Pauls Weihnachtsfest - Ally Trust - E-Book

Pauls Weihnachtsfest E-Book

Ally Trust

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Beschreibung

Jeder kennt das typische Weihnachtsfest mit der Familie. Traditionen, kleine Katastrophen und was passiert, wenn die Verwandten kommen! Aber kennt ihr auch das Weihnachtsfest aus der Sichtweise eines Kuschelbären? Paul der Bär wird es euch in diesem Buch erzählen. Witzig, liebevoll, aber auch überaus ehrlich und mit seiner eignen Meinung. Und wie Paul sagt, handelt es sich hierbei um kein Kinderbuch!

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Seitenzahl: 61

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Das Buch

Jeder kennt das typische Weihnachtsfest mit der Familie. Traditionen, kleine Katastrophen und was passiert, wenn die Verwandten kommen! Aber kennt ihr auch das Weihnachtsfest aus der Sichtweise eines Kuschelbären?

Paul der Bär wird es euch in diesem Buch erzählen. Witzig, liebevoll, aber auch überaus ehrlich und mit seiner eignen Meinung. Und wie Paul sagt, handelt es sich hierbei um kein Kinderbuch!

Die Autorin

Ally Trust ist in Deutschland geboren und lebt dort in einem kleinen ruhigen Ort. Schon in der Kindheit hat sie sich Geschichten ausgedacht und begann in ihrer Jugend mit dem Schreiben. Seitdem schreibt sie leidenschaftlich gerne. 2011 veröffentlichte sie ihr erstes Buch. Vor ihren Büchern hat sie schon einige Kurzgeschichten geschrieben und veröffentlicht.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

23.Dezember

24. Dezember

24. Dezember

Nachwort

Vorwort

Hallo, ich bin Paul der Bär.

Kurz vorab. Dieses Buch ist kein Kinderbuch. Nicht, dass ihr das denkt. Ich übernehme keine Haftung, wenn ihr euren Kindern dieses Buch vorlesen werdet. Ach ja, und euren Gender- und Woke-Quatsch werde ich nicht mitmachen. Gendert, woked und sternchend so viel ihr wollt, aber in diesem Buch werdet ihr diesen Quatsch nicht lesen. Wer damit ein Problem hat, Pech!!!

In diesem Buch werde ich euch über ein typisches Weihnachtsfest mit der Familie erzählen. Typisch in dem Sinne, wie es in vielen Familien stattfindet und das ein oder andere bekannt sein wird. Das Besondere daran ist, dass es aus der Sicht von mir, einem 19 Jahre alten, 60 cm großen, mit hellbrauner Fellfarbe und absolut niedlichem Kuschelbären erzählt wird. Ja, ihr lest richtig. Einem Kuschelbären. Ok andere würden auch Kuscheltier oder Stofftier sagen. Diese Leute sagen auch, dass wir Kuscheltiere nur seelenlose, gefühllose Gegenstände wären, aber da irren sie sich gewaltig und wir sehen es als Beleidigung an so genannt zu werden. Wir Kuscheltiere haben sehr wohl eine Seele und ebenso Gefühle. Wir sind für euch Menschen da, wenn ihr einsam oder auch traurig seid. Wir trösten euch, muntern euch auf und kuscheln mit euch. Auch wenn es euch gut geht sind wir da und zaubern euch immer ein Lächeln ins Gesicht. Was viele Menschen nicht wissen, wir Kuscheltiere bekommen alles mit, reden miteinander und denken uns unseren Teil. Wir sind sehr gute Zuhörer und Beobachter, denn wie ich immer sage: „Ich sitze und gucke und gucke und sitze!"

Wollt ihr wissen, was ich über das typische Weihnachtsfest denke? Dann müsst ihr dieses Buch lesen. Los geht 's!

23.Dezember

„So Paul aufstehen. Wir haben heute viel zu tun", weckte mich Oma aus einem wundervollen Traum. Ich war in einem Honigladen und durfte verschiedene Sorten Honig probieren. Ich wollte gerade in ein leckeres mit Honig bestrichenes Brötchen beißen, als Oma mich weckte und mir die Decke wegriss. Dabei lag ich doch so bequem auf der gemütlichen Couch im Wohnzimmer, die aus einem Dreiteiler, einem Zweiteiler und einem Sessel bestand. Ich hatte es mir auf dem Dreiteiler mit einer kuscheligen Decke gemütlich gemacht, die nun von Oma zusammengelegt wurde. Anschließend zog sie die Rollläden am Wohnzimmerfenster und an der Terrassentür hoch und öffnet die Terrassentür zum Lüften. Kalte winterliche Luft strömte ins Wohnzimmer und ich fröstelte. Brrrr war das kalt. Macht doch die Tür wieder zu. Selbst Tommy, der Familienhund, wollte nicht raus in den Garten. Das hieß schon etwas, denn normalerweise war er immer der erste, der im Garten war, sobald die Tür geöffnet wurde. Er war ein mittelgroßer Mischlingshund. Sein Fell hatte eine Farbmischung aus schwarz und grau. Seine Pfoten hingegen waren in einem Hellbraunton. Da kam Opa ins Wohnzimmer.

