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Auf dem Trägerschiff OMALLA, einem von zwei Schiffen der außerirdischen Menschen im Sonnensystem, kommt es zur Eskalation. Terroristen versuchen, das Schiff in ihre Hände zu bekommen. Als die Mannschaft ausfällt und Sly ebenfalls gefangen genommen wird, greift die Schöpfermacht ein. Unterdessen ist ein Schiff unterwegs, das zwölf Atomsprengköpfe von Korea in die Türkei bringen soll. Die politische Situation auf der Erde spitzt sich zu.
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Seitenzahl: 42
Veröffentlichungsjahr: 2019
PLANET ESCALATION
Band 4
MACHTKÄMPFE
Simon J. Frank
© 2019 Simon J. Frank
Illustration: S. Verlag JG
Verlag: S. Verlag JG, 35767 Breitscheid,
Alle Rechte vorbehalten
Die Bände sind ebenfalls erschienen unter dem Romantitel: Unendlichkeit des Lebens von Simon J. Frank
Ein E-Book to Go S. Verlag JG® Roman
1.Auflage
ISBN: 978-3-95745-941-1
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.
PLANET ESCALATION Serien-Bände:
Band1: Terror
Band2: Rekrutierung
Band3: Alien Undercover
Band4: Machtkämpfe
Band5: Entführung
Band6: Die Minen von Ughuigh
Band7: Schöpferkraft
Band8: Planeten Kräfte
Die Welt steht am Abgrund und ihr letzter Atemzug scheint nahe. Wer glaubt noch an Wunder, wenn die Apokalypse bereits im Entstehen begriffen ist? Was sind überhaupt Wunder? Menschliche Begriffe können nicht erklären, was die Schöpfung in ihrem letzten Atemzug vollbringt. Die Inkarnation des reinen Lebens wird endgültig aktiv, um die schöpferische Ordnung neu zu organisieren, als sich ein weiteres Chaosprogramm zu etablieren scheint. Neue Gegenspieler eines fremden Ökosystems werden aktiv und es bedarf nochmals einer unerbitterlichen Anstrengung, einer Abwendung von den Naturgesetzten, um auch ihnen habhaft zu werden. Mutter Erde übernimmt das ‚Schicksal der Welt‘.
Inhaltsverzeichnis:
Welt am Abgrund
Außerirdische Präsenz
Phönix aus der Asche
Sein oder Nichtsein
eBook to Go Navigation
Generalmajor Artjom Smirnow war ein hektischer Mensch. Er konnte sich sehr schnell aufregen, aber er war kein Choleriker. Er kannte sich selbst sehr genau und war in der Lage, sein Temperament entsprechend einzusetzen.
Nachdem sich der Machthaber der Türkei mit dem koreanischen Diktator verbündet hatte, war für die russische Regierung eine rote Linie überschritten worden.
Die Gefahr einer atomaren Aufrüstung am Bosporus lag unmittelbar bevor.
Dies musste unter allen Umständen verhindert werden. Smirnow war unter strengster Geheimhaltung von oberste Stelle beauftragt worden, einen verdeckten Brückenkopf an den richtigen Stellen innerhalb des türkischen Hoheitsgebiets aufzubauen.
Er war befugt mit allen Mitteln die Stationierung von atomar bestückten Mittelstreckenraketen zu verhindern.
Er und vier weitere geheime Militäragenten befanden sich seit nunmehr zwei Tagen inmitten der größten Metropole von Zentralanatolien.
Für heute war ein Treffen mit Mitgliedern der Azadi, eine der ältesten kurdischen Geheimorganisationen, geplant.
„Jegor und Michail begleiten mich. Inna und Galina werden uns folgen, aber ihr werdet euch bedeckt halten. Versucht euch so unauffällig wie möglich zu geben. Ihr spielt Touristinnen. Euch Frauen wird man das, denke, ich auch ohne Probleme abnehmen. Ihr bleibt im Hintergrund und nur im äußersten Notfall greift ihr ein, verstanden!“
„Tak tochno, tovarisch komandir“, klang es da fast synchron. „Jawohl, mein Kommandant!“ Inna und Galina grinsten sich an.
