Rebeccas Schicksal - Rose Nickol - E-Book

Rebeccas Schicksal E-Book

Rose Nickol

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Beschreibung

Rebecca Turner ist schon seit einigen Monaten Mitglied im Twisting Hearts BDSM Club, als ihr ein neues Paar auffällt, das zu spielen begonnen hat. Die beiden Männer, Master Quentin Aames und sein Sub Denton Hensley, machen oft Szenen mit Frauen und es ist immer aufregend, ihnen dabei zuzusehen. Als Rebecca hört, dass die Männer auf der Suche nach einer Dritten sind, träumt sie davon, wie es wäre, mit den beiden Männern zusammen zu sein. Eines Nachts, als Master Quentin nach einer Freiwilligen fragt, nominierte ihr beste Freundin Andrea Rebecca. In dieser Nacht verändert sich ihr ganzes Leben. Rebecca fällt einem Stalker zum Opfer, findet sich aber unter dem Schutz von Quentin und Denton wieder. Nur weiß sie nicht, wie gefährlich die Person, die hinter ihr her ist, wirklich ist. Werden Master Quentin und Denton in der Lage sein, sie vor der Person zu retten, die sie alle ins Verderben reißen will? Ein erotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt und BDSM-Elementen. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Hinweis: Enthält eine MMF-Dreierbeziehung, bei der alle Beteiligten sexuelle Kontakte miteinander haben. Länge: rund 41.000 Wörter

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Kapitel 16

Kapitel 17

Kapitel 18

ÜBER DEN AUTOR

LESEPROBE:

Rebeccas Schicksal

Rebecca Turner ist schon seit einigen Monaten Mitglied im Twisting Hearts BDSM Club, als ihr ein neues Paar auffällt, das zu spielen begonnen hat. Die beiden Männer, Master Quentin Aames und sein Sub Denton Hensley, machen oft Szenen mit Frauen und es ist immer aufregend, ihnen dabei zuzusehen. Als Rebecca hört, dass die Männer auf der Suche nach einer Dritten sind, träumt sie davon, wie es wäre, mit den beiden Männern zusammen zu sein.

Eines Nachts, als Master Quentin nach einer Freiwilligen fragt, nominierte ihr beste Freundin Andrea Rebecca. In dieser Nacht verändert sich ihr ganzes Leben. Rebecca fällt einem Stalker zum Opfer, findet sich aber unter dem Schutz von Quentin und Denton wieder. Nur weiß sie nicht, wie gefährlich die Person, die hinter ihr her ist, wirklich ist. Werden Master Quentin und Denton in der Lage sein, sie vor der Person zu retten, die sie alle ins Verderben reißen will?

Ein erotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt und BDSM-Elementen. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.

Hinweis: Enthält eine MMF-Dreierbeziehung, bei der alle Beteiligten sexuelle Kontakte miteinander haben.

Länge: rund 41.000 Wörter

ROSE NICKOL

Rebeccas Schicksal

Twisting Hearts 1

Ein erotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „Rebecca’s Fate“:

Rose Nickol

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2022

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Kapitel 1

Rebecca versuchte sich zu strecken und stellte fest, dass sie sich nicht einen Zentimeter bewegen konnte. Wie zum Teufel konnte sie sich immer nur in solche Situationen bringen? Sie war mit ihrer besten Freundin Andrea in den Club gekommen, um sich einige der Vorführungen anzusehen und vielleicht mit einem der neueren Doms zu spielen. Nie im Leben würde sie mit einem Master spielen. Die waren ihr zu extrem. Als Andi sie für eine Bondage-Vorführung mit Master Quentin vorgeschlagen hatte, konnte sie sich gar nicht schnell genug einen Grund einfallen lassen, um abzulehnen. „Scheiße, Andi! Du weißt, dass ich nie mit einem Master spiele. Was zur Hölle hast du dir dabei gedacht?“, fragte sie ihre Freundin, als diese davon zurückkam, Master Quentin anzubieten, dass sie ihm assistieren würde.

