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Die Bilder der Poesie sind gefüllt mit Licht. Leben ist Licht, Leuchten, das die Dunkelheit erhellt.
Das E-Book Leuchtend leben wird angeboten von BoD - Books on Demand und wurde mit folgenden Begriffen kategorisiert:
Liebesgedichte,Krankheit,Hoffnung,Poesie,Lebenskunst
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Seitenzahl: 91
Veröffentlichungsjahr: 2026
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Es wechselt Paradieses-Helle
Mit tiefer schauervoller Nacht
Johann Wolfgang von Goethe
Faust. Eine Tragödie – Prolog im Himmel
Wir bleiben
Der Ringer
In den Stoff
Gegen Spanien
Ich, Iphigenie
So war ich früher auch
Ganz aus Literatur
Episches Dramatisches Lyrisches
Lass dir Zeit
An Goethe lernen
Nach der Romantik
Diagnose
Zu Oswald Egger
Eins zwei drei
Elementare
Siegtal
Der Geruch des Verrats
Rebell
Kleiner Stern
Alles und etwas
Zwiesprache
Die Frau will
Was kommt
Die Liste meiner Fehler
Atlantic 1909
Von mir aus
Queen Mary 2
Danke für Nichts
Die Gischt
Change
Macht Verhältnisse
New York 2024
No illusions anymore
Der werden
Weiche Gedanken
Kleine Seite
Das göttliche Auge
Lieber unbedeutend
Später Sommer
Unendliche Weite
Gianmaria Testa lebt
Vor/Geburt
Michaeli
Deutsche Einheit
Rückfällig
Fallhöhe
Hier
Der Herbst ist grau
Was ich am Herbst liebe
Drüben daten
Was Liebe heißt
Luft summt
Abhaftung
Lebenswerk
Winterzeit
Jetzt
Drei Sterne
So viel Leben
Rostbrätel
Teilen
Weicher Wechsel
Heimlicher Herbst
Fallende Blätter
Nachtwache
6/11
Über der Wolke
Wahre Worte
Tango
Verpasst
Weiße Straßen
Brennten
Wesen
Berlin im November
Ankunft
Los lassen
Lob der Ahnen
Zauberberg
Sehnen
Ausbrechende Nacht
Kühle Kammer
Muttergefühle
Brandgefühl
Alpentraum
Allerleibau
Zugewiss
Das ist Gedicht
Zauberberg
Sehr gefährlich für Königskinder
Mondschein
Davor
Cellini
Jahresbilanz
Des Jahres Ende
Zuversicht
Wünsch dir was
Frommsinn
Liebevoll
Innere Stimme
Faust
Durch die Straßen
Leiser lernen
Krebsangst
Venusberg
Verwälzumg
MI
Dunkles Herz
Krebsgang
Helles Herz
Fremd
Dank ihm
Mutterstadt
Körpertempe l
Das schöne Leben
Trennende Worte
Die Empfindung der Befristung
Fuerteventura
Unpolitisch
Fabulierlust
Im Süden leben
Im Meer
Lavaland
Das Ende der Insel
Die beiden Brüder
Verschwunden
Schöner leben
Wie man ist
Verschwunden
April
Die Anbetung des Gottes Onan
Wieder eine wirre Nacht
Mutter
Mit einem Lächeln
Der Käfer liegt auf dem Rücken
Du wunder Körper
Ostergedicht
Doppelt
Requiem für Franziskus
Warten als Gebet
Außerzeit
Der letzte Tag
Langsame Zei t
Gleiche Eltern
Sprich nur ein Wort
Leiser sein
Juli 1985
Bisher
Abschied
Kranke Zeit
Culture Club
Kleine Nacht
Mehr beten
Feine Wunden
Wenn Du es willst
Mein Wille
Liebesgrüße
Abwenden
ALS
Die Verzweiflung
Pfingstgedicht
Blätter am Kopf
Der Arm schläft weiter
Versöhnlich
Dankbar gehen
Im Himmelbett
Tal der Alten
Break even
Lärm um nichts
Harter Himmel
Kleines Gebet
Das Lied der alternden Frau
Kleines Glück
Differentialdiagnose
Abgang nach Abschied
Geliebt
Der Weg zum Zug
Unter Tränen
Freie Liebe
Nachtlektüre
Das war Glück
Rudiment
Was wirst du erinnern
Mischerei
In jedem Augenblick
Kleines Ich
Nichts dazu tun
Der kleine Elefant
Kleines Ich (Reprise)
Wahner Heide
Affären
Geleerter Sommer
Gedankenlangsam
Leerraum
Gemocht geliebt
Schwebende Schwäne
Schönes Gedicht
Endlich liegen
Ein Zimmer für dich allein
Neu können
Besser werden
Zerbrechlichkeit des Lebens
Keines Zeit
Durch die Wohnung gehen
Die dürren Jahre
Sie ist wütend
Leidende Mutter
Leuchtend leben
Das Ende der Stadt
Die letzte Zeit
Miroirs
Freiheit
Deutsche Einheit
Requiem für Claus Offe
Schicht auf Schicht
Lebenslicht
Wilde Worte
Nobelpreis
Am Haus
Odilienberg
Noch ein Gedicht
Der Schnitt / Abschied
Leuchtend leben
Wir bleiben dennoch verbunden
Jena und Weimar
sei nicht ironisch