Ihr Empfangskomitee bestand aus drei Kurden, die bereits auf sie warteten. Es war eine kleine Teestube inmitten der Altstadt.
Es gab davon Hunderte, wenn nicht sogar Tausende. Der einzige Raum war bereits gut besucht. Alle Tische waren besetzt mit Männern jeglichen Alters.
Als Artjom, Jegor und Michail nacheinander durch den schmalen Eingang traten, wurde es sofort still im Raum.
Alle Augen richteten sich auf die Eintretenden.
Erst, als sich einer der Kurden, mit denen sie verabredete waren, erhob und sie zu sich winkte, viel die Spannung von allen Anwesenden ab und es setzte der normale Betrieb wieder ein.
An vielen Tischen wurde Tavli oder Okey gespielt.
Laute Diskussionen wurden geführt und von den Wasserpfeifen hörte man leises Blubbern.
„Bitte setzen Sie sich! Ich bin Kadiz, das ist Dilan und Umair. Keine Angst, hier gibt es keine Spione der türkischen Regierung. Die trauen sich nicht soweit in unser Gebiet!“
Kadiz deutet auf die freien Plätze an ihrem Tisch.
Dilan und Umair blieben sitzen und nickten den drei Russen nur kurz zu. Smirnow schien nicht besonders begeistert von der Wahl des Treffpunktes zu sein.
Er blickte misstrauisch zu den anderen Tischen hinüber.
Jegor und Michail schauten kurz zu Smirnow, zogen die etwas abseitsstehenden Holzstühle heran und setzten sich vorsichtig, immer darauf bedacht, dass der unter der linken Achselhöhle befindliche Pistolengurt nicht sichtbar wurde.
„Also, machen wir es kurz. Wir benötigen alle Informationen über eine mögliche Aufrüstung der Türkei mit atomaren Waffen. Gibt es hierzu bereits Anhaltspunkt, vage Andeutungen untergeordnete Staatsbedienstete, Gerüschte oder irgendwelche andere Nachrichten?“
Smirnow blickte etwas nervös dem Wirt entgegen, der mit einem vollen Tablett auf ihren Tisch zukam. Der Wirt grinste und offenbarte dabei eine ganze Reihe von dunkelbraunen Zähnen sowie mehrere schwarze Zahmstümpfe.
Er verteilte stumm handgroße und randvoll gefüllte Keramiktassen, deren Inhalte zunächst im Dunkeln lagen.
„Ihr Russen, immer gleich mit der Tür ins Haus fallen, so sagt man doch! Lasst uns zuerst auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit anstoßen.“
Kadiz nahm seine Tasse in beide Hände und begann daran zu nippen.
Seine beiden Kameraden taten es ihm nach. Michail zögerte ebenfalls nicht und setzte die Tasse an den Mund.
Im Gegensatz zu seinen beiden Kollegen verhielt er sich aber unachtsam und trank die halbe Tasse auf einen Zug, während Jegor und Artjom ebenfalls nur nippten. Michails Kopf wurde sofort rot, wie eine Tomate und er japste regelrecht nach Luft.
Er konnte kein Wort mehr herausbringen, obwohl er es versuchte.
„Mazûban, av, av schnell“, rief Kadiz und musste ein Lachen krampfhaft unterdrücken. „Wirt, Wasser, schnell“, riefen jetzt ebenfalls Dilan und Umair, wobei sie jedoch lauthals anfingen zu lachen.
Es dauerte mehrere Minuten, bis Michail sich wieder gefangen hatte.
„Er trinkt wohl nicht so oft?“
Für Kadiz schien das Thema damit beendet zu sein, für Artjom jedoch noch nicht.
„Was ist das für ein Zeug? Ich denke, Muslime trinken keinen Alkohol!“