„Wie geht’s dir, Kleine?“, fragte Master Q mit seiner seidenweichen Stimme. Eine Stimme, die ein feines Kribbeln aussandte, als würden hundert winzige Kätzchen über ihre Haut laufen.

Master Quentin war bei allen in der Community für seine Fesselkünste bekannt. Er war nicht nur ein ausgewiesener Fachmann in Sachen Shibari, sondern auch einer der strengsten Master im Club – und ein Sadist. Er war verdammt scharf, und es gab keine Frau mit Eierstöcken, die nicht ihr Höschen nass machte, wenn er vorbeikam. Aber Becca war keine Masochistin. Sie stand in keinster Weise auf Schmerzen. Sie bevorzugte leichte Spielchen mit ihren Empfindungen, nichts Heftiges. Nicht annähernd das, was sie bei Master Q gesehen hatte. Sie hatte ihn und seinen Sub Denton schon einige Male beobachtet. Die Darbietungen der beiden waren wunderschön und erotisch – und sehr intensiv. Viel intensiver als alles, was sie jemals in Erwägung gezogen hatte. Sie erschauderte, wenn sie nur daran dachte, was er mit einem Flogger oder seiner Peitsche alles anstellte.

Sie hatte genug von seinen Szenen gesehen, um zu wissen, dass sie niemals mit dem umgehen können würde, was er veranstaltete. „Mir geht es gut, Sir“, hauchte Becca mit sanfter Stimme. Als Becca hörte, dass Master Quentin eine Bondage-Vorführung plante und eine Freiwillige brauchte, hatte sie scherzhaft zu Andrea gesagt, dass sie zu gerne einmal das Objekt seiner Seile sein würde. Sie hatte damit nicht gemeint, dass Andrea auf den Master zulaufen und ihm sagen sollte, dass ihre Freundin Rebecca ihm gerne assistieren würde. Sie war sich sicher, dass der Master vor diesem Abend nicht einmal ihren Namen gekannt hatte. Jeder wusste, wer er war. Rebecca hingegen war eine schüchterne Maus, die für sich blieb und nur mit wenigen Mitgliedern des Clubs spielte. Nie mit einem der Master.

Master Quentins Partner, Denton, war ein echter Leckerbissen von einem Mann. Er hatte einen britischen Akzent, der jedes Höschen zum Dahinschmelzen brachte, und Becca lief schier das Wasser im Mund zusammen, wenn sie ihm nur zuhörte. Jede Frau im Club wollte sich in die Hände der beiden begeben. Das und die Tatsache, dass sie ihr eine Heidenangst einjagten, reichten aus, dass Becca den beiden aus dem Weg ging. Verflucht sei Andi, dass sie sie für diese Vorführung vorgeschlagen hatte. Aber sie würde sich schon noch irgendwie an ihr rächen. Master Q musterte sie noch eine Minute lang, bevor er damit fortfuhr, die Seile um ihren Körper zu wickeln. Er sprach leise mit ihr, während er sie fesselte, und erzählte ihr von dem Muster, das er verwendete, wie es hieß und wo und wann er es kennengelernt hatte. Rebecca ließ ihre Gedanken mit dem Klang seiner Stimme abschweifen. Seine Stimme war sanft und tief, wie warmer Honig. Sie ließ ihren Körper bei jedem Wort erbeben.

Rebecca und Andrea hatten Stunden damit verbracht, Master Quentin und Denton bei ihren Szenen und Vorführungen im Club zu beobachten. Obwohl Master Quentin schon seit Jahren Mitglied im Club war, waren sie Rebecca erst in den letzten paar Monaten aufgefallen. Sie und Andrea waren seit knapp einem Jahr Mitglieder, und es wurde gemunkelt, dass Master Quentin auf Reisen gewesen war und erst seit kurzem wieder in den Club kam. Master Thurston, der Besitzer des Clubs, und Master Q waren angeblich gute Freunde.