wir sind an verschiedenen Stellen
im Leben da gibt es keine
Hochzeit ohnehin bin ich
verheiratet wir sind immer
verschieden zwei halbe
Kugelmenschen wir spielen
die Menschenmeisterschaft
diesmal hast du verloren
wir bleiben dennoch verbunden
Er kommt in den Raum
er stemmt den Raum vor sich
ein Tanker aus Fleisch
er spricht von Joachim von Fiore
die Dreizeitenlehre
der Antichrist wird besiegt werden
Franziskus begann damit
Ratzinger schrieb über ihn
er bewundert die Salier
das würde ich gerne studieren
noch einmal noch einmal ringen
er macht sich Sorgen um seinen Sohn
er macht sich wenig Sorgen um sich
er wäre ein Abt geworden
in alten Zeiten ein Abt mit Kindern
das alles gab es
Wohin fließt die weiße Frucht
fruchtbar war sie ob sie es
noch ist aus dem alten Baum
Freundchen murmelte Kafka
nachts die Karlsbrücke heimwärts
ergieße dich du Freundchen
der Frau um ihn feucht davor
und danach noch mehr
des Mannes nachts auch tags
selten zum Glück im Glück
des Ergießens so oft
in den Stoff zu oft in den Stoff
Gegen Spanien verloren
das ganze Land
Cesare Pavese hat verloren
sein Leben
durch eigene Hand
Goethe hat verloren
auch er die Liebe
immer wieder
alles an einem Tag
gesehen gelesen gehört
der Spiegel gewinnt
verlieren muss man können
auch Spanien verlor
Las Casas klagte das Blut an
dass es vergoss in den Amerikas
alles in unserem Kopf
ob er gewinnt und das Herz
mit ihm ist ungewiss
Alles verzeihen dem
den ich liebe
alles verstehen auch das
was mir schadet
er hat seine Gründe
er kann nicht anders
Den Hals anbieten dem
der ihn zerschneiden kann
und hoffen dass er dich
küsst
oder gehen lässt
mit seinem Segen
lebe wohl sagt und du
ich also
überlebe
Wieder einmal stundenlang
alle Zeitungen gelesen
die Frankfurter Allgemeine
den Tagesspiegel
die Neue Zürcher
den SPIEGEL
die FURCHE
die PRESSE
geliebtes Österreich
geliebte Schweiz
leider fehlt französisch
und so vieles an Klang
Maximilian sprach sechs Sprachen
ich nur zwei
ein kleines Leben
damals las ich den Guten Kamerad
das Jahrbuch für Jungen
und das Neue Universum
von vielem wusste ich etwas
etwas Genaueres kam dazu
ich war ein Kind und blieb es
Ich bestehe aus Literatur
schrieb Franz Kafka
das ist Literatur
ich bin ganz Literatur
schrieb Ludwig Tieck
das war die Romantik
dazwischen hundert Jahre
in etwa und hundert seitdem
Kafka ist gestorben
Tieck übersetzte Shakespeare
was ich schreibe ist unverständlich
immer wieder der Zeilensprung
hier gerade nicht aber
ich liebe ihn das Gedicht
muss gesprochen werden
nicht im Vorbeigang wie wir das
so gern im Museum machen
Gedichte sind Bilder sind
das Ganze der Literatur
ihr Anfang und vielleicht
wer weiß das ihr Ende
Oder
Vergangenheit Gegenwart Zukunft
eine Variation auf
Schiller und Goethe
ihre Reflexion auf Epik und Dramatik
wir landen in der Zukunft
beide dichteten auch
Goethe besser
Schiller bekannter
jedenfalls damals
jedenfalls in der Welt der Form
Humanismus Kulturreligion
gezähmte Räuber
wir neigen zur Zukunft aber auch
weil wir das andere nicht können
keine ausgedachte Geschichte
Fiktion kein Fleiß dazu
keine ausgedachten Dialoge
kein Talent zu Homunkuli
die Zukunft offen halten
Lass dir Zeit
das hätte er sagen müssen
es wäre Geduld gewesen
nicht Eile
nicht endlich Liebe
nicht entscheide dich jetzt
und sofort und für mich
entscheide dich für dich
das hätte gezählt
wir wissen nicht ob sie ihn
geliebt hätte oder den Anderen
aber es wäre Zeit gewesen
Wir lernen an den großen Geistern ihren Seelen
die sich in Taten zeigen Worten dem Gestalten
das sie der Welt entringen ihrem Fehlen
wie nie nur Licht uns leitet und wir halten
sie im Erinnern an das Herz wir lesen hören
von Goethe und dann trifft ein Buch die Ohren
Safranski schrieb es nochmals soll es stören
sein Lispeln doch wir lassen zeitverloren
das alte Reich von Weimar Jena und den Kriegen
