Planeten-Kräfte (Planet Escalation 8) - Simon J. Frank - E-Book

Planeten-Kräfte (Planet Escalation 8) E-Book

Simon J. Frank

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Beschreibung

Quaoarie, der junge Planet Ughuigh, ist erwacht. Sly hatte kurz während eines Traums Kontakt zu ihr, ohne wirklich zu wissen, um was es geht. Haakon Raisanen, der zweite Botschafter von Quaoar befindet sich mit dem Trägerschiff ORANIA auf dem Weg in das Tongva System Riija um eine mysteriöse Anweisung der Schöpferkraft auszuführen, nämlich Sly zu finden und sie zu küssen!

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Seitenzahl: 44

Veröffentlichungsjahr: 2019

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PLANET ESCALATION

Band 8

PLANETEN KRÄFTE

Simon J. Frank

© 2019 Simon J. Frank

Illustration: S. Verlag JG

Verlag: S. Verlag JG, 35767 Breitscheid,

Alle Rechte vorbehalten

Die Bände sind ebenfalls erschienen unter dem Romantitel: Unendlichkeit des Lebens von Simon J. Frank

Ein E-Book to Go S. Verlag JG® Roman

1.Auflage

ISBN: 978-3-95745-945-9

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

PLANET ESCALATION Serien-Bände:

Band1: Terror

Band2: Rekrutierung

Band3: Alien Undercover

Band4: Machtkämpfe

Band5: Entführung

Band6: Die Minen von Ughuigh

Band7: Schöpferkraft

Band8: Planeten Kräfte

Das Universum ist geistig und ist erschaffen als Paar von Gegensätzen. Das Leben in der Schöpfung ist männlich und weiblich. Nur beides zusammen gibt Ausgewogenheit, Gleichgewicht und Mitte. Selbst die Schöpferkraft kann sich darüber nicht mehr hinwegsetzen.

Inhaltsverzeichnis:

Offene Konfrontation

Der Fenistra-Clan

Der Rat der Tongva

Prinzessin Sly

eBook to Go Navigation

Offene Konfrontation

Emanuel Kirchner befahl den Einsatz der OMALLA gegen den Fenistra-Clan. Natürlich war Kirchner nicht sein wirklicher Name, sondern mehr oder weniger eine Art Pseudonym, das er sich im Erdsystem unter den Menschen zugelegt hatte.

Aber er hatte sich derart daran gewöhnt, dass er an seinen wirklichen Tongva Namen schon lange nicht mehr dachte.

Er saß etwas verkrampft im Sessel des Commanders und blickte auf den näherkommenden Planeten Ughuigh, der jetzt deutlich auf dem großen Panoramabildschirm des Schiffes erschien.

Das Ziel der OMALLA war die vom Fenistra-Clan selbst ernannte Hauptstadt des Planeten, RASTRAL.

Hier befand sich ebenfalls der Sitz des Präsidenten und Oberhauptes des Clans, Fival Legtim.

Dieser Einsatz passte ihm überhaupt nicht. Seine erste Priorität war gewesen, die ehemalige Crew des Schiffes mit Commander Rak’les auf irgendeinem unbewohnten, aber lebensfreundlichen Planeten abzusetzen.

Dann war ihm der Einsatzbefehl von der obersten Führung der Alten Riege dazwischengekommen.

Das angespannte Verhältnis zwischen den Mitgliedern der Alten Riege von TAKIC und dem Fenistra-Clan auf Ughuigh hatte sich zu einem offenen Machtkampf ausgeweitet.

Die bisher immer noch geübte passive Rücksichtnahme war unmittelbar in ein gnadenloses Machtstreben übergegangen.

Fival Legtims Leute hatten zwanzig Angehörige der Alten Riege aus dem Verkehr gezogen und beschuldigten sie, die herrschenden Gesetze gebrochen zu haben. Gesetze, die er selbst zugunsten seines Clans erst hatte aufgestellt.

Kirchner hatte zwar keinen Skrupel, das Schiff mit all seinen Möglichkeiten als Machtmittel gegen den herrschenden Clan einzusetzen, aber ihm kamen immer mehr Bedenken, dass das Raumschiff damit auch die Aufmerksamkeit der Tongva Regierung erregen könnte.

Mit der Riija-Raumabwehr unter General SC‘halloff war nicht zu spaßen. Sie war bekannt dafür, im Zweifel erst zu schießen und dann nachzufragen.

„Anflug in ein stationäres Orbit über der Hauptstadt erreicht. Wir werden mit Dringlichkeitsstatus angerufen“, erscholl plötzlich die Stimme des Ortungs-und Kommunikationsspezialisten aus den Außenlautsprechern der Zentrale.

