Liber Amantium - Hari Patz - E-Book

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Hari Patz

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Beschreibung

Sex ohne Liebe ist Pornografie! Bitte erwarten sie keine pornografischen Geschichten in diesem Buch. Es gibt Sex, denn Sex ist wunderbar. Er ist das Schönste und Intimste, das zwei Menschen teilen können. Dieses Buch handelt von Erotik. Die entsteht bei mir, wenn sich ein Mann und eine Frau sympathisch finden, Ver liebtheit im Spiel ist und manchmal sogar echte reine Liebe entsteht. Das ich mich dabei ausschließlich auf Mann und Frau beziehe, liegt an meiner ausgeprägten Heterosexualität. Weder bin ich homophob, noch habe ich irgendwelche Vorbehalte gegen Homosexualität, sie entzieht sich nur völlig meinen Neigungen und meinen Erfahrungen. Deshalb kann ich auch nichts Schlüssiges darüber schreiben. Dass meine Geschichten häufig an exotischen Orten spielen, liegt daran, dass ich sie kennenlernen durfte.

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Seitenzahl: 115

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Impressum © 2025 Hari Patz

Website: haris-insel.de

Coverdesign von: Hari Patz

Illustration von: Hari Patz

Druck und Distribution im Auftrag des Autors: tredition GmbH, Heinz-Beusen-Stieg 5, 22926 Ahrensburg, Deutschland

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Für die Inhalte ist der Autor verantwortlich. Jede Verwertung ist ohne seine Zustimmung unzulässig. Die Publikation und Verbreitung erfolgen im Auftrag des Autors, zu erreichen unter: Hans-Jürgen Patz, Landsberger Allee 210, 10367 Berlin - Lichtenberg, Germany .Kontaktadresse nach EU-Produktsicherheitsverordnung: [email protected]

Inhaltsverzeichnis

Sex and Drugs

and Rock’n Roll

Nur geträumt?Ein Unfall?Hahn im KorbDschungelliebeDas CottageGlückseligkeitBefreiung

On the RoadVerse des Verlangens

Vorspiel

Sex ohne Liebe ist Pornografie! Bitte erwarten sie keine pornografischen Geschichten in diesem Buch. Es gibt Sex, denn Sex ist wunderbar. Er ist das Schönste und Intimste, das zwei Menschen teilen können. Dieses Buch handelt von Erotik. Die entsteht bei mir, wenn sich ein Mann und eine Frau sympathisch finden, Verliebtheit im Spiel ist und manchmal sogar echte reine Liebe entsteht. Das ich mich dabei ausschließlich auf Mann und Frau beziehe, liegt an meiner ausgeprägten Heterosexualität. Weder bin ich homophob, noch habe ich irgendwelche Vorbehalte gegen Homosexualität, sie entzieht sich nur völlig meinen Neigungen und meinen Erfahrungen. Deshalb kann ich auch nichts Schlüssiges darüber schreiben. Dass meine Geschichten häufig an exotischen Orten spielen, liegt daran, dass ich sie kennenlernen durfte.

Ich wünsche viel Freude und Inspiration beim Lesen meiner Geschichten.

Sex and Drugs and Rock’n Roll

Am Strand wurde eine Bühne aufgebaut, die Vorbereitungen sind voll im Gange. Es sind nur noch ein paar Stunden, bis das Konzert beginnt. Raça Negra spielt heute Abend, die derzeit angesagteste Pagode-Band Brasiliens. Manchen sind sie zu schnulzig, ich mag sie sehr gerne. Eingängige Melodien und Texte, die alle mitsingen können.

Es ist schon seit einigen Tagen schwül-heiß in Recife, selbst der Wind vom Meer bringt nur wenig Abkühlung. Es sind Winde aus Afrika, hat man mir erklärt. Ich bin weitgehend hitzeresistent, ich leide nicht so sehr darunter. In einer ruhigen Ecke setze ich mich mit einer Cola und beobachte den Sonnenuntergang. Das hektische Gewusel rings um mich blende ich aus, das ist etwas, was ich gut kann. Nur die mich umfließenden Energien, der Geruch zahlloser Pheromone, dringt in mein Bewusstsein. Meine Umgebung ist sehr geruchsintensiv, ich rieche Stress, Aufregung, Freude, ein paar Paarungswillige sind auch unterwegs. Allen gemeinsam ist diese vorwärtsdrängende, erwartungsfrohe Energie. Ich lasse mich von dieser Welle tragen.

