen - sich hier zu tummeln, war „in“. Auch das Klima lockte, geschützt durch das Učka-Gebirge, selbst im Winter noch annehmbar, was vor allem für die legendären Silvesterbälle und den Karneval wichtig war. Auch der Bauboom setzte ein, und so blickt man heute noch auf die prachtvollen Villen der K.-u.-k.-Monarchie hinter üppigem Grün. Alte Kurpaläste stehen auch in Crikvenica. Die Handels- und Kulturmetropole Rijeka, angefüllt mit alten Palästen, war einst eine wichtige Hafen- und Industriestadt. Die Stadt, 2020 auch Kulturhauptstadt Europas, besinnt sich ihres alten Erbes und erfindet sich gerade neu.
Von der Ferne zeigen sich die Inseln kahl und karstig, im Innern mit würzig duftender Macchia, auch mit Wald und Feldern. Unzählig sind die Kies-, Fels- und Sandbuchten mit glasklarem, türkis schimmerndem Meer zum Baden, Schnorcheln und Tauchen. Sehenswert sind die Mittelalterperlen Rab oder Krk, aber auch die venezianisch geprägten Orte wie Mali Lošinj oder Cres.
Was anschauen?
Stadt- und Zeitgenössisches Museum in Rijeka: Nebeneinander, in neu renovierten Palästen bieten die Museen einen Einblick in die Stadtgeschichte und die moderne Kunst. → Link
K.-u.-k.-Seebäder: Ein Bummel entlang des Lungomare von Opatija gen Lovran verspricht einen Augenschmaus an Villen. Habsburger Charme betört auch an den Strandpromenaden von Crikvenica.
Rab: Gleich einem Freilichtmuseum zeigt sich das Mittelalteridyll mit seinen vier Kirchen und Klöstern. → Link
Marienkathedrale in Krk: Dominanter Sakralbau (teils 5./6. Jh.) und reichem Inventar, der mit der Quirinuskirche (10./11. Jh.) zusammen gebaut ist - ein prachtvolles Ensemble. → Link
Frankopanen-Kastell in Krk: Trutzig und mächtig schützte das Bollwerk Krk, das allen Zeiten trotzte. → Link
Apoksiomen-Museum in Mali Lošinj: Es zeigt den Schatz, den bronzenen Athleten aus dem 1. Jh. v. Chr. Davor ankert ein Zweimastschoner. → Link
Festung Nehaj: Ein Spaziergang zur Uskokenburg aus dem 16. Jh. lohnt, trutzig thront sie über Senj. → Link
Was unternehmen?
Auf den Spuren der Glagoliza: In Baška steht das glagolitische Alphabet in Stein gehauen an Stadtplätzen. Ein lehrreicher Rundgang. → Link
Schöne Wanderungen: Auf Lošinj führt ein schattiger Bergpfad auf den Televrin (→ Link). Auf Rab folgt man dem Premužić-Pfad (→ Link), einem Höhenweg. Baška (Insel Krk) ist idealer Wanderausgangspunkt zu vielen Badebuchten (→ Link).
Klosterinsel Košljun: Nur wenige Bootsminuten von Punat entfernt steht diese Franziskanerklosteridylle. → Link
Zipline: Adrenalin pur! Bei Baška saust man über Baumwipfel. → Link
Wo baden?
Glasklare Fels- oder Kiesbuchten, auch mit Sand, liegen entlang der Küste. Südwärts wird es steiler und felsiger. Schöne Strände für Familien. → Link
Crikvenica: Gut 2 km erstrecken sich angelegte Feinkiesstrände mit Cafés und Wassersportangeboten. → Link
Mali Lošinj: Um den Ort reihen sich von Aleppokiefern umstandene Fels- und Kiesstrände (auch FKK); mit Wassersportgeräte-Verleih. → Link
Halbinsel Kalifront: Rundherum gibt es lauschige, schattige Fels- und Kiesbuchten, auch für Nudisten. → Link
Naturstarke Ausflüge
Nationalpark Plitvicer Seen: Schöne Pfade schlängeln sich entlang unzähliger rauschender Wasserfälle. → Link
Nationalpark Risnjak: Eine waldreiche wenig besuchte Bergregion - von den Gipfeln Fernblicke über die Region Gorski kotar inklusive. → Link
Naturpark Učka: Lehrpfade führen durch Buchenwald zum Vojak - Weitsicht gen Inseln und Istrien. → Link
Nationalpark Nord-Velebit: Hier lockt der Premužić-Lehrpfad mit Ausblicken gen Meer und Hinterland. → Link
Events
Berühmt sind die Karnevals von Rijeka und Opatija; das Krker Marktfest Lovrčeva (→ Link), die Raber Festtage (→ Link) und Mali Lošinjs Segelregatten (→ Link).