Master Q hatte nicht verlangt, dass sie sich für den Kurs, den er heute Abend geben wollte, auszog, und Rebecca wusste, warum. Sie war eine der stämmigeren Subs im Club und sollte ein paar Pfund abnehmen. Die Frauen, mit denen er normalerweise spielte, waren gertenschlank und groß, zwei Eigenschaften, die sie nie aufweisen würde. Andrea sagte, sie sei klein und kurvig, etwas, das angeblich allen Männern gefiel. Aber Becca fand nicht, dass das der Wahrheit entsprach.

Master Quentin kniete nieder, um die Seile um ihre Taille und Hüften zu schlingen, und Rebecca erschauderte. Dort unten herrschte die Cellulitis. Sie war froh, dass er sie nicht gebeten hatte, sich zu entkleiden. Wahrscheinlich konnte er den Gedanken nicht ertragen, sie nackt zu sehen. „Atme, Kleine, entspann dich und lass dich von den Seilen umfangen. Wenn du den Atem anhältst, sind sie zu eng. Entspann dich“, erklärte er mit seiner sanften, tiefen Stimme. Sie klang wie Schokolade, die aus einem Brunnen fließt, und Becca spürte, wie sie feucht wurde, wenn sie nur daran dachte, wo seine Hände wären, wenn sie unbekleidet wäre. Das Korsett und der winzige Rock verdeckten nicht viel, aber sie verbargen die meisten ihrer schlaffen Stellen, und das war das Ziel.

Rebecca versuchte, sich treiben zu lassen und das Gefühl der Seile zu genießen, aber als Master Q mit seinen Händen die Innenseiten ihrer Beine hinauffuhr, ging ein Schauer durch ihren Körper, und sie konnte nicht anders, als erneut zusammenzuzucken, weil er so nahe war und all ihr Fett sehen konnte.

Master Quentin erhob sich abrupt und legte seine Hände auf ihre Schultern. „Kleine, normalerweise mache ich das nicht mit jemandem, mit dem ich noch nie gespielt habe, aber da du anscheinend nicht in der Lage bist, deinen Verstand zu beruhigen, werde ich das für dich tun.“ Er griff nach dem Tisch neben sich und lüftete das Handtuch. Er hatte Ohrenschützer und eine Augenbinde dabei. „Das wird dir helfen, dich auf mich und nur auf mich zu konzentrieren. Du wirst keine anderen Reize als meine Berührung erleben. Du brauchst mir dafür nicht zu danken. Jetzt entspann dich und erlaube meinen Seilen, deinen Geist zu beruhigen.“

Ehe Rebecca etwas sagen konnte, legte der Master ihr die Augenbinde um. Bevor er ihr die Ohrenschützer über die Ohren streifte, sagte er: „Konzentriere dich jetzt auf meine Hände, meine Berührung. Du darfst dein Safeword sagen, wenn du Angst hast, aber kein anderer Laut außer einem Stöhnen darf deine Lippen verlassen.“ Er strich mit einem sanften Kuss über ihren Mund, und die Welt wurde still um sie herum.

Master Q hatte Recht. Da ihre Sicht und ihr Gehör eingeschränkt waren, konnte Rebecca die Berührung seiner Hände und die Knoten der Seile spüren, die gegen ihre Haut drückten. Der Druck war angenehm, wie eine sinnliche Massage. Sie spürte jede seiner Bewegungen und konnte sogar fühlen, wie sich die Luft um sie herum bewegte, während er arbeitete. Es dauerte nicht lange, bis sie sich treiben ließ und an nichts anderes mehr dachte als an seine Hände und die Seile. Sie konnte nicht sagen, wie viel Zeit vergangen war. Sie war an einem wunderschönen Ort. Alles war weich und dunkel und ruhig und schön. Sie fühlte sich, als würde sie schweben. Das war eines der besten Gefühle auf der Welt. Plötzlich aber war irgendwas nicht in Ordnung. Sie konnte mit den Ohrenschützern nichts hören und ihre Sicht war immer noch beeinträchtigt, aber die Stimmung um sie herum hatte sich verändert. Sie begann sich zu wehren.

