Mit Haut und Haar - Cliff Morten - E-Book

Mit Haut und Haar E-Book

Cliff Morten

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Beschreibung

Nico und Jason sind stolze, schöne Männer, die zusammenpassen wie Feuer und Eis. Obwohl sie seit einiger Zeit ein Paar sind, ist jede erotische Begegnung von der Überwindung der Widerstände des anderen geprägt, und am Ende steht die triumphierende Dominanz des einen und die vollkommene Hingabe des anderen. Als Karl, ein Schauspieler-Kollege, sich in Nico verliebt, geht Jason auf die Barrikaden und verteidigt seine Besitzansprüche. Doch dann macht Karl den beiden ein Angebot, das sie nicht ablehnen können: Er unterwirft sich beiden, nur um in Nicos Nähe zu sein. Nico genießt Karls völlige Unterordnung und Jason kann seine aufgestaute Wut an diesem Nebenbuhler auslassen. Im Laufe der Zeit geraten beide jedoch in den Bann von Karls bedingungsloser Selbstaufgabe, die eine neue Dynamik in die Machtspiele von Nico und Jason bringt und ihre Beziehung auf eine harte Bewährungsprobe stellt. Nico und Jason, die Hauptpersonen in dem 2005 erschienenen Roman Seilschaft, stürzen sich hier mit Haut und Haar in ein neues Abenteuer. (RoteReihe)

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 219

Veröffentlichungsjahr: 2011

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Cliff Morten / Ken Reed

 

MIT HAUT UND HAAR

 

 

 

 

Die Autoren wünschen sich Kommentare und Kritik unter http://seilschaft.livejournal.com/

Fantasien nehmen keine Rücksicht auf die Wirklichkeit, das macht sie so wertvoll. Wer sich durch die Darstellungen dieses Texts zur Nachahmung veranlasst fühlt, soll sich deshalb klar darüber sein, dass die Realität beim Sex Schutzmaßnahmen verlangt, auf die die Fantasie verzichten kann: Safer Sex!

Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek

Die Deutsche Bibliothek verzeichnet die Publikation

in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte

bibliografische Daten sind im Internet über

http://dnb.ddb.de abrufbar.

Jo Perridge / Cliff Morten

Nit Haut und Haar

© Männerschwarm Verlag Hamburg 2008

ISBN der Buchausgabe: 978-3-939542-24-7

Ebook-Ausgabe 2011

Umschlaggestaltung: Carsten Kudlik, Bremen, unter Verwendung eines Fotos von Paul Parzych / fotolia

E-Book-Umsetzung: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH

ISBN der EBook-Ausgabe: 978-3-86300-005-9

Männerschwarm Verlag GmbH

Lange Reihe 102 – 20099 Hamburg

www.maennerschwarm.de

Von Cliff Morten erhältlich:

 

Seilschaft (zusammen mit Jo Perridge)

EBook: ISBN 978-3-86300-004-2

Buchausgabe: ISBN 978-3-935596-85-5

 

Bastard (zusamen mit Vic Nienél)

EBook: ISBN 978-3-86300-006-6

Buchausgabe: ISBN 978-3-939542-66-7

Überwältigung

mit Aiden Kell

 

Jason war immer noch nicht gekommen. Stunden waren vergangen, die Kerzen zu Stummeln heruntergebrannt, jedes Molekül der Luft gesättigt von würzigem Samenduft. Denn Nico, der Bastard, war gekommen, und das bereits drei Mal; zuerst fast nur vom Anstarren, höhnisch erregt von Jasons Widerwillen; danach, indem er sich an Jason rieb, an der hellen Haut wichste, bis er Jasons Brust und Bauch mit heißen Samenspritzern verziert hatte. Jason krümmte sich vor Scham. In der getrockneten Kruste auf seinem Bauch platzten kleine Risse auf. Es war so schmutzig … Und vor wenigen Sekunden hatte Nico sich in ihm ergossen, nachdem er erbarmungslos in ihn gepumpt hatte, wie ein Roboter, der weder Ermüdung noch Nachsicht kannte. Jasons Rücken und Arschbacken brannten und stachen von den Schlägen der Reitpeitsche. Sein Arsch glühte, schreiendes Fleisch, wie aufgeschlitzt. Sobald die Ketten von ihm fielen, würde er Nico kalt machen.

