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Loveletters! Hier kommt Teil 2. Dieses Mal mit sieben erotischen Kurzgeschichten von Dana Mareen voll prickelnder Lust. In dieser Ausgabe: F... Urlaub, Urlaub tbc, Urlaub - Verbotene Zonen, Urlaub - Exibitionen, Urlaub - einfach lieben, Urlaub - Rein, Urlaub - slow-e-motion fast-chill and furios
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Seitenzahl: 65
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Loveletters
#2
Erotische Kurzgeschichten
von
Dana Mareen
Impressum
Cover: Karsten Sturm – chichili agency
Foto: fotolia
© 110th / Chichili Agency 2014
EPUB ISBN 978-3-95865-360-3
MOBI ISBN 978-3-95865-361-0
Urheberrechtshinweis:
Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotografie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Autors oder der beteiligten Agentur „Chichili Agency“ reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.
Geh mit mir,
folge dem Sirenenruf.
Komm zu mir,
scheue nicht diesen Versuch.
Lass Dich nicht binden, Odysseus gleich,
am Mastbaum seines Schiffes.
Fürchte nicht der Sirenen Reich
wie die Schärfe des tückischen Riffes.
Lass Deiner Neugier freien Lauf.
Zügle nicht dein heißes Verlangen.
Denn sonst nimmst Du vielleicht in Kauf,
dass Einmaliges ungenutzt vergangen.
Löse die Bande, einen Augenblick bloß.
Was kann denn schon geschehen?
Ich sehe doch, die Versuchung ist groß,
mir zu folgen, mit mir zu gehen.
Geh mit mir,
folge dem Sirenenruf.
Komm zu mir,
scheue nicht diesen Versuch.
Blende die Welten da draußen aus,
bei mir ist es sicher und schön.
Du kehrst bald zurück in dein schützendes Haus,
als wäre nie etwas gescheh´n…
Oh ja. Diese Luft. Diese Stille. Diese Wärme. Endlich da.
Darauf habe ich mich seit einem halben Jahr gefreut. Nur mit dir allein, in einem der kleinen Häuschen, direkt am Strand. Ich musste einiges in Bewegung setzen, um mich freizuschaufeln und mir diesen Urlaub zu ermöglichen. Nur ein paar Tage. Aber ich bin gewillt, die auszukosten.
Ich bin gerade angekommen, habe meine Tasche einfach in dem kleinen Wohnraum abgestellt, ohne ihn weiter zu beachten. Du bist noch nicht da. Das Meer rauscht, es duftet nach ihm. Ich liebe diesen Geruch einfach. Ich liebe das alles hier. Die Ostsee. Es ist genau richtig. Und es ist Sommer.
Es ist ein heißer Tag heute. Ich habe mich luftig angezogen. Flip Flops, kurze Jeans, ein weißes Top. Mir fällt der Kontrast auf, den meine Arme zum weißen Stoff abgeben. Ich nehme schnell Farbe an und wir hatten schon einige Sonnentage in diesem Jahr.
Der Wind spielt mit meinen Haaren und dem leichten Stoff. Darunter trage ich ganz neue Unterwäsche. Den schwarzen Spitzen-BH und das süße Höschen habe ich neulich im Laden entdeckt und wusste, dass es für diese besondere Gelegenheit genau das Richtige ist. Der dunkle Stoff scheint durch das Top. Der Ausschnitt ist außerdem weit genug, dass man etwas von der guten Wäsche sehen kann. Das ist beabsichtigt. Es ist Sommer. Und allzu züchtig liegt mir nicht. Ich habe noch andere schöne Sachen in meinem Koffer, mit denen ich dich überraschen will. Aber ich ahne – hoffe – dass ich kaum etwas davon brauchen werde.
Ich schlendere weiter zum Strand. Die Schuhe habe ich direkt beim Haus gelassen. Es ist schön, wie der Sand zwischen meinen Zehen hindurch rinnt, wie er mit einen Füßen spielt und diese mit ihm.
Ich stehe mitten im heißen Sand und schaue aufs Meer. Der warme Fön streift meine Haut, trocknet den Schweiß. Meine Hand fährt sanft über meinen Hals und mein Dekolleté. Wandert weiter hinunter über meine Brüste. Ganz leicht. Und führt ihren Weg fort, sanft über den Bauch und tiefer. Doch dann besinne ich mich. Nein, ich freue mich auf dich und wir werden gemeinsam jede Menge Spaß haben. Die Hitze steigert meine Lust, das tut sie immer. Ich würde mich jetzt zu gern weiter streicheln. Aber es könnte jemand vorbei kommen. Und du wirst bald hier sein. Während ich mit dem Zug anreiste, bist du mit dem Auto unterwegs und in einen Stau geraten. Aber ich werde schon dafür sorgen, dass du den Stress ganz schnell vergisst.