Die Dunkelheit kommt hier immer sehr schnell. Lampen, Laternen und auch Fackeln beleuchten jetzt den Strand. Immer mehr Menschen strömen herbei, es wird sehr voll werden. Da ich nicht gerne in der Mitte von Menschenmassen bin, habe ich mir einen guten Platz am Rand gesucht. Hinter den Kiosk von Joao, da stehen viele Bierkästen und anderes Zeug, davor ein einzelner Tisch. Dort habe ich mich einquartiert. Er kennt mich und lässt mich gewähren. Es ist endlich so weit: Die Scheinwerfer gehen an und irgendein Typ erzählt etwas Unverständliches. Dann kommt endlich die Ansage: Raça Negra! Die Musiker kommen auf die Bühne, Luiz Carlos der Sänger, mit seinem breiten Grinsen vorneweg. Beifall brandet auf. Die ersten Töne von „Cheia de Manias“ erklingen und kurz darauf singen alle mit. Ihre Lieder sind tief bei der Bevölkerung eingesunken. So geht es ohne Pause weiter, Lied auf Lied. Der Alkohol wird reichlich genossen, ab und zu meine ich auch Gras zu riechen. Leider hab ich heute keins mehr auftreiben können, es war alles ausverkauft.

Immer noch kommen neue Leute hinzu, der Strandabschnitt ist bis auf den letzten Meter belegt. Ich selbst sitze wohlbehalten in meiner Burg aus Bierkästen. Ein hübsches Mädchen hat mich erspäht und kommt zu mir an den kleinen Stehtisch. Sie blitzt mich an und stellt ihren Becher ab. „Ich suche einen Platz, an dem ich einen Joint bauen kann. Störts dich?“ „Nicht im Geringsten, meine Hübsche. Wenn du mich mal ziehen lässt, ich konnte leider nichts mehr bekommen.“ Daraufhin schenkt sie mir einen gekonnten Augenaufschlag, packt eine Tüte aus und baut einen Riesenjoint. Den rauchen wir dann gemeinsam. Dazu trinkt sie Caipirinha, eine Mischung, die mir zu hart ist. Kaum haben wir den Joint aufgeraucht, baut sie schon den nächsten. Ihre Augen sind schon auf halb acht, mich wundert, dass sie noch etwas sieht. Aber mit großer Kunstfertigkeit baut sie auch diesen.

Mein Bedarf ist erstmal gedeckt, ich bin gut stoned. Sie raucht ihn aber auch gern alleine. Die Kleine ist mir inzwischen recht nah gekommen und sucht immer wieder Körperkontakt. Mal mit dem Hintern, mal mit der Schulter. Wir machen einen Tanz daraus wiegen uns gemeinsam zur Musik. Zu den Klängen von dem Lied „Beijo na Boca“, beugt sie sich zu mir und ich bekomme einen Kuss aufgebrannt. Sie lacht laut und blitzt mich wieder an. Beim nächsten Lied, zu der Zeile „Me deixa louco, o corpo cheio de desejo“, was so viel bedeutet wie: „Es macht mich verrückt, der Körper ist voller Verlangen“, schiebt sie mich weiter nach hinten, kniet sich hinter dem Tisch in den Sand und greift unter meine Shorts. Genussvoll schleckt sie meinen Wonnespender ab, schiebt ihn sich tief in den Mund und gibt mir einen Blowjob, dass mir die Knie weich werden.

Mein Sperma spült sie mit Caipirinha hinunter. Dann baut sie auch schon den nächsten Joint. Mit dem Joint im Mund lehnt sie sich weit über den Tisch, präsentiert mir so ihren knackigen Hintern. Sie klatscht mit der Hand auffordern darauf, schiebt ihr Höschen so beiseite, dass ihre nackte Muschi zugänglich ist. Einer solchen Einladung kann ich natürlich nicht widerstehen, stelle mich dicht hinter sie und schiebe in sie hinein, was sie so begehrt. Sofort fängt ihr Hinterteil an zu rotieren und zu zucken. Ich muss mich nur minimal bewegen. Als sie nachlässt, gebe ich ihr noch ein paar Stöße, bis sie über dem Tisch zusammensackt. Dann komme ich auch.

Sie richtet sich wieder auf, rückt ihr Höschen zurecht, grinst mich an, nimmt ihren Becher und leert ihn. Danach setzt sie sich in den Sand, lehnt sich an einen Stapel Kisten und ist von einem Augenblick auf den anderen eingeschlafen. Das Konzert ist inzwischen auch zu Ende und die Menschen strömen zurück. Von unserer kleinen Privatparty hat wohl niemand etwas mitbekommen. Ich überlasse meine unbekannte schlafende Gespielin dann ihren Träumen und gehe auch. ***

Nur geträumt?

