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Dem Grafiker, Maler, Bildhauer und Lehrer Max Beckmann (1884-1950) gelang mit seinem Lebenswerk etwas, um dass sich viele Künstler vor und nach ihm vergeblich bemüht haben: Ein Œuvre zu schaffen, das den großen Kunsttraditionen huldigt ohne dabei nachahmerisch zu wirken, das expressionistisch ist ohne dabei die Realität ins Unkenntliche oder Lächerliche zu abstrahieren, das modern und wegweisend ist ohne der Selbstgefälligkeit eines avantgardistischen Denkens zu verfallen. Beckmanns Kunst lehnt sich gegen jederlei Zuordnung auf und bleibt dabei doch konkret und erfassbar. Vor dem Hintergrund von Max Beckmanns turbulentem Leben, seinem Dienst im Ersten Weltkrieg, der Ungewissenheit der Weimarer Republik und der Flucht aus Nazi-Deutschland, beleuchtet Ashley Bassie in diesem Bildband Beckmanns Schaffen und dessen Beziehung zum Expressionismus seiner Zeit.
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Seitenzahl: 59
Veröffentlichungsjahr: 2023
Autor:
Ashley Bassie
Layout:
Baseline Co. Ltd
61A-63A Vo Van Tan Street
4. Etage
Distrikt 3, Ho Chi Minh City
Vietnam
©Confidential Concepts, worldwide, USA
© Parkstone Press International, New York, USA
Image-Barwww.image-bar.com
© Max Beckmann Estate, Artists Rights Society (ARS), New York / VG Bild-Kunst, Bonn
Weltweit alle Rechte vorbehalten.
Soweit nicht anders vermerkt, gehört das Copyright der Arbeiten den jeweiligen Fotografen, den betreffenden Künstlern selbst oder ihren Rechtsnachfolgern. Trotz intensiver Nachforschungen war es aber nicht in jedem Fall möglich, die Eigentumsrechte festzustellen. Gegebenenfalls bitten wir um Benachrichtigung.
INHALT
Biografie
A
Abstürzender, 1950
Abtransport der Sphinxe, 1945
Argonauten, Triptychon, 1949-1950
Atelier (Nacht), 1938
Auferstehung, 1907
B
Badende Frauen, 1919
Die Barke, 1926
Der Befreite, 1937
Begegnung, 1948
Begin the Beguine, 1946
Bildnis Curt Valentin und Hanns Swarzenki, 1946
Bildnis Euretta Rathbone, 1947
Bildnis Georg Swarzenski, 1950
Bildnis Marion Greenwood, 1950
Bildnis Minna Beckmann-Tube, 1924
Bildnis Perry T. Rathbone, 1948
Bildnis Quappi in Blau, 1926
Bildnis Walter Barker, 1948
Blick auf den Eiffelturm aus einem Fenster, 1930
Boulder, Colorado, 1949
Bower
C
Cabins, 1948
Café Bandol, 1944
Café-Interieur mit Spielspiegel, 1949
Christus in der Vorhölle, 1948
Christus und die Sünderin, 1917
D/E
Departure, Triptychon, 1932-1935
Doppelbildnis Karneval Max Beckmann und Quappi, 1925
Dream of Weltkarte (Universum), 1947/1949
Der eiserne Steg, 1922
Die Erschaffung Evas, 1950
F
Fastnacht, 1920
Fastnacht, 1925
Fastnachtsmaske grün, violett und rosa (Columbine), 1950
Frau in weißem Hemd (lesend), 1947
Frau mit beschattetem Gesicht, 1949
Frau mit Fisch, 1948
Frau mit Mandoline, in gelb und rot
Frühe Menschen–Urlandschaft, vor 1936, 1947-1948
G
Galleria Umberto, 1925
Geburt, 1937
Großes Frauenbild, Fischerinnen, 1948
Großes Stillleben mit Fernrohr, 1927
Großes Stillleben mit Tauben, 1950
Großes Variété mit Zauberer und Tänzerin, 1942
Gruppenbild Hope, 1950
H/I
Hinter der Bühne (Backstage), 1950
Hôtel de l’ambre, 1949
Die Hunde werden größer, 1947
Im Artistenwagen (Zirkus), 1940
J/K
Junge Frau mit Glas, um 1947-1949
Die Kapelle der Washington University in St. Louis, 1949
Kleines Monte Carlo Felsenstadtbild, 1948
Kleine Sterbeszene, 1906
Der König, 1933-1937
Kreuzabnahme, 1917
L
Lido, 1924
Die Loge, 1928
Luftakrobaten, 1928
Luftballon mit Windmühle, 1947
M/N
Morgen am Mississippi, 1949
Mühle im Eukalyptuswald (Mills College), 1950
Die Nacht, 1918-1919
Nachtclub in New York, 1947
O/P
Odysseus und Sirene, 1933
Park in Boulder, Colorado, 1949
Perseus’ (Herkules’) letzte Aufgabe, 1948
Perseus’ (Herkules’) letzte Aufgabe, 1949
Plastik-Studio (Atelierecke), 1950
Pompeï-Clowns, 1950
Prunier, Paris, 1944
R
Die Reise, 1944
Reise auf dem Fisch, 1934
Rettung, 1948
S
Sacré Cœur, 1949
San Francisco, 1950
Schwimmbad Cap Martin, 1944
Sea Lions, 1950
Selbstbildnis in blauer Jacke, 1950
Selbstbildnis als Clown, 1921
Selbstbildnis als Krankenpfleger, 1925