Eine Abkühlung könnte helfen. Ich tauche die Füße ins Wasser. Kalt. Die Ostsee ist so. Aber auch das mag ich. Ich tobe mich gern darin aus, ich bin eine Wasserratte. Gut, dass ich eine so kurze Hose an habe. Ich gehe tiefer ins Wasser. Es ist so schön erfrischend. Ich möchte ganz hinein. Aber einfach so? Was ist, wenn jemand vorbei kommt?
Ach was. Was ist dabei? Ich wate kurz entschlossen wieder aus dem Wasser und werfe alles ab. Sofort stürme ich hinein und springe in die Fluten. Oh ja, es tut so wahnsinnig gut, den Kopf unters Wasser zu tauchen.
Das Wasser spült durch meine Haare. Rücklings lasse ich mich treiben und träume. Ich denke an unser erstes Treffen in einem Hotel. Obwohl wir total geil aufeinander waren, zögerten wir es mit einem Essen hinaus. Ich aß jedoch nur leicht, schließlich hatte ich noch etwas vor…
…Im Fahrstuhl konntest du nicht mehr warten. Vielleicht war es auch einfach diese Situation, die Gefahr, überrascht zu werden. Du hast mich sanft an die Kabinenwand gedrückt. Deine Hände streichelten fest über Taille, Hüften, den Rücken hinauf. Du hast Dich fest an mich gepresst und mich fordernd geküsst. Ich gab sofort nach. Meine Beine ebenfalls. Der Klingelton riss mich aus dieser Trance. Dich zwar auch, aber wirklich stören wolltest du dich nicht lassen. Ich schob dich entschlossen von mir, ein Lächeln konnte ich mir jedoch nicht verkneifen. Gut so. Du würdest gleich auf dem Zimmer richtig stürmisch sein…
…Meine Gedanken treiben wieder im Jetzt. Im kühlen Wasser. Ich tauche immer wieder unter. Spiele, schwimme, gleite, drehe mich, springe. Es ist so schön erfrischend.
Jetzt habe ich mich genug ausgetobt. Die Hitze in meinem Inneren ist geblieben, aber das fühlt sich gut an. So lasse ich mich einfach vom salzigen Wasser tragen, halb unter der Oberfläche und gleite dahin. Bewege die Arme nur ein wenig. Das Wasser umschmeichelt meine Brüste, leckt und spielt an mir. Ich öffne meine Beine ein wenig und spüre, wie es die heiße Stelle dazwischen flutet.
Die Sonne brennt von oben, das Wasser kühlt von unten. Wie lange schon schwebe ich so im Wasser? Ich weiß es nicht. Es ist egal. Es fühlt sich einfach gut an und nichts drängt mehr.
Nichts? Doch. Du wirst bald kommen. Und ja: Du sollst kommen. Ich werde schon dafür sorgen. Langsam bewege ich meine Arme, bleibe auf dem Rücken schwebend und rudere mich dem Ufer entgegen. Meine Beine schlagen sanft im Takt.
Ich schreie vor Schreck auf. Fast hätte ich mich verschluckt. Der Kuss, diese warmen Hände an meinem Leib kamen so überraschend, dass mein Puls jagt. Doch du hast sanft und stark die Hände unter mich geschoben, so dass ich weiterhin sicher an der Wasseroberfläche schwebe. Eine nette Begrüßung.
Du hältst dich nicht lange auf. Deine Lippen wandern mein Kinn und meinen Hals hinunter, finden schnell die harten Knospen. Meine Haut muss ganz kalt sein und salzig schmecken. Oh ja. Du saugst, leckst. Und du trägst mich sicher. Das gefällt mir.
Haben wir uns eigentlich richtig begrüßt? Ich raune dir ein leises „Hallo“ entgegen. Mehr geht nicht, weil du über meinen Bauch fährst und bereits bei meinem nicht zu kühlenden Dreieck angekommen bist. Lass mich nur nicht los.
Das ist wunderschön. Aber ich will so nicht gesehen werden. Der Strand ist zwar abgelegen – die Touristen halten sich einige Kilometer weiter in Richtung des Ortes auf – aber es gibt immer wieder Strandspaziergänger, die hier vorbeikommen können.
Ich drehe mich in deiner Umarmung, um die meine Arme sogleich um deinen Hals zu legen. Jetzt küsse ich dich. Großes Verlangen steigt in mir auf, noch mehr, als diese Vorfreude und das Kribbeln bisher. Ich will es ja. Hier, sofort, ohne Hemmungen. Aber nein, es könnte uns jemand beobachten.
Deshalb schlage ich vor, zum Haus zu gehen. Du würdest lieber weiter machen. Das kann ich nur zu gut verstehen.
Meine Arme immer noch um deinen Hals geschlungen, lege ich meine Beine eng um deine Hüften. Und sofort spüre die Hitze an meinem Bauch und meiner salzgefluteten Muschi. Ich reibe an dir und du stöhnst auf.