Die Sonnenuntergänge in Goa sind einfach fantastisch. Gegen einen Baum gelehnt sitze ich im Sand und genieße die Farbenpracht über dem Meer. Das neue Charras aus Shitral ist auch wirklich Extraklasse, genüsslich ziehe ich an meiner Pfeife. Die Farben werden dadurch noch intensiver als sonst. Ein lauer Wind umfächelt mich. Es ist ein kleines Paradies hier am See von Arambol, ich genieße es mit allen Fasern meines Seins. Auf einmal erklingt von ferne eine Sitar, wer die wohl spielen mag? Eine feenhafte Gestalt schwebt vom Meer heran, es ist eine Frau. Ihr langes Haar weht hinter ihr wie eine Fahne aus Fasern, die golden im Sonnenschein glänzen.

Sie ist völlig nackt, ihr graziler Körper wirkt ebenfalls golden in diesem Licht. Sie schreitet nun wie eine Königin auf mich zu. Ich bin erstarrt, zu keiner Silbe und zu keiner Bewegung fähig. Sie kniet vor mir nieder und es ist ihr liebevolles Lächeln, das die Starre löst. Sie legt eine Hand an meine Wange und sagt mit einer Stimme wie von Zimbeln begleitet: „Wir haben gesehen, dass du ein großer Freund der Tiere bist. Du heilst sie und beschützt sie, dafür wollen wir dir danken.“ Von ihrer Hand geht eine Wärme aus, die durch meinen ganzen Körper zieht, ihn vitalisiert und mit einer wunderbaren unbegreiflichen Energie durchflutet. Das erstreckt sich auch auf meinen Lingam, der hochaufgerichtet zum Himmel zeigt.

Sie legt ihre Hand nun auf meine Stirn und schickt Wellen der Lust in einer Intensität durch meinen Leib, die ich kaum zu ertragen vermag. Ihre andere Hand umfängt meinen Lingam und massiert ihn mit leichten sanften Bewegungen. Hinter meiner Stirn sammeln sich alle Sterne des Alls und streben auf einen gemeinsamen Punkt zu. Sie erreichen ihn und explodieren in einem Feuerreigen in alle Richtungen, zerren an meiner Seele, die sich nur langsam wieder in meinem Körper manifestiert. „Du hast so viel Wärme und bedingungslose Liebe zu geben, verlangst nie etwas dafür, du sollst einen kleinen Teil davon zurückerhalten.“ Sie setzt sich frontal auf mich, umschlingt mich mit ihren Beinen, mein Lingam ist wie von allein in ihrer Yoni aufgenommen worden.

Es fühlt sich an, als würde er von einer Hand in einem Samthandschuh massiert werden. Ihre süßen kleinen Brüste drücken gegen meinen Brustkorb, ihr Kopf ruht in meiner Halsbeuge. Nur mit ihren inneren Muskeln, die sie virtuos beherrscht, bringt sie mich zu einem Orgasmus, der mich im Innersten erbeben lässt. Wieder habe ich das Gefühl, als würde meine Seele mich verlassen wollen.

Die Intensität dieser Gefühle erschöpft mich in einem nicht gekannten Maße und ich schlafe übergangslos ein. Im Traum verabschiedet sich die goldene Fee von mir. „Bleibe stets deinem Herzen treu und es wird dir wohlergehen. Wir werden nun auch über dich wachen!“ Die Dunkelheit umfängt mich sanft, hüllt mich ein und begleitet meinen tiefen, traumlosen Schlaf.

Der silbrige Vollmond leuchtet mir ins Gesicht, als ich erwache. Noch immer lehne ich an diesem Baum. Was war das? Woher kam diese Frau? Habe ich das alles nur geträumt? Ich schaue mich um und kann es nicht glauben. Drei Hunde, zwei Kühe und ein paar kleinere Tiere, die ich nicht kenne, liegen in einem Kreis um mich herum. Goa ist ein fantastischer Ort!

***

Ein Unfall?