Kirchner zuckte kurz zusammen. Verärgert aktivierte er seinen Excom-Chip.

Der Chip war ein aktiver RFID-Transponder und saß oberhalb der rechten Schläfe unter der Haut. Jedes Besatzungsmitglied verfügte normalerweise über dieses Kommunikationsmittel.

„Kirchner an Abteilung Kommunikation. Was soll das? Interne Anrufe nur über Excom-Chip, merken sie sich das!“

„Der Tower des Raumhafens von RASTRAL ruft uns. Wir sollen uns identifizieren“, kam jetzt die Meldung über Excom-Chip. Der Funkspezialist ging nicht auf Kirchners Tadel ein.

Schwer schwang sich Ortal Vallesy, stellvertretender Raumhafenkommissar, in den Sessel vor den Hauptkontrollen.

Der Präsident und Oberhaupt des mächtigen Fenistra-Clans, Fival Legtim, hatte ihm klare Befehle erteilt. Er stellte unverzüglich die Kommunikation zu dem fremden Schiff her, dass sich RASTRAL ohne Genehmigung näherte.

„Identifizieren sie sich unverzüglich und stoppen sie den Anflug.“

„Zentrale“, klang da eine Stimme innerhalb der Kommunikationsmatrix auf.

„Einwandfreie Ortung des fremden Raumschiffes. Wir werden uns dem Schiff von zwei verschiedenen Seiten nähern“, kam die Meldung von der ARRABIC, einer der beiden Transportraumer, die auf Vallesys Anordnung gerade vom Raumhafen gestartet waren, um das fremde Schiff, wen nötig, abzufangen.

Mit einem gewaltigen Tosen rasten die beiden Schiffe durch die dichten Wolkenbänke.

Gewaltsam verdrängten ihre Riesenrümpfe die atmosphärischen Gase des Planeten, als sie mit stetig anwachsender Beschleunigung dem freien Raum entgegenjagten.

Normalerweise waren sie für solch einen Gewaltakt nicht geschaffen, schließlich handelte es sich um reine Transportschiffe. Ihre Kraftstationen waren zweifellos überlastet, die nun fast vollständig alle Energie für die stromfressenden Feldprojektoren des Beschleunigungs-Absorbers zu liefern hatten.

Die Schutzfelder, die dafür sorgten, dass die Luftmassen ionisiert und rechtzeitig abgestoßen wurden, bevor Reibungshitze auftreten konnte, wurden schwächer.

Beide Piloten beobachteten sorgsam die entsprechenden Instrumente, um jederzeit einzugreifen.

Es war jedoch nicht notwendig. Beide Schiffe hatten gerade die Atmosphäre verlassen und schossen unter höchster Beschleunigung ins All.

Ortal Vallesy bekam Zugriff auf die Daten der Nahbereichsscans der beiden gestarteten Schiffe.

Die Daten informierten ihn darüber, dass es sich bei dem fremden Schiff eindeutig um ein Trägerschiff der Explorerklasse handelte, die im Auftrag der Tongva Regierung auf Chinigchinu Sonnensysteme mit Fremdrasse erkundete.

Vallesy stellte sofort eine Verbindung zu Markiel, dem Privatsekretär des Präsidenten her, und informierte ihn über diese neue und besorgniserregende Tatsache.

Sollte tatsächlich die Regierung hinter den Angriffen gegen den Fenistra-Clan stecken?

„Ich werde umgehend den Präsidenten informieren. Bitte halten Sie die Verbindung!“

Das kleine Display, das in die Auflegefläche des Arbeitspults eingelegt war, wurde kurz grau dann erschien das markante Gesicht von Fival Legtim.

Das Oberhaupt des Fenistra-Clan blickte ihm grimmig entgegen. Legtim ließ ihn erst überhaupt nicht zu Wort kommen.

„Hat sich das unbekannte Schiff mittlerweile identifiziert? Sind die Frachtschiffe, die ihm entgegenfliegen, bewaffnet?“

„Eine genaue Identifikation liegt noch nicht vor. Die ARRABIC und die FERABLI sind unsere modernsten Raumfrachter und verfügen damit auch als Einzige über eine Bewaffnung. Leider sind die starr im Bug eingebauten Laserkanonen hauptsächlich zur Abwehr von Asteroiden vorgesehen. Es dürfte schwierig sein, damit ein anderes Schiff ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen.“

Der stellvertretende Raumhafenkommissar schwieg und verfolgte zeitgleich auf zwei anderen Displays die weitere Annähung der beiden Frachtschiffe an das fremde Raumschiff. Dieses hatte tatsächlich seine Fahrt rapide gesenkt.