 

Alles hatte mit einer dieser langweiligen Partys angefangen, auf denen die Pressefritzen Bilder davon schießen sollten, wie sich die Schönen und Reichen Hollywoods zum Affen machen und alberne Skandale anzetteln. So jedenfalls hatte es sich Trevor vorgestellt, Jasons Agent, der Jason in der Öffentlichkeit am liebsten an der Seite eines jungen, attraktiven Starlets sehen wollte. Stattdessen war plötzlich Nico aufgetaucht, um seine Besitzansprüche geltend zu machen. Trevor und Nico hatten sich stumme, verbissene Revierkämpfe geliefert – ein Kojote und eine Hyäne, die dieselbe Beute umkreisen. Als auserkorenes Jagdwild hatte Jason sich beschissen gefühlt und ein paar Drinks zuviel genommen. Leicht benebelt hatte er zuerst gar nicht richtig begriffen, was dann geschah: Nico hatte offenbar genug von den Spielchen, trat auf ihn zu und gab ihm einen Kuss, dass ihm die Knie einknickten. Kinnladen fielen herunter. Dünnes Kichern. Kameraklicken. Pfiffe der Überraschung. Nico strubbelte spielerisch durch Jasons Haar und ging zur Bar, um sich einen Drink zu besorgen.

Jason war wie angewurzelt stehen geblieben, links die Bar, rechts Trevor am Tisch der Produktionsfirma, wie ein machtloses Teilchen zwischen zwei Gravitationsfeldern. Nico kippte den letzten Schluck und wandte langsam den Kopf zu Jason. Ein fordernder Blick, dann wies er mit einer Augenbewegung zur Tür. Stellte das Glas ab und ging, ohne sich noch einmal umzuwenden. Jason sah zu Trevor hinüber. Der Agent klammerte sich am Stuhl fest, dass die Fingerknöchel weiß wurden, als wäre er kurz davor, aufzuspringen und Jason mit Gewalt an den Tisch zurück zu zerren. Aber Jason drehte sich um und dackelte folgsam hinter Nico her. Warum zur Hölle er das eigentlich tat, konnte nur ein psychologisches Gutachten klären.

 

Und nun waren sie hier. Nico hatte ihn in den Keller geführt. Ein paar Treppenstufen hinab, dann öffnete sich die Tür zu einem kleinen Raum. Nico zündete schweigend ein Dutzend Kerzen an. Jason spürte Wellen der Panik in sich hochsteigen. «Ich ertrage geschlossene Räume nicht lange.» – «Oh, das wirst du, Jason. Ich werde dich schon aufrichten.» Nicos verschlagenes Grinsen betonte die Doppelbedeutung. «Stell dich hier hin.» Er schubste den nackten Blonden zu einer Stelle, an der ein paar große Ringe an der Ziegelwand befestigt waren.

Nico grinste noch breiter und ließ die Augen amüsiert abwärts schweifen. Jason schnaubte verärgert über seinen hartnäckig interessierten Schwanz. Wenn schon die Zentren für Scham und Selbstachtung in seinem Gehirn keine diplomatischen Kontakte zu seinem Unterleib unterhielten, sollte es nicht wenigstens eine Hotline zwischen seiner Furcht und seinem Schwanz geben? Er starrte bockig auf Nico, senkte aber gleich darauf die Wimpern, um dem spöttischen Lächeln auszuweichen. Unweigerlich fiel sein Blick auf den dicken Wulst in Nicos Jeans. Er drehte den Kopf ruckartig zur Seite, als empörte ihn der Anblick, und das rückte wieder die glänzenden Ringe in sein Gesichtsfeld. Ah, verdammt, gab es denn hier keine harmlose und unverfängliche Stelle, auf der das Auge ruhen konnte? Aus seinem Schwanz begannen glitzernde Tröpfchen zu perlen. Es war klar, dass Nico das mitbekam. Und da stand der Arsch und zog sich in aller Seelenruhe das T-Shirt aus.