„Rot“, sagte Rebecca, ihre Stimme war kaum lauter als ein Atemzug. „Rot“, versuchte sie es ein wenig lauter. Immer noch nicht laut genug. „Rot!“ Ihre Stimme wurde kräftiger. Die Augenbinde und die Ohrenschützer wurden gleichzeitig angehoben, und sie konnte plötzlich das Durcheinander um sie herum sehen.

„Wa... was ist los?“, rief sie, unsicher ob der Aufregung um sie herum. Hatte sie etwas falsch gemacht?

Master Q stand vor ihr und sprach über seine Schulter mit kontrollierter Stimme zu Denton, seinem Sub, und Master Thurston. Er hielt die Augenbinde und die Ohrenschützer in der Hand, sprach aber nicht mit ihr. Mehrere Leute standen um die Szene herum, unterhielten sich laut flüsternd und schauten zwischen ihr und einem anderen Mann hin und her, der von zwei der Aufsehern des Clubs festgehalten wurde. Master Q drehte sich um, sagte noch etwas zu Master T und war sofort wieder bei ihr. „Es tut mir so leid, Schätzchen. Wir werden dich da runterholen und dir alles erklären.“ Er fuhr mit seinen Händen über das Seil an ihren Armen auf und ab, um sie zu beruhigen, und wandte sich an Denton. „Hilf mir, sie zu befreien. Jemand soll dafür sorgen, dass Raum fünf sauber und vorbereitet ist. Master T, wir werden unsere Unterhaltung dort fortsetzen.“ Er sah zu den beiden Aufsehern, die den sich wehrenden Mann festhielten. „Bringt ihn her. Ich habe ein paar Fragen an das Arschloch.“

Dann hob er sie hoch, als wäre sie federleicht, und trug sie in Richtung des hinteren Bereichs und der Separees, wohin die Leute gingen, die einen ruhigen Ort suchten, um Szenen oder eine Nachbetreuung durchzuführen. Andrea folgte ihnen schweigend.

Als sie den Raum erreichten, setzte sich Master Q mit ihr auf dem Schoß in den großen, gepolsterten Stuhl, während Denton langsam damit fortfuhr, die Seile von ihrem Körper zu entfernen. Er sprach beruhigend auf sie ein und fuhr mit seinen Händen über ihre Haut, während die Seile gelöst wurden. „Es gab einen Zwischenfall im Club, und ich fürchte, du warst darin verwickelt“, sagte er vorsichtig, während er sie in eine weiche Decke einwickelte, um sie warm zu halten und ihr zu helfen, sich nicht mehr so hilflos zu fühlen. „Dieser Mann wurde dabei erwischt, wie er Fotos von uns machte, während ich die Seile um deinen schönen Körper legte.“ Seine Stimme war sanft und beruhigend, wurde aber streng, als er den Fremden ansah. „Kennst du ihn, Rebecca?“

Becca drehte sich um, um den Mann anzusehen, und nickte langsam, ihr Gesicht voller Angst und Wut. „Sein Name ist Alfred, Alfred Banner. Er arbeitete in der EDV-Abteilung an meinem Arbeitsplatz.“

„Ich habe dir gesagt, dass ich mich an dir rächen werde, du fette Schlampe! Keiner legt sich mit Alfred Banner an. Sobald ich diese Bilder verbreitet habe, wirst du auch keine Arbeit mehr finden. Ich wusste, dass du eine Hure bist. Ich musste nur noch den Beweis beschaffen“, schrie der Mann und kämpfte darum, sich von den Aufsehern zu befreien, die ihn festhielten.

„Ich kann nicht glauben, dass du mir verdammt noch mal hierher gefolgt bist, Alfred. Was zum Teufel ist dein Problem?“ Rebecca sah den Mann mit weit aufgerissenen Augen an und ihr Körper zitterte.