Lars saß in seiner Blockhütte vor dem Kamin und las in einem Buch. Das Feuer prasselte und erzeugte eine behagliche Wärme im Raum. Gerade waren die letzten Klänge von Smetanas ‚Die Moldau‘ verklungen, da schreckte ihn erst ein aufheulender Motor dann ein lautes Platschen aus seiner Ruhe. Sofort sprang er auf und lief zur Tür, riss sie auf und schaute auf den See. Es war nur ein kleiner See, das gegenüberliegende Ufer war höchstens dreißig Meter entfernt. Dort sah er gerade noch, wie ein Autodach unter der Oberfläche verschwand. Ohne lange zu zögern, schleuderte er die Pantoffeln von sich und stürzte sich ins kalte Wasser. Zum Glück war der See auch nicht sehr tief. Schnell war Lars bei dem Auto. Drinnen sah er eine offenbar bewusstlose Frau, ohne jedes Lebenszeichen hing sie im Sicherheitsgurt. Der Innenraum war schon fast gänzlich vollgelaufen, so konnte er die Tür problemlos öffnen. Er löste den Gurt und zog die Frau nach draußen, um dann schnell mit ihr an die Oberfläche zu schwimmen. Er nahm sie am Ufer auf die Arme und trug sie in die Hütte. Drinnen begann er sofort mit den Wiederbelebungsmaßnahmen. Es dauerte nicht lange und sie fing an zu husten und Wasser auszuspucken. Kurz schaute sie ihn mit weit aufgerissenen Augen an, dann verlor sie erneut das Bewusstsein, das aber schon bald in einen tiefen Schlaf überging, wie das Schnarchen bezeugte.

Lars saß tropfend auf dem Boden und schaute sich seinen Schützling nun genauer an. Sie war eine attraktive Frau, das war trotz ihres jetzt ramponierten Äußeren gut zu erkennen. Er schätzte sie auf Anfang dreißig. Ihr braunes Haar war schulterlang, ihre Haut leicht gebräunt. Insgesamt wirkte sie sehr gepflegt. Er musste sie aus dem nassen Kleid rausholen, sonst brachte sie noch eine Lungenentzündung um. Da wartete eine Überraschung auf ihn. Außer dem kurzen blauen Cocktailkleid hatte sie nichts weiter an. Kein Höschen, kein BH, keine Schuhe, kein Schmuck, nur das Kleid. Er bewunderte ihre schön geformten Brüste und ihren flachen Bauch mit Ansatz zum Sixpack. Sie trieb offenbar Sport. Ihre Haut fühlte sich kalt an. Draußen herrschten einstellige Temperaturen, der See konnte jeden Tag zufrieren.

In der Hütte gab es einen Alkoven, dort hinein legte er die Frau und deckte sie mit allen verfügbaren Decken zu. Nachdem er sich selbst aus seinen nassen Sachen gepellt hatte, rubbelte er sich mit einem Handtuch ab. Die Situation brachte Umstände mit sich, auf die er nicht eingerichtet war. So hatte er nur eine Ersatzhose und ein Hemd bei sich. Er wollte nur für ein paar Tage hier ausspannen, da brauchte er nur das Nötigste. Es gab auch nur dieses eine Bett im Alkoven und das war nicht gerade Kingsize. Er hängte ihre nassen Sachen auf, so gut es ging. Das Feuer im Kamin war heruntergebrannt und es wurde bereits deutlich kühler.

Sachte versuchte er, die Frau auf die Seite zu drehen, damit er noch daneben passte. Nach und nach konnte er sich neben sie quetschen. Letztlich lagen sie in der Löffelstellung und wärmten sich gegenseitig. Es war noch dunkel, als er wach wurde, die Frau hatte sich dicht an ihn gekuschelt. Ein Bein hatte sie über seine gelegt und einen Arm auf seiner Brust. Ihr Kopf ruhte jetzt an seiner Schulter. Sie schlief tief und fest. Das fühlte sich recht gut an, wie Lars fand. Sein Co-Pilot hatte sich auch schon interessiert erhoben. „Für dich gibts hier nichts zu tun“, murmelte er fast ein wenig bedauernd.

Beim ersten Tageslicht erwachte er erneut. Die Frau lag noch immer halb auf ihm, ihre Hand war von seiner Brust zu seinem Gemächt gewandert und lag behütend auf ihm. Lars erschauerte, als er es sah. Sein Co-Pilot reckte auch gleich interessiert sein Köpfchen. Da schlug die Frau ihre Augen auf, sah in sein Gesicht und erschrak. Dann registrierte sie nach und nach ihre Position, dass sie beide nackt waren, und zuckte erneut zusammen. Ruckartig zog sie ihre Arme vor die Brust und versuchte, auf Abstand zu gehen, was aus Platzmangel aber nicht ging. „Was? ... Wo?“, stammelte sie und verstummte wieder. „Nur die Ruhe, es ist nichts passiert“, sagte Lars beruhigend. „Ich versuche mal aus diesem Bett heraus zu kommen.“