Lassiter - Folge 2080 - Jack Slade - E-Book

Lassiter - Folge 2080 E-Book

Jack Slade

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Beschreibung

Die tiefstehende Abendsonne verwandelte das Wasser des Oakwood Lake in flüssiges Gold. Doch die Gruppe aus knapp zwanzig Pferden an seinem Ufer hatte keinen Blick für das imposante Naturschauspiel. Nicht weit davon stand ein kapitaler Hengst auf einer Anhöhe. Sein aufmerksamer Blick wanderte pausenlos über die Umgebung. Die beiden Männer, die ebenfalls am Rand des Gewässers campierten, kümmerten sich nicht um seine Unruhe. Das Leittier gab ein langgezogenes Wiehern von sich. Der Laut wurde vom Krachen eines Schusses übertönt. Die Kugel ließ die Blesse des Hengstes aufplatzen.

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der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Lübbe Digital und Bastei Verlag in der Bastei Lübbe GmbH & Co. KG

© 2012 by Bastei Lübbe GmbH & Co. KG,

Köln

Datenkonvertierung E-Book:

César Satz & Grafik GmbH, Köln

ISBN 978-3-8387-1854-5

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GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR

erscheint wöchentlich im BASTEI Romanbereich

GRÜNDERGustav H. Lübbe († 1995)

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Titelbild: Boada/Norma

Ein Girl zum Pferde stehlen

Die tiefstehende Abendsonne verwandelte das Wasser des Oakwood Lake in flüssiges Gold. Doch die Gruppe aus knapp zwanzig Pferden an seinem Ufer hatte keinen Blick für das imposante Naturschauspiel.

Nicht weit davon stand ein kapitaler Hengst auf einer Anhöhe. Sein aufmerksamer Blick wanderte pausenlos über die Umgebung.

Die beiden Männer, die ebenfalls am Rand des Gewässers campierten, kümmerten sich nicht um seine Unruhe.

Das Leittier gab ein langgezogenes Wiehern von sich.

Der Laut wurde vom Krachen eines Schusses übertönt.

Die Kugel ließ die Blesse des Hengstes aufplatzen.

Der Braune bäumte sich noch einmal auf, dann kippte er zur Seite. Der Rest der Herde stob panisch in alle Richtungen davon.

»Verdammt, die Mistkerle haben es auf unsere Gäule abgesehen!« Gus Bailey hatte sich auf die Füße katapultiert. Er packte seinen Henry-Unterhebelrepetierer, der griffbereit neben ihm lag. »Wir müssen sie stoppen, bevor sie unter den Tieren ein Blutbad anrichten!«

»Leichter gesagt, als getan!« Auch Bruce Cranston war aufgesprungen. »Hast du eine Ahnung, woher der Schuss gekommen ist?«

»Vom gegenüberliegenden Ufer!« Bailey richtete den Lauf seiner Waffe auf eine Stelle im Unterholz, wo er das Versteck der Angreifer vermutete. »Jede Wette, die Bastarde haben sich im Gebüsch am Waldrand verkrochen!«

»Shit! Das heißt, sie haben eine perfekte Deckung, während wir wie auf dem Präsentierteller hocken!« Cranston lud seinen Spencer-Karabiner durch. »Jetzt bleibt uns nur zu hoffen, dass sich nicht eine ganze Bande dort versammelt hat. Denn dann würde es verflucht eng für uns werden!«

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