Master Q beruhigte sie, hielt sie fester und sah den Aufseher an. „Du kannst ihn in einen der anderen Räume bringen und sicherstellen, dass er nichts mit den Bildern angestellt hat. Ich komme nach, sobald ich hier fertig bin.“ Dann sah er Rebecca an. „Kleine, normalerweise würde ich dich bei deiner Ausdrucksweise bestrafen, aber dieses eine Mal lasse ich es dir durchgehen. Wärst du bitte so nett und erzählst mir mehr darüber, was zwischen euch beiden vorgefallen ist? Dann wird sich Master Thurston mit ihm befassen, während ich sicherstelle, dass es dir gut geht.“

Bevor die Aufseher Alfred wegbringen konnten, schrie dieser: „Ich habe die verdammten Bilder schon hochgeladen. Du findest niemals alle Kopien. Ich habe dich erwischt, du fette Schlampe!“

Rebecca nickte und biss sich auf die Lippe. Sie erwachte allmählich aus ihrem Rausch, und ihr wurde langsam bewusst, was geschehen war. „Ich arbeite für eine sehr konservative Firma. Wenn irgendwelche Gerüchte über meinen Lebensstil die Runde machen, verliere ich meinen Job. Al weiß das. Er hat irgendwie herausgefunden, worauf ich stehe. Er drohte, mich bloßzustellen, wenn ich nicht mit ihm ausginge. Einer der Manager erwischte ihn, wie er mich betatschte und mir auf den Hintern schlug, und meldete das. Trotzdem belästigte er mich weiter und wurde ein paar Tage später gefeuert. Ich hoffte, dass das das Ende der Sache war, aber dem war nicht so. Er hat mich auf der Arbeit angerufen und aufgelegt. Er hat fiese Nachrichten auf meiner Voicemail hinterlassen. Außerdem brachte er seine Freunde dazu, ihn wieder in das Gebäude zu lassen, in dem ich arbeite. Der Sicherheitsdienst hat ihn rausgeschmissen, und seine Freunde wurden verwarnt. Zudem hat er mehrmals versucht, in mein Wohnhaus einzudringen, aber Chase, der Wachmann am Eingang, ist wirklich gut in seinem Job und lässt ihn nicht rein. Selbst wenn er lügt. Er hat versucht, Chase zu bestechen, indem er ihm Blumen, Pizzen und anderes Zeug gebracht hat. Er oder seine Freunde haben Fette Schlampe auf mein Auto gesprüht. Was soll ich tun, wenn er die Bilder bereits gepostet hat? Ich kann es mir nicht leisten, meinen Job zu verlieren. Ich komme gerade so über die Runden. Ich kann mir die Mitgliedschaft hier nur leisten, weil Master Thurston mich die Buchhaltung für den Club machen lässt. Wenn ich meinen Job verliere, verliere ich alles.“

Master Q hielt sie fester, und Denton lehnte sich über sie und umarmte sie ebenfalls. Denton ließ sie los und löste schnell die Fesseln, rieb ihre Haut, um die Durchblutung zu beschleunigen. Master Q hielt sie weiterhin fest, und Rebecca ließ sich von der Kraft seines Körpers entspannen. Nach ein paar langen Minuten versuchte sie, sich aufzusetzen.

„Psst, psst, Kleine. Entspanne dich noch etwas. Die Wirklichkeit wird dich noch früh genug einholen. Ich muss dich halten, und Denton ebenfalls.“ Er würde sie später weiter befragen, wenn sich die Lage beruhigt hatte, und weitere Einzelheiten in Erfahrung bringen.

Der Stuhl war breit genug für alle drei, und Denton setzte sich auf die Lehne, zog Becca mit dem Rücken zu sich und schlang seine Arme um sie. Er stützte sein Kinn auf ihren Kopf, und so saßen sie einige Minuten lang da.

