Rekrutierung (Planet Escalation 2) - Simon J. Frank - E-Book

Rekrutierung (Planet Escalation 2) E-Book

Simon J. Frank

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Beschreibung

Etwas nimmt mit Slys Geist Kontakt auf, das sie zunächst nicht begreift. Die Schöpferkraft des Planeten Erde hat beschlossen, sich bemerkbar zu machen und dem beginnenden Untergang entgegenzutreten. Sie beginnt damit, ihre Botschafter zu rekrutieren. Sly und Haakon sind die ersten Botschafter der „Schöpfung“. Sie sind die Krieger eines Planeten, der in ein beginnende Chaos steuert.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

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Seitenzahl: 49

Veröffentlichungsjahr: 2019

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PLANET ESCALATION

Band 2

REKRUTIERUNG

Simon J. Frank

© 2019 Simon J. Frank

Illustration: S. Verlag JG

Verlag: S. Verlag JG, 35767 Breitscheid,

Alle Rechte vorbehalten

Die Bände sind ebenfalls erschienen unter dem Romantitel: Unendlichkeit des Lebens von Simon J. Frank

Ein E-Book to Go S. Verlag JG® Roman

1.Auflage

ISBN: 978-3-95745-939-8

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

PLANET ESCALATION Serien-Bände:

Band1: Terror

Band2: Rekrutierung

Band3: Alien Undercover

Band4: Machtkämpfe

Band5: Entführung

Band6: Die Minen von Ughuigh

Band7: Schöpferkraft

Band8: Planeten Kräfte

Die Welt zwischen Himmel und Erde ist unendlich. Wir glauben zwar, alles zu sehen, alles wahrnehmen zu können und alles zu begreifen, aber das stimmt nicht. Der Mensch ist zu materialistisch eingestellt, um zu begreifen, dass es noch mehr gibt zwischen Himmel und Erde, als das, was er mit seinen fünf irdischen Sinnen wahrzunehmen in der Lage ist.

Unsere Urahnen wussten mehr, als wir heute denken, es zu tun. Sie waren noch viel stärker verbunden nicht nur mit der Schöpfung, mit der Mutter Erde und der Weltenmacht. Sei auf der Hut, du armes kleines Menschlein, wenn eines Tages etwas Großes auf dich zukommt.

Inhaltsverzeichnis:

Gegenwart der Allmacht

UFO

Zwischen den Fronten

Eskalation der Gewalt

Botschafterin Sly

eBook to Go Navigation

Gegenwart der Allmacht

Ich stand nackt im Badezimmer vor der bodentiefen Spiegeltür und betrachtete meinen Körper. Besonders intensive glitt mein Blick über den linken Oberschenkel.

Dort befand sich eine helle, etwa fünfzehn Zentimeter lange Stelle. Die Verletzung war bereits vollkommen abgeheilt, obwohl die Wunde sehr tief gewesen war und Holzsplitter sogar die Hauptschlagader getroffen hatten.

Auch die Narbe am Kopf war nicht mehr zu erkennen. Nur die Haare hatten es noch nicht ganz geschafft, in der kurzen Zeit nachzuwachsen.

Es waren gerade einmal zehn Tage seit dem Attentat vergangen.

Die Ärzte sprachen von einem Wunder, ich wusste es besser.

Meine Gedankenwelt hatte sich grundsätzlich verändert. Genauso verändert, wie meine Einstellung zu meiner Umwelt.

Ich hatte mich am Rande des Todes bewegt und war in meinem Inneren einer Kraft begegnet, die mich vollkommen vereinnahmte.

Mich verband mit einem Mal ein inniges Gefühl mit allem Leben, das mich umgab.

Das wirklich Merkwürdige daran war, dass ich zunehmend ebenfalls eine gewisse Affinität zu toter Materie herstellte. Die Wand, die Fliesen, der Boden, das Waschbecken, alles unterlag mit einem Mal für mich einer Aufwertung.

Ich stellte diese Dinge auf die gleiche Stufe mit dem Leben. Ich blickte in den Spiegel und begann mir vorzustellen, mit der glatten, spiegelnden Oberfläche geistig in Kontakt zu treten.

Ich fokussierte die gesamte Kraft meiner geistigen Konzentration auf das Material und begann mit meiner Vorstellungskraft tief hinab in subatomare Bereiche vorzustoßen.

Es war nicht das erste Mal, dass ich so etwas tat. Ich hatte es bereits mehrmals mehr oder weniger erfolgreich versucht.

Was davon in meinem Geist hängen blieb, war ein Gefühl von unmittelbarer Nähe zu etwas Mächtigem.

