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So liegt sie vor ihnen! Sie dürfen sich bedienen ... ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!
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Seitenzahl: 25
Veröffentlichungsjahr: 2019
Nackt auf dem Tisch
Perverse Story
Bernadette Binkowski
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.
Der Februar neigte sich dem Ende entgegen und es war wieder, wie in jedem Jahr Zeit für das alljährliche Treffen der Chefetage eines der größten Banken Deutschlands. Rund vierzig Gäste wurden erwartet, die Veranstaltung sollte in einem der nobelsten Hotels in Frankfurt stattfinden.
«Jedes Jahr dasselbe Brimborium», meinte der Chef des Hotels, stellte das Menü zusammen, und wie zu späterer Stunde sollte in diesem Jahr ein besonderer Nachtisch kredenzt werden.
Ein lebendes Obstgebilde.
«Wen küren wir denn Miss ‚Obstsalat‘», meinte Peter der Organisator der Riesensause, denn um nichts anderes handelte es sich hier. Erst wurden Reden geschwungen, wie sicher die Bank doch auf den Beinen stand, danach ging man zum Wesentlichen über – dem Spaß.
«Wie wäre es denn mit Sissi», meinte Jasmin die Kellnerin, «Sissi ist neu in der Stadt und bei uns als Zimmermädchen beschäftigt. Sie freut sich bestimmt über die fünfhundert Euro, die der Abend ihr verschafft.»
«Na dann schaff sie mal her deine Sissi», meinte Peter – «schauen wir sie uns einmal näher an.»
Die Würfel waren gefallen. Man hatte Sissi ausgiebigst unter die Lupe genommen. Man hatte sie betrachtet, nackt wie Gott sie geschaffen hatte und war mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Sissis Haare wellten sich in dicken Locken bis zu ihren Schultern hinab. Es waren die schwärzesten Haare, die Peter je gesehen hatte. Perfekt!
«Da kann ich wunderbar Kirschen hineinflechten», meinte dieser denn auch, und freute sich, dass ihnen Sissi über den Weg gelaufen war.
Peter hatte sein Team um sich herum versammelt und schaute sich gerade die Computeranimation an, welche Fruchtsorten miteinander harmonierten, damit das große Ganze entstehen konnte – welche Schokolade passte zu welcher Praline. Peter wünschte sich die perfekte Präsentation.
«Nein, das geht gar nicht», meinte er, «ich möchte ein Event, von dem ganz Frankfurt sprechen wird, und die Hauptattraktion wird unsere Sissi sein. Ich wünsche ein Erlebnis der besonderen Art, nicht nur einfach ein paar Erdbeeren auf die Nippel und etwas Sahne als Häubchen – so was geht in der heutigen Erlebnisgastronomie gar nicht mehr. Überrascht mich! Ich brauche ein Erlebnis und wenn machbar sogar ein Ergebnis, und das bitte pronto.»
Peters Team stieb auseinander. Wenn er in dieser Verfassung war, war er bis unter die Haarspitzen angespannt, dann war mit ihm nicht zu spaßen.
Jeder machte sich seine eigenen Gedanken über den besonderen Teil des Abends, es sollte auch noch eine Eisfigur entstehen, wie die aussehen sollte – wusste man auch noch nicht. Nur eines wusste die Küche – in einer Woche war der ‚Spuk‘ bereits wieder Geschichte.
Als Peter durch Zufall an seinem Computer vorbeikam, sah er dort eine Computeranimation, die seine Aufmerksamkeit erregte.
«Was ist das? Wer hatte das arrangiert.»
Es war so was von perfekt!