Es klopfte leise an die Tür. „Herein“, rief Master Quentin. Als Rebecca sich aufrichten wollte, hielten beide Männer sie fest. Die Tür öffnete sich, und Master Thurston kam herein. „Ich habe mit Mr. Banner geredet. Er weigert sich entschieden, meinen Wünschen nachzukommen. Vielleicht könntest du es einmal bei ihm versuchen, Quentin?“

Bevor er antwortete, schaute er zu Rebecca hinunter. „Ich würde nur allzu gerne meine Überredungskunst bei diesem Stück Dreck einsetzen, aber ich verzichte darauf, wenn du etwas dagegen hast, Kleines.“ Er registrierte, wie Rebecca mit dem Kopf nickte.

„Wenn du glaubst, dass du ihn überzeugen kannst, dann möchte ich, dass du es versuchst.“ Sie wusste, dass Master Quentin sehr überzeugend sein konnte, und hoffte, dass er seine Fähigkeit nutzen konnte, um Alfred zur Vernunft zu bringen.

Er stand auf, hielt Rebecca immer noch fest und bedeutete Denton, seinen Platz einzunehmen. „Ich will nicht, dass du das siehst, Rebecca, und ich möchte, dass du hier bei Denton bleibst, bis ich zurückkomme. Kannst du das für mich tun?“

Rebecca nickte und fühlte, wie sie in Dentons Arme gelegt wurde. „Ich werde sie halten, bis du zurückkommst, Master“, sagte er mit ernster Stimme und ließ sie bequemer in seinem Schoß sitzen.

Master Thurston stand immer noch in der Tür. „Rebecca, Andrea hat nach dir gefragt. Möchtest du, dass sie hereinkommt?“ Auf Rebeccas Nicken hin trat er zur Seite, und plötzlich kniete Andrea vor ihr und hielt ihre Hand.

Kapitel 2

Master Quentin versuchte, sich selbst zu beruhigen. Er konnte die Dreistigkeit dieses Arschlochs nicht fassen, mitten in der Szene Fotos zu machen. Wie zum Teufel war er bloß in den Club gekommen? Thurston würde einiges zu erklären haben. Er war für ein paar Sekunden von Rebecca weggetreten, als er bemerkte, dass sie mitbekam, was da vor sich ging. Sie war nicht so tief im Subspace gewesen, wie er vermutet hatte. Das Mädchen würde einiges brauchen, um wirklich loslassen zu können. Mehr als das, was sie bisher bekommen hatte. Er hatte sie bei ein paar Szenen im Club beobachtet und bemerkt, dass sie niemals bei etwas zu Intensivem mitmachte. Sie war sehr darauf bedacht, nicht mit einem der Master zu spielen und er fragte sich warum. Er hatte sie nie persönlich angesprochen, aber er wusste, dass mehrere andere das getan hatten, sie aber immer ablehnte.

Master Q war erst vor kurzem in den Club zurückgekehrt, nachdem er mehrere Jahre lang nicht in der Gegend gewesen war. Rebecca war dem Club beigetreten, während er fort war. Er wusste sehr wenig über sie und seine diskreten Nachfragen bei den anderen Masters brachten kaum weitere Informationen zu Tage. Niemand wusste viel über die kleine Sub, außer dass sie sehr niedlich war und gut aussah.

Er und Denton hatten sie beobachtet und darüber nachgedacht, sie einzuladen, ihre Triade zu vervollständigen, nachdem sie sie besser kennengelernt hatten. Er konnte sein Glück nicht fassen, als ihre Freundin sie als Modell für den Abend angeboten hatte. Es war ideal. So hatte er die Gelegenheit herauszufinden, wie sie auf ihn und Denton reagierte.

Er ging rasch den Flur hinunter und wollte die Unannehmlichkeiten hinter sich bringen, damit er wieder zu Rebecca zurückkehren konnte. Sie hatte nicht genug Nachsorge bekommen und er wollte mehr Zeit mit ihr verbringen. Er wollte auch in der Lage sein, ihr zu versichern, dass er alles getan hatte, um die Verbreitung der Videos und Bilder zu stoppen, die der Mann angefertigt hatte. Er hatte ein paar Möglichkeiten, die er nutzen konnte, wenn der Mann sich weigerte, zu kooperieren.