Ich konnte es noch nicht wirklich greifen oder erklären. Es bestand nur als reines ‚Wissen‘ in meinem Bewusstsein und dieses ‚Wissen‘ offenbarte mir noch viel mehr, wenn ich weiterhin den Kontakt suchte.

Ich stand vor der Spiegeltür und versuchte wieder einmal, diesen Kontakt zu finden. Als mein Spiegelbild langsam begann, sich aufzulösen, durchflutete mich ein Glücksgefühl und sofort wurde ein weiterer Impuls ausgelöst.

Die spiegelnde Fläche stülpte sich mir regelrecht entgegen, als wollte sie meinen ganzen Körper umfassen.

Ein Gefühl des Fallens wurde in mir fast übermächtig. Ich ließ mich nur kurz davon ablenken, und schon war alles wieder, wie zuvor.

Mein nackter Körper blickte mir entgegen. So oder ähnlich war es mir bereits öfters ergangen.

Immer dann, wenn ich glaubte, einen Kontakt hergestellt zu haben, wurde ich wieder zurückgeworfen.

Vielleicht solle ich mein Bewusstsein künstlich erweitern, zum Beispiel mit Alkohol.

Soviel ich wusste, waren in der Frühzeit der Menschheitsgeschichte die Schamanen diesen Weg gegangen, um mit ihren Göttern in Kontakt zu treten. Aber diesen Gedanken verwarf ich schnell wieder. Ich mochte den Alkohol nicht. Man wurde zu schnell abhängig, ohne dass man es zunächst überhaupt bemerkte.

Außerdem hatte mich meine Mutter immer davor gewarnt.

Eine Gedankenassoziation setzte sich mir jedoch im Kopf fest. Konnte es wirklich eine geistig-göttliche Verbindung geben?

Die nicht zu mir gehörenden Gedanken in meinem Kopf während meines Krankenhausaufenthalts waren nicht wegzudiskutieren.

Andererseits konnte ich meine Wahrnehmung und mein Verhalten ebenfalls für eine psychische Störung halten, als eine Art Wahnbildung.

Da ich mir aber bewusst war, dass ich mich außerhalb der sogenannten Normalität bewegte, konnte es sich höchstens dabei um Denkstörungen im Rahmen von Zwangsgedanken oder von einer überwertigen Idee handeln.

Ich musste mir diesbezüglich unbedingt Klarheit verschaffen.

Hatten der Terroranschlag und meine schwere Verletzung dazu geführt, dass meine Psyche angegriffen worden war?

Sollte ich einen Psychotherapeuten aufsuchen? Hatte ich mir die fremden Gedanken lediglich eingebildet? Ich sollte diese Fragen tatsächlich noch klären, bevor ich wieder arbeiten ging.

Noch war ich nämlich krankgeschrieben.

Im Krankenhaus hatte ich nicht den Mut gehabt, mit dem behandelnden Arzt über meine seltsamen Wahrnehmungen zu sprechen.

Ich saß an meinem kleinen Bistrotisch, trank meinen Kaffee und blickte wie zufällig auf die Zeitschrift, die ich im Krankenhauskiosk gekauft hatte. „Theosophie heute“, las ich die Überschrift auf der Titelseite.

Unwillkürlich nahm ich die Zeitschrift auf und drehte sie um.

„Nimm dir Zeit, den Himmel zu betrachten. Suche Gestalten in den Wolken. Höre das Wehen des Windes und berühre das kalte Wasser. Gehe mit leisen, behutsamen Schritten. Wir sind Eindringlinge, die von einem unendlichen Universum nur für eine kurze Zeit geduldet werden. Eine indianische Weisheit“, stand auf der Rückseite in großen Lettern.

War das, was ich dort las, die Antwort auf meine Ungewissheit? Vielleicht ja, vielleicht auch nicht. Wieso kamen mir jetzt diese Zweifel?

Ich fühlte mich wie leergebrannt. Vielleicht musste ich wirklich rein logisch vorgehen und mein Bauchgefühl erst einmal vergessen.

Was war geschehen? Ich war bei einem terroristischen Anschlag schwer verletzt worden. Fakt. Ich wurde am Oberschenkel und am Kopf operiert. Fakt. Man hat mich in ein künstliches Koma gelegt. Fakt. Ich war eigenständig wieder aus dem Koma erwacht, ohne dass die Ärzte dafür eine Erklärung hatten. Fakt. Meine Genesung bis hin zur vollständigen Heilung vollzog sich in einem Tempo, das medizinisch zu erklärbar war. Fakt.

Soweit so gut.

Dazu kamen die fremden Gedanken in meinem Kopf und ein neues, allumfassendes Gefühl der Verbundenheit mit meiner Umwelt, die es früher in dieser Form nicht gegeben hatte.