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Männer sind Schweine! Da mach ich lieber schweinische Sachen mit meiner Freundin ... ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!
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Seitenzahl: 41
Veröffentlichungsjahr: 2020
Mit der Lesbe durchgebrannt
Perverse Lesben Story
Bernadette Binkowski
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.
Wir saßen beim Abendbrot, da sagte Knut, mein Mann: «Du, Schatz am Freitag muss ich wieder zu so einem blöden Seminar. Ich sag dir, mir hängt das schon zum Hals heraus!»
«Ach nein, nicht schon wieder am Wochenende, was ist es denn diesmal?»
«Die Bewertung von Schadensfällen durch Computerkriminalität – aktuelles Thema, klar!»
«Ja, aber wieso denn immer am Wochenende, das ist doch ein Witz!»
«Na, die Herren Direktoren wollen keine wertvolle Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter vergeuden, also verlegen sie alle diese Dinge in die Freizeit!»
Das war bereits das dritte oder vierte Wochenende in den letzten Monaten, das uns die Versicherung, bei der Knut arbeitete, vermieste. Ich war wirklich verärgert, denn wir hatten kaum mehr Zeit für uns. Die Woche über arbeiteten wir beide hart, ich in der Anwaltskanzlei als rechte Hand der Chefin und er war ohnehin den ganzen Tag auf Kundenfang – blieben uns also nur Samstag und Sonntag, theoretisch, denn fast jede Woche hatte Knut noch ein, zwei Termine, einen davon meistens am Abend, irgendein Geschäftsessen oder ein Meeting.
Das alles hatte vor gut einem Jahr begonnen, als man ihn zum Abteilungsleiter beförderte. Er war zuständig für Großkunden und dementsprechend änderte sich neben dem besseren Gehalt natürlich auch sein Arbeitsalltag. Er war jetzt richtiger Manager und viel unterwegs, oft müde und angespannt, wenn er zu Hause war, manchmal auch leicht reizbar und jedenfalls hätten ihm ein paar freie Wochenenden sehr gut getan.
Und nicht nur ihm – auch mir und unserem Sexleben, das in den letzten Monaten komplett unter die Räder gekommen war. Fast jedes mal, wenn ich einen Anlauf nahm, wies er mich ab, sagte, er sei zu müde oder der Kopf täte ihm weh oder einfach, er hätte gerade keinen Bock, weil er über etwas nachdenken müsse.
Das war furchtbar für mich, denn früher gab es das nicht. Ich war eher die Abwehrende, weil er so gerne mit mir schlief, fast unersättlich war und es verging keine Woche, in der wir nicht mindestens drei, vier Mal vögelten. Jetzt schafften wir das nicht mehr in einem Monat und ich litt.
Für diesen Abend hatte ich mir wieder einmal etwas vorgenommen. Ich war extra in einem Spezialgeschäft gewesen für sexy Dessous und Klamotten und hatte mir ein obergeiles Negligé gekauft – schwarze Spitze, total verrucht, transparent und kurz. Es passte perfekt zu meinen roten Haaren und meiner hellen Haut. Es hatte Fischbein eingenäht und das hob die Titten so geil nach oben, dass sie aussahen wie zwei pralle Bälle. Die Nippel stachen beinahe durch den Stoff, der sie durch seine zarte Rauheit reizte und steif machte und mein rasierter Schamhügel war wunderbar zu sehen.
Ich wartete, bis Knut im Bett lag und dann erschien ich, frisch geduscht und parfümiert in diesem Hemdchen.
Er las und als ich mich räusperte, warf er einen Blick über den Buchrand, sagte, «oh, ist das neu?» und las weiter.
Ich war perplex: «He, Knut, ist das alles? Das Teil hat 200 Euro gekostet, gefällt es dir wenigstens?»
Wieder der Blick: «Ja, es ist hübsch, steht dir gut? Aber warum gibst du so viel Geld aus für ein Nachthemd?»
«Was? Spinnst du, das ist kein Nachthemd – das ist ein Negligé, das ist etwas, das man anzieht, damit es einem der Mann auszieht, verstehst du?»
Jetzt legte er sein Buch weg und seufzte: «Was willst du denn, um Himmels willen? Es gefällt mir ja, aber ich will es dir jetzt nicht ausziehen. Ines, Schatz, lass mich noch drei Seiten lesen und dann schlafen, ich bin hundemüde!»
«Aber Knut», sagte ich verzweifelt, «so kann das doch nicht weiter gehen mit uns! Wir sind erst 35, wir können doch nicht leben wie zwei 90-Jährige. Knut, ich will einfach manchmal mit dir schlafen. Ich sage ja nicht jeden Tag, aber eben doch hin und wieder. Ich bin ja schon ganz ausgetrocknet. Was ist denn los, gefalle ich dir nicht mehr?»
«Rede doch keinen Unsinn, ich bin nur geschlaucht und da hat man eben keine Lust. Komm her zu mir, lass uns schlafen!»
«Nein, ich kann jetzt nicht schlafen, ich gehe noch mal runter und sehe fern. Gute Nacht!»
Er machte nicht einmal den Versuch, mich zurückzuholen und am nächsten Morgen war auch nicht mehr die Rede von unserem nächtlichen Disput.
Bis Freitag tat sich nichts mehr, ich unternahm keinen weiteren Versuch und er schien darüber froh zu sein.
Beim Frühstück fragte ich noch, um irgendetwas zu sagen: «Fährst du diesmal alleine?»
Er schüttelte den Kopf: «Nein, Frank Keller kommt mir.»
Das war ein Kollege, ebenfalls Abteilungsleiter. Die beiden fuhren fast immer gemeinsam zum Seminar.