die Liebe die ihn trieb und hielt in unsern Sinn
Dann fragen wir uns nach den Siegen
die von uns bleiben greifen nach den Sternen
die uns ins Weltall ziehen das Ich bin
es lebt vergeht und blüht das lässt sich lernen
Davor kam Goethe
er war noch da als sie schrieben
von der Verzauberung der Welt
vom Ich auf dem sie steht
Goethe war skeptisch
Jena vor allem und auch sonst
Berlin zum Beispiel
die fabelhaften Rebellen sind lang
schon verstorben wie alles stirbt
selbst der Kosmos Goethe blieb
er hat sich an das Ende der Welt
gekettet und an ihren Anfang
liebe sie riet er den Lebensmüden
Werther ist eine Geschichte
selbst Faust sie freilich steht mit
beiden Beinen im glühenden Kern
er wird noch glühen wenn wir
längst verschwunden sind nach
der Romantik ist eine lange Zeit
Shigella negativ
Yersinia negativ
Aeromonas negativ
Salmonella negativ
Rotavirus negativ
Astroviren negativ
und viele mehr negativ
das waren die schönsten Namen
auch der Entzündungswert
wieder normal
was es genau war wissen wir nicht
das ist normal in der Medizin
lächelt die Tauchärztin sie trägt
eine Maske so viele Kranke hier
Wir schleichen an der Wand auf
nicht lang das wäre Sinn ihr aber
kein aber kein Sinn Gurgelsinn
Orgelsinn Ministrant wer weiß
Kolle Kolle kein Sex kein Sinn
keine Sinnlichkeit aber
Büchnerpreis
nie dachten die Schilfjungen an Kaimane
Gurgel Grugel ein Bein hängt wie lustig
nie lustig lustlos Suhrkamp Suhrkamp
Trallala du wunderbare Natur atemlos
im Sommerwasser der Fischschatten
Büchnerpreis
wir malen etwas dazu wir haben ein
Atelier Heißassa aber ganz ernst
Was ist ein Gespräch Gold
Goethe im Märchen Steiner
war begeistert die Germanisten
rätseln wir wissen aus eins
mach zwei aus zwei mach drei
das Neue kommt in die Welt
aus eins und zwei Liebe machen
empfangen heißt es das Neue
und immer aufs Neue im Gespräch
wir quotieren nicht und doch
manchmal können wir nicht anders
immer ist eins im Licht nicht zwei
so wird es kein drei zwei hört zu
fragt nach fängt an doch eins
weiß seins nur das interessiert eins
kennst du das Land wo die
Zitronen blühen oder irgendein Land
eins kennt seins und zwei vorbei
Eine Zwergenwiese oder
sind es doch Feen oder
ein Naturtempel im Netz
der Naturtempel der nächste
auf der Fraueninsel unter der
schönen Oberfläche Roseninsel
Frauenwörth und überall leben
Gnome und Faune die Alten
sahen sie die Jungen schweigen
überall Wesen schrieb Steiner
Elementarwesen manche machen
wir die Technik schafft neue
Bewohner der Welt die sich
den Sinnen entziehen nimm dein
Ich in die Hand und lass Licht
in den Zwischenraum Herder
machte den Elfenkönig zum
Erlkönig seine Hand tötet
Warum nie mit dem Zug
oder überhaupt keine Erinnerung
vierzig Jahre vergangen
sie mussten die schnelle Strecke
sperren Umweg auf der Uhr Verlust
die Augen aber gewinnen
siegaufwärts von Siegburg nach Siegen
überall Sieg nichts war heil hier
er fuhr als schweigendes Kind von Köln
sein Vater zeigte ihm die Welt und
das Land Ortheil jetzt Erinnerung
Heimatblick Schönheitsblick schöne
Namen Herchen Schladern Wissen
die Welt voll grünem Saft die Sieg
ein wilder Fluss schifflos sie wird
in den Rhein fließen wir aber
fahren aufwärts ein schneller Zug
das Tal wird weit
Madonnengesichtig die weiche Freude
die Hände strichen ihren Leib und
ihre den deinen ihr müsst euch geküsst
haben ihr seid ineinander gedrungen
ihr müsst gestöhnt haben vielleicht zu
leise gewiss zu selten sie war gegangen
und nicht geblieben sie hat gelächelt
Sie wird das wieder tun hast du gewusst
sie tat es wieder obgleich sie blieb lange
blieb kalt bei dem andern sie sprach
nicht sie lebte im Innern sie liebte sie
geht ihren Weg sie will du hast sie
bewundert du hättest sie lieben können
wen aber liebt sie das blieb die Frage
Du siehst ihr Gesicht in der Nähe sie