„Guten Morgen Paul. Komm, wir werden jetzt frühstücken", sagte er, nahm mich auf den Arm und ging mit mir in die Küche. Dort setzte er mich auf einen Stuhl am Küchentisch und setzte sich danach selbst auf einen Stuhl neben mir. „Komm Paul, wir öffnen jetzt erst einmal den Adventskalender", sagte Oma, holte den Adventskalender, der an einem Nagel an der Wand hing und zusammen suchten wir das Türchen mit der Nummer 23. Schwer war es nicht, es zu finden, denn es gab nur noch zwei Türchen, die geöffnet werden mussten. Nur noch zwei Türchen. Morgen war schon Heilig Abend und dann gab es Geschenke. Darauf freute ich mich schon und war gespannt, was ich geschenkt bekam. Ich hoffte, das Christkind hatte meinen Wunschzettel auch erhalten, den ich mit Sophie zusammen geschrieben hatte. Da standen einige tolle Sachen drauf, wie ein elektrisches Auto zum Beispiel. Wir öffneten das Türchen und Oma holte ein Schokoladentäfelchen in Form eines Sterns heraus. Sie legte es auf den Tisch und hängte den Kalender wieder auf.

„Was steht denn heute an", fragte Opa die Oma, als er sich eine Scheibe Brot mit Marmelade bestrich.

„Wir müssen gleich erst einmal einkaufen. Danach noch das Haus putzen und heute Abend müssen wir den Weihnachtsbaum aufstellen", erwiderte sie. Ui da hatten die beiden aber einiges zu tun. Ich würde es mir in der Zeit auf der Couch gemütlich machen, denn schließlich machte ich bei Oma und Opa Urlaub. Ich wohnte eigentlich bei Sophie, eine der drei Töchter von Oma und Opa. Sophie war das Mittelkind und wir beide wohnten, wie auch Oma und Opa in Dortmund. Ja, sie waren nicht meine richtigen Großeltern, aber ich nannte sie so. Sie waren meine Ziehgroßeltern. Wir lebten in einer schönen Drei-Zimmer-Wohnung. Tagsüber ging Sophie arbeiten und ich hatte in der Zeit sturmfrei. Wenn sie sich nach der Arbeit mal über Geschehnisse in der Firma aufregte, schaute ich sie immer vielsagend an, dass sie abschalten sollte, denn schließlich hatte sie Feierabend. Das wirkte immer und sie entspannte sich. Ihr fragt euch bestimmt, warum eine erwachsene Frau ein Kuscheltier hat. Schließlich ist sie doch erwachsen und laut der Gesellschaft wäre es kindisch ein Kuscheltier zu haben. Aber wer sagt denn, was kindisch ist und was nicht, beziehungsweise, dass man nur, weil man erwachsen ist alles aus der Kindheit plötzlich aufgeben soll? Warum darf man, wenn man erwachsen ist nicht mehr auf einer Schaukel schaukeln oder Zeichentrickfilme schauen? Nur weil einige Leute, entschuldigt wenn ich das so sage, einen Stock im Arsch haben und behaupten im Erwachsenenalter dürfte man das nicht mehr? Warum sollte man sich von diesen Leuten das Leben vorschreiben lassen? Der Mensch hat doch nur ein Leben und dieses sollte er genießen und Spaß haben. Sophie liebt Kuscheltiere und sammelt sie. Kindisch ist das auf keinen Fall. Andere Menschen sammeln Modellautos, Spielfiguren, Klemmbausteine, die sie sich in Kartons ins Regal stellen, anstatt sie aufzubauen. Andere bauen Eisenbahnanlagen, Autorennbahnen, sammeln und spielen Gesellschaftsspiele und Sammelkarten. Aber Kuscheltiere sollen kindisch sein? Denkt mal darüber nach. Das ist totaler Blödsinn. Euch Menschen sollte mal jemand verstehen. Aber gut. Ich schweife ab.

Sophie also sammelt Kuscheltiere. Sie hat einige, wie auch mir, ein schönes Zuhause gegeben. Ich bin jedoch öfter bei Oma und Opa.

Ok, wer ist denn nicht gerne bei den Großeltern? Es hat sich halt so ergeben, dass ich