Insel Cres
Eine zerklüftete Hügelkette, kahl, karg, durch Steinmäuerchen unterteilt und kaum besiedelt - so erscheint die Insel von weitem. Für viele ist Cres häufig nur Transitstrecke zur Touristeninsel Lošinj. Mit 3300 Bewohnern und 406 km2 Fläche ist sie nach Krk die zweitgrößte der kroatischen Inseln.

Hafenort Cres - der buchtenreiche Hauptort der Insel mit seiner Marina

Das 66 km lange, bis zu 12 km breite Cres liegt im nordwestlichen Teil der Kvarner-Bucht. Während die anderen Inseln des Kroatischen Küstenlands parallel zum Festland liegen und mit ihrer Bergseite die Bora abhalten, verläuft Cres in Nord-Süd-Richtung und lässt den Sturm ungehindert vom Küstengebirge hinuntertoben.
Kaum ein Baum im Westteil der Insel überlebt diese Gewalten und Macchia macht sich breit. Nur im Osten gedeihen Laubbaumgrüppchen neben mediterranem Gestrüpp - hier begünstigen der Schirokko, der regnerisch-warme Südwind, und der Maestral, der Gutwetterwind mit seinen leichten, kühlen Brisen, die Vegetation. Verwaltungsmäßig gehört das Gebiet südlich des Vraner Sees, also Ustrine, Osor und Punta Križa, zur Insel Lošinj.
Die Inselstraße, die bis auf wenige Kilometer zur breiten Schnellstraße (Achtung Radar!) ausgebaut wurde, führt von Nord nach Süd über eine Drehbrücke auf die Insel Lošinj. Cres und Lošinj waren früher durch einen 11 m breiten Kanal getrennt - ob von Illyrern oder Römern gebaut, ist ungeklärt. Auf halber Strecke Richtung Lošinj liegt nahe der Straße der 5,7 km2 große Vraner See, der als Süßwasserspeicher dient. Die Ausflugsagenturen preisen das Fischerdörfchen Valun an, das durch die Fernsehserie „Der Sonne entgegen“ bekannt wurde, sowie das geschichtsträchtige Musikstädtchen Osor und die Badebucht Punta Križa; manchmal auch die Städte Cres und Martinšćica. Eine Besonderheit auf der Insel sind die Gänsegeier, die u. a. an den Steilwänder der Nordostseite brüten und leben. In Beli gibt es ein kleines Museum, das über diese Tiere informiert. Giftschlangen sind auf der Insel Cres wie auch auf Lošinj ein Fremdwort: Einer Legende zufolge hat der Osorer Bischof, der hl. Gaudentius, die Inseln gesegnet und sie dadurch von Giftschlangen befreit.
Ansonsten bedecken Karstweiden rund die Hälfte der Inselfläche, Wald nimmt ein Drittel ein, ein Zehntel wird landwirtschaftlich genutzt, vor allem für den Wein- und Olivenanbau. Ende des 19. Jh. begann die Zahl der Inselbewohner zu schrumpfen. Damals fraß die Reblaus den Wein, das Dampfschiff verdrängte die Segler und die Handelsstraßen verliefen nicht mehr längs der adriatischen Ostküste: Der Überseehandel war in den Brennpunkt des Interesses gerückt.
Geschichte
Cres und Lošinj bildeten in der Antike eine einzige Insel, die so genannte Apsirtides-Insel.