Nico kontrollierte seine Bewegungen nur mühsam. Seine Hand zitterte und wollte hetzen. Er ermahnte sich, es langsam anzugehen, sogar die Atemfrequenz zu senken, als er seinen Gegner ansah. Es würde ein Kampf werden, bei jedem Schritt, und schon der Gedanke daran ließ Adrenalin aus seinen Drüsen strömen. O ja! Kein Wunder, dass sein Schwanz schon verzweifelt versuchte, den engen Jeans zu entkommen. Jason hatte ihm den Rücken zugewandt und untersuchte einen großen Stahlring von zehn Zentimetern Durchmesser, etwa in Brusthöhe in der Mauer verankert. Nico sah seine Finger verstohlen über die polierte Innenfläche der Ringe gleiten, dann in der leeren Mitte spielen, um sich schließlich um den unteren Bogen zu klammern.

Nico drückte einen Knopf, und die Tür zu einem versteckten Wandschrank glitt zurück. Er beobachtete still Jasons Gesichtsausdruck, in dem sich Neugier, Angst und Erwartung spiegelten. Nico ließ die Spannung noch anwachsen. Schließlich griff er rasch nach zwei Paar dünnen Handschellen und bewegte sich auf den verdatterten Mann zu, der immer noch von der Zurschaustellung der einschüchternden Geräte gebannt war. Nico schnappte Jasons Handgelenk, streifte die Stahlspange darüber und fixierte die zweite mit einem schnellen Klick in einem der Ringe.

Mit aufgerissenen grünen Augen verfolgte Jason, wie er gefesselt wurde. «Das letzte Mal waren sie nicht echt – sie hatten diesen kleinen Knopf an der Seite ...» Das nervöse Vibrato in Jasons Stimme törnte Nico an, unter den Armen und zwischen den Schenkeln trat ein pheromongetränkter Schweißfilm aus und sein Herzschlag beschleunigte sich sprunghaft. Während Jason vom Schock wie gelähmt war, fing Nico sein anderes Handgelenk ein. Jason wehrte sich heftig. «Was zur Hölle tust du?»

Nico antwortete nicht; er umklammerte das Gelenk mit einem Griff wie ein Schraubstock. Jason blitzte ihn an wie ein Raubtier, das mit seiner Pfote in eine Falle getappt ist. Aus Jasons Poren drang ein neuer Geruch: Furcht.

Nico passte auf, seinen Griff nicht zu lockern, während er Jasons Blickrichtung folgte. Mitten unter einigen Reitpeitschen, Cock-Ringen und anderen Toys hing zusammengerollt sein kostbarstes Stück, kunstvoll arrangiert. Vier Meter feinstes argentinisches Leder, neun Streifen ineinander geflochten – die Bullenpeitsche, die Nico sich immer gewünscht hatte. Sie zu kaufen hatte sich angefühlt wie die Rückeroberung eines verlorenen Stücks seiner Seele. Er sah wieder auf den Blonden, der erneut anfing zu kämpfen, mit einem vieldeutigen, widersprüchlichen Ausdruck im Gesicht; Empörung mischte sich mit einem anzüglichen, fast lüsternen Zähneblecken. Dafür, dass die Peitsche nur dalag, und Nico keinerlei Anstalten gemacht hatte, sie auch nur anzufassen, war die Reaktion übertrieben heftig. – «Schön, dass es dich so fasziniert. Aber erst ...» Er rang mit Jason, ihre Körper prallten zusammen. Zuletzt gelang es ihm endlich, das zweite Armband aus Stahl um Jasons Handgelenk festschnappen zu lassen. «Jetzt», keuchte er, er hatte Jason zurück an die Wand gestoßen und hielt ihn dort mit dem Druck einer Schulter fest, «bevor wir weiter gehen, such dir ein Wort aus, nur ein Wort. Wenn du es sagst, werde ich stoppen, was immer ich gerade mit dir mache. Damit hört es auf.» – «Fick dich», spuckte Jason aus. – «Erfahrungsgemäß funktioniert diese Losung schlecht», belehrte ihn Nico. «Wähle ein anderes Wort.» Jason schluckte hörbar. Sein Adamsapfel hüpfte auf und ab. Nicos Schwanz wurde härter. «Jetzt!» befahl er ernst.