Selbstbildnis auf gelbem Grund mit Zigarette, 1923
Selbstbildnis auf gelbem Grund mit Zigarette, 1923
Selbstbildnis Carmel, 1950
Selbstbildnis im Hotel, 1932
Selbstbildnis mit Fisch, 1949
Selbstbildnis mit Glaskuge
Selbstbildnis mit rotem Schal, 1917
Selbstbildnis mit Seil, 1949
Selbstbildnis mit Trompete, 1938
Selbstbildnis mit Zigarette, 1947
Selbstbildnis, 1948
Selbstporträt mit Naïla als Zirkusartisten mit Masken auf einem Seeungeheuer, um 1923
Sitzende, 1947
Souvenir Chicago, 1948
Stillleben mit Cello und Bassgeige, 1950
Stillleben mit Gänseblümchen, 1921
Stillleben mit Grammophon und Schwertlilien, 1924
Stillleben mit Saxofon, 1926
Stillleben mit umgestürzten Kerzen, 1929
Stillleben mit violetten Dahlien,1926
Stillleben mit zwei großen Kerzen, 1947
Die Straße, 1914
Die Synagoge in Frankfurt am Main, 1919
Szene aus dem Untergang von Messina, 1909
T
Tanz in Baden-Baden
The Beginning, Triptychon
The Town (City Night)
Tod
Das Trapez
Traum des Soldaten
Traum von Monte Carlo
U/V
Untergang der Titanic, 1912
Unterhaltung, 1908
Vampir, 1948
Versuchung, 1936-1937
W/Z
Die Walküre, 1948
Zigeuneri
1923
Öl auf Leinwand, 60,2x40,3cm
1884Max Beckmann wird am 12. Februar in Leipzig geboren. Seine Eltern, Antonie und Carl Beckmann, entstammen einer Bauernfamilie aus der Umgebung von Braunschweig.
1894Er fertigt seine ersten Zeichnungenan: Porträts und Landschaften.
1900Er besteht die Aufnahmeprüfung der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar und studiert dort bis 1903.
1903-1904Studienreise nach Paris.
1905 Übersiedlung nach Berlin, wo er sich der Berliner Secession anschließt.
1913 Paul Cassirer organisiert die erste große Beckmann-Retrospektive. Beckmann tritt aus der Berliner Secession aus und begründet 1914 die Freie Secession mit.
1914 Der Künstler dient als Freiwilliger im Sanitätsdienst in Flandern. Er hält seine harten Kriegserfahrungen in Zeichnungen fest.
1915 Nervenzusammenbruch und Entlassung aus dem Militärdienst. Seine Kunst wird von diesem Zeitpunkt an expressiver und sozialkritischer. Aufenthalt in Frankfurt am Main.
1925 Übernahme des Meisterateliers der Städel-Kunstgewerbeschule in Frankfurt am Main.
1929 Ernennung zum Professor in Frankfurt am Main. Bis 1932 wohnt Beckmann jeweils
1931Beckmann wird zunehmend von nationalsozialistischer Seite angegriffen.
1932-1933 Mit der Entstehung des ersten von neun monumentalen Triptychen fängt eine neue Schaffensperiode an. Das bisher Formale und Koloristische verbindet sich nun mit Deutungen der politischen Aktualität.
1933 Entziehung seines Lehrauftrags.
1937Werke Beckmanns werden in der von den Nazis organisierten AusstellungEntartete Kunstin den Münchner Hofarkaden gezeigt. Nach der Rundfunkübertragung von Hitlers Rede zur Eröffnung der gleichzeitigenGroßen Deutschen Kunstausstellungin München emigriert Beckmann nach Paris und später Amsterdam.
1940Nach dem Einmarsch deutscher Truppen in die Niederlande verbrennt Beckmann seine seit 1925 geführten Tagebücher.
1947 Übersiedlung in die Vereinigten Staaten, wo er an der Washington University Art School (St. Louis) eine Gastprofessur annimmt.
1948 Umfassende Beckmann-Retrospektive im City Art Museum (St. Louis), die anschließend noch in Detroit, Los Angeles, San Francisco und Cambridge/Massachusetts gezeigt wird.
1949Beckmann unterrichtet an der Brooklyn Museum Art School (New York).
1950 Der Künstler stirbt am 27. Dezember in New York, nachdem er selbst nach 1945 niemals aus seinem Exil nach
Max Beckmann wurde 1884 in Leipzig geboren. Während seiner Studentenzeit in Weimar, der Wiege der deutschen Aufklärung, las er voller Begeisterung die Schriften Schopenhauers und interessierte sich auch für Kant, Hegel und Nietzsche. Nach seinem Examen im Jahr 1903 malte er in Paris seine ersten Bilder. Cézanne beeindruckte ihn ganz besonders. Beckmanns Bilder wiesen einen impressionistischen Stil auf und waren in ihrer Komposition und Behandlung historischer monumentaler Motive recht traditionell.
1906
Öl auf Leinwand, 100x70cm
Neue Nationalgalerie, Berlin