Er sagte den Aufsehern, dass sie draußen warten konnten, während er sich mit Mr. Banner befasste. Er ging langsam auf den streitlustigen Mann zu, der unaufhörlich Obszönitäten schrie, Drohungen ausstieß und heftig schwitzte. Quentin holte tief Luft und zwang sich, sich zu entspannen. „Mr. Banner, was müsste ich tun, um Sie davon zu überzeugen, das von Ihnen angefertigte Material nicht weiterzugeben?“

„Verflucht nochmal! Keine Chance, dass Sie mich jemals davon abhalten können. Diese Schlampe schuldet mir was und ich bringe sie dazu, zu bezahlen.“

Quentin griff nach der fast zwei Meter langen Bullenpeitsche, die er immer an seinem Gürtel befestigt hatte.

„Sie können mir nicht drohen. Sobald ich die Bilder und Filme, die ich heute Abend machen konnte, in Umlauf bringe, lasse ich diesen Laden für immer schließen und ihr verdammten Perversen müsst euch einen anderen Ort zum Spielen suchen. Ich hoffe, sie sperren euch alle ein!“

Quentin sah, dass mit dem Mann nicht zu reden war und trat mit Thurston zurück in die Halle. „Er ist nicht bereit, mit uns zusammenzuarbeiten. Konntest du wenigstens die Originale finden?“

„Ja, und die Cops sind auf dem Weg. Ich konnte herausfinden, dass er seiner Freundin, einer Angestellten des Reinigungsdienstes, einen Generalschlüssel gestohlen hat. Den haben wir mittlerweile sichergestellt und sind gerade dabei, sowohl die Schlösser als auch die Reinigungsfirma auszutauschen. Ich habe Mr. Banner mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruch gedroht, aber das scheint ihn nicht zu interessieren. Ashcroft und sein Team untersuchen Banners Background und durchsuchen das Internet nach Fotos und Filmen, die er hochgeladen haben könnte. Er hat sich mindestens vierundzwanzig Stunden ausbedungen, bevor er etwas sagen kann.“

Melvin Ashcroft war ein Freund von Thurston und hatte vor einigen Jahren eine private Ermittlungsfirma eröffnet. „Ashcroft ist eine gute Wahl. Er hat ein paar fähige Männer dort. Wenn die den Job nicht hinbekommen, dann kann das keiner. Was sagen wir der kleinen Rebecca in der Zwischenzeit? Ich hasse es, wie sich das auf ihr Leben auswirken wird.“

„Da gebe ich dir recht, Quentin. Allerdings können wir sie nicht davor schützen. Ich begleite dich, um es ihr zu sagen. Ich fühle mich verantwortlich dafür, dass ich das Arschloch nicht früher erwischt habe.“

* * * *

Quentin öffnete leise die Tür und hoffte, dass Denton noch bei der kleinen Sub war. Sie war so klein und zierlich im Vergleich zu ihm und Denton. Ihre stille Zuwendung war genau das, was sich die beiden von ihrer Dritten erhofft hatten. Als er die Tür öffnete, vertrieb ihr Anblick seine Sorgen. Denton hielt die kleine Frau auf seinem Schoß und strich mit seinen Händen über ihren Körper. Es sah so aus, als hätte sie langsam wieder Mut gefasst. Zu schade, dass er ihr Spiel unterbrechen musste, aber sie musste hören, was er zu sagen hatte.

Er betrat zügig den Raum und blieb kurz vor dem Stuhl stehen, auf dem sie saßen. Rebecca musste ihn gehört haben, denn sie hob ihren Kopf von Dentons Seite und sah ihm in die Augen. „Hast du mit Alfred gesprochen?“

„Ja. Sowohl ich als auch Master Thurston haben mit Mr. Banner gesprochen, und im Moment scheint er nicht bereit zu sein, mit uns zu kooperieren.

---ENDE DER LESEPROBE---