«Na schön», brummte Jason, immer noch widerspenstig, aber er senkte das Kinn und dachte nach. In der Zwischenzeit zog Nico seinen Arm seitwärts zu dem anderen Ring, etwas mehr als einen Meter von dem ersten entfernt. Jason machte es ihm schwer, die Muskeln angespannt, die Zähne entblößt. Schwer atmend trat Nico zurück und bewunderte seine Arbeit. Die Blicke der grünen Augen schnellten wie Pfeile durch den Raum … Boden, Decke, linke Wand, rechte Wand; die Klaustrophobie des Mannes begann ihn zu überwältigen. Nico musste seine Konzentration auf etwas anderes lenken. «Dein Wort!» schnauzte er. – «Pussy», stieß Jason hervor und sah auf; er bebte ein wenig. Nico hob eine Augenbraue, war aber einverstanden.

Er nahm die Bullenpeitsche vom Haken und schüttelte das steife Leder aus. Angst wallte in Jason hoch, Nico konnte es sehen und riechen. Nico rieb beinahe liebevoll den Griff und verfolgte, wie Jasons grüne Augen ihre Farbe verloren und grau verblassten. Er konnte nirgendwo hin, und dennoch presste Jason sich an die Wand. Seine Erektion welkte und Nico merkte, dass er kurz davor war, die Dinge zu weit zu treiben. «Keine Angst, Jason. Ich kann das hier drin nicht auf dir benutzen. Es ist zu lang. Siehst du?» Er wandte sich zur Seite und knallte die Peitsche auf den Boden. Jason zuckte und krampfte sich zusammen.

Musste er wirklich die praktische Unmöglichkeit demonstrieren, das Gerät einzusetzen, so als ob nur die Enge des Raumes ihm Grenzen setzte? Jason kannte Nico schon gut genug, um zu wissen, dass er jetzt in einer gefährlichen Verfassung war.

Nico konnte gut verstehen, dass Jason beunruhigt war. Dennoch, er brauchte es, brauchte die Bestätigung, dass Jason ihm gehörte. Es war seltsam, er predigte überzeugt die offene Beziehung, Jasons Eifersucht war ihm lästig, er flirtete gern herum – aber dass Jason sich in der Öffentlichkeit nicht zu ihrer Beziehung bekannte, dass er Trevor und seinen Imageberatern erlaubte, sich zwischen sie zu drängen, verletzte und bedrohte ihn. Er hasste es, dass er so abhängig von Jason war. Er wollte Jason dafür bestrafen, dass er diese Gefühle in ihm auslösen konnte. Für alles, was er ihm antun konnte. ‹Er wird mich nicht verlassen. Er geht nicht weg.› Er brauchte Jason gefesselt und ausgeliefert, um daran zu glauben.

«Zieh nicht zu fest», riet er Jason, «Diese Handschellen sind sehr stark. Sie würden dich schneiden, bevor sie brechen.» Jason wandte den Kopf ab und spuckte tatsächlich auf Nicos Boden. Sein Trotz ließ Nicos stählerne Erektion in seiner Hose hüpfen und Tröpfchen absondern. Aber erst mal musste er Jason unter Kontrolle kriegen.

Er ließ das dicke Ende der Peitsche fallen, schnappte sich den grausamsten Cock-Ring, den er hatte, und trat wieder zu Jason. Rein funktional, wie gelangweilt, stülpte er die fünf Metallringe, die durch dünnes Leder verbunden waren, über Jasons schwellenden Schwanz. Der Durchmesser war nicht besonders weit. Jason würde sich bald winden. Nico spuckte in seine Hand und streichelte die erreichbaren Stellen des gefangenen Organs, ..........